Der neue GW - Beutelschneider oder echte Hobby-Unterstützer?

  • Allein wenn man in der Logistik arbeiten sollte und weiß auf welche Weise und in welchem Zeitrahmen GW ihre Unmengen an Waren auf mehrere Kontinente verschickt und dabei mit lokalen Zöllen, Sondereinfuhrgebühren und dergleichen jongliert, wundert man sich über keinen Preis und auch keine Preissteigerung bei Bestandsware mehr.

    Abgesehen von der Höhe der Preise, ist ja aber auch das Verhältnis der Sets untereinander sehr ... fragwürdig.
    Sturmtermis 35€, BA-Sturmtermis 45€, GK-Termis 35€, Tartaros 45€, Cataphract 52€, DG 45€, TS 45€, Space Wolf-Termis 35€ .
    Ein Preisunterschied von bis zu 17€, für quasi das gleiche Produkt, ist ziemlicher Schwachsinn und lässt sich auch nicht mit "mehr Inhalt" oder "mehr Details" erklären, dann wären die SW-Termis nämlich mit die teuersten, sind sie aber nicht. Auch Beliebtheit kann man ziemlich einfach ausschließen. Und gerade sowas zeigt mMn sehr gut wie wenig fundiert die Preise sind. Wenn etwas einen begründbaren Preis hat, dann kann man den auch bezahlen, aber sehr oft ist das bei GW nicht der Fall. Da hat man eher solche willkürlichen Preise und das zieht sich durch einen großen Teil des Sortiments.

    Warhammer Fantasy 8., 7., 6. Edition: Orks und Goblins, Imperium, Oger, Vampirfürsten

    Kriegerbanden: Waldelfen, Tiermenschen, Zwerge und siehe Fantasy

    Spaßprojekt: Erstes Imperiales Himmelsschlachtschiff


    Warhammer 40k: Orks, Imperial Fists, Eldar, Exoditen


    Herr der Ringe: Gondor und Dol Amroth, alles andere ein bisschen


    Necromunda: neu: Orlock, alt: Arbites Selbstbauprojekt


    Nicht GW-Systeme: keine, weil nur GW-Fanboys als Mitspieler :(

  • Also ich gucke auch mit einem sehnsüchtige Blick auf die Tage, als es Bemalanleitungen noch kostenlos auf der Website gab und der Kontent im WD deutlich innovativer war.

    Ich finde aber, dass GW seit ein/zwei Jahren wieder mehr den Schritt in diese Richtung macht (auch das HdR anscheinend wieder mehr Unterstützung bekommt, zähle ich zu dieser Entwicklung dazu). Ich erkenne da auf jeden Fall eine positive Tendenz. Inwiefern das stimmt, werden wir sehen.


    Zu den Preisen scheint das meiste gesagt, ich möchte nur kurz noch folgendes anmerken:

    Wenn ich jetzt nochmal ein Kind wäre, hätte ich bei den aktuellen Preisen wohl leider nie mit dem Hobby angefangen. Als Kind mit einem limitierten Geldbeutel hätte ich nie genug Geld gehabt. Ich finde es Schade, dass das Hobby ein Schritt mehr in Richtung Hobby-für-reiche-Kinder gemacht hat.

    Bretonia: 3000 Punkte, Krieger des Chaos: 4500 Punkte, Orks und Goblins: 3700 Punkte


    Blood Angels: 4200 Punkte, Imperiale Armee: 2200 Punkte, Tyraniden: 1500 Punkte


    Erebor: 1800 Punkte

  • Zitat

    Abgesehen von der Höhe der Preise, ist ja aber auch das Verhältnis der Sets untereinander sehr ... fragwürdig.

    Sturmtermis 35€, BA-Sturmtermis 45€, GK-Termis 35€, Tartaros 45€, Cataphract 52€, DG 45€, TS 45€, Space Wolf-Termis 35€ .

    Ein Preisunterschied von bis zu 17€, für quasi das gleiche Produkt, ist ziemlicher Schwachsinn und lässt sich auch nicht mit "mehr Inhalt" oder "mehr Details" erklären, dann wären die SW-Termis nämlich mit die teuersten, sind sie aber nicht.


    Und solche Texte kommen bei raus, wenn jemand nicht so wirklich weiß, wovon er redet.


    Der Preisunterschied erklärt sich bestenfalls zu einem winzigen Anteil aus dem Inhalt. Der Preisunterschied ist vor allem erstmal den erwarteten Verkaufszahlen geschuldet.


    Was Tartaros-Termis und Cataphract von normalen Termis unterscheidet, egal ob Sturmtermis oder die der GK oder Wölfe ... sie sind in einer Combibox enthalten, die extrem gut weggegangen ist. Die beiden Horus Heresie Boxen waren absolute Verkaufsschlager. Beide enthielten jeweils ein Set Termis. Und sind immer noch erhältlich. Bei deren Preisleistungsverhältnis ist die Erwartung, Einzelboxen der Termis zu verkaufen gelinde gesagt "überschaubar".

