Schlachtberichte aus einer altbekannten Welt

  • Gute Frage. Ich weiß es nicht. Beides hat seinen Reiz. Was meinst du denn?

    Für die Übersicht hilft auf jeden Fall ihn sauber zu halten. Andererseits kommt man durch die Verlinkung des Inhaltsverzeichnis ohne Probleme überall hin.

    Das und die Reservierung der ersten Posts ist wahrscheinlich genug. Noch ein Vorteil wäre, dass thematisch die Diskussion der Schlachten von der zum Hintergrund getrennt wäre. Wenn man total ausrasten will, könnte man noch einen Thread "Diskussion zum systematischen Sammelthread zu 'Schlachtberichte aus einer altbekannten Welt'" eröffnen. Das geht dann allerdings doch ein wenig weit. ;-)

  • Heimanns Uferschlacht (Im Frühjahr des Jahres 1067)

    […] Der Schnee war geschmolzen und Väterchen Frost hatte sich in seine Gefilde zurückgezogen, da nun sein Bruder die Lande aufsuchte. Die Vegetation erwachte. Die Tage wurden länger und die Pflanzen begannen gen Himmel zu streben.

    Doch zu dieser Zeit begann auch die Großoffensive der Orks und mit ihr in Averland die westlichen Hochlande zu brennen. Die Lage ergab sich wie folgt: Im Westen in Umrbien marschierte Friedrich von Wienersbach auf Gartkirch zu, um es den Goblins, die die Stadt noch immer hielten und von ihr aus ihre Beutezüge unternahmen, wieder zu entreißen. Im westlichen Averland selbst eroberten und schliffen die Orks die Städte. Nur an der größten Stadt in dieser Gegend Domestica Colonis biss sich Waaghboss Büchsenknacker vorerst die Zähne aus. Die Stadt wurde mit einem Ring aus Katapulten umzingelt und tagelang immer wieder bombardiert. Etwas weiter im Westen hielt der averländische Kurfürst, Josef von Greifenfels, bei den Engpässen des Ästelingsgebirge die Stellung. Nach der Vereinigung mit den überlebenden Mannen des Manfred aus Schmiedhafen hatte er sich dorthin begeben, in der Annahme, dies sei der beste Ort, um den Orks den Weg in die averländischen Tiefebene und der Hauptstadt Averruhs zu verweigern.

    Im Osten hielt derweil Theoderich von Steierkrat die Stellung und machte keine Anstalten den Averländern zur Hilfe zu eilen. Denn der Instinkt und die Weitsicht dieses Mannes sollten sich einmal mehr als überlegend beweisen, da mit dem Frühling auch Waaghboss Eisenschädäl zurückkehrte und den Feldherren einmal mehr herausforderte, um nach der Niederlage bei Heimans Hügel Vergeltung zu fordern. Doch Theoderich hatte nur auf ihn gewartet und ließ die Orks in eine Falle laufen. Nachdem sie die Orks die Werra unbehelligt überschritten hatten, warteten die imperialen Streitkräfte nicht weit entfernt auf sie […]


    Nach längerer Pause – leider kommen wir zurzeit kaum zum Spielen – war es wieder soweit. Einmal mehr sollten meine Orks auf die Menschen von Smittychief1994 treffen.

    Armeeliste: Orks

    1750 Punkte:

    - Ork-Waaghboss auf Wildschwein

    - Ork-Waaghboss

    - Orkboss mit Armeestandarte

    - Ork-Großschamane

    - 20 Schwarzorks

    - 20 Orks mit Schilden

    - 20 Orks mit zwei Handwaffen

    - 6 Flusstrolle

    - ein Riese

    - 1 Goblin-Katapult

    Armeeliste Imperium

    1750 Punkte:

    - ein General auf Pferd

    - ein Armeestandartenträger

    - ein Sigmarpriester

    - ein Magier des Schattens

    - 20 Schwertkämpfer

    - 40 Hellebardiere

    - 10 Musketenschützen

    - 25 Bihandkämpfer

    - 4 Demigreifenritter

    - eine Großkanone

    Aufstellung

    The-Old-World: Bretonia: 4000 Punkte, Krieger des Chaos: 5500 Punkte, Orks und Goblins: 8000 Punkte

    Age of Sigmar: Goblins: 7000 Punkte, Sklaven der Finsternis 4000 Punkte, Ghule: 1000 Punkte
    40.000: Blood Angels: 5000 Punkte, Imperiale Armee: 2500 Punkte, Tyraniden: 1250 Punkte

    Herr der Ringe: Erebor: 1800 Punkte

    Einmal editiert, zuletzt von Der König unterm Berg (2. Juli 2019 um 23:28)

  • Der erste Spielzug

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    Das freudige Gebrüll der Orks erfüllte das Schlachtfeld und los ging es. :] Mit größtem Eifer rücken all meine Truppen auf der gesamten Linie vor. Dann feuert das Katapult das erste Mal. Sein Treffer tötet drei Bihandkämpfer, woraufhin (nach schlechten Moralwürfen) noch zwei Weitere die Flucht ergreifen. Sagen wir mal, dass sie nur die Leichen vom Schlachtfeld tragen, damit ihnen eine würdige Bestattung zuteilwerden wird. Welchen Grund sollten sie sonst haben, so früh das Schlachtfeld zu verlassen ;)

    Die Menschen positionieren sich in ihrem Spielzug leicht um, darauf wartend, dass die Orkhorde heranrollt. Dann vergeht ein lauter Knall, als eine Kanonenkugel in meinen Riesen schlägt und ihm die Hälfte seiner Manneskraft beraubt (6 LP verbleiben). :S

    Der zweite Spielzug

    Spoiler anzeigen

    Da Menschänz stehen leider noch außerhalb einer gut machtbaren Angriffsreichweite. So lasse ich die Orks lieber rennen, sodass sie im nächsten Zug selbst bei einem weiteren Rückzug des Chiefs, einen Angriff mit höherer Wahrscheinlichkeit schaffen. Nur mit meinen Trollen renne ich nicht, in der Hoffnung, mit ihnen einen lucky Punch landen zu können.

