Schnelleres und kompaktes Spielen auf Turnieren - Diskussion und Tipps

  • Ich kam auf 5, 6 und 5 Runden. Hängt halt auch von den Spielern und dem Armee-Mix ab(viel Beschuss+ viel Magie dauert auch oft länger).

    Die Krux für die Turnierveranstalter(wie uns in Kiel) ist dabei, dass das Turnier bei über 3 h pro Spiel insgesamt halt länger dauert.

    Dann müsste man morgens früher anfangen(was für die Angereisten doof ist) oder später aufhören.

    Seibst beim Alsterkloppen wurden nicht alle fertig, obwohl Stefan dort die Spieldauer verlängert und die Aufstellung auf Frontline Clash vereinfacht hatte.

  • Seibst beim Alsterkloppen wurden nicht alle fertig, obwohl Stefan dort die Spieldauer verlängert und die Aufstellung auf Frontline Clash vereinfacht hatte.

    Was dann eigentlich nahelegt, die Spielzeit tatsächlich zu verlängern, die Spiele von vorherein auf 4 oder 5 Runden anzusetzen oder einfach die Punkte runterzusetzen.
    Die letzten beiden Lösungen würden sämtliche ausmaxte Listen dann wohl zum Reboot bringen. :saint:

    "Es gibt nichts Gutes - außer: Man tut es!"

  • Also man hat gestern schon gemerkt, dass irgendwie immer die gleichen Leute mehr Zeit brauchen. Das führt meist dazu, dass man selber schneller spielt um 6 Runden zu spielen und macht dann natürlich eher Fehler. Eine Uhr wie beim Schach und für jeden 1,5 STunden Spielzeit wäre mein Traum aber ich weiß dass da der Widerstand zu groß wäre obwohl es eigentlich wesentlich fairer wäre als das aktuelle System:O

  • Also man hat gestern schon gemerkt, dass irgendwie immer die gleichen Leute mehr Zeit brauchen. Das führt meist dazu, dass man selber schneller spielt um 6 Runden zu spielen und macht dann natürlich eher Fehler. Eine Uhr wie beim Schach und für jeden 1,5 STunden Spielzeit wäre mein Traum aber ich weiß dass da der Widerstand zu groß wäre obwohl es eigentlich wesentlich fairer wäre als das aktuelle System:O


    Eine Schachuhr brächte, denke ich, viele Probleme mit sich: Wer "zahlt" beidseitige Nahkämpfe? Wa machst du, wenn dein Gegner in deinem Zug lange braucht, um seine Angriffsreaktionen zu bedenken? Läuft dann seine Zeit? Das scheint mir beinahe unmöglich zu sein.


    Früher waren es immer 2 1/2 Stunden. Das fand ich auch zu knapp. Drei Stunden finde ich hingegen für mind. 5 Runden schon sehr machbar, wenn man weiß, dass man etwas Gas geben muss. Der Nachteil ansonsten ist halt wirklich, dass man entweder nur zwei Spiele schafft oder dass man nicht am gleichen Tag an- und abreisen kann - und auch nicht auf- und abbauen.

    Kleinere Armeen fände ich sehr schade, weil ich das Spiel gerade wegen der großen Armeen mag. Eine allgemeine Begrenzung auf 5 Runden würde sicherlich einige Armeen bevorzugen, aber das fände ich noch denkbar. Dennoch gefällt mir die derzeitige Lösung (inkl. der eigentlich nie genutzten bzw. nie notwendigen Möglichkeit, bei frechem Zeitspiel die Schiedsrichter einzuschalten) am besten.



    Sehr schön zu lesen, dass das Turnier so gut gelaufen ist.

  • für jeden 1,5 STunden Spielzeit wäre mein Traum aber ich weiß dass da der Widerstand zu groß wäre obwohl es eigentlich wesentlich fairer wäre als das aktuelle System

    Das wird wohl bei Warhammer 40.000 in Teilen bereits praktiziert.

    Ich finde dabei (mindestens) zwei Dinge problematisch:
    1.) Was gehört genau zu "meiner" oder "Deiner" Spielzeit?
    2.) Was passiert, wenn bei einem Spieler die Spielzeit abgelaufen ist? Welche Sanktionen gibt es?