    Einfach weil die meisten eh schon 1-3 Trupps davon haben wegen der Heresie-Boxen und nicht noch einen Trupp einzeln brauchen.


    Aber die Kosten diese Boxen zu produzieren bleiben ja trotzdem gleich hoch. Also wenn erwartet wird, wenig zu verkaufen, muss der Preis eben hoch genug sein, um wenigstens die Kosten zu decken. (ausser man riskiert einen Verlust, um andere Boni zu generieren, wie zB. gute PR. Das muss sich dann aber eben anderweitig auszahlen und zwar monitär)

    Jeder mit Grundkenntnis BWL kann dir das bestätigen.


    Selbes Ding mit DG, TS und BA. Alle drei keine generischen Orden. Sie verkaufen sich also mit hoher Wahrscheinlichkeit weniger oft, wie "normale" Termis. Ergo höherer Preis nötig.

    SW stechen deshalb als Ausnahme heraus, weil sich die Wölfe traditionell gut verkaufen. GK waren früher eine Nischenarmee mit den entsprechend niedrigen Verkaufszahlen, haben sich aber zu Wolf-Status gemausert.


    Das alles sind leicht erklärbare und eigentlich auch leicht nachvollziehbare Grundprinzipien im Handel. Daran ist nix esotherisches, nix irrationales, nichts, was man nicht verstehen könnte, wenn man wollte.

    Das bedeutet nicht, dass es einem auch gefallen muss. Ich würde für meine DG auch lieber Termis für 35,- statt für 45,- kaufen.


    Aber verstehen sollte man es halt schon, wenn man sich drüber aufregen will.;)


    Gruß


    Sam

  • Wenn GW zu teuer wäre, würden sie keine positiven Bilanzen vorzeigen können

    Meh. Man kann überteuerte Produkte verkaufen und trotzdem positive Bilanzen haben. Es kommt darauf, wie viel der Kunde bereit ist zu zahlen und wenn er ein Produkt haben will, dann kann der Preis deutlich über dem Wert liegen, mal unabhängig davon ob es sich um Tabletopminiaturen, Schuhe oder Gemüse handelt. Die Kundenfreundlichkeit zeigt sich dann, wie man damit umgeht. Will ich meinen Kunden ein günstiges Produkt anbieten und meinen Gewinn nicht maximieren oder will ich ausloten, wie viel der Kunde maximal bereit ist zu zahlen? Es ist ja nicht so, als ob letzteres etwas unglaublich schreckliches oder moralisch verwerfliches wäre. Es ist ja bei vielen großen Firmen egal welcher Branche gang und gäbe und aus marktwirtschaflichen Gründen auch verständlich. Wer sich mit Videospielen auskennt (um mal einen kleinen Exkurs zu machen), konnte die Spitze des Eisberges hier bei der Marketingstrategie seitens EA zu Battlefront 2 erleben. Wenn man den normalen Vollpreis von 80$ (in DE glaub ich 60€) bezahlt hat, hätte man über 40 Spielstunden verbringen müssen, um einen einzelnen Charakter freizuspielen - oder aber man kauft sich den Charakter einfach mit Echtgeld. Die Intention war ganz klar, dass man einfach dem Kunden zusätzliches Geld für Inhalte aus der Tasche ziehen wollte, die eigentlich selbstverständlich in einem Vollpreistitel enthalten sein sollten und in älteren Titeln des selben Herstellers auch enthalten waren. Videospiele haben sich in den letzten 10 Jahren grundsätzlich dahin entwickelt, dass man nicht nur über das Spiel selbst sondern vor allem über zusätzliche Inhalte Geld machen will, die früher ganz normal im Preis enthalten waren. Und die entsprechenden Unternehmen loten nun aus, wie weit sie gehen können und was der Kunde alles mitträgt. Bei EA ist das in diesem Fall gewaltig in die Hose gegangen und das Spiel u.a. deswegen gewaltig gefloppt. Die Tendenz, den Kunden für zusätzliche Inhalte zahlen zu lassen bleibt aber weiterhin bestehen, weil der Kunde es bis zu einem bestimmten Punkt duldet, vollkommen gleichgültig ob es Abzocke ist oder nicht. Nur um mal ein Extrembeispiel zu nennen. Und solche Entwicklungen sehe ich da, neben den ganzen Kosten und Faktoren die vollkommen richtig von dir und Sam aufgezählt wurden, auch als einen maßgeblichen Faktor, nachdem GW seine Preise ermittelt. Das kann man so machen und ist marktwirtschaftlich mit Sicherheit auch gar nicht schlecht, ob das allerdings nicht nur zahlende sondern auch zufriedene Kunden macht...tja das kann man dann an Kommentaren wie diesem hier sehen :O