    Doch bevor diese großen Grobis mit dem erlesenen Geschmack für alles zwischen Fische und steinhartem Eisen vorstürmen können, ist es erneut mein Katapult, das Aufsehen erregt. Ein gut gezielter Stein landet direkt auf den Köpfen der Kanonenbesatzung und lässt niemanden lebend zurück. ^^ Dadurch ermuntert laufen die Flusstrolle mit einer 11 tatsächlich in die Musketenschützen, was einem durchs Abwehrfeuer das Leben kostet, die 10 Menschen im Gegenzug jedoch auch. Es ist eine schnelle große Sauerei. :saint:

    Der Chief will auf seiner linken Flanke nun Kontern. Die vier Demigreifen und die zwanzig Schwertkämpfer greifen die Flusstrolle an. Auf der anderen Seite stürmen auch die Bihandkämpfer vor und schaffen einen Angriff auf den Orkmob. Weiter das Feld hinab preschen die Büchsenreiter hervor und nehmen mit ihren Gewehren mein Katapult unter Beschuss. Die zielsichere Gobbomanschaft findet so ihren Meister. =O

    Auf meiner linken Flanke beginnt ein Massaker, deren Heftigkeit mir gerne hätte erspart bleiben können. (Nein, Spaß, Gork und Mork mögen das Moschen und Bihänder … die können richtig gut moschen). Ganze 15 Orks werden in einem Hagel aus schwingenden Großschwertern in Scheiben geschnitten. Die Rache fällt mit einem toten Bihänder recht mau aus. ;( Auf der anderen Seite töten die Trolle einen Demigreifen und nur zwei Schwertkämpfer (hier war Fortuna leider auf der Seite des Chiefs). Ich selber habe Glück, dass nur zwei Trolle sterben und nicht mehr.


    Der dritte Spielzug

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    Waaaaagghh! In den Schrei meines Waaghboss fällt die gesamte Orkschaar ein. Die Befehlsfähigkeit gibt jeder Orkeinheit in Reichweite eine zusätzliche Attacke. Es wird Zeit zu moschen! Zuerst vomieren aber meine Trolle noch elegant in die Reiher meiner Feinde. Für einen weiteren Demigreifen bedeutet dies das Ende.

    Oh, Fortuna, du hinterhältige Dirne! X/ Meine Angriffswürfe der Schwarzorks und des Orksmobs auf der rechten Flanke sind unterirdisch (eine drei und eine vier). Ich schaffe es zwar in den Nahkampf, aber nicht alle meiner Modelle werden zuschlagen können, was angesichts der zusätzlichen Attacken besonders ärgerlich ist. Der anschließende Nahkampf ist einmal mehr der pure Tod. :eeeek: Nur Neun Bihandkämpfer sterben. Die restlichen fünf Orks und ein Schwarzork. Ein weiterer Troll und nur sieben Schwertkämpfer. Der Riese hat leider das Fressen verlernt und schafft es nicht den halb toten General des Imperiums in den Tod zu schicken. Dies rächt sich auch prompt, sodass dieser heroisch dem Riesen den Lebensatem nimmt. Tod fällt dieser in die Menge und kann selbst dadurch den blöden Menschen nicht töten. Er steht weiterhin mit einem Leben. :pinch:

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    Doch im Zug des Chiefs ist Schluss mit lustig. Mein Waaghboss holt sich den Kopf des feindlichen Generals. Möge das dem Kampfgeist der Menschen zu denken geben. Doch im Gegenteil. Die Horde an Hellebardiere stürmt in den Kampf und die Schwarzorks verlieren eine hohe Anzahl der ihren, Halten aber stand, während auch die Bihänder auf eine kleine Anzahl zusammenschmilzt. Auf der rechten Flanke stirbt auch der vorletzte Troll. Dann zertrümmert eine geschwungene Steinkeule auch den Kopf eines weiteren Demigreifen. Schwertkämpfer und Demigreifen dünnen sich weiter aus. :party:

    Der vierte Spielzug

    Spoiler anzeigen

    Es sieht nicht gut aus für mich. Haben die Ork-Götter mich etwa verlassen? Noch ist nicht aller Tage Abend. Meine Schwarzorks und ihr Boss (der mit der netten Standarte auf dem Rücken) töten die restlichen Bihandkämpfer und lassen auch noch ein paar wenige Hellebardiere in den Staub sinken. Doch dann wendet sich das Schlachtglück weiter. Die Schwarzorks werden von der schieren Übermacht an Hellebardieren übermannt und gehen bis auf den letzten Ork zu Grunde.

