• Ich bin die Woche leider auch noch nicht dazu gekommen, die Bilder zu bearbeiten. Mal sehen, die Kids pennen seit ner halben Stunde und wir wollten heute tatsächlich bisschen Bilder bearbeiten. Wenn die Couchanziehungskraft nicht zu stark ist, wird das dieses Wochenende vllt noch was. :]

    Übrigens werde ich von nobrainer sein Echsenarmeebuch bekommen und bei ebay sind mir Echsen und Druchii Kampfmagiedecks in die Hände gefallen, gerade heute geliefert! Woohoo

    Es buckeln und huckeln die Gnomen vom Berge,

    mit Kiepen und Körben die Wichtel und Zwerge,

    von Klippen und Klüften hinunter zur Klause,

    zu bergen die Schätze im schützenden Hause.

  • Na ja, Du und Magie...?

    Meinst Du, Meister aller Runen, das wird noch etwas?!

    :tongue:

    Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein; es ist noch trauriger, keine zu sein...!

    :bear:

    Gerade gelesen und genau mein Ding:

    "Do more things that make you forget to check your phone"

    :winki:

    Eine Auflistung aller von mir bespielten Tabletop-Systeme und Fraktionen samt der jeweiligen Modell- und Punkteanzahl befindet sich auf meinem Profil hier unter dem Punkt:

    "Über mich"

  • Dann mal los...Aber wo fange ich an?!

    Vielleicht bei Euren Kommentaren:

    Ich weiterhin nicht wirklich Regel/ Ausrüstungstechnisch bewandert habe auf Kais Hinweis hin, die Rune der Valaya aus meiner Armeeliste gestrichen. Gemeint war aber die Magiebannende Rune (die hatte ich 1-fach gestapelt geplant), also habe ich das korrigiert. Irgendwie habe ich mich gefreut, dass noch so viele Punkte übrig sind und hab noch nen Block Schützen eingepackt. ...und dadurch die gesamte Magieabwehr zuhause gelassen.

    Jap, das war etwas merkwürdig!

    :tongue:

    Zuvor waren beide Runen in seiner Liste und die "Valaya" wollte ich auch unbedingt dabei haben...Zusammen mit der grundsätzlichen Magie-Resistenz der Zwerge immer +4 auf jeden Bannversuch zu bekommen, das ist schon heftig gut!

    Die andere Rune ist halt das Gegenstück zur obligatorischen "Rolle", die irgendwie immer und überall dabei ist (laaangweilig)...Nützlich, das definitiv, aber der Effekt ist nur einmalig und wenn wir noch irgendwo Punkte hätten sparen wollten, empfand ich dieses Teil als entbehrlich; zumal ich obligatorische "Pflicht"-Auswahlen nie sympathisch finde!

    Dass dann aber alle Runen für die Magie-Abwehr rausflogen, das hatte ich nicht erwartet; und dass dieses Teil bei den Zwergen aber auch noch hätte verstärkt werden können und dann einfach mal ein kompletter Zauber des Gegners dauerhaft aus dem Spiel genommen wird, das war mir ebenfalls nicht bewusst und fand erst während des Spiels durch unseren Gegner beiläufig Erwähnung...Weshalb ich an dieser Stelle meinem Alliierten erneut (wir hatten das Thema bereits bei anderen Spielen) sanft in den Hintern treten mag:

    Kenne Dein Volk, seine speziellen Regeln und seine Optionen!

    :winki:

    Bei der Aufstellung hätte schon einiges anders laufen müssen.

    +

    Entscheidend sehe ich aber auch eure Aufstellung an. Da die Orgelkanone nur 30" Reichweite hat und sehr früh sehr dezentral gestellt wurde, konnte ich sie weite Teile des Spiels umgehen. Genau so die Schützen, die viele Züge mit Laufen und Drehen verbracht haben.

    In dem Punkt sind wir uns wohl alle einig...Da hätte mehr Druck durch sinnvollere Positionierung aufgebaut werden müssen!

    Hier hatte ich (der selber aber keine eigenen Schützen und ebenfalls keine Artillerie einsetzt) auch einfach nicht weiter nachgedacht:

    Beim abwechselnden Aufstellen der Einheiten wollte ich die wertvolleren Einheiten logischerweise möglichst spät platzieren und dachte mir, da der Gastgeber seine "Orgel" doch eh immer auf den Hügel packt, kann er die auch gleich dort platzieren (wird schließlich für unseren Gegner kaum eine Überraschung sein) und riet ihm dazu, dies zu tun, damit wir wichtigere Einheiten später aufstellen können...Etwas mehr eigene Erfahrung mit Fernkampf-Einheiten oder spontane Gedankenumwälzung hätten dafür sorgen können, dass ein Hügel nicht pauschal die optimale Stellung sein muss!

    Also etwas dazugelernt...Auch gut!

    Die Schützen sah ich gar nicht so verkehrt platziert, aber auch hier hatte ich wohl nicht zu Ende gedacht...Allerdings habe ich mich beim gesamten Spiel auch einfach primär auf meine eigenen Truppenanteile konzentriert und wollte diese bestmöglich einsetzen, weshalb ich mich bei meinem Alliierten lediglich auf ein paar Ratschläge begrenzt habe; was wohl (in Anbetracht dessen, dass er zum einen einfach weniger Erfahrung hat als ich und zum anderen durch seine familiären Pflichten immer mal wieder vom Spiel abgelenkt war) etwas "geizig" von mir war und ich es beim nächsten Team-Spiel (hoffentlich) besser machen werde!

    Als Arthurius2020 dann angegriffen hat, damit ich den Angriff nicht bekomme, hat er genau die Einheiten im Nahkampf gebunden, auf die sich dann der Beschuss gelohnt hätte.

    Naaa, da würde ich widersprechen:

    Von der Distanz her vielleicht, da magst Du recht haben, dass einfach in dem Zug noch keine anderen Ziele in Reichweite waren...Aber auf die Einheiten bezogen...?

    Zehn Schützen landen im Schnitt fünf Treffer, aber auf "Lange Reichweite", was meistens der Fall war, sind´s eher nur drei Treffer, was selten mehr als eine Wunde reißt; wenn überhaupt!