    Die Alte Welt musste weg, damit auch die Bestandskunden wegkommen. Von beidem hatte GW nämlich seit Jahren nichts mehr zu erwarten. Der Markt war gesättigt und damit der Käse gerollt. Was man in so einer Situation machen muss, wenn man sich verantwortungsvoll gegenüber der Belegschaft verhalten und nicht Gefahr laufen will, sich aus lauter fehlgeleiteter Nostalgie auch noch strafbar zu machen, das kann einem jeder Sagen, der mal was mit BWL am Hut hatte.


    Wenn der Markt tot ist, kann man entweder die Schotten dicht machen (was die sichere Variante ist) oder aber das Wagnis eingehen einen neuen Markt zu erschließen. Age of Sigmar war und ist der neue Markt, welcher aus jedem Interessierten einen Neukunden machen kann und damit die wirtschaftlichen Bedürfnisse des Unternehmens befriedigt und gleichzeitig dem Thema Fantasy eine Daseinsberechtigung bescheinigt, ohne dabei das zu sein wovon man sich als Unternehmen nunmal schweren Herzens trennen musste.


    Wie gesagt, ich kann vollkommen nachvollziehen, dass das Spielsystem Warhammer Fantasy als Hauptsystem nicht mehr tragbar war und man einen neuen Markt mit einem neuen System erschließen musste. Und dass man von Langzeitkunden nicht die gleichen Einnahmen erwarten kann wie von Neukunden ist auch nichts neues. Wer seine Armee fertig hat, der gibt halt nicht mehr so viel Geld wie jemand aus, der noch gar nichts hat. Das ist überall und jeder Zeit so und genauso wird das auch mit den AoS-Bestandskunden sein. Wer 2015 mit AoS angefangen hat, wird jetzt vermutlich seine Truppen vollständig beisammen haben, von dem kann GW nun genauso wenig erwarten wie von den WHFB-Veteranen vor 2015. Mit Neukunden macht man das dicke Geld, das ist ja auch normal. Der Bestandskunde kauft sich vielleicht mal eine neue Einheit wenn sie rauskommt, mehr nicht. Aber das wird wie gesagt mit den baldigen AoS-Bestandskunden genauso laufen. Worauf ich hinaus will, ist, dass es vollkommen nachvollziehbar ist, dass man ein besseres Spielsystem für Neukunden anbieten muss, wenn das alte nicht mehr so läuft. Das erklärt aber nicht, warum man dafür den Hintergrund einstampfen musste. War der WHFB-Hintergrund denn so abschreckend, dass man ihn einem Neuling, der sich noch gar nicht auskennt und für den die WHFB-Welt genauso neu ist wie die AoS-Welt, nicht nahebringen konnte? Meine persönliche Erfahrung aus meiner Anfangszeit war da eher gegenteilig, da waren alle Jungs super geflasht vom Hintergrund. Den hat GW nämlich wirklich ausgezeichnet aufgezogen, mit allem was dazu gehört. Romane, Stories, Kampagnenbücher. Die WHFB-Welt war was Fantasy angeht wohl so ziemlich das beste Universum, was man seit Tolkien gesehen hat. Und sie hatte noch so viel zu bieten, was bisher nur angedeutet war. Ich habe deshalb ganz erhebliche Zweifel daran, dass man für die Neukunden den Hintergrund mit plätten musste, um das neue System interessant zu machen. Wie gesagt, dass man vom Rank-And-File zu einem Skirmisher wechseln musste, damit der Verkauf stimmt, finde ich vollkommen nachvollziehbar. Dass deswegen aber auch das ganze Universum für die Neukunden zerstört werden musste, ist für mich aber nicht nachvollziehbar, da für den Neukunde wie gesagt die klassische WHFB-Welt genauso neu ist wie die AoS-Welt. Davon einmal abgesehen, dass ein Großteil der aktuellen Figuren ja direkt von WHFB übernommen wurden.

    Was meinst du eigentlich mit "sich strafbar machen"? Das habe ich nicht verstanden.


    Dass GW auf Neukunden statt auf Bestandskunden setzt, ist aus marktwirtschaflichen Gründen vollkommen verständlich. Kundenservice und Hobbyunterstützung zeichnen sich aber eben dadurch aus, dass die Klientel nicht nur solange interessant ist, wie sie regelmäßig Geld da lässt, sondern dass man sich auch dann um sie kümmert, wenn das Produkt schon am Mann ist. Wenn GW das nicht oder nicht mehr in dem Umfang wie früher leisten kann und/oder will, dann sind sie halt keine Hobbyisten sondern Betriebswirte. Kann man so machen, dann muss man aber auch die Kritik ertragen.

