• Dann geb ich auch mal noch meinen Senf dazu:


    es war wirklich ein toller Spieleabend. Ich möchte hier einfach mal die Stimmung im Raum lobend erwähnen. Zwei Tische nebeneinander und alles voller Minis. Überall wird gezeigt, gewürfelt, angesagt, gefeiert, geseufzt. Es war super 👍🏻


    ein Korrektur zu Veilchenhauas Bericht: die Spinnenreiter wurden von 8 Modellen um 7 auf 1 Modell reduziert.


    das kleine Spielfeld hat meiner Einschätzung nach eher den Orks gut getan, weil ich kaum Platz für meine leichten Reiter hatte und meine Speerschleudern gerne noch weiter weg aufgestellt hätte, um mehr zu entzerren. Nunja. So sind die Reavers in einer „dummen“ Aktion in den Riesen gerannt, hatten noch einen Stärke-Buff dabei und mussten dann leider gehen. Ich habe mir im ersten Ansatz einfach Chancen ausgerechnet, den Riesen zu pinnen. Im Nachhinein betrachtet, hätte ich sie einfach als ganz klassisch als Umlenker vor die schlachtlinie stellen sollen und so Evtl mehr wert erreichen können.
    mit ganz großem Glück war es ja dann nicht zu meinen Ungunsten.

    Insgesamt hat Veilchenhaua es wirklich geschafft, mir ein paar Entscheidungen aufzuzwingen und mich ins Grübeln zu bringen. Das war bis zur Ansage meines Combocharges eine spannende Partie und selbst danach hätte man nicht alles voll abschätzen können, wie es weitergeht. Vielen Dank an meinen Gegner. Jederzeit wieder Veilchenhaua 😃

  • Letzten Freitag konnten wir endlich unser T9A (3. Auflage) Testspiel spielen. Mit wird sind meine wunderbaren Hobbybrüder Julius, schmom und r1d3 gemeint.

    Es war ein 2-gegen-2-Spiel, in dem eine Allianz von Hochelfen gegen ihre verhassten Brüder und Schwestern antrat. Die Dunkelelfen wurden von einer Horde Orks flankiert, die einfach nur auf einen guten Kampf aus waren. Das Ziel des Spiels war es, das Regelsystem zu testen und zu sehen, ob es im Vergleich zur vorherigen Ausgabe wirklich etwas schlanker geworden war. Wir kennen die 2. Edition noch - auch wenn wir keine aktiven Turnierspieler waren - und wollten mal einen Vergleich ziehen.

    Das Ergebnis war ein epischer Hobbyabend, der alles bot, was das Herz begehrt. (Fast) vollständig bemalte Armeen, absurde Würfelwürfe, taktische Manöver und wilde Aktionen. Auf der immersiven Seite trafen Monster auf Pfeilsalven, schwer bewaffnete Elitekrieger standen wilden Barbaren gegenüber und Streitwagen rumpelten über das Schlachtfeld auf der Suche nach einem Gegner, den sie rammen konnten. Ein wahres Fest für das Tabletop-Herz!

    Wir werden nun eine Reihe von Testspielen mit 3.000 Punkten spielen. 4.000 Punkte sind der Turnierstandard, aber wir wollen den Aufwand vorerst etwas geringer halten. Zum Schluss noch ein paar Bilder, die hoffentlich einen guten Eindruck von unserem tollen Abend vermitteln.

  • Die Brezel auf dem Schlachtfeld waren magisches Gelände :].

    Und wie hat euch 3.0 gefallen?

    Magisches Gelände, das im Laufe der Zeit wie von Zauberhand verschwunden ist :-D

    Uns hat 3.0 gut gefallen. Wir haben sicherlich einen etwas "eingeschränkteren" Blick, weil wir als lokale Bier und Brezel Spieler keinen großen Einblick in das "große Balancing" haben. Vom Spielfluss jedoch hat uns einiges überzeugt.

    Die Fluchtbewegung nach dem Break Test z. B. ist klar und gut gelöst, finde ich. Pivot am Anfang der einfachen Bewegung ist toll. Wie die Angriffsbewegung ermittelt wird ist aus meiner Sicht auch super. Da ist noch Zufallselement drin, aber eben etwas geglättet. Und an epischen Momenten hat es uns bei Leibe nicht gefehlt.

    Die anderen Gitze aus der Runde finden vielleicht noch eigene Worte hierzu. Aber der Fakt, dass wir uns schon für die nächsten Spiele verabredet haben, spricht sicherlich für sich :)

  • Lange Nichts mehr gehört von Euch :alien:

    Da hast du ja gleich epische Bilder mitgebracht.

    Super, dass der erste Test in 3.0 allen Spaß gemacht hat, das ist ja das Wichtigste.

