Serien/Filme mit Fantasy- oder historischem Bezug

  • Austausch über Fantasy- und historische Serien


    Frohes Fest allerseits:sekt:

    Da man coronabedingt noch mehr Zeit zuhause verbringt und damit oft auch vor dem Laptop oder Fernseher,,

    wollte ich hier mal Platz für einen Austausch schaffen.

    Hier kann man über miserable Serien oder Filme herziehen oder gute Tipps für alle anderen geben,

    was man unbedingt mal gucken sollte. Da meine Serien amazon-prime-lastig sind, freue ich mich auch über Netflix- und co. Beiträge.

    Ich lege mal los, was ich zuletzt geguckt habe oder jetzt gucke und wie es mir gefallen hat:


    (Ich überspringe frecherweise mal Game of Thrones, weil das so offensichtlich ist und wohl einen eigenen thread benötigt)




    Diese Serie fand ich ziemlich packend. Die Darsteller kannte ich vorher kaum,

    den Konflikt schon einigermaßen.

    Unter den britischen Offizieren ist beispielsweise ein ziemlich überzeugender Sadist, über den man sich mühelos aufregen kann:tongue:

    Aber auch unter den Kolonisten(späteren Amerikanern) sind nicht alle ganz bei Trost. Hier stehen aber Spionage und Intrigen höher im Kurs als Massengefechte.

    Wer sich für das Thema erwärmen kann, sollte hier zugreifen. Oder "The patriot" gucken mit Mel Gibson, wenn Ihr es etwas brachialer mögt.




    Das schaue ich mir gerade an. Der spanische Widerstandskämpfer, der im Rahmen der Reconquista Spanien den Mauren wieder abnehmen will.

    Dachte ich vorher(ohne den Konflikt gut zu kennen) jedenfalls, in Wirklichkeit ist alles viel komplizierter.

    Mit Gewalt und Sex wird hier nicht gegeizt, spannend ist es aber bisher und offenbar kein unrealistischer Abgleich historischer Gefechte.

    Am Ende der ersten Staffel würde ich sagen ,dass die Serie nicht überragend aber gut geeignet als Bemalhintergrund oder Zwischenmahlzeit ist.




    Ein krasser Mix. Viktorianisches England auf den ersten Blick irgendwo im 18. Jahrhundert,

    aber dann gibt es auch Feenwesen und das Imperium führt man wieder Kolonialkriege.

    Namhafte Darsteller und eine recht abgefahrene Geschichte haben mich hier sehr gut unterhalten,

    leider gibts bisher erst eine Staffel. Die bietet aber gesellschaftliche Konflikte, Abenteuer, Kämpfe und viel Polizeiarbeit vor viktorianischer Kulisse.


    So jetzt seid Ihr dran. Ich habe zum Beispiel "The Witcher" noch nicht gesehen und würde mich da mal über ein Kurz-review freuen.

    Ach so, und Merrhok warnt mich hoffentlich, wenn ich hier irgendwas reinstelle, was rechtlich nicht ok ist:alien:

  • Turn hab ich bis Anfang dritte Staffel geschaut, es aber nicht mehr mehr ausgehalten... Ähnlich wie Last Kindom, würde es ziemlich langweilig, Recht vorhersehbar oder es wurde abstruse Erzähläste reingebogen.


    Von mir als klare Empfehlung kommt Sharp (Historisiert) und Kindom ( History - Horror / auf Netflix ).

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    ich hab nix zu malen .... ein ganzes Zimmer voll nix ....


    http://broncolaineswargamingsite.blogspot.com/


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    aktuelle Systeme:

    Lion Rampant / EDEN / FUBAR / Steinhagel / Kugelhagel / KoW 2.0

  • Schöner Thread :thumbup:


    Der Witcher ist ganz gut gemacht, wohl aber eher was für Freunde der Bücher und weniger für Freunde der Games.


    Mir fiele da noch "Vikings" ein, die finde ich persönlich super.


    Game of Thrones ist natürlich bis auf die letzten beiden Staffeln Pflicht für Fantasynerds.


    Demnächst soll es ja eine "Herr der Ringe" - Serie geben, da verspreche ich mir sehr viel von und warte schon gespannt.


    Auf Netflix gibt es noch "Disenchantment" zu sehen für alle Fans von Simpsons, Futurama und Co.


    Beste Grüße,

    Hodor

  • Ohne Spiele und Bücher zu kennen, war mit The Witcher viel zu trashig. Habe aber auch sehr schnell aufgehört. Das war nicht meins.


    Sehr, sehr gut finde ich Marco Polo. Auch Cursed/Die Auserwählte (sehr freie Adaption der Artussaga) finde ich ganz unterhaltsam, wenn auch nicht auf Marco Polo- oder GoT-Niveau.

  • Ähnlich wie Last Kindom, würde es ziemlich langweilig, Recht vorhersehbar oder es wurde abstruse Erzähläste reingebogen.

    Okay, das ging mir und einem Kumpel nicht so. Aber ist bis zu einem gewissen Punkt sicher auch Geschmackssache(gerade mit der Spannung).

    Den Tipp mit Sharp und Kingdom merk ich mir. Gerade über Kingdom hab ich auch schon Gutes gehört.

    Mir fiele da noch "Vikings" ein, die finde ich persönlich super.

    Absolut, sehr stimmungsvolle Serie mit finde ich überraschendem Ausgang.


    Sehr, sehr gut finde ich Marco Polo. Auch Cursed/Die Auserwählte (sehr freie Adaption der Artussaga) finde ich ganz unterhaltsam, wenn auch nicht auf Marco Polo- oder GoT-Niveau.

    Marco Polo ist notiert:thumbup:

  • Zu El Cid hab ich mir letztens den Trailer angeschaut, da ich den gleichnamigen Film noch aus meiner Kindheit kannte (und dessen Erinnerungen mich zurecht nicht verlassen haben), habe aber anhand des Zusammenschnittes den Film aus meiner Kindheitserinnerung keineswegs wiedererkennen können.


    Da werde ich wohl nochmal reinschauen müssen.


    (Völlig lösgelöst von Allem will ich übrigens gern loswerden, dass ich mir mit meiner Frau gestern wieder den Letzten Mohikaner angeschaut habe und viele Erinnerungen hochkamen. Es war eine Freude.)


    The Witcher - Das ist schwierig, um es mal auf wenige Worte herunterzubrechen. Denn die Serie an sich (als Serie, leichte Unterhaltung, spannende Geschichten und schöne Bilder) ist gut. Man darf nur nicht den Anspruch haben das Buchmaterial darin abgebildet zu finden oder die tiefgreifenden Parabeln, Dilemmas und Gedankengänge darin wiederfinden zu wollen.

    Denn wenn das der Anspruch wäre, dann hätte die gesamte Staffel 1 sich nur mit der Geschichte der ersten Episode auseinandersetzen dürfen (einfach um dem Anspruch des Materials und dem Umfang der dahinterliegenden Botschaft gerecht zu werden).

    Etwas derartiges passiert aber in der Serie nicht. Damit muss man sich abfinden. Und wenn man da kann, dann kann man sicher auch die Serie als das genießen was sie ist. Stattdessen werden die Geschichten im Zeitraffer erzählt, als unterhaltsame Abenteuer, mit Fokus auf Progression und einen größeren Gesamtzusammenhang. So fallen also die moralischen Fragen, die Lebensweisheiten, welche Geralt im Laufe seines Lebens erlangt (und welche seine für einen Unbedarften nicht immer ganz nachvollziehbare Geisteshaltung formen) eher raus. Geralt bleibt mysteriöser, unnahbarer und eben nicht so wahnsinnig fesselnd wie der Charakter in den Romanen.

    Das hat aber auch sein Gutes (wenn man bereit ist diese Erkenntnis für sich zuzulassen). Beide Medien bedienen unterschiedliche Ansprüche und können dies auch sehr gut. Man kann beides konsumieren ohne 1 zu 1 dasselbe durchzukauen. Man kann - mit etwas Distanz zum Material, zur Welt und den Charakteren - lernen, worin die Stärken der beiden Medien liegen, wie diese genutzt wurden und wo ihre Schwächen liegen. (Wer selbst mal in der Bild- und Tonproduktion gearbeitet hat, weiß sicher auch so bereits um die Problematik im Bezug auf das Thema Adaption und dass eine 1-zu-1 Umsetzung in der Regel nicht funktioniert, da die Medien unterschiedliche Erzählschemata haben. Aber das ist ein ganzes Thema für sich befürchte ich.)


    Wer Netflix kennt der weiß, dass sie so ziemlich alles genau so schnell wieder fallen lassen (können) wie sie es angefasst haben. Nach ihrer Denke gilt eine Serie bereits nach 3 Staffeln als Erfolg und nicht selten ist das für sie kein Grund an einer solchen Stelle weiter zu machen. Oftmals ganz im Gegenteil. Schnell und Neu gelten mehr als Bewährt und Beliebt.

    Vor diesem Hintergrund ist es auch leichter zu verstehen warum die Schreiber hinter der Serie sich keine Zeit gelassen haben das gleiche Maß an Tiefgang abbilden zu wollen wie es die Bücher tun. Man käme so nie ansatzweise irgendwohin wenn es um das Thema Gesamtnarrative geht. Am Ende müsste man sich fragen, ob man die Chance nicht verspielt hat, die Geschichte als Ganzes erzählen zu können. Ob es die Sache wert war, dass man so sehr ins Detail gegangen ist wie Bücher es über Jahre hinweg tun konnten.

    Wenn man Serien für Netflix schreibt, muss man Kompromisse eingehen. Was das bedeutet, kann man an diesem Beispiel gut erkennen wie ich finde.

    -> Daher empfehle ich die Serie anzuschauen. (Im Anschluss können wir gern darüber sprechen wie sie ankam und warum.)


    Wenn Du Netflix haben solltest (und Du es nicht schon getan hast), dann schau Dir an:


    The King - (Spielfilm über König Heinrich den Fünften und die Schlacht von Azincourt). Wie immer, ist auch dieser Film nicht perfekt und es gibt ein paar Details über die man sich als Buff ein wenig ausfuchsen kann, aber Alles in Allem trägt er nicht zu fälschlicher Legendenbildung bei (wie ich finde) und das ist im Genre Film ja schon recht viel, will ich meinen. ;)


    Outlaw King - (Geschichte um Robert the Bruce, nach dem Fall von William Wallace). Ebenfalls zu empfehlen.

  • Vielen Dank für das ausführliche Review zu "The Witcher", Merrhok.

    Meine Erwartungshaltung ist nicht turmhoch, da ich den Roman nicht gelesen habe.

    Ich habe das Computerspiel(in der PS 4 Variante) mit Vergnügen aber zu wenig langem Atem gespielt(war einfach zu umfangreich).

    Dass beide Medien(wie in Deinem Beispiel) in unterschiedlicher Weise recht erfolgreich sein können, hat für mich auch Der Herr der Ringe bewiesen.

    Da hatte ich nach den Büchern ganz feste Bilder im Kopf. Jackson hat dann komplett andere Bilder erschaffen, die mich aber auch abgeholt haben.

    Ich kenne das Universum oder den Charakter des Witchers auch nicht gut genug, um da enttäuscht zu werden.

    Aktuell habe ich nur amazon prime und nicht netflix, allerdings erhalten einige Serien nach einiger Zeit ja auch eine Freigabe für andere Kanäle.

  • Also ich finde die Witcher-Serie ganz gelungen. Für mich hat die Buchreihe zuviele Längen und die letzten beiden Bände sind mir nur noch "auf die Nerven gegangen". So unterschiedlich sind die Geschmäcker ...


    Carnival Row fand ich auch cool.


    Marco Polo ist gut gemacht, mir persönlich aber viel zu weit von der "wahren" Geschuchte entfernt. Ohne geschichtlichen Anspruch allerdings sehr schick!


    Bei der Herr der Ringe Serie bin ich mal gespannt ...

  • Also Marco Polo kann ich ebenfalls empfehlen, ein sehr gutes Werk. Aber "historisch" ist es wirklich nicht.


    Aus einer ganz anderen Ecke kommt dann "Rebellion", eine Serie über den Irland-Konflikt. Sehr gut gemacht mMn und vor allem ein Thema welches selten behandelt wird.


    Last Kingdom gefällt mir persönlich z.B. wesentlich besser als Vikings, welches mir ab der dritten Staffel garnicht mehr zusagt. Da sind die Geschmäcker einfach extrem verschieden. Und die Witcher-Serie fand ich ganz unterhaltsam, insgesamt hat sie mir gut gefallen. Nur einige Darstellungen haben mich sehr gestört, z.B. die Optik mancher Kreaturen (*hust* Drachenanimation von 1980 *hust*).


    Der von Merrhok angesprochene Film "The King" ist ebenfalls wirklich sehenswert. Ich bin mit einer ziemlich niedrigen Erwartungshaltung an den Film herangegangen und wurde dann sehr positiv überrascht.


    Ganz unterhaltend fand ich auch "Timeless", bei der Serie geht es um Zeitreisen, Geschichtsmanipulation und ein bisschen Schmetterlingseffekt. Viele wichtige, historische Persönlichkeiten kommen vor und dazugehörige Ereignisse.

    Warhammer Fantasy 8., 7., 6. Edition: Orks und Goblins, Imperium, Oger, Vampirfürsten

    Kriegerbanden: Waldelfen, Tiermenschen, Zwerge und siehe Fantasy

    Spaßprojekt: Erstes Imperiales Himmelsschlachtschiff


    Warhammer 40k: Orks, Imperial Fists, Eldar, Exoditen


    Herr der Ringe: Gondor und Dol Amroth, alles andere ein bisschen


    Necromunda: neu: Orlock, alt: Arbites Selbstbauprojekt


    Nicht GW-Systeme: keine, weil nur GW-Fanboys als Mitspieler :(

  • War Marco Polo historisch so schlecht? Es gibt sehr viele echte Begebenheiten, die dann ausgeschmückt werden. In Bezug auf Marco Polo ist vieles erfunden, aber da weiß man ja auch nicht viel, aber in Bezug auf den Krieg zwischen Kublai Khan und China sowie in Bezug auf die internen Machtkämpfe ist das nicht weiter von der Geschichte weg als andere Historienfilme/-Serien, denke ich. Und das wird eben durch Inspirationen von Polo selbst (Assassinen, Christen etc) ausgeschmückt. Nicht jeder Handlungsstrang ist gleich gut und natürlich wird vieles überzeichnet und dramaturisch ausgeschmückt, aber als Laie über die Geschichte der Mongolen ist da schon viel interessante historische Information zur weiteren und akkurateren Auseinandersetzung drin.

    Aber gut. Das soll hier ja gar nicht Thema sein. Ich persönlich fand die Serie super, nicht deutlich schlechter als GoT, wenn überhaupt, aber die Serie hat ja seit jeher die Rezensenten gespalten.

  • Last Kingdom gefällt mir persönlich z.B. wesentlich besser als Vikings, welches mir ab der dritten Staffel garnicht mehr zusagt. Da sind die Geschmäcker einfach extrem verschieden. Und die Witcher-Serie fand ich ganz unterhaltsam, insgesamt hat sie mir gut gefallen. Nur einige Darstellungen haben mich sehr gestört, z.B. die Optik mancher Kreaturen (*hust* Drachenanimation von 1980 *hust*).


    Der von Merrhok angesprochene Film "The King" ist ebenfalls wirklich sehenswert. Ich bin mit einer ziemlich niedrigen Erwartungshaltung an den Film herangegangen und wurde dann sehr positiv überrascht.

    Nehme ich auch für mich mit als Serien-Tipps, zu Last Kingdom gibts anscheinend wie bei "Turn" einfach verschiedene Meinungen.

    Über Marco Polo habt Ihr jetzt aber auch mehr Positives als Negatives berichtet, da habe ich auf jeden Fall Lust auf das Format bekommen.

  • Ganz unterhaltend fand ich auch "Timeless", bei der Serie geht es um Zeitreisen, Geschichtsmanipulation und ein bisschen Schmetterlingseffekt. Viele wichtige, historische Persönlichkeiten kommen vor und dazugehörige Ereignisse.

    Wenn wir schon zu dem Thema (Zeitreise) gehen, dann komm ich nicht umhin die beste deutsche Serie aller Zeiten zu empfehlen: Dark


    Absolut fantastisch und fesselnd. Meine uneingeschränkte Empfehlung!

    (Und sowas geb ich nur sehr, sehr selten.)

  • Bei Dark kann ich nur bestätigend nicken, ich fand diese Serie für eine deutsche Produktion mit relativ unbekannten Schauspielern einfach überwältigend. Die ganze Atmosphäre war so stimmig und dicht, wahnsinn.

    Vikings bin ich erst bei Staffel 2, bis dahin ist sie gut.

    Mal eine weihnachtliche Empfehlung mit Kindern zu schauen: Christmas Chronicles 1, sehr gut zum lachen geeignet.

    Wer Bandenfilme mag, Peaky Blinders auch ziemlich interessant.

    Ansonsten fällt mir aktuell nur noch The Mandalorian ein, die ich für eine Star Wars würdige Serie halte, was meiner Meinung nach von nicht so vielen der nachfolgenden Filme sagen kann.

    Hobby Leidenschaft, die Leiden schafft!

  • Wer Bandenfilme mag, Peaky Blinders auch ziemlich interessant.

    Stimmt, die Serie hatte ich ganz vergessen. Das war der Knalller, ich warte sehnlichst auf den Zugriff zur nächsten Staffel bei amazon prime.

    In dem Zusammenhang möchte ich auch Taboo(mit Tom Hardy) erwähnen. Krasse erste Staffel, leider ist seitdem Sendepause.

  • Bin normal kein Serien oder Filmfan. Ich schau bei youtube (oder als Podcast) "Critical Role" - das ist aber eine endlosdauernde Liverollenspielgeschichte... dazu woanders mehr.


    Ansonsten habe ich 2 Episoden "Knightfall" auf Netflix geschaut - kennt das wer? (Über Templerorden - mit Blackwater Bronn ;) )

    "Chaos isn`t a pit..." by Littlefinger

  • Knightfall


    in der Serie geht es um den Fall der Templar.


    Die Serie umfasst 2 Staffeln mit insgesamt 18 Folgen.

    Ich bin das Schwert in der Dunkelheit. Ich bin der Wächter auf den Wällen. Ich bin das Feuer das in der Kälte wärmt, das Licht das den Morgen bringt, das Horn das die Schlafenden weckt, der Schild der das Reich der Menschen schützt. Ich weihe mein Leben und meine Ehre der Nachtwache, für diese Nacht und alle Nächte die kommen werden