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  • Was meinst du eigentlich mit "sich strafbar machen"? Das habe ich nicht verstanden.

    Wenn man in eine Richtung wirtschaftet, welche dem Unternehmen schadet und dabei keine Änderungen oder Kurswechsel vornimmt, steuert man irgendwann in die Insolvenz. Wenn das geschieht und man sich dennoch blind und taub gegenüber den Gegebenheiten stellt, nennt sich das Insolvenzverschleppung und das ist ein Strafbestand. Man kann eben nicht aus fehlgeleiteter Loyalität vorsätzlich Misswirtschaft betreiben. Da schreiten dann die Behörden ein.

    Wenn GW das nicht oder nicht mehr in dem Umfang wie früher leisten kann und/oder will, dann sind sie halt keine Hobbyisten sondern Betriebswirte. Kann man so machen, dann muss man aber auch die Kritik ertragen.

    Im Moment ist da eine Mischung am Start. Nicht reine Nerd-Kultur, wie in den 80ern und frühen 90ern, aber auch keine Wirtschaftsautokraten ohne Bezug zum Produkt, wie 2000 bis '15. Mit einer Mischung dürfte allen gedient sein, den Anlegern/Besitzern und den Kunden/Hobbyisten.


    Kritik muss heut jeder hinnehmen, der sich in der multimedialen Welt beteiligt. Ob die nun immer gerechtfertigt ist und auf fundierten Tatsachen beruht oder nicht... das sei dahingestellt. Es gibt eben nicht nur eine einzige Wahrheit.

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  • Kritik muss heut jeder hinnehmen, der sich in der multimedialen Welt beteiligt. Ob die nun immer gerechtfertigt ist und auf fundierten Tatsachen beruht oder nicht... das sei dahingestellt. Es gibt eben nicht nur eine einzige Wahrheit.

    Da bin ich anderer Meinung. ;) Ein wenig Off-Topic an der Stelle. Es gibt ganz sicher nur EINE Wahrheit. Das Problem liegt in der Frage, inwiefern der Mensch dazu in der Lage ist Wahrheit zu erkennen. So kreist der Mensch nur um die Wahrheit und nähert sich ihr langsam an, ohne sie doch jemals ganz zu ergreifen (so der heutige Stand). Oder um es mit Sokrates zu sagen: Wahre Erkenntnis entsteht im Dialog.

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  • Es gibt ganz sicher nur EINE Wahrheit. Das Problem liegt in der Frage, inwiefern der Mensch dazu in der Lage ist Wahrheit zu erkennen. So kreist der Mensch nur um die Wahrheit und nähert sich ihr langsam an, ohne sie doch jemals ganz zu ergreifen (so der heutige Stand). Oder um es mit Sokrates zu sagen: Wahre Erkenntnis entsteht im Dialog.

    Das ist die Version abseits vom Populus. :) Und ich kann kaum sagen, dass Du falsch liegst. Genau genommen will ich es gar nicht.


    Da Wahrnehmung grundsätzlich verschieden ist und der Mensch zu immerwährendem, erleuchtendem Dialog nicht in der Lage zu sein scheint, halte ich es im Moment mit der These: So viele Wahrheiten wie es Varianten der Wahrnehmung gibt. Nicht ohne Grund sagt man, dass Meinungen wie Arschlöcher sind und jeder da seins hat. ;) Sich selbst kritisch zu beleuchten, den unbequemen Weg gehen und neue Ufer ergründen, das will der Großteil der Gesellschaften gar nicht, auch wenn sie sich bewusst werden sollten, dass es möglich wäre.


    (Menschen sind unterm Schnitt eher ein hoffnungsloser Fall, leider. Aber das wird es uns leichter machen, wenn wir der Welt dereinst Adé sagen müssen.) ;)

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  • Warum man das klassische WHFB nicht zu einer Nebenlinie deklassiert hat und dafür einen Warhammer Fantasy Skirmisher im AoS-Stil zum neuen Hauptsystem erklärt hat, bleibt mir ein Rätsel.

    Nur zu diesem:


    - Verkauf/Umsatz

    Neue Minis fördern natürlich die Verkaufszahlen...ein WHF-Skirmish ? Naja, aber die ganzen alten Spieler haben doch eh ihre Figuren...welchen Kaufanreiz sollten die haben? Und dennoch werden viele alte Spieler aufhören weil sie eben kein Skirmish mögen...d.g. aber Tonnenweise Minis auf ebay und Co. ...aber die sollen nicht dort kaufen, sondern bei uns !


    - Copyright

    Orks, Zwerge, Oger , Elfen und Co. kann ich nur schwer schützen (nicht gerade genuine Erfindungen von GW)...da hat GW "geklaut"). Zudem sehen sie auch aus wie die klassischen Vorstellungen dieser Fantasievölker ...weder Namen/Bezeichnungen noch Aussehen der Minis kann ich also gut schützen .

    Aelf, Duerga, Stormcasts , Orrok etc. (oder wie die nun auch immer genau heissen) zuammen mit einem "neuen Look", der doch abweicht von dem klassischen (pseudo-mittelalterlichen) Aussehen (ein bretonnischer Ritter sieht eben aus wie , naja, ein historischer Ritter) sind natürlich viel besser geeignet um sich vor "Nachahmern" zu schützen ...viele Firmen die Minis herstellen mögen die div. gängigen Fantasyvölker produzieren....aber die sehen eben nicht mehr aus wie UNSERE Völker . Ganz zu schweigen von den historischen Menschenarmeen (Imperium, Bretonnen, Söldner) ...die man gleich GANZ abgeschafft hat (nein, sowas aber auch).

  • Die Alte Welt musste weg, damit auch die Bestandskunden wegkommen. Von beidem hatte GW nämlich seit Jahren nichts mehr zu erwarten. Der Markt war gesättigt und damit der Käse gerollt. Was man in so einer Situation machen muss, wenn man sich verantwortungsvoll gegenüber der Belegschaft verhalten und nicht Gefahr laufen will, sich aus lauter fehlgeleiteter Nostalgie auch noch strafbar zu machen, das kann einem jeder Sagen, der mal was mit BWL am Hut hatte.


    Naja, das klingt mir zu Nachsichtig gegenüber GW. GW hat sich selber ins Bein geschossen (und dann haben sie nochmal nachgeladen) mit der 8. Edition. Sie haben die Armeen quantitativ (Menge der benötigten Minis) wie auch "qualitativ" (Grösse der Modelle, insb. bei großen Monstern , als auch unnötige zusätzliche Einheiten (beispiel: Greifenritter des Imperiums neben Rittern auf Pferden) aufgebläht.

    Das zielte eher auf die bestehenden Spieler (Kundschaft) ab, machte es aber potenziellen Einsteigern schwerer bzw. schreckte ab (bis man mal eine Armee fertig hatte musste man im Vergleich zu früher erheblich mehr Geld und insbs. Zeit investieren).

    Alte Spieler wurden zudem davon eher abgehalten, neue armeen anzufangen (weil sie zunächst einmal damit beschäftigt waren, ihre alten Armeen auf den neuen Stand zu bringen).

    Wenn man schon von Verantwortung des Konzerns für seine Mitarbeiter spricht, dann trifft hier GW die Hauptschuld (da schlechte Strategie).

    Das es auch anders geht bzw. gegangen wäre zeigt wh 40K.

    Im Laufe der Zeit erkannt man auch die Unstätigkeit von Seiten GWs...am Anfang waren dicke Infantrieeinheiten ein "Muß" (waren "Gut")...offenbar "erkannte" man aber, dass dies in eine Sackgasse führen würde (Armeen zu gross) und versuchte dann via den neuen Armeebüchern "gegen zu steuern" in dem man große Monster attraktiver machte. Weniger Modelle (Armeen einfacher aufzubauen) bei gleichbleibenden Einnahmen (da teuer). Ganz zu schweigen davon, dass eben nicht alle Völker ein neues AB bekamen (die Bretonnen durften immer noch mit dem AB der 6ten Edi spielen).

    Das ganze erschien als Kuddelmuddel (mit kurzfristigen) Panikreaktionen, die niemanden glücklich machte.

  • Neue Minis fördern natürlich die Verkaufszahlen...ein WHF-Skirmish ? Naja, aber die ganzen alten Spieler haben doch eh ihre Figuren...welchen Kaufanreiz sollten die haben? Und dennoch werden viele alte Spieler aufhören weil sie eben kein Skirmish mögen...d.g. aber Tonnenweise Minis auf ebay und Co. ...aber die sollen nicht dort kaufen, sondern bei uns !

    und zur Zeit ist das anders? Meine Echsenmenschen, Zwerge, Vampire, Elfen und Chaoten aller Art, die ich von WHFB noch rumfliegen habe, wurden doch vollends nach AoS mit rübergenommen. Die haben nur einen neuen Namen bekommen. Sogar 3 Jahre nach der Umstellung bilden die alten Völker in der Masse doch die Mehrheit der spielfähigen Truppen. Gegen neue Völker spricht ja nichts, aber dafür hatte die Warhammerwelt noch genug graue Flecken auf der Landkarte, die man damit hätte füllen können. Nur das Aushängeschild von AoS, die Stormast Eternals, die wären schwerlich zu integrieren gewesen und je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr keimt in mir die Vermutung, dass diese Fantasyadaption des Erfolgskonzepts Space Marines einer der wesentlichen Gründe gewesen ist, das Spiel komplett neu aufzuziehen. Darüberhinaus kann mit Sicherheit keiner davon ausgehen, dass alle WHFB-Spieler plötzlich auf ein Skirmish umsteigen wollen, allerdings ist ein eventuell vergraulter Kunde immer noch besser, als ein definitiv vergraulter Kunde.

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  • und zur Zeit ist das anders? Meine Echsenmenschen, Zwerge, Vampire, Elfen und Chaoten aller Art, die ich von WHFB noch rumfliegen habe, wurden doch vollends nach AoS mit rübergenommen. Die haben nur einen neuen Namen bekommen. Sogar 3 Jahre nach der Umstellung bilden die alten Völker in der Masse doch die Mehrheit der spielfähigen Truppen. Gegen neue Völker spricht ja nichts, aber dafür hatte die Warhammerwelt noch genug graue Flecken auf der Landkarte, die man damit hätte füllen können. Nur das Aushängeschild von AoS, die Stormast Eternals, die wären schwerlich zu integrieren gewesen und je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr keimt in mir die Vermutung, dass diese Fantasyadaption des Erfolgskonzepts Space Marines einer der wesentlichen Gründe gewesen ist, das Spiel komplett neu aufzuziehen. Darüberhinaus kann mit Sicherheit keiner davon ausgehen, dass alle WHFB-Spieler plötzlich auf ein Skirmish umsteigen wollen, allerdings ist ein eventuell vergraulter Kunde immer noch besser, als ein definitiv vergraulter Kunde.

    Jein...natürlich sollten auch möglichst viele ehemalige Spieler (Kunden) von Fantasy auf AoS umsteigen. Und ja, viele Minis aus vielen Armeen können weiter (naja, nach einem rebasing :)) weiter verwendet werden...aber eben nicht alle (Bretonnen? Chaoszwerge? )...zumindest nicht in dem Maße wie die Hauptvölker in AoS. Und ja...Stormcasts muss man eben gänzlich neu anfangen...und ja, da wird man wohl ein wenig (oder mehr) auf das "Konzept" (das erfolgreiche) der Space Marines geschielt haben :rolleyes:.

    Ach ja..und kaum eingestiegen..was meinst du, wie schnell und wieviele neue Einheiten erschaffen werden (die du natürlich integrieren., srich: kaufen, willst? Ich sach nur "Fischelfen").

    Aber die neuen Minis haben dazu eben auch eine neuen "Ästhetik"..ein anderes aussehen (eben nicht dem "Standard.Fantasy verhaftet)..und ja, viele Spieler WOLLEN diese neuen Figuren..selbst wenn sie die alten Entsprechungen aus WHF haben (die Chaoskrieger von AOS sehen eben mMn eben um einiges besser aus, als die alten aus WHF).

    Wenn uns das Aussehen unsere Minis so egal wäre bzw. uns nicht wichtig wäre...könnten wir ja auch genauso gut mit Pappcountern spielen.

    Darauf setzt GW natürlich auch.


    Aber auch GW bewegt sich in Punkto Hintergrund und Spielwelt: waren die Stormcasts am Anfang nicht einfach hohle Rüstungen, in der die Seelen/Geister Verstorbener lebten? (woher sollten denn auch lebende Menschen kommen? Die Warhammer-welt bzw. der Planet war zerstört bis auf den eisernen Kern)

    Nun sehen wir aber, dass hinter den Masken plötzlich lebendige Wesen (Menschen, Elfen) ...und seit wann sehen wir den Köpfe ohne Vollhelm? Man sehen sich nur das Cover von Shadesphire an...ich möchte mal vermuten, dass sich die Spieler eben mehr mit Menschen in Rüstungen identifizieren können als mit beseelten Automaten ..und GW hat hier entsprechend gegengesteuert ((wie auch immer dies nun erklärt wird), das mit den lebendigen Menschen /Wesen )

  • Ich kann an dieser Stelle nicht ausführlich schreiben.
    Eins aber doch: Ich finde es toll, dass hier ein kontroverser Dialog auf hohem Niveau zustande kommt, ohne dass Fanboys und Hateboys aufeinander einschlagen. Dafür liebe ich genau dieses Forum.

    "Es gibt nichts Gutes - außer: Man tut es!"

  • waren die Stormcasts am Anfang nicht einfach hohle Rüstungen, in der die Seelen/Geister Verstorbener lebten? (woher sollten denn auch lebende Menschen kommen? Die Warhammer-welt bzw. der Planet war zerstört bis auf den eisernen Kern)

    Da Felix Jäger ja auch ein Stormcast Eternal ist, müssen schon einige Wesen "evakuiert" worden sein. Wie genau, das wird sicher noch ausgearbeitet werden. Und irgendwann wird es auch einen Weg zurück zur Alten Welt geben. Immerhin liegen nur Raum und Zeit im Weg. Und in einem Universum wie dem von Warhammer stellt dies wohl kaum ein Hindernis dar.

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  • Und da verstehe ich immer noch nicht warum dann die Khemri eingestampft wurden. Ja, auf Ägypten können sie kein Copyright hauen, aber Orks, Oger, Elfen haben sie ja auch noch, Egypten klingt zwar blöd, wäre aber ihr Muster.

    Und die jetzigen Untoten sind auch noch Vampire, Skelette, Geister, die jetzt doch nicht so ungewöhnlich sind. Da empfinde ich deren fliegende, flammenspeiende Sphinx schon mehr als Eigenleistung von GW.


    Zurück zum Titel:

    Logischerweise ist meine Beurteilung bei keinem der Extremtitel, sondern irgendwo in der Mitte.

    Ich sehe sie deutlich als wirtschaftsorientiertes Unternehmen und weniger als Hobbyunternehmen.


    Exkurs: Was nichts negatives sein muss und auch nicht so gemeint ist. Die beiden sind auch nicht grundsätzlich gegensätzlich, jedes langfristig erfolgreiche Unternehmen muss wirtschaftlich was gut machen. Für mich ein Beispiel eines Hobbyunternehmen - Hobby als Fokus und nicht als Vernachlässigung von wirtschaftlichen Elementen gemeint - wären Freebooters, einfaches Beispiel, das ich auf der Tactica gesehen habe, wie ein paar Freebooter von nem anderen Bastelstand wiederkamen und mit den Kollegen beschnackten, was sie da gutes zum Geländebau gefunden hatten. Bei denen habe ich eher den Eindruck, dass sie sich primär überlegen, was was gut zu ihrem Produkt (ihrere Welt, Spiel,...) passt und dann die Machbarkeit (Kosten/Nutzen) einschätzen.

    Bei GW scheint der Fokus zu sein: Was bringt uns Gewinn, wie können wir den Gewinn steigern und wenn man dann was hat, wie können wir es in unser Produkt unterbringen. Die Stormcasts scheinen da ein gutes Beispiel zu sein. Space Marines verkaufen sich klasse, wie können wir die in unsere Fantasywelt bringen.

    Und die vollständige Unterordnung ihre Produktes unter die Gewinnerwartung. Denn mit Warhammer Fantasy, dem Produkt, dass sie groß gemacht hat, sind sie nicht gut umgegangen, als es zu Ende ging. Es gab 3 Völker die nicht zu Ende gebracht wurde (kein Armeebuch für die "Endfassung"), nochmal beim letzten Armeebuch Denglisch ausprobieren und die Welt vollständig zu vernichten. (Ja, das ist teilweise auch ein emotionales Argument, dass ich noch nicht ganz überwunden habe.)

    Ebenso die verkaufstechnische vollständige Vernichtung. Alle Armeebücher wurden aus dem Verkauf genommen. Man kann auch eine neue Welt erschaffen und die alte noch abverkaufen. Und bevor das kommt, auch nach meinem Wirtschaftsstudium kann ich den Punkt nicht nachvollziehen.


    Die Communityseite und Bemalvideos sind klasse sachen, die sehe ich aber durchaus auch als verkaufsfördernd an (Mehr Bastel- und Umbaukram wünsche ich mir da noch persönlich :). Und die viel erwähnten Starteboxen sind sowohl gut zusammengestellt, als auch preislich gut. Wobei viel des preislichen Urteils auch daran liegt, dass sie einzelnen Produkte oft noch sehr hochpreisig sind.

    Es wurde ja auch auf die Preisgestaltung nach Verkaufsprognosen eingegangen, bspw. Charaktermodelle verkaufen sich in der Anzahl weniger als Kern- (oder Battleline-/...)EInheiten. Das erklärt aber halt auch nicht alle Preise. So sind die Hexenkriegerinnen bei 10 Modellen für 40€ herausgekommen (jetzt 45€) und die waren auch Kern. Und gehörten zum Release zu den teuersten Infanterieeinheiten. Vollständig erklärt es die Preisgestaltung halt auch nicht.


    Ansonsten würde ich noch die regel/spieltechnische Seite eröffnen. Gerade bei den großen Systemen (die Nebensysteme kenne ich nicht alle/genug), greifen sie halt immer wieder zu der Powerspirale. Neuere Armeen sind den alten (meißt) überlegen. In dem Punkt werden sie auch besser, aber das Problem ist noch nicht ansatzweise behoben (und ich weiß auch nicht, ob sie das wirklich wollen).