    Das feintuning bei den Regeln und Taktiken kommt dann automatisch mit der Spielpraxis.

    Werde insbesondere das comeback Deiner Orkhorde im Auge behalten :hihi:

  • Mit wird sind meine wunderbaren Hobbybrüder Julius, schmom und r1d3 gemeint.

    Ah. Da ist noch phantastisches Leben in Berlin! Cool!

    Grüße aus der Landeshauptstadt in die Bundeshauptstadt!

    Nun, da unser Potsdamer Verein schon sehr rund läuft: Soll ich für/mit Euch mal ein Fantasy-Event organisieren?

    "Machen" ist eigentlich wie "Wollen" - nur krasser!

  • Ah. Da ist noch phantastisches Leben in Berlin! Cool!

    Grüße aus der Landeshauptstadt in die Bundeshauptstadt!

    Nun, da unser Potsdamer Verein schon sehr rund läuft: Soll ich für/mit Euch mal ein Fantasy-Event organisieren?

    Von deinem Potsdamer Verein hab ich gelesen. Es freut mich sehr, dass die Sache großartig angelaufen ist und sich etabliert hat :)

    Wir werden jetzt ein wenig die Pinsel schwingen müssen. Gegen ein Fantasy-Event in der Landeshauptstadt ist aus meiner Sicht allerdings nicht zu sagen :) Vielleicht kann man sich mal zu einem gemütlichen Mal-Chat im Discord treffen?

    Cheers und Grüße zurück

  • Liebe Liebenden,

    vergangenen Dienstag hat mein erstes Spiel in unserer kleinen internen Liga (so nenne ich es mal) stattgefunden. Es waren 3.000 Punkte Hochelfen gegen Orks & Goblins. Julius hat mich dankenswerterweise im Berliner Norden besucht und wir hatten ein großartiges Event.

    Kurze Zusammenfassung:

    Ich konnte auf meiner rechten Flanke mit meinem Schamanen auf Wyvern einige von Julius Ressourcen binden und mit meinen Goktuk Neophytes (?), die in Runde 2 in der Aufstellungszone der Elfen auftauchten, weiteres Unheil anrichten. Allerdings war ich sonst mit meiner Hauptstreitmacht sehr defensiv, weil ich (zu?) viel Angst vor dem Elfenbeschuss hatte. Und daher konnte ich keinen Druck bei den Elfen aufbauen. Ich nahm das in Kauf, weil ich so wenigstens stabil beieinander stand und Julius (zunächst) keine echte Lücke anbot, um bei mir durchzubrechen (das passiert überlicherweise und dann fällt meine Armee auseinander).

    Ein Stellungsfehler von mir kostete mich dann jedoch trotzdem das Spiel. Sein General auf Greif griff meine Feral Orc Marauders frontal an. Ich hatte die aber leider so gestellt, dass Julius keinen Countercharge in der darauffolgenden zu fürchten hatte. Er hatte sich außerhalb des Sichtfeldes meiner Feral Orc Infantry stellen können und somit brach er in Runde 3 des Nahkampfes durch. Das hat mich sehr geärgert, weil die Infantry mit Press Of Ranks und recht vielen Attacken in dem Nahkampf natürlich sehr wertvoll gewesen wäre.

    Nichtsdestotrotz: Das war ein tolles Spiel, wir hatten großen Spaß. Das System gefällt uns gut und wir konnten in 2,5 Stunden fünf volle Runden spielen (inkl. Regeln nachlesen etc.). Für unsere kleine Spielgruppe ist das erst mal eine feine Sache und wir bleiben am Ball und testen weiter aus.


  • Schön, dass das Spiel so flüssig lief.

    Habt Ihr auch mit Missionszielen gespielt oder einfach erstmal klassische Schlacht?

    Die Neophytes(der Name behagt mir überhaupt nicht, ich nenne sie Kommandos) sind noch stärker geworden, dadurch dass man bei Panik durch Beschuss/Magie nicht gleich wegläuft .

  • Wir haben ein primäres Ziel mit ausgewürfelt - allerdings war das am Ende nicht sonderlich relevant. Aber wir wollen zumindest das primäre fest in unseren Spielen verankern, weil wir der Meinung sind, das sei auch Teil des "Balancings".

  • Die Würfel sind gefallen, und die Schlacht zwischen den Orks und den Schreckenselfen fand vor einigen Tagen in der Moabit-Kampfarena statt!