    Ob bei einer Oger-Einheit nun eine Wunde mehr oder weniger durchkommt, bevor sie im Nahkampf stecken, ist nicht sooo entscheidend, meiner Meinung nach...Bei Trauerfängen schon eher, allerdings musste ich diese auch angreifen, um nicht selbst angegriffen zu werden!

    Weit lohnender bewerte ich da Deine "Katzenfüchse", also die Umlenker...Das ist eine der wichtigsten Aufgaben einfacher Schützen (meiner Meinung nach), gerade solche Einheiten aus dem Spiel zu nehmen!

    Oder (trotz des höheren Widerstands) ein glücklicher Lebenspunkt-Verlust beim ungerüsteten Riesen, das wäre noch etwas; denn seine sechs Lebenspunkte um einen Punkt zu reduzieren hat in meinen Augen einen weit höheren Wert als eine Wunde bei 18 Lebenspunkten einer typischen Oger-Einheit...Insofern kann ich Dir da nicht zustimmen, was die Auswahl lohnender Ziele betrifft!

    Mir war auch so, als wäre der Riese als "Großes Ziel" sogar leichter zu treffen, konnte aber beim ersten Nachlesen dazu nichts finden (habe es mir vermutlich aus einer anderen Edition gemerkt)...Falls da wer mehr Ahnung hat, bitte ich um Erleuchtung!

    Obwohl er seine Angriffe echt gut gewählt hat, hat ihm da etwas die Masse gefehlt um ganz durchzubrechen. Dadurch hat er dann die Konterangriffe abbekommen.

    Vielen Dank, das liest ein bretonischer Herzog natürlich gerne (also das mit den Angriffen)...Sehe ich aber auch so und dazu und dem Rest schreibe ich später noch etwas!

    Hier erstmal meine Liste (ist die identische Liste, wie ich sie im Szenario gegen die Zwerge eingesetzt hatte):

    Zunächst lief unser Spiel nämlich eigentlich ganz gut:

    Meine zentral positionierten Ritter auf Pegasus setzten sich mit ihrer "Vorhut"-Bewegung von der Beschuss-Flanke der Oger ab und ließen diese (vier Bleispucker und drei Vielfraße mit ihren "Knall-Stöcken") damit über zwei Spielzüge hinweg ins Leere laufen, da wir ihnen somit die rechte Flanke verweigerten und sie (wie unsere Schützen auch) keine Ziele hatten...Die Oger hatten zudem ebenfalls keine optimale Aufstellung gewählt, da sie (wie auf dem Foto zu sehen) sich teilweise gegenseitig im Weg standen; der Riese zum Beispiel konnte im vierten Zug erst überhaupt einen Angriff ansagen!

    Meine Flieger zogen weiter zur linken Flanke, ebenfalls die Gralsritter und dort auch leicht mittig der Herzog...Meine "Lanze" samt Paladin stand in unserem Zentrum, um dort ein Bedrohungspotential gegen unvorsichtige Gegner aufzubauen; jedoch ließen sich die Oger davon nur begrenzt beeindrucken und pirschten immer weiter kontinuierlich auf unsere Linien zu!

    Im ersten Zug bin ich mit den Rittern des Königs lediglich sechs Zoll nach vorne; und obwohl ich im zweiten Zug bereits hätte Angriffe ansagen können, ich aber wusste, wenn mein Alliierter nicht hinterherkommt, ich mich dann zu viel Muskel-Masse hätte alleine stellen müssen, bin ich sogar nur vier Zoll seitlich getänzelt und habe mich un-ritterlich auf Abstand gehalten...Als dann der Feind aber weiterhin in unsere Richtung robbte, hatte ich kaum eine andere Wahl und sagte mit allem außer den Pegasus-Rittern (sie sollten meine Reserve sein, beziehungsweise Flanke und Rücken des Gegners bedrohen) meine Angriffe an!

    Und die hatten es in sich:

    Mein Herzog auf Pegasus und die drei Gralsritter rauschten in das eine Paar der Trauerfang-Kavallerie und machten unter einem eigenen Verlust auf Ross die Einheit bis auf einen blöden, letzten Lebenspunkt nieder...Hätte ich mal rechtzeitig daran gedacht, meinen "Trank der Tollkühnheit" einzusetzen (das passiert mir viel zu oft, dass mir das zu spät einfällt), wäre die Einheit vermutlich komplett vernichtet gewesen; args!

    Das überlebende Modell flüchtete, wurde aber nicht eingeholt (war aber im Spiel auch an keinem Kampf mehr beteiligt), doch meine nun noch drei Ritter krachten in die nächste Einheit (sieben Hünen, einer davon mit einer fetten Standarte)...Da dies als Angriff galt, kam auch der Lanzenbonus auf die Stärke wieder zum Tragen; sehr gut also!

    Meine Lanzenformation hingegen sagte einen Angriff auf die andere Trauerfang-Einheit an und diese ergriff ebenfalls die Flucht, ohne dass ich da kämpferisch weiter hätte nachhelfen müssen, weshalb ich den Angriff umlenkte in die sechs zentralen Oger mit dem "Magier-General" darin...Meine Ritter krachten in die Berge aus Fett und Muskeln und gewannen den Kampf stabil um drei Punkte auf das Kampf-Ergebnis, weshalb der Gegner auf die Vier testen musste und schön verpatzte!

    Dies hätte eine Flucht zur Folge gehabt; und da meine Ritter "Schnelle Bewegung" haben, bestand eine gute Chance, dass sie die gegnerische Einheit samt Held einholen und vernichten...Damit wären zwei zentrale Einheiten auf der Flucht (beide Trauerfänge) und eine weitere Einheit samt wichtigem Charaktermodell darin vernichtet gewesen, ich durch´s gegnerische Zentrum gebrochen und die Oger hätten es dann sichtlich schwer gehabt, wieder ins Spiel zurückzufinden!

    Doch es sollte anders kommen, denn die bedrohte Einheit befand sich in Reichweite der Armeestandarte und der Wiederholungswurf zeigte genau die benötigte Vier...An dieser Stelle kippte das Spiel (doch bis dahin lief es trotz der verbockten Aufstellung ganz gut, wie ich finde):

    Ich klebte nun mit meinen glorreichen Rittern fest an Kreaturen von roher, stupider Gewalt und kam nicht mehr davon weg!

    Ein wild-gewordenes Rhinox überrannte von der Flanke her meine Gralsritter, mein Herzog hielt noch etwas aus, wurde dann aber über´s Kampf-Ergebnis von groben Fäusten einfach umgeboxt und meine "Lanze" hielt ebenfalls noch etwas stand, zerbröselte aber Stück für Stück...Auch, weil ein rüpelhafter Riese in ihre Flanke stolperte!

    Das hätten die Ritter vielleicht sogar noch eine Weile verkraftet (immerhin haben sie ihm vier seiner sechs Lebenspunkte genommen und wenn ich mich nicht irre, sind sogar die Oger samt Held geflüchtet; aber ich konnte halt nicht verfolgen, weil der große Kerl noch an meiner Backe klebte und nicht locker ließ), wenn doch die zwergische Unterstützung mal langsam eintreffen würde...Doch die sind zum einen von Natur aus eher entspannt unterwegs und zum anderen wollten die lieber mit einer verschmusten Mietze-Katze spielen und ließen sich zwei Runden lang von ihr aufhalten!

    Damit war das Spiel für uns gelaufen...Ich hatte halt trotz der guten Angriffe immer noch eine Übermacht vor meiner Nase, die die Ritter alleine kaum stemmen konnten; ich schätze, meinen 1.000 bretonischen Punkten (ohne nennenswerte Unterstützung) standen etwa 1.650 übellaunige Punkte gegenüber (lediglich die zwei Katzen, die Bleispucker und die Vielfraße nahmen nicht am zentralen Kampf-Geschehen teil), einfach weil (natürlich nicht böse gemeint; ich hoffe, das ist klar) meine Alliierten zu spät ankamen oder deren Beschuss nichts wirklich reißen wollte!

    Als die Zwerge dann endlich beim zentralen Geschehen eintrafen, wurden sie ordentlich vermöbelt und die Oger begannen mit dem Aufwischen der restlichen Einheiten...Meine fliegende Reserve hatte einfach Pech, weil ein verfolgender Riese in sie hineinlief und sie damit band, so dass ein vernichtender Oger-Angriff im Rücken ihr Ende markierte!

    Jap, so war das...Und nun:

    Ich möchte noch ein Fazit schreiben, eine Geschichte, die es doch nochmal geben soll, und ich möchte noch einige Worte zum Gyrocopter verlieren, zu dem ich mich bisher bewusst noch gar nicht geäußert habe!

    Aber ich will gar nicht wissen, wie lange ich jetzt schon wieder am Tippen bin und nun habe ich Hunger...Bis später dann; vielleicht heute noch oder kommende Woche!

    :essen:

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    :bear:

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    Einmal editiert, zuletzt von Arthurius (26. September 2020 um 23:54) aus folgendem Grund: Ich finde fast immer noch etwas zum Korrigieren...!

  • Mir war auch so, als wäre der Riese als "Großes Ziel" sogar leichter zu treffen, konnte aber beim ersten Nachlesen dazu nichts finden (habe es mir vermutlich aus einer anderen Edition gemerkt)...Falls da wer mehr Ahnung hat, bitte ich um Erleuchtung!

    Der Riese kann dadurch nicht von Deckung profitieren.

    Jap, das war etwas merkwürdig!

    :tongue:

    Zuvor waren beide Runen in seiner Liste und die "Valaya" wollte ich auch unbedingt dabei haben...Zusammen mit der grundsätzlichen Magie-Resistenz der Zwerge immer +4 auf jeden Bannversuch zu bekommen, das ist schon heftig gut!

    Die andere Rune ist halt das Gegenstück zur obligatorischen "Rolle", die irgendwie immer und überall dabei ist (laaangweilig)...Nützlich, das definitiv, aber der Effekt ist nur einmalig und wenn wir noch irgendwo Punkte hätten sparen wollten, empfand ich dieses Teil als entbehrlich; zumal ich obligatorische "Pflicht"-Auswahlen nie sympathisch finde!

    Ja das ist blöd gelaufen, da ich ja aber nur einen level-2 Magier dabei hatte war es noch irgendwie verschmerzlich.

    • Offizieller Beitrag

    Mir war auch so, als wäre der Riese als "Großes Ziel" sogar leichter zu treffen, konnte aber beim ersten Nachlesen dazu nichts finden (habe es mir vermutlich aus einer anderen Edition gemerkt)...Falls da wer mehr Ahnung hat, bitte ich um Erleuchtung!

    Das ist aus der Modifikatorliste der 5. Edition.

    (Mir ist es diesbezüglich auch schon mal so ergangen wie Dir.)

  • Werde mal mit meinen weiteren Ausschweifungen noch warten, bis sich der Gastgeber hier mal wieder zu Worte gemeldet hat...Ist schließlich sein Thema hier und vielleicht sieht er die eine oder andere Ausführung von mir auch ganz anders...?

    Der Riese kann dadurch nicht von Deckung profitieren.

    Jap, das weiß ich, aber ich hatte das mit dem Beschuss-Modifikator irgendwie einfach noch sehr präsent!

    Das ist aus der Modifikatorliste der 5. Edition.

    Danke Dir...Komisch, dabei bin ich noch gar nicht so sehr in die fünfte Edition eingetaucht!

    In dieser Hinsicht gefällt mir die achte Edition tatsächlich etwas weniger:

    Ein Ziel von besonderer Größe sollte auch leichter zu treffen sein, während ein einzelnes Charaktermodell schwerer zu treffen sein sollte...Für Beschuss auf Plänkler gibt es auch einen entsprechenden Modifikator, aber bei Individuen dann nicht mehr; finde ich nicht sinnvoll!

    Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein; es ist noch trauriger, keine zu sein...!

    :bear:

    Gerade gelesen und genau mein Ding:

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    :winki:

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    • Offizieller Beitrag

    Ein Ziel von besonderer Größe sollte auch leichter zu treffen sein, während ein einzelnes Charaktermodell schwerer zu treffen sein sollte...Für Beschuss auf Plänkler gibt es auch einen entsprechenden Modifikator, aber bei Individuen dann nicht mehr; finde ich nicht sinnvoll!

    Hinzu kommt, dass einzelne Charaktermodelle innerhalb von 5" um eine Einheit nur dann anvisiert werden können, wenn sie sich tatsächlich vor der Einheit (sprich, also unmittelbar nächstes Ziel in Sichtlinie des Schützen) bewegen. Bewegt sich ein Charaktermodell neben, hinter oder innerhalb einer Einheit (aus mindestens 5 Modellen), kann es nicht direkt anvisiert werden.

    (Eine Ausnahme zu dieser Regel bildet hier z.B. die Hochland Langbüchse, mit der eine solche Meister-Ziel-Leistung immer möglich ist.)

  • Ich habe dem Kommentar von Arthurius nichts weiter hinzuzufügen, außer das es selbstverständlich ein Re-Match geben MUSS!!! Dann besser abgestimmt, dann hoffentlich wie ursprünglich geplant als 2 vs.2. Assasine wie schauts bei dir denn eigentlich aus, wieder auf dem Dampfer?

    Leider habe ich wieder nur wenige Bilder gemacht an diesem coolen Abend...

    2020-09-15 Dwarfs & Bretonia vs. Ogres round 1

    2020-09-15 Dwarfs & Bretonia vs. Ogres round 2

    2020-09-15 Dwarfs & Bretonia vs. Ogres round 3

    2020-09-15 Dwarfs & Bretonia vs. Ogres round 3

    Es buckeln und huckeln die Gnomen vom Berge,

    mit Kiepen und Körben die Wichtel und Zwerge,

    von Klippen und Klüften hinunter zur Klause,

    zu bergen die Schätze im schützenden Hause.

  • Ich hatte angekündigt, dass ich hier noch ein paar Gedanken zum letzten Spiel ablassen mag, also kommen die nun endlich auch auf´s digitale Papier...Ich fange mal mit dem "Möchte-gern-Bomber" meines zwergischen Verbündeten an:

    Den haben wir (meiner Meinung nach) viel zu zaghaft eingesetzt!

    Wir haben ihn letztlich als ineffektiven Heckenschützen gespielt; mit seiner Kanone hat er im gesamten Spiel, wenn ich mich recht erinnere (ohne Bombenabwurf gerechnet), gerade mal zwei Lebenspunkt-Verluste verursacht (oder auch nur einen einzigen, ich weiß es nicht mehr)...Dabei kann er viel mehr und sollte auch so gespielt werden!

    Zum einen hält er mit drei Lebenspunkten, seinem Fünfer-Widerstand und seinem Rüstungswurf (4+ oder 5+, weiß ich gerade nicht) durchaus etwas aus...Und jeder Beschuss, den er abbekommen sollte, landet nicht auf deutlich wertvolleren Einheiten!

    Zum anderen ist er als Flieger maximal mobil und sollte nicht die meiste Zeit des Spiels in der eigenen Spielfeld-Hälfte verbringen...Er sollte möglichst schnell in den Rücken der gegnerischen Einheiten und diese mit etwas Glück am Marschieren hindern, falls diese das vorhaben!

    Außerdem ist er von dort aus in der idealen Position, um sich entweder als Umlenker vor eine Einheit zu setzen und seine 80 Punkte dafür zu opfern, eine gegnerische Einheit für einen entscheidenden Spiel-Zug lang aufzuhalten und somit den eigenen Truppen den Tag zu retten, oder aber in einen laufenden Nahkampf rückwärtig einzugreifen und für das Kampf-Ergebnis zu punkten...Selbst drei nach hinten aushauende Oger sollten rein rechnerisch mit ihren neun Attacken dem Gyrocopter nur ein oder zwei Lebenspunkte abknöpfen (zumindest, wenn sie keine Zweihandwaffen haben), während er mindestens drei Punkte zum Kampf-Ergebnis hinzufügt; falls er von einem Hügel herab anstürmt (bei diesem Modell irgendwie witzlos) kämen sogar vier Punkte hinzu!

    Er gehört aber (meiner Meinung nach) noch aus einem weiteren Grund in den Rücken des Gegners und zwar möglichst nah dort ran...Nämlich um seine Flammenschablone einzusetzen!

    Für Nicht-Eingeweihte:

    Es muss vor dem Spiel entschieden werden, ob der Flieger eine Dampf- (W3 Schuss mit Stärke 5) oder eine Schwefel-Kanone (übliche Flammenschablone mit Stärke 3) bekommt...Und es herrschte Einigkeit bei uns im Raum, dass (insbesondere gegen fiese Oger) die Schüsse mit Stärke 5 das Mittel der Wahl sind!

    Ich rudere da inzwischen deutlich zurück:

    Wenn ich mir das mal durchrechne, macht die Schablone weit mehr Schaden...Denn mit der anderen Knarre trifft er einfach zu selten!

    Beispiel:

    Wir hatten die vier Bleispucker als Ziel...Von den W3 (also im Schnitt zwei) Schuss hat stets maximal einer getroffen und dieser dann mit einer Chance von zwei Dritteln verwundet; wenn ich aber die Schablone drüber halte, sind das vier sichere (weil automatische) Treffer, von denen jeder mit einer 1/3-Chance verwundet, was zusammen eine 4/3-Chance ergibt und somit eine sichere Wunde und das Potenzial auf mehr ermöglicht!

    Liest sich für mich deutlich besser...Noch besser bei der klassischen Oger-Einheit aus sechs Modellen:

    Das sind rechnerisch mit der Schablone zwei quasi sichere Wunden, während W3 Schuss einfach zu selten treffen, um mehr als eine Wunde zu erzeugen!

    Hatte das damals auch mit meinem Augustus, der in sechs dieser Fleisch-Berge seine Feuerlanze reingehalten hat...Ergebnis waren genau zwei Wunden; sauberer Schnitt!

    Gut, der "Copter" ist dann etwas anspruchsvoller zu spielen (als mit der W3-Knarre), weil die Reichweite der Schablone natürlich deutlich geringer ist und er somit zwingend nah an den Gegner ran muss...Aber da das (meiner Meinung nach) eh seine Aufgabe ist und er schnellstens in den Rücken und nah dran am Feind geparkt werden sollte, ergänzt sich das eigentlich ganz gut!

    Oder wie seht Ihr das...?