    3.) Zu wessen Lasten geht die "Pre-Game-Sequence".


    Zu 1.) Beispiel: Ich bin am Zug und frage den Gegner, welchen Wert X,Y,Z seine Einheit A,B oder C hat. Er muss nachschauen. Zu wessen Spielzeit gehört die Zeit bis zur Beantwortung?

    Zu 2.) Möglichkeiten: Spiel endet (wäre dann meist zugunsten des Langsameren, behaupte ich). 20:0 für den Gegner?

    Zu3.) Wenn Du Gegnern die Armee im Detail vorstellen sollst, dauert das halt eine Weile. Ich persönlich sag meistens "Lass uns spielen" und erfahre einfach beim Spiel, was der Gegner so kann und hat. Manche wollen aber alles haarklein vorher angesagt bekommen.

    Wie waren den jetzt die Platzierungen der Forumsmitglieder?


    oder ist das noch geheim!?

    Meine ist nicht geheim sondern zensiert. :O

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  • Mir ist natürlich klar, dass man das Schachsystem nicht einfach 1 zu 1 übertragen kann und da wirklich viel Überlegung dahinterstecken müsste.


    Ich sehe aber auch das aktuelle System und das finde ich eben auch nicht wirklich befriedigend => eben genau aus dem Grund, den ich oben geschildert habe.


    Natürlich fände ich es auch am schönsten, wenn die Spieler alle vorbereitet auf die Turniere fahren, zumindest die Regeln ihrer eigenen Armee im Kopf hätten und beide


    Spieler ungefähr gleichviel Spielzeit hätten. Dann wäre alles in Butter und die Leute würden hinterher nur über ihre Würfelergebnisse schimpfen:P So ist aber leider


    nicht die Realität. Wie gesagt: ich weiß dass das aktuelle System so bleiben wird, weil der Widerstand für Veränderung insgesamt zu groß ist aber das hindert einen ja


    nicht daran mal laut zu denken. :]

  • Eine Stoppuhr würde nicht unbedingt nur viele Fragen aufwerfen oder Probleme verursachen. In erster Linie würde sie die betreffenden Spieler unparteiisch darauf hinweisen, dass Zeit ein essentieller Faktor im Spiel ist und diese eben unter Umständen gerade mehr oder weniger gut genutzt wird. Eine Art Gewissens-Krücke, wenn man so will.


    Was die Listen, Profile und diesbezügliche Fragen betrifft, würde ich persönlich mir vorher 'ne Armeeliste mit allen Angaben machen und die den Mitspielern auf Anfrage einfach vorlegen. Im Zweifelsfall bekommen beide Seiten eine Kopie und das Fragen und Nachschlagen fällt zum größten Teil weg. (Wenn die Organisatoren sowas praktisch und hilfreich finden, können sie sowas im Vorfeld zur Voraussetzung machen oder gar selbst für die Armeelisten erstellen.) Die normalen Profil Übersichten der Armeebücher sind nur bedingt hilfreich, da die Boni und Mali durch Gegenstände nicht auf einen Blick erkenntlich sind, wie man das bei einer eigenen Liste machen kann und sollte. Selbiges gilt für Rüster, Retter, Banner, etc. pp.


    Man spielt immerhin den ganzen Tag über nur eine einzige Armeezusammenstellung und der Aufwand sollte sich durchaus lohnen, denk ich mal.


    (Ich werd's beim nächsten Mal auf jeden Fall so handhaben. Ich fühl mich sonst einfach nicht vorbereitet.)

  • Ich hatte mir mal für ein Turnier (noch Edition 1.x) Einheitenkarten mit allen Sonderregeln (inkl. magischen Gegenständen) gemacht. Da war alles erklärt und alle Profilwerte drauf - und die sahen gut aus. Die hatte ich dann für mich und meine Gegner. Fand ich super, wurde aber wirklich wenig genutzt. Hier mal ein Bild. Oben links war jeweils noch ein Bild, aber da sind bestimmt irgendwelche Copyrights drauf.