    Nicht weit entfernt entspinnt sich das Lächerlichste, was ich seit langem gesehen habe. Mein Waaghboss verliert den Nahkampf gegen die Schützenreiter. Die verblieben zwei Schießen den Anführer meiner Truppe im Zug des Chiefs über den Haufen. Das war nicht der Ruhm, den ich für ihn im Sinn gehabt hatte. :snoob:

    In den Ruinen neutralisieren sich die Truppen. So langsam lebt hier einfach auf beiden Seiten keiner mehr. Einer der Leidtragenden ist unter anderem mein Schamane, den ich bisher nicht erwähnte, da absolut nichts tat. Jeder seiner Zauber wurde gebannt.

    Der fünfte Spielzug

    Der Schwarzorkboss wird knapp nach erbittertem letztem Gefecht schließlich gefällt. Jedoch nicht bevor er einen erstaunlich großen Haufen an Menschenleichen um sich herum aufgetürmt hatte.

    Das Spiel ist vorüber.

    Fazit

    Was für ein Spiel. Es hatte vor allem eines viel viel Spaß und eingeschlagene Schädel nicht schlecht. Der Chief hat das alles wirklich sehr gut gespielt und hatte ein bisschen Glück, dass mir in wichtigen Moment, die Würfel nicht hold waren. Der Sigmarpriester ist in AoS für die Punkte nen richtig krasses Modell meiner Meinung nach. Wir waren beide positiv überrascht. Mein Ork-Schamane hat sich sicherlich, den Titel für das schlechteste Modell verdient. Er hatte absolut keinen Einfluss auf die Stadt und ich hätte ihn genauso gut zu Hause lassen können und es hätte sich nichts geändert. Zaubern können wohl nur die Gobbos. :S Mal schauen, wie die nächsten Schlachten aussehen werden. Die Flusstrolle haben sich einmal mehr in mein Herz gespielt. Es sind einfach tolle Modelle und auch im Kampf sind sie ganz fieß ^^

    Wer etwas mehr Fluff möchte, kann gerne auch mal hier vorbeischauen. Die Geschichten werden auch schon mal unbemerkt erweitert. Es lohnt sich also regelmäßig mal reinzuschauen. Wobei es schon länger her ist, dass ich etwas schrieb. :arghs:

    The-Old-World: Bretonia: 4000 Punkte, Krieger des Chaos: 5500 Punkte, Orks und Goblins: 8000 Punkte

    Age of Sigmar: Goblins: 7000 Punkte, Sklaven der Finsternis 4000 Punkte, Ghule: 1000 Punkte
    40.000: Blood Angels: 5000 Punkte, Imperiale Armee: 2500 Punkte, Tyraniden: 1250 Punkte

    Herr der Ringe: Erebor: 1800 Punkte

  • Die grauen Plastikkrater kommen mir so bekannt vor, das dürften die aus Battlefield in a Box sein?

    Büchsenknacker ist ein überragender Name für einen Waarghboss, der mich jetzt schon inspiriert:hihi:

    Was ist eigentlich aus dem Riesen geworden nach der Verletzung durch die Kanone?

    Vielleicht haben das meine müden Augen nach der Arbeit übersehen, aber ich finde die Stelle irgendwie nicht.

    Du weißt ja aus meinem thread, dass Riesen immer meine besondere Aufmerksamkeit finden:tongue:

  • Die grauen Plastikkrater kommen mir so bekannt vor, das dürften die aus Battlefield in a Box sein?

    Ja, das müssten sie sein. ^^ Mein Fantasy-Gelände ist zur Zeit leider "vergraben", daher müssen wir uns mit dem behelfen, was da ist.

    Büchsenknacker ist ein überragender Name für einen Waarghboss, der mich jetzt schon inspiriert:hihi:

    Man sagt, er habe diesen Namen, weil er so gerne imperiale Ritter verhaut. :saint::D

    Was ist eigentlich aus dem Riesen geworden nach der Verletzung durch die Kanone?

    Vielleicht haben das meine müden Augen nach der Arbeit übersehen, aber ich finde die Stelle irgendwie nicht.

    Du weißt ja aus meinem thread, dass Riesen immer meine besondere Aufmerksamkeit finden:tongue:

    "Der Riese hat leider das Fressen verlernt und schafft es nicht den halb toten General des Imperiums in den Tod zu schicken. Dies rächt sich auch prompt, sodass dieser heroisch dem Riesen den Lebensatem nimmt. Tod fällt dieser in die Menge und kann selbst dadurch den blöden Menschen nicht töten. Er steht weiterhin mit einem Leben. :pinch:"

    Der Riese rockt leider nie bei mir. ;( Das Problem ist, dass er selten mit vollen Lebenspunkten im Nahkampf ankommt, wodurch sein Output bei AoS eingeschränkt ist. Mit seinem 5er-Rüster und 12 Lebenspunkte hält er leider auch nicht genug aus, im Vergleich zu anderen Monstern. In der 9tA-Partie hat er sich aber sehr gut geschlagen, da würde ich ihn jeder Zeit wieder spielen :]

    The-Old-World: Bretonia: 4000 Punkte, Krieger des Chaos: 5500 Punkte, Orks und Goblins: 8000 Punkte

    Age of Sigmar: Goblins: 7000 Punkte, Sklaven der Finsternis 4000 Punkte, Ghule: 1000 Punkte
    40.000: Blood Angels: 5000 Punkte, Imperiale Armee: 2500 Punkte, Tyraniden: 1250 Punkte