    :batman:

    Dann wollte ich noch aus taktischer Sicht ein Fazit zum Spiel abgeben:

    Die Niederlage war insofern verdient, weil unsere recht unterschiedlichen Truppen einfach zu wenig miteinander harmonisiert haben, beziehungsweise nicht harmonisierend gespielt wurden...Zwar habe ich es anfangs versucht (bin mit meiner "Lanze" im ersten Zug lediglich sechs Zoll nach vorne und im zweiten Zug sogar vier Zoll seitlich getänzelt), die Schachtlinie zu halten, konnte aber nicht mit der Tiefen-entspannten Gangart meines zwergischen Alliierten mithalten und ließ dem Ritter in mir freien Lauf ("ROARH, ZUM ANGRIFF, ATTACKE!!"), um den Gegner nicht in uns hineinrauschen zu lassen; was zwar situativ gesehen absolut sinnvoll war, uns aber in der Gesamtschau zu weit auseinander gerissen hat!

    Das ist der Bereich, bei dem ich für mich noch das meiste Lernpotenzial sehe, wie ich tatsächlich mit einem Verbündeten effektiv zusammen auf den Sieg hinarbeite, und es nicht nur oberflächlich ein wenig danach aussehen zu lassen, in dem ich lediglich ein paar Tipps am Rande gebe...Auf meine eigenen Truppen bezogen hingegen kann ich kein (oder kaum) Lernpotenzial ausmachen:

    Die Truppe war (meines Wissens nach) sinnvoll zusammengestellt (übrigens aus jeder Sektion genau eine Auswahl), solide ausgerüstet, vernünftig aufgestellt (wobei es sicher noch eine optimalere Aufstellung hätte geben können, aber die gewählte Variante war durchaus ausreichend gewesen, um das Spiel gewinnen zu können), wurde passable durch´s Spiel geführt und die Angriffe waren gut gewählt, wie mir mein Gegner mehrfach quittierte!

    Den einzigen Stellungsfehler, den ich wohl gemacht habe, kann ich bei den vier Rittern auf Pegasus ausmachen, die nicht in Lauf-Richtung des noch im Nahkampf gebundenen Riesen positioniert werden sollten...Es gab zwar natürlich einen Grund, dass sie dort standen, aber so konnte der rüpelhafte Kerl in sie hinein verfolgen und das war natürlich mehr als ungünstig!

    Allerdings geschah das so spät im Spiel, dass es wohl kaum einen Unterschied gemacht hätte, wenn sie dort nicht gestanden hätten...Dennoch, hoffentlich für die Zukunft wieder etwas dazugelernt!

    :hihi:

    Insgesamt hat es echt Spaß gemacht und wie alle Beteiligten bereits äußerten, werden wir so ein Spiel früher oder später wieder in Angriff nehmen...Und ich bin echt gespannt, wie es dann ablaufen wird!

    nobrainer :

    Vielleicht zocken wir dann einfach mal bei Dir, Du wolltest doch ("Druck, Druck, Druck") bereist vor zwei Jahren Dir eine eigene Platte zugelegt haben, oder?!

    :tongue:

    Assasine :

    Schade, dass Du diesmal nicht dabei warst...Beim nächsten Mal wird es aber kein Entkommen geben; wir kriegen Dich, muahaha!

    :alien:

    codenascher :

    Schade, dass der Papa nicht ganz so "Zwerg sein" konnte, wie er gerne wollte; aber familiäre Pflichten gehen eben vor...Doch wir werden uns auch dafür noch etwas einfallen lassen; und ich freue mich auf unser Jahresabschluss-Spiel im Dezember dann!

    :]

    Danke auch für die vielen kleinen Hilfen bei meinem Besuch von Dir...Für mich sind das große Hilfen!

    Und als bretonische Ehrerbietung an meinen zwergischen Gastgeber platziere ich meine letzte Geschichte sogar in Deinen Faden...Wenn ich nicht irre, ist das tatsächlich eine Premiere, da ich sonst meine (zumindest auf Spiele bezogenen) Geschichten immer in meine eigenen Themen packe; Du darfst Dich also geehrt fühlen!

    :winki:

    Déjà-vu:

    Alles war dunkel. Sein Kopf dröhnte. Er schmeckte sein eigenes Blut und jeder Muskel und jeder Knochen schmerzte, als Royson seinen Körper aufrichtete und seine Augen öffnete, nachdem er kurzzeitig sein Bewusstsein verloren hatte. Er hatte eine vergleichbare Gefühlslage erst vor nicht allzu langer Zeit durchlebt, als gefühlte eintausend zwergische Stiefel über ihn getrampelt waren. Doch dieses Mal fühlte es sich etwas anders an: Der Schmerz kam nicht nur hauptsächlich von einer Körper-Seite, sondern aus allen Richtungen gleichzeitig; er umschloss ihn geradezu. Und dann erinnerte er sich: Eine im wahrsten Sinne des Wortes riesige Hand hatte nach ihm gegriffen, gepackt und aus dem Sattel gerissen. Was danach geschah, daran hatte er keine Erinnerung, weil er durch den Druck der Hand bald das Bewusstsein verloren hatte. Während er versuchte, sich an mehr zu erinnern, spürte er einen leichten Druck an seinem Helm. Er taste mit seinen gerüsteten Händen und fühlte über ihm und direkt vor seinem Gesicht etwas, doch aufgrund der anhaltenden Dunkelheit konnte er weiterhin nichts erkennen. Aber das vor ihm roch nach Schaf. Nach totem Schaf. Er öffnete sein Helm-Visier und konnte das Fell des erschlagenen Tieres fast mit seiner Nase fühlen. Er fühlte weiter mit seinen Händen nach oben und es war, als wenn etwas wie eine Decke über ihn gespannt war. Nun kam es wie ein sich zusammenfügendes Puzzle über ihn, als er sich erinnerte, dass der Riese, gegen den er gekämpft hatte, einen Sack an seinem Gürtel gebunden hatte. Und nun schien er sich in genau diesem Sack zu befinden. Und die feste, aber doch leicht dehnbare Masse direkt neben ihm musste noch eben dieses Ungetüm sein. Auf einmal war Royson wieder bei vollen Sinnen und er griff nach seinem Dolch an seinem Gürtel. Er stieß damit an der der Masse gegenüber liegenden Seite in den Sack hinein, zog den Dolch nach unten und schnitt so ein Loch in die bewegliche Wand seines Gefängnisses. Als er die Leinen beiseite zog, änderte sich an den Licht-Verhältnissen so gut wie gar nichts. Es musste bereits mitten in der Nacht sein und er fragte sich, wie lange er wohl ohne Bewusstsein gewesen war. Langsam schob er sich durch die geschnittene Öffnung und stand nun im Freien. Im fahlen Mond-Licht warf er zunächst seinen Blick in Richtung des Riesen, welcher regungslos am Boden lag. Da er keine schnarchenden Geräusche von ihm vernahm und er auch keine Bewegung der Brust erkennen konnte, schien das Monster nicht zu schlafen, sondern tot zu sein. Allerdings vernahm er zahlreiche andere Schnarchgeräusche um ihn herum aus nahezu allen Richtungen. Als er sich umblickte, konnte Royson im schwachen Licht der Nacht überall fleischige Haufen ausmachen, die sich leicht bewegten. Und er begriff: Die Oger hatten auf dem Feld der Schlacht direkt ihr Lager aufgeschlagen und Royson stand mitten drin. Während er leise seinen Dolch wieder am Gürtel befestigte, überlegte er sich seine Möglichkeiten, nun zu handeln. Er wollte sein Schwert ziehen und jedem dieser Scheusale einem nach dem anderen den Kopf abschlagen, doch seine magische Waffe wurde nicht ohne Grund die "Kreischende Klinge" genannt. Es wären, sollte er sein Schwert aus der Scheide ziehen, sofort alle Oger wach und würden sich auf ihn stürzen. Obgleich Royson keinen Kampf fürchtete, so wusste er doch auch, dass er in seinem angeschlagenen Zustand bei einer so zahlenmäßigen Überlegenheit des Gegner keine Aussicht hatte, das Schlachtfeld vom Tage doch noch lebend zu verlassen und am königlichen Hofe von den Ereignissen hier berichten zu können. Ihm wurde klar, dass er nur eine erfolgversprechende Möglichkeit hatte, das Lager der blutgierigen Bestien zu verlassen. Er musste etwas tun, das er in seinem ganzen Ritter-Leben noch nie getan hatte: Schleichen. Und das auch noch voll gerüstet. Er atmete einmal tief durch und ging dann leisen und langsamen Schrittes in die Richtung, in die er vermutete, in der Bretonia liegen müsse. Dabei passierte er mehrere schlafende und vollgefressene Oger gefährlich nahe. Nach einiger Zeit jedoch hatte er alle hinter sich gelassen. Er ging noch ein Stück weiter und als er eine Anhöhe erreichte und auf deren Spitze stand, hielt er inne, drehte sich langsam um und ließ seinen Blick über das Szenario schweifen, als sich gerade die Wolken beiseite schoben und nun mehr Mond-Licht auf´s Feld strahlen konnte. Um die Oger herum konnte er überall bretonische und zwergische Rüstungsteile ausmachen. Er ballte seine Fäuste und murmelte leise: "Wir werden uns wiedersehen, Ihr Scheusale, wir werden uns wiedersehen…!"

    :bear:

    Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein; es ist noch trauriger, keine zu sein...!

    :bear:

    Gerade gelesen und genau mein Ding:

    "Do more things that make you forget to check your phone"

    :winki:

    Eine Auflistung aller von mir bespielten Tabletop-Systeme und Fraktionen samt der jeweiligen Modell- und Punkteanzahl befindet sich auf meinem Profil hier unter dem Punkt:

    "Über mich"

    Einmal editiert, zuletzt von Arthurius (13. Oktober 2020 um 00:31) aus folgendem Grund: Fehler-Teufel mal wieder...!

  • Vielen Dank für den Einblick. Schöne Fotos, und alles (?) bemalt, so weit ich das erkennen kann. Chapeau!

    wobei es sicher noch eine optimalere Aufstellung hätte geben können, aber die gewählte Variante war durchaus ausreichend gewesen, um das Spiel gewinnen zu können

    Falls es erwünscht ist, möchte ich zu der Aufstellung und so gern etwas sagen (ansonsten Spoiler einfach zulassen):

    My 5Cent

    Vorausschicken möchte ich, dass ich gegen Oger wohl die meisten Spiele in der 8. Edition gespielt habe und sie definitiv meine Nemesis waren (allerdings hatte ich ja selbst Skaven als Armee und damit ein völlig anderes Matchup.). Mit/gegen Zwerge hab ich so ungefähr am zweitmeisten gespielt und Bretonen hab ich selbst (spielte sie in der 8. Edition allerdings nur 1-2 mal.

    Was ich im folgenden schreibe, bezieht sich im wesentlichen auf die oben geposteten Fotos (wobei ich mir zu den Momentaufnahmen versuche, den Rest zu denken).

    Welches Spiel mögen Oger? In der Mitte kloppen! Das sieht man auch an der Aufstellung der Oger.

    Welches Spiel mögen Zwerge? Den Gegner kommen lassen und schießen! Das Problem: Niemand, der bei klarem Verstand ist stürmt in Reichweite eriner Orgelkanone, die durch Schützen (Musketen?) zusätzlich geschützt wird. Deshalb wird die Orgelkanone vor allem einen Zweck erfüllen: Den Gegner auf Abstand halten. Beich Euch steht sie mMn viel zu weit hinten und zu wenig zentral. Stellt sie auf den Boden ganz nach vorn in die Mitte. Dann mag kein Oger in die Reichweite reingehen. Die OK ist übrigens mMn als Verlust fest eingeplant - der Gegner wird sie so oder so beseitigen, wenn er das Zentrum besetzen möchte.

    Der Zwergenblock kann vor allem eines gut: Stehen und kämpfen (unnachgiebig, oder? Mit Klopperkönig drin? - hatte die Zwergenlicte irgendwie nicht gedunden - mein Fehler?). Der Zwergenblock steht mMn goldrichtig. Er ist die Türangel um den die Flanke klappt. Zudem ist er ein prima Amboss. Die Gralsritter dürften mMn gern bei dem Zwergeblock rumlungern und als guter Konter dienen.

    Ansonsten gilt bei verweigerter Flanke: Die schnellsten Einheiten nach außen!
    Dann gibt es auch dieses Problem nicht:

    wenn doch die zwergische Unterstützung mal langsam eintreffen würde...

