The 9th Age - Pro und Contra

  • So liebe community, da wir ja in antrakers thread eine etwas unschöne art und weise der Auseinandersetzung auf dem schriftlichen Weg hatten, dachte ich mir das wir das hier einmal vernünftig und ausführlich miteinander besprechen können.

    Es geht mir um die Vor UND Nachteile.

    Im übrigen nachdem bisherigen anlesen würde ich unter Umständen ein probespiel wagen wollen, wenn es den passenden gegenüber gibt der Zeit,Ruhe und Geduld sowie vllt den Vergleich ziehen kann.

    alea iacta est

  • Die Herangehensweise finde ich sehr gut! Ein Spiel auszuprobieren tut niemanden weh und man kann seine Ablehnung konkreter begründen. Eventuell findet man es ja auch ganz gut, und man hat für sich selber einen Vorteil daraus gezogen.

    Wie ich schon im anderen Thread geschrieben habe, lehne ich t9a nicht ab. Aufgrund von Zeit- und Spielermangel habe ich mich noch nicht tiefer damit beschäftigt. Wenn ein konkreter Anlaß bestehen sollte, würde ich es aber machen. Bis dahin reichen mir die Spiele, die ich habe und viel zu selten spiele... :O

    Ich spiele:


    Warhammer Fantasy 5., 6. und 7. Edition


    Kings of War 2. Edition


    und


    Infinity

  • Wenn du Lust hast mal nach Stuttgart zu kommen. Können wir gerne in aller Ruhe 9th Age spielen und fachsimpeln ?

    Ich bin das Schwert in der Dunkelheit. Ich bin der Wächter auf den Wällen. Ich bin das Feuer das in der Kälte wärmt, das Licht das den Morgen bringt, das Horn das die Schlafenden weckt, der Schild der das Reich der Menschen schützt. Ich weihe mein Leben und meine Ehre der Nachtwache, für diese Nacht und alle Nächte die kommen werden

  • Der für mich eindeutig größte Nachteil bisher ist, dass ich nicht in einen Laden gehen kann, um mir die Bücher aus dem Regal zu krallen. Ich bin da auch einer von den - wie Lichtbringer72 es immer mal wieder so schön schrieb - visuell, haptisch und physisch begeisterten Leuten, die das gern wollen und brauchen. Mir ein Buch drucken und binden zu lassen ist für mich irgendwie nicht dasselbe. (Im Zweifelsfall will ich ein Buch auch danach bewerten können wie man es hat produzieren lassen. Da ist ja fast alles möglich und es sagt für mich auch etwas über das Herzblut aus, welches die Produzenten von Spielen in ihr Produkt gesteckt haben. Fast so als könne man den Wert erkennen, den sie ihrer Schöpfung beimessen. Und wenn ein Produkt nur in digitaler Form vorliegt, dann spricht das eben auch zu mir... aber es spricht mich eben nicht an.) Sobald es da offizielle Schinken gibt, die man in ihrer konsistenten, gewollten Form erwerben kann, kommt davon auch was in mein Regal.


    Gut finde ich tatsächlich das Ansinnen alle Einheiten einer Armee spielbar und konkurrenzfähig zu machen, auch wenn jemand keinen besonderen Wert darauf legen sollte eine starke Liste zu schreiben. (Da wird es ja immer genügend Spielraum geben, um zu signalisieren wie ernst man es meint.) Wenn man dann irgendwann mal zu Kampagnen kommen sollte, in denen historische Ereignisse nacherzählt werden, dann wäre das echt was womit man mich abholen könnte (wenn es denn gedruckt herauskäme ;) ). Hier können Fantasy Schlachten wirklich glänzen, finde ich. Hier könnten die streitenden Parteien auch mal in asymetrischen Gefechten gegeneinander antreten, was den Eindruck echter Schlachten noch mehr rüberbringen würde. Szenarien, Gelände und diverse andere Elemente könnten dabei - wenn die Szenarien gut geschrieben sind - dennoch zu einem "Ausgleich" und einer spannenden Schlacht (gefolgt von der nächsten... und der nächsten) führen.