    Herr der Ringe: Erebor: 1800 Punkte

  • Man sagt, er habe diesen Namen, weil er so gerne imperiale Ritter verhaut

    Hmmm, das passt mir nicht so ganz in den Kram, aber es könnten ja auch Chaosblechbüchsen sein, wie Archaon damals:hihi:

    Der Riese rockt leider nie bei mir. ;( Das Problem ist, dass er selten mit vollen Lebenspunkten im Nahkampf ankommt, wodurch sein Output bei AoS eingeschränkt ist. Mit seinem 5er-Rüster und 12 Lebenspunkte hält er leider auch nicht genug aus, im Vergleich zu anderen Monstern. In der 9tA-Partie hat er sich aber sehr gut geschlagen, da würde ich ihn jeder Zeit wieder spielen :]

    Da ist die Balance auch schwierig zwischen Unterhaltungsfaktor und Spielbarkeit.

    In der 8. Edition ist er am Lustigsten, aber oft fast nutzlos. Bei 9th Age gewinnt er ja durch Wunden Attacken dazu, das macht ihn sehr spielstark.

    Unabhängig vom System sind die Figuren aber auch einfach nice8)

  • Hmmm, das passt mir nicht so ganz in den Kram, aber es könnten ja auch Chaosblechbüchsen sein, wie Archaon damals:hihi:

    Solange ordentlich Blech um den Menschen ist, das schön eingebeult werden kann, wird es ihm egal sein, ob es nun ein Anhänger der dunklen Götter oder des SIgmars ist (oder aber was ganz anderes) :D

    The-Old-World: Bretonia: 4000 Punkte, Krieger des Chaos: 5500 Punkte, Orks und Goblins: 8000 Punkte

    Age of Sigmar: Goblins: 7000 Punkte, Sklaven der Finsternis 4000 Punkte, Ghule: 1000 Punkte
    40.000: Blood Angels: 5000 Punkte, Imperiale Armee: 2500 Punkte, Tyraniden: 1250 Punkte

    Herr der Ringe: Erebor: 1800 Punkte

  • Vor den Pforten von Gartkirch (Im Verlauf des Frühjahrs im Jahres 1067)

    […] Des Wienersbaches Edelmann wart endlich vor der einst idyllischen Stadt Gartkirch Pforten angelangt. Nachdem er die grünen Mondanbeter bei der alten Mühle vernichtend dahin geschlachtet, wart er sich sicher, dass des Feindes Macht wart endgültig gebrochen. Allerlei zweizüngiges Gerücht wart an ihn herangetragen, dass Domesticas Mauern längst gefallen seien, dass der alten Dame Colonis Wall der grünen Bestie gierigen Schlundes beständig die Stirn böten, dass des Reiches Flagge wieder Zangenmündes Zinnen zierten, dass dort von Süden durch des Trompeten ruhmvoll Klang der Soldaten Stiefel schnell nach Norden führen.

    Des Teufels Schuld es ist, dass des hinterlist‘gen Feindes Zahl weit die kühne Vorsehung überstieg. So dann treffen sie aufeinander. Die einen des Menschengeschlechts Recken, die anderen des Teufels Brut aus Untiefen entstiegen, um unter des Mondes grtoeskem gelbem Gesicht finstre Farbe fürchterlich zu versprengen […]

    Smittychief1994 und ich hatten uns wieder getroffen, um eine schöne Partie AoS zu spielen. Ich würde diesmal mit einer Gobbo-Liste antreten und zum ersten Mal so richtig die Gobbos mit dem neuen Battletome in die Schlacht ausführen. Da sich die Magie der Gobbos stark laß, schickte ich direkt alle drei meiner vier Magier ins Feld (der Schamane auf Arachnarok passte nicht mehr rein). Der Chief schickte seine gewöhnten Blöcke an Infanterie in die Schlacht. Wobei er mir verraten hatte, dass er zur Zeit noch an fast verstaubten Modellen der Ritterorden malen würde, um bald etwas mehr Vielfalt bei der Armeeliste zu haben.

    Gobbo-Armeeliste

    - Nachtgoblin-Waaghboss

    - Nachtgoblin-Schamane

    - Nachtgoblin-Schamane

    - Nachtgoblin-Schamane

    - 50 Nachtgolbins

    - 50 Nachtgoblins

    - 5 Fanatics

    - 6 Flusstrolle

    - 1 Goblin-Katapult

    Armeeliste des Imperiums

    - ein General auf Pferd

    - ein Armeestandartenträger

    - ein Sigmarpriester

    - ein Sigmarpriester

    - 20 Schwertkämpfer

    - 40 Hellebardiere

    - 10 Musketenschützen

    - 25 Bihandkämpfer

    -5 Schützenreiter

    - ein Mörser

    Aufstellung

    Wir beide stellten verdeckt auf, sodass wir erst mit dem ersten Spielzug wussten, wie sich der Gegner positioniert hatte. Meine Flusstrolle bildete mein Zentrum, flankiert von beiden großen Blöcken an Gobbos. Der Chief stellte die Bihandkämpfer und seinen Mörser auf die rechte Flanke und seine Schützenreiter und Musketenschützen auf die linke. Sein Zentrum wurde aus dem Block Hellebardiere und den Schwertkämpfern gebildet.