    ... denn die Schnellen warten nicht auf die Langsamen (eventuell umgekehrt, aber das ist nun mal so mit der Kavallerie...

    wobei es sicher noch eine optimalere Aufstellung hätte geben können, aber die gewählte Variante war durchaus ausreichend gewesen, um das Spiel gewinnen zu können

    Hier mal eine mögliche Skizze:

    Pegasus-Einheiten können doch prima auch über Gebäude angreifen (und sind vor Beschuss und Kontern erstmal sicher). Also: Gelände nutzen!


    Es muss vor dem Spiel entschieden werden, ob der Flieger eine Dampf- (W3 Schuss mit Stärke 5) oder eine Schwefel-Kanone (übliche Flammenschablone mit Stärke 3) bekommt...Und es herrschte Einigkeit bei uns im Raum, dass (insbesondere gegen fiese Oger) die Schüsse mit Stärke 5 das Mittel der Wahl sind!

    Ich rudere da inzwischen deutlich zurück:

    Wenn ich mir das mal durchrechne, macht die Schablone weit mehr Schaden...Denn mit der anderen Knarre trifft er einfach zu selten!

    Wo ist/war eigentlich der Gyrokopter? Sehe den gar nicht...

    Oder wie seht Ihr das...?

    Vielleicht sollte man (in diesem Matchup zumindest) den Kopter nicht als Einheite verstehen, die Schaden macht! Beide Waffen sind nämlich gegen Oger eher mäh!
    Allerdings ist die (one-use) Bombe gegen den Riesen einfach 'bombe'=sehr gut!

    A propos Riese:

    Der Riese kann dadurch nicht von Deckung profitieren.

    Ich halte das für FALSCH, höre diese These allerdings öfter.
    Es ist meiner Erinnerung nach so, dass Riesen (und andere große Ziele) nicht von Deckung durch "obstacles" profitieren (= Mauern und Zäune).
    Wenn ein Riese hinter einem Wald steht oder mehr als 50% verdeckt hinter anderem Gelände, profitiert er durchaus von Deckung!

    --

    Insgesamt fällt mir auf, dass beide Armeen bzw. Fraktionen OHNE Umlenker spielen. Ich glaube ja Deinen Ansatz zu verstehen ("berittene Helden in Strahlenden Rüstungen..." und so) aber ein paar berittene Knappen könnten ja auch trotzdem rein, oder?

    --

    Insgesamt nochmal Danke dür's Teilen hier!

    PS: Wie das immer so mit mir ist: Ich konnte aus verschiedenen Gründen den Thread nicht sehr weit rückwärts lesen (und hatte den im Sommer nicht vefolgt, da offline). Daher kann es sein, dass sich etwas von mir doppelt oder ich die ein oder andere Information über- bzw. nicht ge-sehen hab.

    "Machen" ist eigentlich wie "Wollen" - nur krasser!

  • Ein Säbelzahn hat meinen Block Langbärte umgelenkt, die eilig in bester Zwergenmannier der Lanze hinterher getrödelt ist.

    Hab nochmal nachgelesen und die vorherigen Fotos noch aufgetrieben: Die Oger HATTEN Umlenker!
    Nix geht über einen 23 Punkte Säbelzahntiger. Außer: Zwei davon!


    Allgemein hattet ihr aus meiner Sicht noch den Nachteil, dass ihr zu zweit gespielt habt.

    Ja, das hab ich auch immer so wahrgenommen, bei 2 vs. 1 ist der, der allein spielt im Vorteil.

    da der Gastgeber seine "Orgel" doch eh immer auf den Hügel packt

    Bei dem Matchup und dem Gelände: Warum eigentlich? Die Zwerge, die daneben stehen, laufen der OK doch nicht vor die Kimme, weil sie eh stehen bleiben oder ein paar Schritte rückwärts machen, oder?

    "Machen" ist eigentlich wie "Wollen" - nur krasser!

    • Offizieller Beitrag

    Grundsätzlich würde ich antraker zustimmen, was die Aufstellung angeht, auch wenn das Schema in erster Linie deshalb treffend erscheint, weil die Positionierung der Oger gesetzt scheint. (Oftmals ist die Aufstellungsphase ja aber ein Tanz und damit die Endaufstellung des Gegners nicht ganz so gut vorherzusehen.) Aber die flinken Einheiten und harten Hämmer kämen bei mir auch auf die Flanke(n). (Idealer Weise sogar auf dieselbe Flanke, um die Schlagkraft zu maximieren.)

    Eine Sache die ich mir schon in den 90ern abgewöhnen musste war, gleichwertige Einheiten gegeneinander schicken zu wollen. Denn die Erfahrung lehrt einen auf Dauer, dass die Angelegenheit dann auf ein Glücksspiel hinaus läuft und man den Ausgang der Schlacht weit weniger in der Hand hat. (Never catch a falling knife... or an anvil!) ;)in

    Danke fürs Berichten und die schönen Bilder! (Bin großer Fan der visuellen Eindrücke.) Ich freu mich auf mehr.

  • Danke für Deine Kommentare...Auch etwas später erfreut Resonanz doch immer noch!

    Schöne Fotos, und alles (?) bemalt, so weit ich das erkennen kann.

    Nicht ganz...Einige der Kurzbeinigen waren nicht vollständig bemalt und bei den Wanstlingen gab´s ein paar Kollegen, die bisher lediglich grundiert sind, aber in der Masse war´s schön bunt und schick anzusehen!

    Falls es erwünscht ist, möchte ich zu der Aufstellung und so gern etwas sagen

    Gerne doch...Zum Teil genau dafür habe ich es geschrieben!

    Beich Euch steht sie mMn viel zu weit hinten und zu wenig zentral. Stellt sie auf den Boden ganz nach vorn in die Mitte.

    Das ist etwas, was Du vermutlich überlesen hast, denn diesen Fehler haben wir bereits erkannt...Es war speziell mein Fehler, nicht weiter drüber nachgedacht zu haben und meinem Alliierten den Hügel zu deuten; ich hatte auf der anderen Seite aber auch bereits geschrieben gehabt, weshalb ich das so tat!

    hatte die Zwergenlicte irgendwie nicht gedunden

    Das liegt daran, dass er sie bisher auch nicht eingestellt hat...Die Typen sind eben langsam, nicht nur beim Laufen!

    :winki:

    Pegasus-Einheiten können doch prima auch über Gebäude angreifen (und sind vor Beschuss und Kontern erstmal sicher). Also: Gelände nutzen!