  • Merrhok , ja ich weiß, man kann es sich nicht im Laden angucken, aber...

    https://www.amazon.de/s?k=the+…=The+9&ref=nb_sb_ss_i_1_5

    Ich muss zugeben, dass ich durchaus am überlegen bin, zumal ich richtige Bücher auch schöner finde. Aber erstmal stehen andere Hobbyausgaben an (KoW 3, Vanguard Ice & Iron, Citys of Sigmar,...)

    Ich spiele:


    Warhammer Fantasy 5., 6. und 7. Edition


    Kings of War 2. Edition


    und


    Infinity

    Einmal editiert, zuletzt von Pinguinbaer ()

  • Fangen wir erstmal mit den Vorteilen an.

    - die Balance des Spiels ist gut

    - es wird aktiv daran gearbeitet und viel mit der Spielerschaft kommuniziert

    - 9th Age hat ein eine gute Öffentlichkeitsarbeit und knüpft Kontakte zu Herstellern, so das es vielleicht irgendwann doch mal was "Offizielles" wird


    Nachteile

    - es hat zu lange gebraucht, um stabil zu werden, was es auch immernoch nicht ist

    - was es bis jetzt an Hintergrund gibt, gefält mir persönlich nicht so wirklich

    - es fühlt sich ganz anders als ein Fantasyspiel an, es ist was ganz eigenes geworden


    Ich persönlich habe 9th Age am Anfang echt gerne gespielt. Mit der 1.3 (glaube ich) kamen dann aber die ersten größeren Änderungen, auch an den Armeen, wodurch mir immer mehr Spielfreude verloren ging, bis ich schließlich aufgehört habe (hatte auch nur einen Mitspieler, dem es genauso erging). Danach habe ich angefangen, wieder die 6te und 7te Edition zu spielen, ab und zu auch mal Fluffhammer.

    Mitte des Jahres habe ich mir im Urlaub mal die aktuellen Regeln runtergeladen und war überrascht, wie stark es sich verändert hat. Sehr viele Kleinigkeiten und auch ein paar größere Änderungen (Armeeorganisation, Magie, z.B.), die insgesamt schon beim lesen den Eindruck eines komplett neuen Spiels hinterlassen.

    Und das will ich nicht. Ich möchte ein Spiel mit dem Geist von Warhammer, was 9th Age einfach nicht mehr liefern kann und will.


    PS: Ich fand Totenbeschwörung schon immer cooler, als die Erzeugung magischer Mischwesen ;)

  • Sehr interessant, so von euch zu lesen in einigen davon finde ich mich persönlich angesprochen und auch wieder. Vllt besser ausgedrückt als ich es vllt bisher konnte. Ich denke meiner Spielergemeinschaft würde es nicht a ders sehen.

    alea iacta est

  • Masterpainter so richtige Verstehe ich deine Frage nicht! sollen wir dich Überzeugen mit T9a anzufangen?


    Also für mich ist T9a ein eigenes Spiel, das sehr an Warhammer Fantasy erinnert. Es hat viele elemente übernommen und besser gemacht. Die Magie, das Monster spielbar sind, standhafte Skavenhorden können mit Flankenangriff doch gebrochen werden usw.

    Lustige Sachen wie die Stänkerei der Orks kann man ja über Hausregeln wieder ins Spiel aufnehmen,


    Der Hintergrund ist mir dabei egal da ich den von der AltenWelt weiter benutze.


    Ich finde T9a ist ein sehr cooles Projekt auch die Entwicklung ist klasse.

  • nein es geht nicht um Überzeugung,

    Sondern was für t9a spricht und was nicht.

    Ich versuche zu verstehen und mich belehren zu lassen. Mehr nicht

    Gerade der letzte Aspekt ehrt dich, gerade weil sie viele Editionsdiskussionen so ein Emotionales und Festgefahrenes Thema sind. Ich bin sehr gespannt darauf, was dieser Thread so zu Tage fördern wird.


    Aktuell habe ich mich ja auch dem spielerischen weitestgehend zurückgezogen, deswegen bin ich der falsche, um da absolute Aussagen zu zutreffen. Trotzdem versuche ich mich zumindest kurz zu beteiligen.