  • ch hatte mir mal für ein Turnier (noch Edition 1.x) Einheitenkarten mit allen Sonderregeln (inkl. magischen Gegenständen) gemacht. Da war alles erklärt und alle Profilwerte drauf - und die sahen gut aus. Die hatte ich dann für mich und meine Gegner. Fand ich super, wurde aber wirklich wenig genutzt. Hier mal ein Bild. Oben links war jeweils noch ein Bild, aber da sind bestimmt irgendwelche Copyrights drauf.


    Das finde ich ne super Idee, so etwas in der Art habe ich mir zumindest digital schon mal erstellt.. ^^

    Gerade für Leute die sonst nicht so häufig gegen viele verschiedene Armeen spielen kann das sehr hilfreich sein

  • In Hamburg haben meine Gegner und ich auch nie die zusätzlichen Listen genutzt. Bevor ich da anfange aus einer 4seiten Liste die Profilwerte rauszusuchen frage ich lieber kurz nach. Das geht einfach schneller. Wenn ich ein Plan habe den ich mein Gegner nicht wissen lassen möchte gucke ich schnell in sein armeebuch. Die habe ich alle auf dem Handy. Ich finde aber auch dass man seine Armee soweit beherrschen sollte, dass man in 3h 6 Spielzüge schafft. Mein Trick dabei ist zb dass ich auf Beschuss verzichte :-D da spare ich Zeit und bei Tiermenschen geht das ganz gut ;)

    Dämonen des Chaos 6000 Punkte
    Oger 6000 Punkte
    Tiermenschen im Aufbau

  • Ich denke, wenn man alle Spiele an dem Tag nimmt, dann hat es bei den meisten Spielen recht gut mit den 3 Stunden gepasst. (Den Eindruck von Starspieler kann ich bestätigen, dass immer die gleichen etwas länger gebraucht haben) Beide Spieler sollten meiner Meinung nach auf die Uhr schauen. Bei dem letzten Spiel gegen Heiner hatte ich einen Spielzug, der sich bei mir etwas länger gezogen hat, was mir auch leid getan hat, aber auf das ganze Spiel gerechnet, war es ok und Heiner kann damit gut umgehen, denn er weißt mich drauf hin und am Ende waren wir trotzdem nach etwas 2,5 Stunden durch. Auch in den anderen Spielen war ich mit allen 6 Spielzügen knapp früher fertig.

    (Lieber wäre es mir gewesen, noch etwas früher fertig zu sein, um bei den anderen Spielen mal zu schauen, aber man kann ja nicht alles haben ;)).

    Die Pausen zwischen den Spielen hätte man vielleicht noch etwas ausdehnen können, weil ich mich auch mal gerne mit mehr Spielern unterhalten hätte. Dazu kam aber noch der organisatorische Teil, den man zwischen den Runden machen musste. Das wurde dann etwas stressig, aber weil alle Spieler recht locker drauf waren, hat das alles gut gepasst. :)

  • Die habe ich alle auf dem Handy.

    Wenn die Leute irgendwelche Geräte zücken und über die Displays scrollen gehen bei mir immer die Lichter aus. ^^


    Ist alles kein Ding wenn das passiert während der Andere gerade seinen Zug macht (quasi als Vorbereitung). Nur wenn der Mitspieler und Zuschauer warten, weil irgendwer sucht und sucht (und dabei an der Technik zu scheitern scheint bzw. einfach schlecht vorbereitet wirkt), dann kann ich Anmerkungen wie die von Starspieler mehr als nur nachvollziehen.


    Auf Dich trifft sowas vielleicht nicht zu, aber wir hatten dort an dem Tag eine gute Portion von Leuten die recht selten spielen bzw. normalerweise in anderen Systemen unterwegs sind. (Dafür ist es meiner Meinung nach auch noch echt flüssig gelaufen, find ich.) Da kann also das Organisations Team die Erfahrungen fürs nächste Mal mitnehmen und dann im Vorfeld schauen wie das kommende Starterfeld so ausschaut. Eventuell weiß man dann auch was in etwa zu erwarten ist. Ein wenig reaktive Arbeit (gespeist aus Erfahrungen des vergangenen Turniers) und ein wenig proaktives Steuern und am Ende flutscht's. ;)