    Auch um über Gelände angreifen zu können, müssen sie die anvisierte Einheit wenigstens teilweise sehen können...Aber das (auch wenn es im Bericht vielleicht nicht ausreichend beschrieben war) habe ich auch so gemacht; ich setze meine Luft-Kavallerie immer sehr bedacht ein und nutze Gelände, wo immer es geht!

    Wo ist/war eigentlich der Gyrokopter? Sehe den gar nicht...

    Auf dem Foto, das Du beschriftet hast, ist er genau über dem "G" von dem Wort "Gralsritter" zu sehen...Er hat sich teilweise auch direkt hinter der Mühle versteckt gehalten, was definitiv zu übervorsichtig war; hatte ich aber auch bereits ausführlich an uns kritisiert gehabt!

    Vielleicht sollte man (in diesem Matchup zumindest) den Kopter nicht als Einheite verstehen, die Schaden macht! Beide Waffen sind nämlich gegen Oger eher mäh!

    Jap, das hatte ich auch versucht, zu beschreiben, dass sein Nutzen primär woanders liegt...Aber da die Waffenwahl dennoch so oder so ansteht, sollte schon diejenige gewählt werden, die weniger "mäh" ist; und deshalb meine Ausführung dazu!

    Allerdings ist die (one-use) Bombe gegen den Riesen einfach 'bombe'=sehr gut!

    Hatte ich noch gar nicht drüber nachgedacht...Als ungerüstetes Ziel sicher nicht schlecht, statistisch gesehen wirst Du ihn jedoch mit der Bombe selbst bei maximalen zehn Treffern nicht aus den Latschen hauen; aber eine sehr wertvolle Schwächung kann definitiv eintreten und insofern stimme ich Dir zu!

    Es ist meiner Erinnerung nach so, dass Riesen (und andere große Ziele) nicht von Deckung durch "obstacles" profitieren (= Mauern und Zäune).
    Wenn ein Riese hinter einem Wald steht oder mehr als 50% verdeckt hinter anderem Gelände, profitiert er durchaus von Deckung!

    Auch hier stimme ich zu...Habe gerade nicht die Regeln in Reichweite, aber ich meine, dass das so richtig ist, wie Du es schreibst!

    Insgesamt fällt mir auf, dass beide Armeen bzw. Fraktionen OHNE Umlenker spielen. Ich glaube ja Deinen Ansatz zu verstehen ("berittene Helden in Strahlenden Rüstungen..." und so) aber ein paar berittene Knappen könnten ja auch trotzdem rein, oder?

    Klar könnten sie rein und ich habe sogar endlich vor ein paar Wochen fünf Stück davon relativ preiswert erwerben können; doch vorher hatte ich eben einfach keine Modelle dafür...Allerdings habe ich ein "moralisches" Problem mit "Umlenkern"; mir gefällt es einfach nicht, meine eigenen Einheiten auf Opfer-Mission zu schicken und dass dadurch ein ganzes Regiment aufgehalten werden soll!

    Muss man nicht verstehen...Aber ich finde es auf die Weise unrealistisch, die mir nicht gefällt; in diesem sonst so durch und durch unrealistischem Spiel!

    Nix geht über einen 23 Punkte Säbelzahntiger. Außer: Zwei davon!

    Jap, er hatte zwei davon dabei...Und einer kostet sogar nur 21 Punkte!

    bei 2 vs. 1 ist der, der allein spielt im Vorteil.

    War mir vorher so gar nicht bewusst...Wieder etwas dazugelernt!

    Warum eigentlich? Die Zwerge, die daneben stehen, laufen der OK doch nicht vor die Kimme, weil sie eh stehen bleiben oder ein paar Schritte rückwärts machen, oder?

    Wie bereits geschrieben, darauf bin ich bereits eingegangen...Ebenfalls etwas, dass ich (oder wir) dazugelernt habe(n)!

    auch wenn das Schema in erster Linie deshalb treffend erscheint, weil die Positionierung der Oger gesetzt scheint. (Oftmals ist die Aufstellungsphase ja aber ein Tanz und damit die Endaufstellung des Gegners nicht ganz so gut vorherzusehen.)

    Sehr richtig...Man weiß doch gar nicht, wie der Gegner stellt!

    Man kann es zwar vermuten, aber die eigene Aufstellung zu ersinnen, wenn die des Gegners bereits komplett steht, ist im Spiel so nicht gegeben...Er hätte zum Beispiel ebenfalls eine Flanke verweigern und damit den von Dir gedachten starken Flügel erstmal ins Leere laufen lassen können, während seine Kanone und sein weiterer Beschuss meine Ritter durchsiebt!

    Ich freu mich auf mehr.

    Wird´s erstmal nicht geben...Aber danke für Eure nachträglichen Kommentare!

    Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein; es ist noch trauriger, keine zu sein...!

    :bear:

    Gerade gelesen und genau mein Ding:

    "Do more things that make you forget to check your phone"

    :winki:

    Eine Auflistung aller von mir bespielten Tabletop-Systeme und Fraktionen samt der jeweiligen Modell- und Punkteanzahl befindet sich auf meinem Profil hier unter dem Punkt:

    "Über mich"

  • Schöne Geschichte Arthurius , man kann das beklemmende Gefühl was Royson gespürt hat spüren! Gut das er entkommen ist und glücklicherweise hat er nichts von Gerüchen nach Zwergen Ragout berichtet. :]

    Es buckeln und huckeln die Gnomen vom Berge,

    mit Kiepen und Körben die Wichtel und Zwerge,

    von Klippen und Klüften hinunter zur Klause,

    zu bergen die Schätze im schützenden Hause.

  • Ick war mal wieder shoppen, nen paar Feldherr Einlagen, nen Paint Handle von GW, nen sensationellen Dunkelelfenflottenmeister von Avatars of War und ne Packung Dwarven Troll Hunters von Scibor! :]

    Die Zwerge kannte ich noch nicht, sehen nachher so aus:

    https://www.sciborminiatures.com/pow.php?absol=…_hunters_02.jpg

    Es buckeln und huckeln die Gnomen vom Berge,

    mit Kiepen und Körben die Wichtel und Zwerge,

    von Klippen und Klüften hinunter zur Klause,

    zu bergen die Schätze im schützenden Hause.