    Aufstellung

    The-Old-World: Bretonia: 4000 Punkte, Krieger des Chaos: 5500 Punkte, Orks und Goblins: 8000 Punkte

    Age of Sigmar: Goblins: 7000 Punkte, Sklaven der Finsternis 4000 Punkte, Ghule: 1000 Punkte
    40.000: Blood Angels: 5000 Punkte, Imperiale Armee: 2500 Punkte, Tyraniden: 1250 Punkte

    Herr der Ringe: Erebor: 1800 Punkte

  • Der erste Spielzug

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    Der erste Spielzug vergeht schnell und recht ruhig. Ich stürme mit allem nach Vorne und kann mit richtig guten Würfen sechs Bihandkämpfer durch Katapultfeuer ausschalten. Ebenso erwischt es zwei Musketenschützen durch meine Magie.

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    In seinem Zug rückt der Chief mit den Bihandkämpfern leicht nach hinten. Er scheint zu ahnen, dass der Gobboblock, der munter auf ihn losmarschiert, ein paar nette Fanatics im Gepäck trägt. Von der linken Flanke schlagen mir die Schützenreiter entgegen. Dank Gork und Mork bleiben meine Truppen aber vor ihren Schüssen beschützt. Doch Glück ist ein zweischneidiges Schwert und so erwischt es ganze 12 Gobbos auf meiner rechten Flanke durch eine gutgezielte Mörsergranate.

    Der zweite Spielzug

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    Die imperialen Truppen sind leider immer noch außerhalb meiner Schlagdistanz. Als einziges werden mir die Schützenreiter wie auf einem Silbertablett serviert. Auf der rechten Flanke habe ich zudem gute Chancen mit meinen Fanatics einen Angriff zu schaffen (eine sechs für den Angriffswurf reicht). Zuerst sterben aber noch ein paar Hellebardiere in meinem Magieregen. Mein Katapult schießt leider daneben. Dann passiert das unglaubliche: Ich würfele mit meinen Fanatics eine besch…ne Fünf! Dass die Schützenreiter - ohne Gegenwehr leisten zu können - dahin geschlachtet werden, kann meinen Ärger nicht besonders lindern.

    Spoiler anzeigen

    Der Chief ist wieder an der Reihe und lässt die Trompeten zum Angriff blasen. Nur auf der rechten Flanke ziehen sich die Bihandkämpfer weiter zurück. Eine weitere Mörsergranate schenkt drei Fanatics den Tod. Dann prallen die Regimenter aufeinander. Mein Gobboblock trifft auf die Schwertkämpfer und die Hellebardiere stürmen in die Flusstrolle. Es ist ein erbitterter Kampf. Drei Flusstrolle sterben (ein weiterer bleibt mit einem einzigen Leben zurück), fünf Gobbos sterben, sechs Schwertkämpfer sterben und ganze zehn Hellebardiere. Befehle werden gebellt und alle Mann halten ihre Posten.

    Der dritte Spielzug

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    Der böse Mond steht nun im Zentrum und überschaut das gesamte Schlachtfeld. Genau zur richtigen Zeit! Doch obwohl ich es schon seit der ersten Runde probiere, überlebt auch dieses Mal schwer angeschlagen der Mörser mein Magiefeuer.

    Schon befinden wir uns wieder im Getümmel der Schlacht. Meine Fanatics verursachen enttäuschende drei Treffer und töten einen ganzen Bihandkämpfer. Der Sigmarpriester ist ihr Ende. Und die Bihandkämpfer zeigen dann leider auch, aus welchem Holz sie geschnitzt sind und töten 12 Gobbos. Die Hälfte des Blockes ist nun tot. Drei Bihänder trifft es. Dann sterben 8 Hellebardiere unter dem Gekotze und den Pranken der Trolle. Auch hier ist die Hälfte des Blockes nun tot. Doch die Hellebardiere können heldenhaft zwei weitere Trolle töten. Mein Herz wird dann aber richtig erfreut als der Gobboblock auf meiner linken Flanke alle verbliebenen Schwertkämpfer zu ihren Ahnen schickt.

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    Und auch der Gegenzug des Chief hat einige Höhepunkte zu bieten. Friedrich von Wienersbach stürmt im Schlachtentümmel nach Vorne und tötet einen Zauberer. Zum Glück den unwichtigsten. Meine Zauberei ist bis dahin ein starkes Brett und schickt hier und da immer wieder Soldaten tot zu Boden. Die Bihänder kämpfen sich nun in eine Art Rausch und metzeln erneut eine hohe Zahl an Gobbos ab (da stehen nicht mehr viele). Noch schlimmer wird es als die Hellebardiere meinen Anführer Gornik umstellen und ihn samt des verbliebenen Trolls einen Kopf kürzer machen. Dafür mussten sie sich aber so positionieren, dass ich mit meinen Gobbos von links nachrücken kann. Dies führt dann zu acht toten Soldaten. Auch die sollten nächste Runde Geschichte sein.

    Der vierte Spielzug

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    Das Schlachtenglück wiegt hin und her. Es ist nun an mir, es wieder auf meine Seite zu ziehen und nicht mehr abzugeben. Den Auftakt soll meine Magie machen und meine Schamanen übertreffen sich nun selbst:

    Friedrich von Wienersbach

    Zitternde Hände. Ein Blick voraus.

    Der Lärm der Waffen toste nun höllisch in seinen Ohren. Die Schreie der Sterbenden und Verletzten marterten sein Gehirn. Die Soldaten vor ihm rangen mit dem Tod, während sie sich der Ungeheuer erwehrten. Wie lange würden sie es wohl noch standhalten können?

    Kreisende Augen. Ein Blick nach rechts.

    Er sah, wie die rechte Flanke unter dem Ansturm des Feindes nun endgültig auseinanderbrach. Und die Lücken, die zuvor ein Mensch besetzt hatte, nun von einem in Kapuze gehüllten Goblin besetzt wurde.

    Bebende Lippen. Ein Blick nach links.

    Hier hatte die Flanke zwar schon am Anfang nachgegeben. Doch standen seine stärksten Truppen an diesem Ort und zeigten ihm, dass die Bihänder, auch arg dezimiert, noch weiter standhalten würden.

    Schlotternde Beine. Ein Blick nach oben.

    Gen Himmel sah er einmal mehr in das fürchterliche grinsende Gesicht eines grotesken, großen, gelben Mondes. Wie verdreht, durch Teufelshand beschworen, ruhte er über dem Schlachtfeld und schien das ganze Schlachten wie ein Schauspiel im Theater zu genießen.

    Schwere Zunge. Kein Blick im Kopf.

    Er merkte, dass das Zittern, welches seine Hand seit einiger Zeit ergriffen hatte, nicht aufhören wollte. Er wusste, dass es eine Entscheidung zu fällen gab. Was sollte er tun? Rückzug? War es die beste Option? Lieber die Schlacht abbrechen und einen geordneten Rückzug vollziehen, bevor alles den Bach hinunterging. Wieder kam in dieser gottverdammte Wald in den Sinn. Dieser Wald der für so vieles das Ende bedeutet hatte.

    Die Nerven. Die Nerven! Sie lagen blank.

    „Gilbert!“, schrie er. Wo war er nur? Ohne seinen Signalmann konnte er das Signal zum Rückzug nicht geben. Seine Blicke schweiften umher. Für einen weiteren Augenblick sah er sich im Wald wieder. Laufend, um sein Leben rennend, Angstschweiß auf der Haut. Bitter und eisig schmeckte das Gefühl des wohligen Ruhms nach dem Sieg bei den Mühlen von Warenheide. Längst war es in seinem Herzen erstarrt und schien ihn zu lähmen. Ein verdammtes Leben im Schatten seines tapferen Bruders.

    Feuchtes Nass auf den Wangen. Ein hoffnungsvoller Blick ins Nichts.

    Sein Blick traf auf den Priester Petbert. Die Welt schien still zu stehen, als für einen flüchtigen Moment ihre Blicke sich trafen. Dann toste die Maschine des Krieges weiter. Der Prälat hämmerte mit seinem Hammer auf den Schädel eines Angreifers ein und verschwand aus dem Sichtfeld Friedrichs.

    Was soll ich? Soll ich? Ich? Fliehen? Fliehen!

    Nein! So würde es nicht enden! „Angriff! Angriff!“, schrie er aus voller Kehle und gab seinem Pferd die Sporen. Mit gesenkter Lanze preschte er voran, während Gilberts Horn ertönte und das Signal gab, die Reserven in die Schlacht zu schicken.

    Starke Hand. Ruhiges Herz, atemlose Brust.

    Sein Pferd pflügte durch die Reihen der mickrigen Goblins und seine zersplitternde Lanze brachte den Tod. Er zog sein Schwert und mit einem mächtigen Hieb schlug er einen Schamanen des Feindes entzwei. Kurz lachte er gen Himmel, um den Mond zu verspotten.

    Wer zuletzt lacht?

    Ein riesiger großer grüngelber Zahn fiel aus den Winkeln des strahlenden Mondgesichtes vom Himmel herab und zerquetschte den Reiter drunten am Boden.

    Sie schalten endlich nicht nur den Mörser aus, sondern auch ein besonders böser Zauber erwischt den feindlichen General und schickt ihn tot in den Staub. Mein Katapult fordert ebenso weiter Tribut von den Musketenschützen. Im Zentrum werden die Hellebardiere abgeschlachtet und etwas weiter fort auch meine Gobbos. Doch ein wackerer kleiner Racker überlebt das Massaker (vorerst :D) und bindet die Bihänder so weiter.

    Spoiler anzeigen

    In einem vielleicht nicht klugen aber sehr heroischen Akt der Verzweiflung schickt der Chief einen Prälaten und den Standartenträger in den Schlund meiner Gobbos. Diese können sich zuerst auch ganz gut halten, indem sie ordentlich austeilen. Doch die Übermacht ist zu groß und kostet dem Standartenträger das Leben. Mein letzter tapferer Gobbo wird filetiert.

    Der fünfte Spielzug

    Spoiler anzeigen

    Es neigt sich dem Ende. Meine Magie bedeutet das blutige Ende für den Prälaten, sodass meine Gobbos wieder frei sind und den verbliebenden Prälaten und die Bihänder angreifen können. Der Ulricpriester bleibt mutig stehen, doch die Bihänder schrupfen beächtlich, sodass sie sich der Übermacht nicht mehr erwehren werden können.

    Spoiler anzeigen

    Am Ende der Schlacht bleibt nur der Ulricpriester und die Musketenschützen zurück! Vom Chief stehen nur noch gute 100 Siegpunkte auf dem Schlachtfeld von mir jedoch noch ganze 500, sodass der Sieg eindeutig an die Gobbos geht. Ich konnte mich so für die Niederlage beim letzten Mal ordentlich revanchieren

    Es war wieder einmal ein spaßiges Spiel mit vielen denkwürdigen Szenen. Besonders imponiert hat uns, dass der Ulricpriester zusammen mit den Bihändern so gar nicht sterben wollte. Auch die Magie war wirklich ordentlich. Man merkt es zwar nur so wirklich beim Tod des Generals, aber ich konnte die ganze Zeit immer wieder tödliche Verwundungen verteilen und den Gegner so an der richtigen Stelle weh tun. Lang lebe Gork und Mork!

    Kleine Endszene

    Autsch! Stechende Schmerzen. Es tat richtig weh. Diese blöden Menschänz hatten echt ein paar fiese Löcher in seinen Leib gepikst. Gornik fühlte sich leicht matschig in der Birne ob seines Blutverlustes. Aber dies war auch ein Zeichen, dass er noch lebendig war. Und wie er das war! Vom Rücken einer Spinne, die ihn fort vom Schlachtfeld und zurück zum Lager trug, schimpfte er vor sich hin und spuckte hier und da Einweisungen in alle Richtungen. Immer wieder wurden seine Worte von Schmatz mit einem Brüller unterstrichen, während der Squiq munter neben ihm her hopste.

    Endlich war er an seinem Zelt angekommen. Auch wenn einem menschlichen Betrachter wohl nicht in den Sinn kommen würde, diesen Bau Zelt zu nennen, da es vielmehr eine irrwitzige Transmutation aus Wald, Nadelholz, Leinen, Stoff, Stein und Fels zu sein schien. „Bringt den Schamanen zu mir!“, wies er einen Gobbo zu seiner Linken an. „Welchen denn?“ „Natürlich Murks, du Holzkopf!“ Er stieg von der Spinne hinab. So einen Fuß vor den anderen setzen. Einen Fuß vor den anderen. Jeder Schritt schmerzte ihn. Doch er konnte sich normal aufrecht bewegen. Gut, gut. Die fiesen kleinen Gitz rochen nämlich Schwäche und man wusste nie zu welch dummer Idee sie kamen. „Bringt dem kleinen Schmatz noch was leckeres zu naschen!“ befahl er dem nächsten Gobbo zu seiner Rechten. Dann strich er die Eingangsplane beiseite, schritt ins Herz seines Zeltes und ließ sich auf seinem königlichen Thron nieder. Sofort schwärmten noch zwei oder drei dumme Gobbos herein, um ihm zu schmeicheln, von der Großartigkeit des Sieges zu faseln und seine Hinterhältigkeit zu preisen. Normalerweise würde er in dieser Flut an Wahrheiten baden, aber seine Schmerzen verdarben ihm heute die Laune. Er kommentierte das Gefasel der Umgebung nur mit einem Schwenk seiner linken Hand, während seine rechte Hand begann, ungeduldig auf der Armlehne seines Stuhls zu trommeln. Wann kam nur endlich dieser dumme Schamane mit den tollen Fläschchen, die ihn wieder munter machen würden. Der Kampf war echt hart gewesen. Obwohl er sich während der Schlacht bei den großen schweren übelriechenden Jungs herumgetrollt hatte, hatte er sich zeitweise von Feinden umzingelt wieder gefunden. Er wurde nicht ganz das Gefühl los, dass er für sein Überleben diesmal etwas zu sehr auf Glück angewiesen gewesen war. Anderseits gab es so etwas wie Glück doch gar nicht. Nur die Gunst des großen gelben lachenden Mondes! Und diese war mit ihm. Mit ihm allein! Er war auserwählt. Auserwählt zu den ganz großen Dingen. Solche Dinge, die den Geist normalsterblicher Gitz bei weitem übertraf!

    Die Zeltplane wurde beiseitegeschoben, und ein Gobbo stapfte eilig ins Zelt. Es war nicht der Schamane. Es war Kurzuck, der über seine Kavallerie gebot. „Boss, Boss, da Menschänz laufens von uns davon. Sollwa se verfolgens? Mir könntens da noch einige Zungens sammeln und se richtig zu Brei klopp‘n.“ „Sehr fleißig, sehr fleißig! Sag den Gobbos, dass ich sie persönlich anführen werde. Ich muss nur noch mit dem dummen Spinnenschamanen reden.“ Wie auf ein Stichwort lugte plötzlich ein Kopf, auf dem eine rote Federkrone saß und unter dem vier hypnotische blaue Augen wirr hervorstarrten, ins Zelt hinein. Dann folgte auch der Rest. „Jemand hätt nach mir jeruf‘n?“ Murks war endlich da. In seinem grünen Umhang, der die Beine einer Spinne nachzuahmen versuchte, indem riesige Spinnenbeine eine Art Gerüst des Mantels bildeten, stellte er wie immer eine groteske Erscheinung dar. „Na, großer Boss, watt kann ich für disch tun?“ „Quatsch dich nicht um den Verstand. Ich brauch ein Heilmittel des großen Spinnengottes, damit ich nicht mehr aus allen Öffnungen verblute, du Dummkopf.“ „Oh ja, wie isch seh, hätt der Kampf disch nicht jut jetan. Hier nimmste am besten dieses Heilmittelchen.“ Er reichte ihm eine kleine violette Flasche mit blauem Inhalt. „Da wirste im Nuh wieder auf den Beinchen sein, großer Boss.“ Perfekt. Er entkorkte das Gebräu und stürzte es gierig seinen Schlund herunter. „Ich hoffe, deine Spinne ist bereit. Ich werde mich heute zu euch gesellen. Damit ich ne tolle Sicht habe, wenn wir die restlichen Menschänz jagen.“ „Aber sicher datt, der Ausblick ist janz toll!“ Ein Funkeln war in Gorniks Augen zurückgekehrt.