    Abschließend:

    Beutelschneider sind sie offensichtlich nicht (man kauft immernoch freiwillig). Und GW bewegt sich (gerade in vielen Negativpunkten) in eine positive Richtung. Aber sie waren halt auch mehr sehr negativ in einigen Punkten, wie Preisgestaltung/Neueinsteigerunterstützung/... Nur weil sie nicht mehr so schlecht sind wie früher sind sie deswegen noch nicht gleich toll.


    Ich finde sie jetzt ganz in Ordnung und hole ich mir von ihnen hauptsächlich deswegen wenig, da mir ihre neuere Modellästhethik nur selten zusagt. Ich wünsche ihnen viel Erfolg (Dann fällt auch öfters was gutes für mich ab ;).




    Hmm, eigentlich wollte ich ja nur das mit den Khemri schreiben...

  • Was ich auch als sehr positiv verbuchen würde, ist, dass man mit dem neuen Fluff sein eigenes Reich ganz leicht integrieren kann. Es ist nichts leichter als zu sagen, dass es noch ein weiteres bis dahin unbekanntes Realmgate gibt.

    Natürlich kann man auch in der alten Warhammerwelt viel integrieren, aber der neue Hintergrund eröffnet dort vielfältigere Möglichkeiten.


    Die Entwicklung der SC finde ich sehr interessant. Sie emanzipieren sich langsam etwas vom Sigmarine-Dasein.

    Dass die normalen Menschen bis jetzt noch vernachlässigt würden, finde ich Schade. Gerade der Kontrast normaler sterblicher Menschen im Gegensatz zu den quasi unsterblichen SC bereichert beide Parteien. Da kann GW also noch einiges ausbauen.

    Bretonia: 3000 Punkte, Krieger des Chaos: 4500 Punkte, Orks und Goblins: 3700 Punkte


    Blood Angels: 4200 Punkte, Imperiale Armee: 2200 Punkte, Tyraniden: 1500 Punkte


    Erebor: 1800 Punkte

  • Da Felix Jäger ja auch ein Stormcast Eternal ist, müssen schon einige Wesen "evakuiert" worden sein. Wie genau, das wird sicher noch ausgearbeitet werden. Und irgendwann wird es auch einen Weg zurück zur Alten Welt geben. Immerhin liegen nur Raum und Zeit im Weg. Und in einem Universum wie dem von Warhammer stellt dies wohl kaum ein Hindernis dar.

    hehe...ja, bekanntlich lassen sich solche Probleme mit einem "Federstrich"(en) (nachträglich) lösen. :tongue:


    Und trotzdem ist hier eine Logiklücke entstanden. Evakuierung von Felix und co. war ja (in physischer Form halt) nicht nötig um die Stormcasts (bisher) zu erklären...es sei denn man gesteht Sigmar nun die Kraft zu die Seelen erst in körperlich-fleischliche Hüllen zu stecken (die er ja auch irgendwie erschaffen haben muss) und DANN erst ihnen Rüstungen aus Sigmarit zu geben :).

    Zugegeben..die Free Holds gibts ja auch (Imperium ) noch.....wie die nun wieder erklärt werden?


    Am einfachsten wäre die Erklärung, die Warhammerwelt zerbrach in verschiedene Schollen...schwebende Teile mit Atmosphäre , die so im All (bzw. um die Sonne) rumdriften/kreisen.

  • Ein gewisses Online Versandhaus hatte irgendwie verpeilt, dass sie Realmslayer nicht direkt in ihre Angebotsliste hätten aufnehmen sollen, als Black Library ihnen damals die Details zu Roman und Veröffentlichung gaben. Sich der üblichen Geheimniskrämerei von GW nicht bewusst, hatte man das Buch - inklusive Synopsis - direkt in den Produktkatalog aufgenommen und man konnte eben schonmal eine Idee davon bekommen worum's geht... oder gehen könnte. So hieß es da:

    *m*zon schrieb:

    "Gotrek Gurnisson was the greatest monster slayer of the age, who met his doom at the End Times. The heroic duardin stepped forth into the Realm of Chaos to fight the daemons gnawing at the world's ending and satisfy his death oath, leaving behind his companion Felix Jaeger. Now Gotrek has returned, having outlived the old gods and the Old World. Spat from the ruinous depths with his redemption unfulfilled, he emerges into the Mortal Realms, a strange new world where gods walk the earth and dark forces are ascendant. Nothing is as he remembers. His oaths are dust, and the lands are torn asunder by Chaos. Yet when Gotrek learns of human champions being elevated to immortality for Sigmar’s fight against this darkness, the so-called 'Stormcast Eternals', he knows why fate has brought him into this new age. To find Felix. For only then can he find the peace in death he seeks. But is there more to Gotrek's apotheosis than even he can fathom? Has he truly been chosen by Grimnir and for what purpose?"

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