Schlachtberichte aus einer altbekannten Welt

  • Gute Frage. Ich weiß es nicht. Beides hat seinen Reiz. Was meinst du denn?


    Für die Übersicht hilft auf jeden Fall ihn sauber zu halten. Andererseits kommt man durch die Verlinkung des Inhaltsverzeichnis ohne Probleme überall hin.

    Das und die Reservierung der ersten Posts ist wahrscheinlich genug. Noch ein Vorteil wäre, dass thematisch die Diskussion der Schlachten von der zum Hintergrund getrennt wäre. Wenn man total ausrasten will, könnte man noch einen Thread "Diskussion zum systematischen Sammelthread zu 'Schlachtberichte aus einer altbekannten Welt'" eröffnen. Das geht dann allerdings doch ein wenig weit. ;-)

  • Heimanns Uferschlacht (Im Frühjahr des Jahres 1067)


    […] Der Schnee war geschmolzen und Väterchen Frost hatte sich in seine Gefilde zurückgezogen, da nun sein Bruder die Lande aufsuchte. Die Vegetation erwachte. Die Tage wurden länger und die Pflanzen begannen gen Himmel zu streben.


    Doch zu dieser Zeit begann auch die Großoffensive der Orks und mit ihr in Averland die westlichen Hochlande zu brennen. Die Lage ergab sich wie folgt: Im Westen in Umrbien marschierte Friedrich von Wienersbach auf Gartkirch zu, um es den Goblins, die die Stadt noch immer hielten und von ihr aus ihre Beutezüge unternahmen, wieder zu entreißen. Im westlichen Averland selbst eroberten und schliffen die Orks die Städte. Nur an der größten Stadt in dieser Gegend Domestica Colonis biss sich Waaghboss Büchsenknacker vorerst die Zähne aus. Die Stadt wurde mit einem Ring aus Katapulten umzingelt und tagelang immer wieder bombardiert. Etwas weiter im Westen hielt der averländische Kurfürst, Josef von Greifenfels, bei den Engpässen des Ästelingsgebirge die Stellung. Nach der Vereinigung mit den überlebenden Mannen des Manfred aus Schmiedhafen hatte er sich dorthin begeben, in der Annahme, dies sei der beste Ort, um den Orks den Weg in die averländischen Tiefebene und der Hauptstadt Averruhs zu verweigern.


    Im Osten hielt derweil Theoderich von Steierkrat die Stellung und machte keine Anstalten den Averländern zur Hilfe zu eilen. Denn der Instinkt und die Weitsicht dieses Mannes sollten sich einmal mehr als überlegend beweisen, da mit dem Frühling auch Waaghboss Eisenschädäl zurückkehrte und den Feldherren einmal mehr herausforderte, um nach der Niederlage bei Heimans Hügel Vergeltung zu fordern. Doch Theoderich hatte nur auf ihn gewartet und ließ die Orks in eine Falle laufen. Nachdem sie die Orks die Werra unbehelligt überschritten hatten, warteten die imperialen Streitkräfte nicht weit entfernt auf sie […]



    Nach längerer Pause – leider kommen wir zurzeit kaum zum Spielen – war es wieder soweit. Einmal mehr sollten meine Orks auf die Menschen von Smittychief1994 treffen.




    Bretonia: 3700 Punkte, Krieger des Chaos: 4500 Punkte, Orks und Goblins: 4000 Punkte


    Blood Angels: 5000 Punkte, Imperiale Armee: 2200 Punkte, Tyraniden: 1500 Punkte


    Erebor: 1800 Punkte

    Einmal editiert, zuletzt von Der König unterm Berg ()

  • Der erste Spielzug



    Das freudige Gebrüll der Orks erfüllte das Schlachtfeld und los ging es. :] Mit größtem Eifer rücken all meine Truppen auf der gesamten Linie vor. Dann feuert das Katapult das erste Mal. Sein Treffer tötet drei Bihandkämpfer, woraufhin (nach schlechten Moralwürfen) noch zwei Weitere die Flucht ergreifen. Sagen wir mal, dass sie nur die Leichen vom Schlachtfeld tragen, damit ihnen eine würdige Bestattung zuteilwerden wird. Welchen Grund sollten sie sonst haben, so früh das Schlachtfeld zu verlassen ;)

    Die Menschen positionieren sich in ihrem Spielzug leicht um, darauf wartend, dass die Orkhorde heranrollt. Dann vergeht ein lauter Knall, als eine Kanonenkugel in meinen Riesen schlägt und ihm die Hälfte seiner Manneskraft beraubt (6 LP verbleiben). :S


    Der zweite Spielzug



    Da Menschänz stehen leider noch außerhalb einer gut machtbaren Angriffsreichweite. So lasse ich die Orks lieber rennen, sodass sie im nächsten Zug selbst bei einem weiteren Rückzug des Chiefs, einen Angriff mit höherer Wahrscheinlichkeit schaffen. Nur mit meinen Trollen renne ich nicht, in der Hoffnung, mit ihnen einen lucky Punch landen zu können.

    Doch bevor diese großen Grobis mit dem erlesenen Geschmack für alles zwischen Fische und steinhartem Eisen vorstürmen können, ist es erneut mein Katapult, das Aufsehen erregt. Ein gut gezielter Stein landet direkt auf den Köpfen der Kanonenbesatzung und lässt niemanden lebend zurück. ^^ Dadurch ermuntert laufen die Flusstrolle mit einer 11 tatsächlich in die Musketenschützen, was einem durchs Abwehrfeuer das Leben kostet, die 10 Menschen im Gegenzug jedoch auch. Es ist eine schnelle große Sauerei. :saint:


    Der Chief will auf seiner linken Flanke nun Kontern. Die vier Demigreifen und die zwanzig Schwertkämpfer greifen die Flusstrolle an. Auf der anderen Seite stürmen auch die Bihandkämpfer vor und schaffen einen Angriff auf den Orkmob. Weiter das Feld hinab preschen die Büchsenreiter hervor und nehmen mit ihren Gewehren mein Katapult unter Beschuss. Die zielsichere Gobbomanschaft findet so ihren Meister. =O

    Auf meiner linken Flanke beginnt ein Massaker, deren Heftigkeit mir gerne hätte erspart bleiben können. (Nein, Spaß, Gork und Mork mögen das Moschen und Bihänder … die können richtig gut moschen). Ganze 15 Orks werden in einem Hagel aus schwingenden Großschwertern in Scheiben geschnitten. Die Rache fällt mit einem toten Bihänder recht mau aus. ;( Auf der anderen Seite töten die Trolle einen Demigreifen und nur zwei Schwertkämpfer (hier war Fortuna leider auf der Seite des Chiefs). Ich selber habe Glück, dass nur zwei Trolle sterben und nicht mehr.



    Der dritte Spielzug



    Waaaaagghh! In den Schrei meines Waaghboss fällt die gesamte Orkschaar ein. Die Befehlsfähigkeit gibt jeder Orkeinheit in Reichweite eine zusätzliche Attacke. Es wird Zeit zu moschen! Zuerst vomieren aber meine Trolle noch elegant in die Reiher meiner Feinde. Für einen weiteren Demigreifen bedeutet dies das Ende.

    Oh, Fortuna, du hinterhältige Dirne! X/ Meine Angriffswürfe der Schwarzorks und des Orksmobs auf der rechten Flanke sind unterirdisch (eine drei und eine vier). Ich schaffe es zwar in den Nahkampf, aber nicht alle meiner Modelle werden zuschlagen können, was angesichts der zusätzlichen Attacken besonders ärgerlich ist. Der anschließende Nahkampf ist einmal mehr der pure Tod. :eeeek: Nur Neun Bihandkämpfer sterben. Die restlichen fünf Orks und ein Schwarzork. Ein weiterer Troll und nur sieben Schwertkämpfer. Der Riese hat leider das Fressen verlernt und schafft es nicht den halb toten General des Imperiums in den Tod zu schicken. Dies rächt sich auch prompt, sodass dieser heroisch dem Riesen den Lebensatem nimmt. Tod fällt dieser in die Menge und kann selbst dadurch den blöden Menschen nicht töten. Er steht weiterhin mit einem Leben. :pinch:



    Doch im Zug des Chiefs ist Schluss mit lustig. Mein Waaghboss holt sich den Kopf des feindlichen Generals. Möge das dem Kampfgeist der Menschen zu denken geben. Doch im Gegenteil. Die Horde an Hellebardiere stürmt in den Kampf und die Schwarzorks verlieren eine hohe Anzahl der ihren, Halten aber stand, während auch die Bihänder auf eine kleine Anzahl zusammenschmilzt. Auf der rechten Flanke stirbt auch der vorletzte Troll. Dann zertrümmert eine geschwungene Steinkeule auch den Kopf eines weiteren Demigreifen. Schwertkämpfer und Demigreifen dünnen sich weiter aus. :party:


    Der vierte Spielzug



    Es sieht nicht gut aus für mich. Haben die Ork-Götter mich etwa verlassen? Noch ist nicht aller Tage Abend. Meine Schwarzorks und ihr Boss (der mit der netten Standarte auf dem Rücken) töten die restlichen Bihandkämpfer und lassen auch noch ein paar wenige Hellebardiere in den Staub sinken. Doch dann wendet sich das Schlachtglück weiter. Die Schwarzorks werden von der schieren Übermacht an Hellebardieren übermannt und gehen bis auf den letzten Ork zu Grunde.

    Nicht weit entfernt entspinnt sich das Lächerlichste, was ich seit langem gesehen habe. Mein Waaghboss verliert den Nahkampf gegen die Schützenreiter. Die verblieben zwei Schießen den Anführer meiner Truppe im Zug des Chiefs über den Haufen. Das war nicht der Ruhm, den ich für ihn im Sinn gehabt hatte. :snoob:

    In den Ruinen neutralisieren sich die Truppen. So langsam lebt hier einfach auf beiden Seiten keiner mehr. Einer der Leidtragenden ist unter anderem mein Schamane, den ich bisher nicht erwähnte, da absolut nichts tat. Jeder seiner Zauber wurde gebannt.


    Der fünfte Spielzug

    Der Schwarzorkboss wird knapp nach erbittertem letztem Gefecht schließlich gefällt. Jedoch nicht bevor er einen erstaunlich großen Haufen an Menschenleichen um sich herum aufgetürmt hatte.


    Das Spiel ist vorüber.


    Fazit

    Was für ein Spiel. Es hatte vor allem eines viel viel Spaß und eingeschlagene Schädel nicht schlecht. Der Chief hat das alles wirklich sehr gut gespielt und hatte ein bisschen Glück, dass mir in wichtigen Moment, die Würfel nicht hold waren. Der Sigmarpriester ist in AoS für die Punkte nen richtig krasses Modell meiner Meinung nach. Wir waren beide positiv überrascht. Mein Ork-Schamane hat sich sicherlich, den Titel für das schlechteste Modell verdient. Er hatte absolut keinen Einfluss auf die Stadt und ich hätte ihn genauso gut zu Hause lassen können und es hätte sich nichts geändert. Zaubern können wohl nur die Gobbos. :S Mal schauen, wie die nächsten Schlachten aussehen werden. Die Flusstrolle haben sich einmal mehr in mein Herz gespielt. Es sind einfach tolle Modelle und auch im Kampf sind sie ganz fieß ^^


    Wer etwas mehr Fluff möchte, kann gerne auch mal hier vorbeischauen. Die Geschichten werden auch schon mal unbemerkt erweitert. Es lohnt sich also regelmäßig mal reinzuschauen. Wobei es schon länger her ist, dass ich etwas schrieb. :arghs:

    Bretonia: 3700 Punkte, Krieger des Chaos: 4500 Punkte, Orks und Goblins: 4000 Punkte


    Blood Angels: 5000 Punkte, Imperiale Armee: 2200 Punkte, Tyraniden: 1500 Punkte


    Erebor: 1800 Punkte

  • Die grauen Plastikkrater kommen mir so bekannt vor, das dürften die aus Battlefield in a Box sein?

    Büchsenknacker ist ein überragender Name für einen Waarghboss, der mich jetzt schon inspiriert:hihi:

    Was ist eigentlich aus dem Riesen geworden nach der Verletzung durch die Kanone?

    Vielleicht haben das meine müden Augen nach der Arbeit übersehen, aber ich finde die Stelle irgendwie nicht.

    Du weißt ja aus meinem thread, dass Riesen immer meine besondere Aufmerksamkeit finden:tongue:

  • Die grauen Plastikkrater kommen mir so bekannt vor, das dürften die aus Battlefield in a Box sein?

    Ja, das müssten sie sein. ^^ Mein Fantasy-Gelände ist zur Zeit leider "vergraben", daher müssen wir uns mit dem behelfen, was da ist.


    Büchsenknacker ist ein überragender Name für einen Waarghboss, der mich jetzt schon inspiriert:hihi:

    Man sagt, er habe diesen Namen, weil er so gerne imperiale Ritter verhaut. :saint::D

    Was ist eigentlich aus dem Riesen geworden nach der Verletzung durch die Kanone?

    Vielleicht haben das meine müden Augen nach der Arbeit übersehen, aber ich finde die Stelle irgendwie nicht.

    Du weißt ja aus meinem thread, dass Riesen immer meine besondere Aufmerksamkeit finden:tongue:

    "Der Riese hat leider das Fressen verlernt und schafft es nicht den halb toten General des Imperiums in den Tod zu schicken. Dies rächt sich auch prompt, sodass dieser heroisch dem Riesen den Lebensatem nimmt. Tod fällt dieser in die Menge und kann selbst dadurch den blöden Menschen nicht töten. Er steht weiterhin mit einem Leben. :pinch:"


    Der Riese rockt leider nie bei mir. ;( Das Problem ist, dass er selten mit vollen Lebenspunkten im Nahkampf ankommt, wodurch sein Output bei AoS eingeschränkt ist. Mit seinem 5er-Rüster und 12 Lebenspunkte hält er leider auch nicht genug aus, im Vergleich zu anderen Monstern. In der 9tA-Partie hat er sich aber sehr gut geschlagen, da würde ich ihn jeder Zeit wieder spielen :]

    Bretonia: 3700 Punkte, Krieger des Chaos: 4500 Punkte, Orks und Goblins: 4000 Punkte


    Blood Angels: 5000 Punkte, Imperiale Armee: 2200 Punkte, Tyraniden: 1500 Punkte


    Erebor: 1800 Punkte

  • Man sagt, er habe diesen Namen, weil er so gerne imperiale Ritter verhaut

    Hmmm, das passt mir nicht so ganz in den Kram, aber es könnten ja auch Chaosblechbüchsen sein, wie Archaon damals:hihi:

    Der Riese rockt leider nie bei mir. ;( Das Problem ist, dass er selten mit vollen Lebenspunkten im Nahkampf ankommt, wodurch sein Output bei AoS eingeschränkt ist. Mit seinem 5er-Rüster und 12 Lebenspunkte hält er leider auch nicht genug aus, im Vergleich zu anderen Monstern. In der 9tA-Partie hat er sich aber sehr gut geschlagen, da würde ich ihn jeder Zeit wieder spielen :]

    Da ist die Balance auch schwierig zwischen Unterhaltungsfaktor und Spielbarkeit.

    In der 8. Edition ist er am Lustigsten, aber oft fast nutzlos. Bei 9th Age gewinnt er ja durch Wunden Attacken dazu, das macht ihn sehr spielstark.

    Unabhängig vom System sind die Figuren aber auch einfach nice8)

  • Hmmm, das passt mir nicht so ganz in den Kram, aber es könnten ja auch Chaosblechbüchsen sein, wie Archaon damals:hihi:

    Solange ordentlich Blech um den Menschen ist, das schön eingebeult werden kann, wird es ihm egal sein, ob es nun ein Anhänger der dunklen Götter oder des SIgmars ist (oder aber was ganz anderes) :D

    Bretonia: 3700 Punkte, Krieger des Chaos: 4500 Punkte, Orks und Goblins: 4000 Punkte


    Blood Angels: 5000 Punkte, Imperiale Armee: 2200 Punkte, Tyraniden: 1500 Punkte


    Erebor: 1800 Punkte

  • Vor den Pforten von Gartkirch (Im Verlauf des Frühjahrs im Jahres 1067)


    […] Des Wienersbaches Edelmann wart endlich vor der einst idyllischen Stadt Gartkirch Pforten angelangt. Nachdem er die grünen Mondanbeter bei der alten Mühle vernichtend dahin geschlachtet, wart er sich sicher, dass des Feindes Macht wart endgültig gebrochen. Allerlei zweizüngiges Gerücht wart an ihn herangetragen, dass Domesticas Mauern längst gefallen seien, dass der alten Dame Colonis Wall der grünen Bestie gierigen Schlundes beständig die Stirn böten, dass des Reiches Flagge wieder Zangenmündes Zinnen zierten, dass dort von Süden durch des Trompeten ruhmvoll Klang der Soldaten Stiefel schnell nach Norden führen.


    Des Teufels Schuld es ist, dass des hinterlist‘gen Feindes Zahl weit die kühne Vorsehung überstieg. So dann treffen sie aufeinander. Die einen des Menschengeschlechts Recken, die anderen des Teufels Brut aus Untiefen entstiegen, um unter des Mondes grtoeskem gelbem Gesicht finstre Farbe fürchterlich zu versprengen […]


    Smittychief1994 und ich hatten uns wieder getroffen, um eine schöne Partie AoS zu spielen. Ich würde diesmal mit einer Gobbo-Liste antreten und zum ersten Mal so richtig die Gobbos mit dem neuen Battletome in die Schlacht ausführen. Da sich die Magie der Gobbos stark laß, schickte ich direkt alle drei meiner vier Magier ins Feld (der Schamane auf Arachnarok passte nicht mehr rein). Der Chief schickte seine gewöhnten Blöcke an Infanterie in die Schlacht. Wobei er mir verraten hatte, dass er zur Zeit noch an fast verstaubten Modellen der Ritterorden malen würde, um bald etwas mehr Vielfalt bei der Armeeliste zu haben.




    Aufstellung

    Wir beide stellten verdeckt auf, sodass wir erst mit dem ersten Spielzug wussten, wie sich der Gegner positioniert hatte. Meine Flusstrolle bildete mein Zentrum, flankiert von beiden großen Blöcken an Gobbos. Der Chief stellte die Bihandkämpfer und seinen Mörser auf die rechte Flanke und seine Schützenreiter und Musketenschützen auf die linke. Sein Zentrum wurde aus dem Block Hellebardiere und den Schwertkämpfern gebildet.


    Bretonia: 3700 Punkte, Krieger des Chaos: 4500 Punkte, Orks und Goblins: 4000 Punkte


    Blood Angels: 5000 Punkte, Imperiale Armee: 2200 Punkte, Tyraniden: 1500 Punkte


    Erebor: 1800 Punkte

  • Der erste Spielzug



    Der erste Spielzug vergeht schnell und recht ruhig. Ich stürme mit allem nach Vorne und kann mit richtig guten Würfen sechs Bihandkämpfer durch Katapultfeuer ausschalten. Ebenso erwischt es zwei Musketenschützen durch meine Magie.



    In seinem Zug rückt der Chief mit den Bihandkämpfern leicht nach hinten. Er scheint zu ahnen, dass der Gobboblock, der munter auf ihn losmarschiert, ein paar nette Fanatics im Gepäck trägt. Von der linken Flanke schlagen mir die Schützenreiter entgegen. Dank Gork und Mork bleiben meine Truppen aber vor ihren Schüssen beschützt. Doch Glück ist ein zweischneidiges Schwert und so erwischt es ganze 12 Gobbos auf meiner rechten Flanke durch eine gutgezielte Mörsergranate.


    Der zweite Spielzug



    Die imperialen Truppen sind leider immer noch außerhalb meiner Schlagdistanz. Als einziges werden mir die Schützenreiter wie auf einem Silbertablett serviert. Auf der rechten Flanke habe ich zudem gute Chancen mit meinen Fanatics einen Angriff zu schaffen (eine sechs für den Angriffswurf reicht). Zuerst sterben aber noch ein paar Hellebardiere in meinem Magieregen. Mein Katapult schießt leider daneben. Dann passiert das unglaubliche: Ich würfele mit meinen Fanatics eine besch…ne Fünf! Dass die Schützenreiter - ohne Gegenwehr leisten zu können - dahin geschlachtet werden, kann meinen Ärger nicht besonders lindern.



    Der Chief ist wieder an der Reihe und lässt die Trompeten zum Angriff blasen. Nur auf der rechten Flanke ziehen sich die Bihandkämpfer weiter zurück. Eine weitere Mörsergranate schenkt drei Fanatics den Tod. Dann prallen die Regimenter aufeinander. Mein Gobboblock trifft auf die Schwertkämpfer und die Hellebardiere stürmen in die Flusstrolle. Es ist ein erbitterter Kampf. Drei Flusstrolle sterben (ein weiterer bleibt mit einem einzigen Leben zurück), fünf Gobbos sterben, sechs Schwertkämpfer sterben und ganze zehn Hellebardiere. Befehle werden gebellt und alle Mann halten ihre Posten.


    Der dritte Spielzug



    Der böse Mond steht nun im Zentrum und überschaut das gesamte Schlachtfeld. Genau zur richtigen Zeit! Doch obwohl ich es schon seit der ersten Runde probiere, überlebt auch dieses Mal schwer angeschlagen der Mörser mein Magiefeuer.