    Er stand auf und wollte mächtigen Schrittes auf den Ausgang zuschreiten. Doch irgendwie wollten seine Beine nicht so richtig und er taumelte mehr als, dass er wirklich ging. Seine Haut fing an zu pochen und er brach in Schweiß aus. „Murks, was haste mir da für ein Kackzeug gegeben, mir dreht es den Magen um?“ „Watt is los, Boss? Datt is das beste Zeug, das isch hab. Geht’s euch nisch jut?“ Er wollte etwas entgegnen, doch die Worte kamen ihm nicht richtig über die Lippen. Jetzt konnte er sich nicht einmal mehr halten und fiel durch die Zeltöffnung ins Freie. Murks! Was soll das? Dachte er bei sich. Das Pochen wurde stärker, richtig stark. Als würde ihn jemand aufspießen. Sein Blick trübte sich. Er sah das Gesicht des irren Schamanen vor sich, wie dieser breitgrinsend auf und ab hüpfte. Er keuchte. Dann warf er den Blick nach vorne.

    Er sah … Verrat. Zwei große mächtige eisenbeschlagene Füße traten vor ihm in den Boden. Er vernahm noch eine Stimme. „Als erstes werden wir da Menschänz jagen gehen.“ Dann ein Brüllen: Waaaghhhhh! Dann war Gornik, der Zungensammler, tot.

    The-Old-World: Bretonia: 4000 Punkte, Krieger des Chaos: 5500 Punkte, Orks und Goblins: 8000 Punkte

    Age of Sigmar: Goblins: 7000 Punkte, Sklaven der Finsternis 4000 Punkte, Ghule: 1000 Punkte
    40.000: Blood Angels: 5000 Punkte, Imperiale Armee: 2500 Punkte, Tyraniden: 1250 Punkte

    Herr der Ringe: Erebor: 1800 Punkte

    Einmal editiert, zuletzt von Der König unterm Berg (15. August 2019 um 19:00)

  • Viel Zeit ist vergangen. Doch ich darf verkünden, dass es hier nach Pfingsten wieder ein oder zwei Schlachtberichte geben wird.

    Des Weiteren habe ich eine Karte der nördlichen Provinzen angefertig.

    Die nördlichen Provinzen

    Außerdem lohnt es sich auch hier in diesem Thread nochmals zu stöbern, da ein paar neue Fluff-Texte ergänzt wurden und noch weitere in den nächsten Wochen zu den Schlachten und den Provinzen folgen sollen. Viel Spaß beim Lesen :)

    The-Old-World: Bretonia: 4000 Punkte, Krieger des Chaos: 5500 Punkte, Orks und Goblins: 8000 Punkte

    Age of Sigmar: Goblins: 7000 Punkte, Sklaven der Finsternis 4000 Punkte, Ghule: 1000 Punkte
    40.000: Blood Angels: 5000 Punkte, Imperiale Armee: 2500 Punkte, Tyraniden: 1250 Punkte

    Herr der Ringe: Erebor: 1800 Punkte

    • Offizieller Beitrag

    Coole Karte. Hast du dich da irgendwo orientiert oder warst du da einfach nur kreativ?

    Bei den zwei Flüssen, die zusammenfließen und in die Werra münden, hab ich mich etwas gewundert. Eigentlich fließt die Werra mit der Fulda zusammen in die Weser. Und genau im Schnitzpunkt ist Hann Münden, was bei dir "Zangenmünde" ist. Würde fast passen. :/:)


  • Lieber Jones ,

    Hier findest du, wie ich mir die Welt vorgestellt habe und wie sie langsam entstand. Die jetzige Karte ist ein Ausschnitt einer größeren.


    Bei den Details bin ich dann ganz nach Fantasie vorgegangen, mit ein paar Ausnahmen:

    1. Smittychief1994 hatte schon etwas zur Provinz Tallergat geschrieben, die im Osten des Imperiums liegt und an die Werra grenzt. Das musste natürlich so auf die Karte.

    2. In unseren Schachtberichten gab es kleine Bruchstücke von Orten und Gegenden, die aufgenommen werden mussten.

    3. Ab und zu wurde auch mal in einen Atlas geguckt, um sich inspieren zu lassen. ;)

    The-Old-World: Bretonia: 4000 Punkte, Krieger des Chaos: 5500 Punkte, Orks und Goblins: 8000 Punkte

    Age of Sigmar: Goblins: 7000 Punkte, Sklaven der Finsternis 4000 Punkte, Ghule: 1000 Punkte
    40.000: Blood Angels: 5000 Punkte, Imperiale Armee: 2500 Punkte, Tyraniden: 1250 Punkte

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