Shatterpoint - Juwel oder Reinfall? [Titel edited]

  • Oh, Mist...Das bedeutet wohl, wenn ich mir doch noch meine eigenen X-Wing - Staffeln zulegen möchte, sollte ich nicht mehr allzu lange warten?!

    :ugly:

    Danke für die Mitteilung!

    Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein; es ist noch trauriger, keine zu sein...!

    :bear:

    Gerade gelesen und genau mein Ding:

    "Do more things that make you forget to check your phone"

    :winki:

    Eine Auflistung aller von mir bespielten Tabletop-Systeme und Fraktionen samt der jeweiligen Modell- und Punkteanzahl befindet sich auf meinem Profil hier unter dem Punkt:

    "Über mich"

  • Oh, Mist...Das bedeutet wohl, wenn ich mir doch noch meine eigenen X-Wing - Staffeln zulegen möchte, sollte ich nicht mehr allzu lange warten?!

    :ugly:

    Danke für die Mitteilung!

    Ich hab gerade exemplarisch mal bei Fantasywelt geschaut. Dort ist noch wirklich viel verfügbar für eventuellen Neu-Kauf.

    Was den 2nd-Hand-Kauf angeht kann ich mir zwei Szenarien vorstellen:

    a) viele springen frustriert ab und versuchen ihre Flotten schnell loszuwerden, bevor die Preise fallen. Dann fallen die Preise.

    b) viele - so wie du - haben Bedenken, ob sie alles, was sie anzuschaffen planen, noch bekommen. Dann steigen die Preise.

    Zudem: Wie steht es bei X-Wing mit selbst drucken?

    Die Regeln und Karten werden ja ganz gut durch diverse Squad-Builder ersetzt. Aber wie sieht es mit den Minis aus?

    Keine Ahnung - meine Sammlung ist ja (mehr als) komplett. :arghs:

    "Machen" ist eigentlich wie "Wollen" - nur krasser!

  • Es gibt schon einiges an guten Modellen für den Druck. Hab einiges gesammelten an Dateien mittlerweile, allerdings habe ich nicht alles gefunden (etwas mehr findet man aber bestimmt noch)

    Warhammer Fantasy 8., 7., 6. Edition: Orks und Goblins, Imperium, Oger, Vampirfürsten

    Kriegerbanden: Waldelfen, Tiermenschen, Zwerge und siehe Fantasy

    Spaßprojekt: Erstes Imperiales Himmelsschlachtschiff

    Warhammer 40k: Orks, Imperial Fists, Eldar, Exoditen

    Herr der Ringe: Gondor und Dol Amroth, alles andere ein bisschen

    Necromunda: neu: Orlock, alt: Arbites Selbstbauprojekt

    Nicht GW-Systeme: keine, weil nur GW-Fanboys als Mitspieler :(

  • Selbst zu drucken, das würde ich für mich hier in diesem System irgendwie nicht wollen...Ich decke mich einfach bald mit den (überschaubar vielen) Modellen ein, die mir wichtig sind; dann passt das!

    Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein; es ist noch trauriger, keine zu sein...!

    :bear:

    Gerade gelesen und genau mein Ding:

    "Do more things that make you forget to check your phone"

    :winki:

    Eine Auflistung aller von mir bespielten Tabletop-Systeme und Fraktionen samt der jeweiligen Modell- und Punkteanzahl befindet sich auf meinem Profil hier unter dem Punkt:

    "Über mich"

  • Sammelt jemand First Order? Da hätte ich noch das Startset und ein paar Tie Fighter (alles erste Edition) über... :P

    Ich finde es halt schade, dass man die Regeln vor die Wand fährt und dann hinschmeißt. Zumindest ein finales, gutes Regelwerk (gerne digital) hätte ich gut gefunden. Dann gerne auch wieder mit Regeln für die großen Kähne, die in der zweiten Edition ja nie welche hatten.

  • Noch hab ich nicht ganz herausgefunden, was da nun bedeutet.

    „Die Systeme sind tot!“ könnte eine Möglichkeit sein.


    PS: Wobei ich persönlich ja denke: Systeme sind nicht ‚tot‘, so lange es Spieler gibt die sie spielen.

    Mahlzeit!

    Ich habe bisher zwei Varianten gehört:

    AMG stellt

    I - die Entwicklung ein und alles existiernde wir weiter produziert ( kleinstauflage )

    II - die komplette Produktion wird eingestellt.

    Beides bedeutet nicht den Systemtot, solange es eine soldide aktive Fanbase gibt.

    Hier sehe ich aber genau das Problem ( man möge ich korrigieren wenn ich falsch liege ... ):

    Die aktive Spielergemeinde bei X-Wing spaltete sich wohl schon länger in erste Edi / zweite Edi (offiziel) / zweite Edi Legacy / Edition 2.5 officel / W-Wing Epic und diverse Hausregelsysgtem ( wobei mir weil wegen nicht spielen, der Überblick fehlt wo genau die Unterschiede sind). Das vereinfacht es nict neue Spieler zu generieren ( daran ist es auch bei mir mehrfach gescheitert).

    Armada hat so gefühlt kaum Fuß gefaßt, ich jenne kein halbes Dutzend Leute die es spielen und die spielen es alle auf einem Level / punktzahl, dass die Einsiegshürde sehr hoch ist.


    Ich denke schon das die beiden Systeme daher schon tot sind / recht bald sterben werden, wobei ich X-Wing am meisten zutraue einen Fan-gepflegten Nachfolger zu bekommen.

  • Gibt es bei Euch was Neues zu Shatterpoint?
    Bei uns im Club gibt es eine kleine Spieler-Gruppe und das läuft.
    Nicht oft aber immer schön.
    Wir ( nagash_junior und ich) haben nun eine gute Auswahl-Squads und immer Spaß beim bauen, Malen, Spielen.

    "Machen" ist eigentlich wie "Wollen" - nur krasser!

  • Hallo, Star-Wars und vor allem Shatterpoint-Interessierte!

    Nun ist es ja leider doch so gekommen wie ich schon zum Beginn vermutet hatte: Der Dollar ist verdient und das System wirft nach einer weitgehenden Markt-Sättigung nicht mehr so viel ab, dass es sich lohnt, es weiter mit Volldampf zu unterstützen seitens des Herstellers/Verlages.

    Shatterpoint ist von Atomic Mass nun als ‚Nischenspiel‘ deklariert und es kommt da kaum vermutlich noch etwas nach.
    Quelle: Offizielle Erklärung von Atomic Mass zu Shatterpoint (externer Link).

    Ich bin und war nie der Spezialist, die ganzen Hintergründe der Wargaming-Firmen- und - Industrie zu verfolgen und zu recherchieren. Wer mehr weiß zu den Hintergründen und dieser Entscheidung - gern her damit!

    Die Community äußert sich im Netz ziemlich enttäuscht. Hier mal ein kleines Beispiel aus Reddit:

    Gerade das zuletzt geschriebene finde ich auch: Das Spiel ist insgesamt wirklich prima. Spielt sich flüssig, hat eine geringe Einstiegshürde und der Scale der Miniaturen (eher so 40mm) ist zum Bemalen für mich richtig geil (aber ich würde 40mm auch nur bei Spielen gut finden, wo man mit 12 Miniaturen seine ‚Armee‘ wirklich komplett hat).
    Die Spielfelder sehen schick aus nur die Missionen empfand ich als etwas eintönig.

    In unserem mittlerweile auf über 50 Mitglieder angewachsenen Tabletop-Verein gibt es eine Gruppe von Shatterpoint Spielern und Interessenten. Als ich neulich die Initiative ergriff, mal wieder einen Shatterpoint Spiele-Nachmittag anzugehen, kam jedoch von einigen die Antwort: „Das Spiel ist tot - keine Lust mehr dazu!“ (<= etwas überspitzt formuliert).

    Und damit zu etwas viel allgemeinerem: Ich persönlich finde tote Systeme sind gute Systeme!
    Kein Kauf-Druck mehr! Kein Streß mit Neue-Regeln-Lernen-Müssen. Was gibt es Schöneres im Wargaming!?

    Aber ein Großteil der Spieler scheint wirklich (von GW?) so konditioniert zu sein: Wenn es nicht mehr ‚offiziell supportet‘ wird - sprich: es kommen keine neuen Modelle, Regeln, Armeebücher - dann spielt man es nicht mehr.

    Ach wie doof.
    Shatterpoint ist so toll!
    X-Wing auch!
    Von Armada hab ich viel Gutes gehört!
    Warhammer-Fantasy ist nach wie vor mein Lieblings-Wargame!
    Demonworld!?
    Mechwarrior? Battletec?

    Was sind Eure liebsten „toten Systeme“?
    Wie steht ihr zu Shatterpoint und dem weitgehenden Fallen-Lassen seitens AMG?

    "Machen" ist eigentlich wie "Wollen" - nur krasser!

  • Unsere Gruppe spielt großteils trotz TOW, WAP und ähnlichen Nachfolgern weiterhin Warhammer Achte Edition, für Turniere dann mit Einschränkungen wie dem kleinen oder großen Horus.

    Ich stimme dir voll zu was die Regeln angeht. WAP spiele ich nicht so häufig wie ich es gerne würde. Nun kam die 3.0 raus und vieles hat sich wieder geändert. Also nochmal umdenken. Doch eher anstrengend.