    Nach einem brillanten Start der Orks auf ihrer linken Flanke, wo sie zwei Feuergefahren ausschalten konnten, schwang das Pendel des Erfolgs zugunsten der Dread Elves. Leider gelang es den Orks nicht, ihren anfänglichen Druck aufzubauen, und plötzlich sahen sie sich einer großen Anzahl von Elite-Elfenkriegern gegenüber. Diese Linie konnte nicht durchbrochen werden - zum Teil, weil ich einfach keinen Platz für meine großen Blöcke hatte. Es wurden bei den Orks in der Hitze der Schlacht aber auch schlechte Entscheidungen getroffen. Die beiden Hydras sicherten zusätzlich die Flanke und den Rücken der Schreckenselfen, sodass die Orks leider ihre Niederlage eingestehen mussten.

    Das Spiel hat viel Spaß gemacht und die Regeln sind immer noch vergleichsweise einfach zu befolgen – auch wenn uns einige Situationen in Bezug auf die Regeln nicht ganz klar waren. Wir haben dies wie Gentlemen (4+) gelöst und werden diese Fragen vor dem nächsten Spiel klären.

    Vielen Dank an meinen Hobbybruder für das tolle Spiel!

      

  • Argh, das Geländestück da mitten in der orkischen Aufstellungszone ist natürlich für eine recht verblockte Armee

    wie die der Grünhäute noch lästiger als für eine vergleichsweise mobile Armee wie die der Spitzohren.

    Das schreit nach Revanche- waargh!

  • Hallo zusammen,

    gestern war wieder Tabletop Dienstag im hohen Norden Berlins. Julius und ich hatten ein recht seltsames, aber sehr angenehmes Spiel. Im Grunde standen sich zwei sehr unterschiedliche Konzepte gegenüber. Die Elfen mit MSU, während die Orks mit wenigen, aber großen Einheiten zum Rendezvous kamen.

    Eine kurze Abhandlung:

    Der Elfen-General auf seinem Vogel wagte einen sehr frühen Vorstoß und landete zuerst in meiner Flanke, dann hinter meiner Armee. Dies war im Grunde genommen der Beginn des Tanzes meiner großen Regimenter, die sich neu ausrichteten, um sich dem General zu stellen und Angriffe in den Rücken zu vermeiden. So reihte sich Neuformierung an Neuformierung. Der Rest des Spiels war im Wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass sich die Armeen gegenseitig beschossen (was keine großen Lücken riss) und ich zusätzlich Julius Speerschleuder mit meinem Totemic Beast ablenkte und beschäftigte.

    Am Ende hatten die Orks einen leichten Vorteil, aber es hätte genauso gut andersherum ausgehen können. Wir haben viel gelernt. Wir hatten wieder einen tollen Hobbyabend gemeinsam. Und wir hatten ein Spiel ohne nennenswerten Nahkampf.

    Aufstellungsbilder:

    The End:

  • Danke für den kurzen Einblick!

    Wenn das Spielfeld so quadratisch war, wie es auf den Fotos aussieht, hat das mMn den große Ork-Blöckken in die Karten gespielt und die MSU-Taktik der Spitzohren erschwert. Wie war da euer Eindruck?

    "Machen" ist eigentlich wie "Wollen" - nur krasser!

  • Der Eindruck ist leider genau das Gegenteil - was aber an meinen limitierten taktischen Fähigkeiten liegen könnte :-D  Julius hat da möglicherweise eine andere Ansicht. :)

    Für mich fühlt es sich erst mal so an, dass ich gegen die vielen Einheiten von ihm nur sehr schwer ankomme. Er schlägt immer als erstes zu, er hat den Bewegungsvorteil und die meisten seiner Regimenter kosten vergleichsweise wenig (Sieges-)Punkte. Zudem schießt er besser als ich. Ich müsste mal ausprobieren, wie es sich für mich spielt, wenn ich einigermaßen "rücksichtslos" auf seine Schlachtlinie zumarschiere und dann in die Nahkämpfe gehe. Zunächst habe ich ja das statische Kampfergebnis auf meiner Seite. Sobald er aber auch nur eine Lücke in meine Schlachtreihe reißt (z. B. mit Beschuss), hat er genügend Möglichkeiten, um mich auszumanövrieren. Und Julius kann das auch gut.

    Allerdings experimentiere ich auch gerade viel herum. Ich bin ein lausiger Theoretiker und muss die Sachen quasi "erfühlen". Kann also gut sein, dass ich meine Liste nochmal anpasse und ich anderes ausprobiere. Mag zwar ineffizient sein, aber ist für mich zur Zeit auch Teil des Spaßes.

  • Also als Ork und Goblin General hast du unendliche Möglichkeiten. Goblins kosten nichts laufen und sammeln sich automatisch, Fanatiker die den Gegner vorallem so MSU Elfen richtig auf dem Sack gehen. du hast die Option auf Streitwagen Spam, Kurbel wagen sind auch Klasse bei sowas. Kosten nix können aber so 10 Henker umfahren.

    Als Tipp wenn du auf die MSU Elfen los stürzen möchtest du solltest genug umlenker haben. :tongue: