Ein Stamm tritt aus dem Schatten!

  • Danke 😇🙂‍↕️

    Mein Anspruch damals war. So viel bemalen wie geht bis das erste Kind da ist. 🤣

    Hat ganz gut geklappt.

    Das ist jedoch Vinylboden 🙂

    Ja die Deckenhöhe..hab extra versucht bisschen zu tricksen damit es etwas angenehmer wird.

    Pass aber auf, mein Junge bringt aktuell mehr Minis ins haus, als ich auch nur ansatzweise abmalen kann :D

    Warhammer 40K Armeen:

    Orcs 4000+, Necrons 4000+,

    ToW

    Chaos Krieger 6500p, Khemrie 3500, Tiermenschen 3000.

  • Großartiger Raum! Bin beeindruckt. :)

    Wann kommt das erste Spiel?

    Ja die Deckenhöhe..hab extra versucht bisschen zu tricksen damit es etwas angenehmer wird.

    Das ist das übliche Kellerproblem... Bei guten Würfelwürfen bleibt dann lieber der Jubelsprung aus, sonst gibts Kopfschmerzen. ;-)

    Mit dem schicken Boden, den hellen bemalten Wänden und er weißen Borde oben, hast du das beste rausgeholt, denke ich. :thumbup:

  • So meine Lieben. Es ist vollbracht. Die 500 Punkte sind fertig. Dazu eine weitere Geschichte von Bjôrns Feldzug gegen das Imperium.



    Bjôrn Wolfsfang – Marsch in den Süden

    Auf seinem Marsch dachte Bjôrn, wenn er das Imperium vernichten wolle, bräuchte es mehr als eine Schar von Männern. Nur eine große Streitmacht, eine Armee aus unzähligen Kriegern, Reitern, Bestien, Monstern und verdrehten Gestalten, wäre dazu in der Lage. Dazu musste er die Stämme unter seinem Banner vereinen, Monster zähmen und mit den Göttern feilschen. Doch dies war kein leichtes Unterfangen. Dutzende Duelle gegen die stärksten Krieger jedes Stammes müsste er dafür bestreiten, damit sie ihm die Treue schworen. Sein Körper würde leiden. Narben ihn schmücken.Doch sein Geist war stark. Sein Wille unbezwingbar.

    Durch den Handel mit den umliegenden Stämmen hatte Bjôrn Bündnisse schließen können und somit auch Verbündete gewonnen. Asvald Donnerhand war so ein Verbündeter. Er war Jarl vom Stamm der Skogskinn. Sie waren Jäger und Pelzhändler. Ihr Dorf lag nordöstlich von Skâlfjôrd. Seit zwei Tagen marschierten sie schon dorthin. Am Mittag des dritten Tages konnte man am Horizont Rauchschwaden erkennen. Ein schlechtes Omen. Bjôrn war besorgt und ließ seine Männer in einen leichten Laufschritt übergehen, um die restliche Distanz zum Dorf schnellstmöglich zu überbrücken. Irgendetwas stimmt hier nicht, dachte Bjôrn.

    Das Tor stand offen. Weit und breit war keine Menschenseele zu sehen. Der Rauch hing dicht über dem Dorf, begleitet von einem beißenden Geruch. Ohne ein Wort machten sich Wolfsfangs Männer kampfbereit. Behutsam und angespannt betraten sie das Dorf, bereit, sich jedem Übel zu stellen, das für dieses Chaos verantwortlich war. Im Inneren der Holzpalisaden war es still. Beängstigend still. Weiterhin war niemand zu sehen. Die Gassen waren leer. Die Türen der Hütten standen offen. Der Geruch wurde beißender. Der Rauch, der über dem Dorf hing, hatte seinen Ursprung im Zentrum. Bjôrn kannte das Dorf gut und kannte den Weg dorthin. Vorsichtig gingen sie die Gassen entlang, weiter Richtung Zentrum. Bereit zum Kampf.

