Skryreklan Warpschmelzer

  • Tach, Herr Beizmann!

    Auch ich schaue hier ab und an gerne rein...Wie sieht´s aus mit dem Kollegen, hat sich etwas in seinem Erscheinungsbild getan...?

    :alien:

    Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein; es ist noch trauriger, keine zu sein...!


    8)

  • Maltechnisch ist noch nichts Zeigbares da, aber hier gibts nun schonmal den Background-Teaser für Beizmann:


    Herbert Beizmann, oberster Laborant der Abteilung für chemische Kampfstoffe des Warpschmelzer-Klans, schaute sich in dem, bis unter die Decke mit Glaskegelflaschen vollgestellten unterirdischen Raum um. Die etwa mannsgroßen Glasbehälter waren mit einer beißend-stinkenden Amoniakverbindung angefüllt, die Beizmann und seine Laborhelfer erst vor kurzem fertiggestellt hatten. Diese enormen Mengen des äußerst flüchtigen Beizmittels wurden benötigt um ein höchstwirkungsvolles Humanizid herzustellen. Dieses Humanizid würde jegliche Lebewesen, die mit ihm in Kontakt kommen, binnen Sekunden dahinsiechen lassen. Innerliche Erregung erfasste Beizmann, als er sich bildlich die ungeheure Vernichtungskraft vorstellte. Ein kleines Gefäß mit seinem Vernichtungsmittel in einen Brunnen entleert könnte für den Tod von Hunderten sorgen. Bald, wenn er es fertiggestellt hätte, würde er sich ein geeignetes Ziel für eine Demonstration der Vernichtungskraft seines Kampfstoffes suchen. Sobald erst einmal das enorme Zerstörungspotential ausreichend dargestellt worden wäre, würde sich die Kunde über sein Ätzmittel im gesamten Unterimperium wie ein Flächenbrand ausbreiten. Überall würde alsbald „Beizmanns universell-vielseitiges Humanizid“ Tod und Ausrottung verbreiten. Die Nachfrage würde riesig sein. Um den massiven Bedarf zu decken, würde er die größte Herstellungsstätte chemischer Kampfstoffe gründen, die es in der ruhmreichen Geschichte der Rattenmenschen je gegeben hatte. Er würde mit seiner schieren Produktivität alle bekannten Produktionsstätten der Skaven in den Schatten stellen. Sämtliche chemische Substanzen der großen Chemielabore von Unter-Altdorf, die gesamten Mutations- und Zuchterfolge von Höllengrube, ja selbst die vom Skryre-Klan stammende unterirdische Warpstein-Bahn, die viele Teile des Unterimperiums verband, würden gegen die Erfindungen aus seiner Produktlinie wie lächerlich-harmloses Welpenspielzug aussehen. Er, Herbert Beizmann, würde endlich als das Genie erkannt werden das er war. Alsbald würde er allen seiner machthungrigsten Fantasien frönen können. Die Kampstoffe aus seiner Produktionslinie würden den Weg ebnen, sodass der finale Durchbruch zur Oberwelt durch die Rasse der Skaven in naher Zukunft erfolgen würde. Dank seiner Genialität, würde die Unterjochung allen Lebens endlich Realität werden. Er würde ein Reich gründen, dessen erster und oberster Magnat er sein würde: Herbert Beizmann. Unter seiner Herrschaft würde die Überlegenheit des Klans Skryre endlich offenbar. Der Himmel würde sich verdunkeln, ob der Ausdünstungen seiner Produktions- und Laborstätten. ‚Beizmanns Ewigwährendes Oberreich‘ würde er sein Ober-Imperium nennen. Unter seiner Führung und mit seinem herausragenden Genie, würde alsbald die gesamte Welt unterliegen. Von den nördlichen Landen der Chaoswüste, bis weit in den Süden, von den dampfenden Dschungeln Lustrias, bis in die von Dunkelheit umwobenen Länder der Finsternis, würde alles Leben ihm unterworfen sein. Es würde alles ihm gehören. Er hätte die alleinige Macht. Und er würde nicht anhalten. Nein, er würde diesen Weg weiter gehen. Mit Hilfe seines überragenden Intellekts, würde er unter Verwendung der richtigen chemischen Verbundstoffe letzten Endes alles Leben in einer großen elementaren Formel auflösen. Er, der diese Formel erdacht und praktisch bewiesen hatte, würde göttlichen Status erlangen. Dann würde es nur noch ihn geben: “Beizmann, der göttliche Unterwerfer allen Lebens“, „Beizmann der die Weltenformel ZWANG“, ‚BEIZMANN DER UNTERWERFER ALLEN“, „BEIZMANN“, „BEIZMNN“, „BZMNN“…

    Erschrocken wachte Herbert Beizmann auf dem Boden seines Chemikalienlagers auf. Wie zerschlagen lag er rücklings auf dem harten Steinfussboden. Seine Zähne schmerzten und in seinem Mund schmeckte es nach Magensäure. Um ihn hatte sich eine klebrige Lache gebildet, die zumindest teilweise aus seinem Erbrochenen zu bestehen schien. Mühsam rappelte er sich auf. Sein Kopf schwamm, ob der durchlebten Halluzinationen und der chemischen Dämpfe, die er eingeatmet hatte. Langsam machte er sich auf wackligen Beinen auf den Weg zurück zu seinem Labortisch, an dem er zuvor gearbeitet hatte. Diese „Rundgänge durch das Lager“ fielen mit jedem Mal heftiger aus und gerne hätte er sich in einer gemütlichen Strohkuhle zusammengekauert und mithilfe eines seiner Schlafmittel für ein paar Stunden ausgeruht. Doch er musste zurück an seine Arbeit. Schließlich wollte er ja dafür sorgen, dass seine Vorstellungen von Tod und Vernichtung nicht nur in seinen Halluzinationen Realität waren. Generell fehlte nur noch eine Komponente für sein Kampfmittel: Warpstein in seiner flüssigen Form. Neben dem stark konzentrierten Amoniakverbundmittel, hinten im Lager, war dies die wichtigste Zutat seines geplanten großartigen Humanizids. Würden doch nur diese dilettantischen Brüder Kilowatt und Eisenschwanz endlich ihre Forschungen zur Warpsteinverflüssigung abschließen…

  • Wie bereits zuvor bei den anderen Fluff-Testen: Einfach nur toll, sehr stilvoll und reich an Rattentum. :]:thumbup:

    Bretonia: 3000 Punkte, Krieger des Chaos: 4500 Punkte, Orks und Goblins: 3700 Punkte


    Blood Angels: 4200 Punkte, Imperiale Armee: 2200 Punkte, Tyraniden: 1500 Punkte


    Erebor: 1800 Punkte