  • "Tote Systeme" ist ja immer relativ. Klar, es kommt nichts nach vom Hersteller, aber die Regeln sind ja noch da... Es liegt am Ende immer an der Spielerschafft. Und da ist es echt schade, wie schnell die wegbrechen kann...

    Warhammer Fantasy 8. Edition wird hier auch noch gespielt, bin sogar in einer Whats App Gruppe, die gefühlt ständig spielen, aber die alle zu weit weg wohnen. 9th Age hatte sich hier durchgesetzt, aber momentan sind wir nur noch 3 aktive Spieler.

    Warcry finde ich auch cool und hab es gerne gespielt, aber durch den schlechten Support von GW wird das wohl nichts geben mit neuen Spielern...

  • Das wäre eigentlich ein Thema für einen eigenen Thread. I persönlich finde ja mit fortschreitendem Alter eingestellte System den aktiv gemanagedten mittlerweile deutlich überlegen.

    Ich hatte damals in der 7. Edition Warhammer 40k meine Armee aufgebaut. Ich baue meine Modelle sehr gerne um, kitbashe viel uns versuche WYSIWYG herzustellen (soweit es eben möglich ist).

    Dann kam die 8. Editon 40k und viele der von mir mit viel Mühe und liebe umgebauten Modelle waren so mit dieser Ausrüstung plötzlich gar nicht mehr spielbar.

    Das gleiche bei ToW. Meine Skaven haben alles mögliche bekommen, was es in der 8. Edition gab. Ich habe mir einen Kriegsherrn auf Knochenreißer-Rattenoger, einen auf Kriegssänfte und mittlerweile auch einen auf großer Pockenratte gebaut. Alle in ToW nicht meh spielbar.

    Genauso wie mein Hierotitan für die Gruftkönige.

    Ich will gar nicht wissen, wie sich die 40k Hexenjägerspieler im Jahr 2012 gefühlt haben müssen, als plötzlich die Armee auseinandergerissen und auf zwei unterschiedliche Armeen aufgeteilt wurde.

    Oder die alten Space Marine spieler als die Primaris rauskamen.

    Für mich ist die beste Art Warhammer zu spielen, sich eine alte Edition rauzusuchen, die einem am besten gefällt und dort all-in zu gehen.

    Man weiß ganz genau was man sich anschaffen kann und will. Es wird nichts mehr verändert. Es schränkt auch Meta-chasing total ein, weil man irgendwann nicht mehr nur das stärkste vom Starken spielen, sondern auch mal weniger beachtetet Einheiten und Ausrüstungen ausprobieren will.

    Das einzige Problem dabei ist nur, Gleichgesinnte zu finden die ähnlich denken. Wenn man die aber hat, ist es viel angenehmer als weiter in der toxischen Beziehung zu GW zu verbleiben und immer zu hoffen, dass sie einem doch nochmal den Brotkrumen hinwerfen, den man sich so sehr wünscht.

    'The enemy of my enemy is still my foe' - Grand Theogonist Gazulgrund

  • Die Spieler haben am Ende das gleiche Problem wie die Hersteller, Spieler/ Kunden hören auf und zu wenig neue rücken nach.der Markt ist satt. Das ist halt wie ein Computerspiel zocken ... Das ist nach gewisser Zeit, nach dem hype auch tot... Der Hersteller braucht immer wieder neues um neue Kunden zu gewinnen um überhaupt noch was zu verkaufen..Außer es ist counterstrike oder wow...bei denen sich eine etwas größere Spielerschaft verbissen hält.. da hat gw sich zb so breit in den letzten Jahren aufgestellt.. und verändert,um dieses Problem aufzufangen und verändert sich auch weiterhin.. kleine Firmen haben nicht die Möglichkeit, in den Computerspielemarkt oder in Film/Serien, Farben und Tools , Bücher usw, neben der Mini-Produktion einzusteigen . Starke Spielergemeinschaften können den Hersteller weiterziehen lassen .. wir sind aber trotz allem immernoch Nische.. haben wir ja alle zu spüren bekommen als Fantasy eingestampft würde..ja nach langer Zeit wieder zurück, weil 17% Spielerschaft verlieren doch weh tut... Aber wenn es nach GW gegangen wäre,würden wir jetzt alle Sigma spielen.

  • Man darf auch nicht außer acht lassen, dass mit der Zeit einfach kreative Ideen ausgehen.

    Warhammer ist ja nun wirklich nach allen Maßstäben ein uraltes Spiel. Das bedeutet, dass der Herstellen unter einem enormen Druck steht immer neue Anreize zu setzen um die Spieler zum Kaufen zu bringen. Dazu kommen eben alle 2-3 Jahre neue Editionen raus, die alles wieder über den Haufen werfen was sich die Spieler so zusammengekauft haben.

    Dazu kommen auch neue Modelle und Fraktionen raus, die man als alter Spieler dann gut finden kann, oder eben nicht.

    Ich vergleiche das immer gerne mit Magic: The Gathering. In den 90ern und den frühen 2000ern war das für mich ein absolut wunderbares Spiel, mit tollen, handgemalten Bildern, schönen philosophischen Flavour-Texten und einer eigenen atmosphärischen Fantasywelt.

    Das Spiel gibt es jetzt auch schon ewig und mittlerweile gibt es deswegen halt Teenage Mutant Ninja Turtles Magic-Karten, oder allerlei andere komische Entscheidungen die für mich nichts mehr mit dem originalen MTG zu tun haben.

    Die Lösung: Einfach nur die Karten aus der alten Zeit spielen.

    Das gleiche mache ich bei Warhammer. In 40k ist es die 5. Edition und in WHFB die 8. Da wird jeder seine eigene Meinung haben. Für mich ist das der richtige Weg.

    'The enemy of my enemy is still my foe' - Grand Theogonist Gazulgrund

  • Bzgl shatterpoint finde ich es schade war mir aber von Anfang an klar. Paar Minis habe ich davon aber eher zum chic anmalen. Leider werden einige Systeme nur dazu entwickelt und vermarktet.

    Bzgl tote Systeme: Vorsicht, grad BattleTech ist in anderen Ländern ziemlich präsent. Der letzte Kickstarter ging wieder durch die Decke. Liegt aber wahrscheinlich auch mit daran dass sich die Grundregeln in den letzten 30 Jahren nicht wirklich verändert haben und es sehr viel Community Zeugs gibt das man verwenden kann.

    Bzgl alte Systeme/ Editioen spielen ja mache ich auch teilweise bin jetzt aber auch schon bei fanmade Systemen angekommen. dieses ewige kaufen da habe ich keinen Bock drauf. Auch kann ich da wie oben schon erwähnt meine alten space marine problemlos spielen ohne dass da irgendwelche doofen Kommentare kommen. Und genug Minis habe ich also warum soll ich die nicht auch verwenden können8)

  • "Aber ein Großteil der Spieler scheint wirklich (von GW?) so konditioniert zu sein: Wenn es nicht mehr ‚offiziell supportet‘ wird - sprich: es kommen keine neuen Modelle, Regeln, Armeebücher - dann spielt man es nicht mehr."

    Der Satz hat mich zutiefst getroffen. Das ist eine Beobachtung, die ich leider auch schon viel zu oft machen musste. So viele Leute sind komplett konsumgesteuert, das ist wirklich krankhaft mMn.

    Ich liebe tote Systeme auch. Man weiß was man hat und man kann für sich selbst Änderungen vornehmen, bis man zufrieden damit ist. BattleTech und Oldhammer (Fantasy und 40k) sind da so meine Systeme der Wahl.

    Shatterpoint war für mich von Anfang an ein Flopp, es hat sich meiner Meinung nach sogar erstaunlich lange gehalten. Einer der großen Gründe für das Einstellen des Spiels dürfte wohl die finanzielle Situation von Asmodee und damit AMG sein.

    Um jetzt aber mal nicht nur den doofen Spieleentwicklern wie GW die Schuld an toten Spielen zu geben - der Entwickler von WAP hat mit der 3.0 Version seines Fanmade-Systems komplett ins Klo gegriffen und massive Kritik von Seiten der Community ignoriert. Seitdem ist der Discord-Server komplett ausgestorben. Trotz "neuer Edition" sind die letzten Nachrichten in manchen Kanälen teils mehrere Wochen alt und wenn es "Gespräche" gibt, dann auch nur eine Hand voll Nachrichten. Ich selbst war vorher sehr aktiv, seit der "neuen Edition" und 2 absurden Banns von Mitgliedern die sich noch kritischer geäußert haben, ist mir aber auch die Lust vergangen. Ich habe privat mit ein paar Leuten vom Server geschrieben und quasi alle haben gesagt, dass sie bei der alten Version bleiben.

    Warhammer Fantasy 8., 7., 6. Edition: Orks und Goblins, Imperium, Oger, Vampirfürsten

    Kriegerbanden: Waldelfen, Tiermenschen, Zwerge und siehe Fantasy

    Spaßprojekt: Erstes Imperiales Himmelsschlachtschiff

    Warhammer 40k: Orks, Imperial Fists, Eldar, Exoditen

    Herr der Ringe: Gondor und Dol Amroth, alles andere ein bisschen

    Necromunda: neu: Orlock, alt: Arbites Selbstbauprojekt

    Nicht GW-Systeme: keine, weil nur GW-Fanboys als Mitspieler :(