    Leise Stimmen waren zu vernehmen, bevor sie die letzte Abbiegung erreichten. Der Wind trug sie über die Dächer. Dunkle Stimmen, die eine dunkle Zeremonie aus den Schatten webten. Stöhnen und vereinzelte Schreie waren ebenfalls zu hören. Ein magisches Knistern lag in der Luft. Bjôrn trat um die Ecke. Vor ihm lag der Dorfplatz von Skogskinn. Was er dort sah, erschütterte ihn.

    Mitten auf dem Dorfplatz stand ein Hüne, gehüllt in eine blutrote, mit Gold verzierte Plattenrüstung. Sein Helm hatte die Form einer Rune. Eine Rune, die Bjôrn bekannt vorkam. Sie war oft in seinen Träumen zu sehen. Fast unmerklich. Sie war ihm nie aufgefallen. Doch sie musste einen größeren Sinn haben! In der Hand hielt er einen gewaltigen Zweihänder, dessen Klinge in smaragdrotem Licht glühte. Er überragte alle auf dem Dorfplatz. Auch eine Gestalt, die ihm gegenüberstand, etwa sechs Fuß entfernt. Sie war verhüllt in einen abgeranzten schwarzbraunen Mantel. Das Gesicht war unter einer tiefen Kapuze verborgen. Die Hände, die aus den Ärmeln hervorstachen, erzählten vom Alter. Lange, gelbe Fingernägel krümmten sich über aschfahler Haut. Die magische Essenz von Dhar flimmerte um seine Gestalt. Vor ihm kauerte eine Dorfbewohnerin, fest gepackt von zwei Männern, die hinter ihr standen. Kraftlos war sie dem Hexer ausgeliefert. Er packte ihren Kopf mit seiner linken Hand. Seine rechte legte er auf ihren Mund. Mit leiser Stimme murmelte er kaum verständliche Worte. Seine Handfläche pulsierte purpurn.

    Ein Moment des Wohlwollens kam bei diesem Anblick in Bjôrn auf. Der Aufschrei der Frau katapultierte ihn aus seinen Gedanken. Er musste mit ansehen, wie ihre Lebensessenz aus ihrem Mund entwich. Die glühende Hand des Hexers sog ihr regelrecht das Leben aus dem Körper. Als es so schien, dass ihr Körper nur noch eine leere Hülle war, ließ er ihren Kopf los. Dieser sackte sofort nach unten und hing erschlafft herab. Der Atem der Dorfbewohnerin war flach. Der Hexer zog einen geschwungenen Zeremoniendolch aus schwarzem Obsidian. Sein Heft schimmerte in abgewetztem Gold. Mit einer schnellen, aber kraftvollen Bewegung enthauptete er die Frau. Das abgetrennte Haupt schlug dumpf auf den staubigen Boden. Der Hexer bückte sich, packte den Kopf mit beiden Händen und legte ihn hinter sich auf einen Haufen aus abgetrennten Köpfen. Ein Mann im Hintergrund zerrte bereits einen weiteren Dorfbewohner vor den Hexer.

    Bjôrn kochte vor Wut. „Es reicht!“, brüllte er.

    Der Pulk auf dem Dorfplatz drehte sich zu ihnen um. Eine Stimme ertönte. Sie gehörte dem rot gepanzerten Krieger. Dumpf drang sie unter dem Helm hervor. „Welcher Narr wagt es, das Ritual zu unterbrechen? Wisst ihr nicht, wer ich bin?“ Der Hexer trat vor seinen Meister. Unter der Kapuze glühten zwei purpurne Punkte. Er sprach mit brüchiger Stimme: „Ihr Gesindel. Wie könnt ihr es wagen? Wisst ihr nicht, wer hier vor euch steht? Ich bin Málakar, das dunkle Omen, und das ist mein Herr – der große Vârgrim Schädelspalter, Auserwählter des Blutvaters Khorne. Für eure Verfrorenheit werdet ihr nun ebenfalls dem Schädelthron beiwohnen.“ Seine Worte wurden leiser und gingen in ein Gemurmel über. Seine Hände begannen erneut zu pulsieren. Unter seiner Kapuze zuckten Blitze hervor.