    Schon befinden wir uns wieder im Getümmel der Schlacht. Meine Fanatics verursachen enttäuschende drei Treffer und töten einen ganzen Bihandkämpfer. Der Sigmarpriester ist ihr Ende. Und die Bihandkämpfer zeigen dann leider auch, aus welchem Holz sie geschnitzt sind und töten 12 Gobbos. Die Hälfte des Blockes ist nun tot. Drei Bihänder trifft es. Dann sterben 8 Hellebardiere unter dem Gekotze und den Pranken der Trolle. Auch hier ist die Hälfte des Blockes nun tot. Doch die Hellebardiere können heldenhaft zwei weitere Trolle töten. Mein Herz wird dann aber richtig erfreut als der Gobboblock auf meiner linken Flanke alle verbliebenen Schwertkämpfer zu ihren Ahnen schickt.



    Und auch der Gegenzug des Chief hat einige Höhepunkte zu bieten. Friedrich von Wienersbach stürmt im Schlachtentümmel nach Vorne und tötet einen Zauberer. Zum Glück den unwichtigsten. Meine Zauberei ist bis dahin ein starkes Brett und schickt hier und da immer wieder Soldaten tot zu Boden. Die Bihänder kämpfen sich nun in eine Art Rausch und metzeln erneut eine hohe Zahl an Gobbos ab (da stehen nicht mehr viele). Noch schlimmer wird es als die Hellebardiere meinen Anführer Gornik umstellen und ihn samt des verbliebenen Trolls einen Kopf kürzer machen. Dafür mussten sie sich aber so positionieren, dass ich mit meinen Gobbos von links nachrücken kann. Dies führt dann zu acht toten Soldaten. Auch die sollten nächste Runde Geschichte sein.


    Der vierte Spielzug



    Das Schlachtenglück wiegt hin und her. Es ist nun an mir, es wieder auf meine Seite zu ziehen und nicht mehr abzugeben. Den Auftakt soll meine Magie machen und meine Schamanen übertreffen sich nun selbst:



    Sie schalten endlich nicht nur den Mörser aus, sondern auch ein besonders böser Zauber erwischt den feindlichen General und schickt ihn tot in den Staub. Mein Katapult fordert ebenso weiter Tribut von den Musketenschützen. Im Zentrum werden die Hellebardiere abgeschlachtet und etwas weiter fort auch meine Gobbos. Doch ein wackerer kleiner Racker überlebt das Massaker (vorerst :D) und bindet die Bihänder so weiter.



    In einem vielleicht nicht klugen aber sehr heroischen Akt der Verzweiflung schickt der Chief einen Prälaten und den Standartenträger in den Schlund meiner Gobbos. Diese können sich zuerst auch ganz gut halten, indem sie ordentlich austeilen. Doch die Übermacht ist zu groß und kostet dem Standartenträger das Leben. Mein letzter tapferer Gobbo wird filetiert.


    Der fünfte Spielzug


    Es neigt sich dem Ende. Meine Magie bedeutet das blutige Ende für den Prälaten, sodass meine Gobbos wieder frei sind und den verbliebenden Prälaten und die Bihänder angreifen können. Der Ulricpriester bleibt mutig stehen, doch die Bihänder schrupfen beächtlich, sodass sie sich der Übermacht nicht mehr erwehren werden können.



    Am Ende der Schlacht bleibt nur der Ulricpriester und die Musketenschützen zurück! Vom Chief stehen nur noch gute 100 Siegpunkte auf dem Schlachtfeld von mir jedoch noch ganze 500, sodass der Sieg eindeutig an die Gobbos geht. Ich konnte mich so für die Niederlage beim letzten Mal ordentlich revanchieren


    Es war wieder einmal ein spaßiges Spiel mit vielen denkwürdigen Szenen. Besonders imponiert hat uns, dass der Ulricpriester zusammen mit den Bihändern so gar nicht sterben wollte. Auch die Magie war wirklich ordentlich. Man merkt es zwar nur so wirklich beim Tod des Generals, aber ich konnte die ganze Zeit immer wieder tödliche Verwundungen verteilen und den Gegner so an der richtigen Stelle weh tun. Lang lebe Gork und Mork!


    Bretonia: 3700 Punkte, Krieger des Chaos: 4500 Punkte, Orks und Goblins: 4000 Punkte


    Blood Angels: 5000 Punkte, Imperiale Armee: 2200 Punkte, Tyraniden: 1500 Punkte


    Erebor: 1800 Punkte

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