    Bjôrn erkannte, dass er unverzüglich handeln musste. Er rannte los. Seine Männer folgten ihm. Doch sie waren noch dreihundertdreißig Fuß oder mehr vom Dorfplatz entfernt. Die Luft begann zu knistern. Aus dem anfänglichen Pulsieren wurde ein wirbelnder Trichter. Blitze zuckten aus dem purpurnen Strudel. Die Beschwörung stand kurz vor ihrer Vollendung.

    Die Krieger der Ûlfskaal waren jetzt noch gute hundert Fuß entfernt. Bjôrn wusste, es war zu spät. Sie würden es nicht mehr rechtzeitig schaffen. Trauer und Enttäuschung durchfuhren ihn. Sie liefen direkt in ihren Tod. Und er wusste, sein Stamm war verloren. Ausgelöscht. Bald vergessen. Die Trauer verflog. Hass trat an ihre Stelle.

    Der Hexer lachte heiser und hob die Arme zum Himmel.

    Bjôrn blieb stehen und schloss die Augen.

    Er erwartete den Tod.

    In diesem Moment blitzte der Himmel auf. Schlagartig hatte er sich verdunkelt, in ein tiefes Rot getaucht. Ein gleißendes Licht brach durch die Wolken. Ein Meteor folgte. Augenblicke später schlug er auf dem Dorfplatz ein.

    Die Druckwelle wirbelte Sand auf. Alles verschwand in einer Staubwolke. Bjôrn und seine Männer wurden umgeworfen und begraben. Es dauerte, bis sich der Staub legte. Husten durchbrach die Stille. Bjôrn und seine Krieger erhoben sich aus dem Sand, klopften sich den Staub von der Kleidung und öffneten langsam die Augen.

    Der Dorfplatz war verwüstet.

    Dort, wo Vârgrim Schädelspalter und seine Schergen gestanden hatten, waberten rote Nebelschwaden. Ein Stöhnen durchbrach die Stille. Metall schabte über Stein. Zwei große Silhouetten bewegten sich im Nebel.

    Langsam lichtete er sich.

    Zum Vorschein kamen zwei ogergroße Fleischmassen auf Beinen. Arme, Stacheln und Tentakel ragten aus ihren Körpern. Eine Kreatur trug den Helm von Vârgrim Schädelspalter. Sein Zweihänder ragte aus einem Arm. Weitere Klingen wuchsen aus ihrem Fleisch. Tentakel peitschten über den Boden.

    Das zweite Wesen trug drei miteinander verschmolzene Köpfe. Mutierte Arme hingen an seinen Seiten herab. Es schüttelte die letzten Fetzen des Mantels vom Hexer ab. Sie machten keine Anstalten die Krieger zu attackieren.

    Vârgrim Schädelspalter stand in der Gunst des Blutvaters Khornes.

    Doch der Blutwolf hatte offenbar mehr in Bjôrn gesehen, als dieser je geahnt hatte. Sein Gott hatte ihn vor der Vernichtung durch Málakar bewahrt.

    Bjôrn dachte an den Runenhelm... Dann riss ihn eine Stimme aus seinen Gedanken. Valdyr der Enthaupter, Champion der Nârber-slátr, stand neben ihm und meinte, es wäre besser das Dorf zu verlassen.

    Bjôrn nickte.

    Die Ûlfskaal verließen das Dorf durch das Osttor. Nachdenklich und missmutig marschierte Bjôrn vorneweg. Nach kurzer Zeit bemerkten sie, dass die beiden Chaosbruten ihnen folgten.

    Ob sie für ihn kämpfen würden, dachte Bjôrn…?


    Bjôrn Wolfsfang (Stammeshäuptling)


    Die Nârber-slátr“ - „Schlächter der Nârber“ (Stammesberserker)



    Die "Úlfhéðnar" Wolfskrieger (Stammesberserker)



    Vârgrim Schädelspalter (Khorne Brut)

    Málakar, das dunkle Omen (Slaanesh Brut)



    Stamm der Ûlfskaal