    Positiv:

    - ich finde es toll spielerisch an einem Projekt beteiligt zu sein, welches Veränderungs- und Wachstumsprozessen unterworfen ist. Es macht mich Spaß zu beobachten, wie sich was verändert und auf welche Situationen das Team auf welche weise reagiert. Das ganze gibt ein Gefühl von Lebendigkeit

    - ich finde überall Spieler dazu, mit denen ich ganz unabitioniert und entspannt eine Partie spielen kann. Aber genauso kann ich auf Leute zurückgreifen, mit denen ich hoch ambitionierte Spiele spielen könnte, bzw bei denen mein Lernprozess am größten ist ;)

    - ich kann alles an Modellen nutzen, die ich irgendwo finde und bin in der Gestaltung vollkommen frei. Keiner erzählt mir das meine Modellwahl für Einheit X unpassend ist.

    - ich finde die breite an Armeen und der darin angelegten spielerischen Konzepte toll.

    - ich finde den Unterschied zu (verschiedenen) WhF Editionen sehr angenehm und begrüße, dass es etwas völlig anderes ist. Verschiedene Dinge sind dabei schlicht vollkommen anders und neu und stehen nicht in einem Erbe "alter" Editionen.

    - ich bewundere das Engagement und die Hingabe der ambitionierten TeamerInnen

    - Niedrigschwelliger Einstieg, kostenloses Material, breiter Gebrauchtmarkt...


    Es ist auffällig, dass die meisten negativen Punkte Konsequenzen der positiven sind, bzw. deren Kehrseite darstellen.


    Negativ

    - es ist kein Skrimisher :tongue:

    - der Wachstumsprozess war für mich als außenstehender oft undurchsichtig und so hat es gefühlt zu lange gedauert, bis etwas valides vorgelegen hat

    - die breite der Möglichkeiten an Modellen verführt manche zu sehr.... kreativen Einheiten(Füllern), die für mich die Grenze des Tabletop überschreiten. (Absolute Ausnahmen!)

    - dadurch das es ein "Fansystem" ist, ist bei mir die Hoffnung größer gewesen, dass Armeen sich genau so entwickeln, wie ich sie mir vorgestellt/gewünscht hätte. Das ist aber eigentlich ein sehr schwaches Argument, weil ich genau das bei einem regulären firmengestützten Systemen nie erwarten würde.

    - fehlende Regeln/ Hinweise zu Spielen mit kleinerer Punktegröße.



    Kommentare zum Hintergrund fehlen offensichtlich. Da muss ich gestehen, dass jeder Kommentar von mir etwas fadenscheinig wäre. Denn an sich stört mich der "Verlust" (der keiner ist) des Hintergrundes für ein RnF System schlicht nicht, und so betrauere ich die Alte Welt auch nicht in dem Maße wie andere von euch. Die Geschichten, die geschrieben sind bleibe erhalten und können in meiner persönlichen Vorstellung weitere Früchte tragen. Und gerade diese inneren Geschichten sind es, die ich versuchen wollen würde nachzuspielen, unabhängig in welcher Welt ich sie dann verrotten würde.

  • Ich glaube so ist es besser gerade jetzt vor und Nachteile zu besprechen.

    Zb für mich ist die punktgröße immer eine Frage des überblicks iwan, aufgrund der Charaktere usw.

    D.h für mich bek kleineren Spielen behalte ich die Gesamtsituation, mich und auch meine Liste bzw Charakter besser im Auge.


    Zb was Einheitenfüller angeht sind diese bek uns nicht gern gesehen.

    Da man iwan auch sagen kann hm ich stelle mir fa nen pappaufsteller hin der symbolisiert 100.000 Minis, denn nix anderes machen unsere Miniaturen auch. Sollten sie kreativ sein und nicht 0815 dann kann man mal was durchgehen lassen, bzw auch mal proxxe mit Minis die vllt noch nicht fertig sind. So derart eng sehen auch wir das nicht.


    Zu den skirmischer ich hab ein einziges Mal Aos im gw angetestet und fand die ein oder andere Idee nicht schlecht.

    Aber anderes wiederum total naja sagen wir mal bescheiden.

    Ich merke und beziehe mich zb auf die Formation rank and File halt.


    Beim Engagement kann ich dir nur zustimmen. Ist großartig zu sehen was die community bewegen kann und auch erreicht hat.

    Aber zu dem Punkt das es somit was neues geschaffen hat muss ich leider sagen das es auch mit genau das isg was mich zb bisher ferngehalten hat.

    Für mich ist es zwiegespalten in Sachen Emotion auf der einen Seite liebe ich die alte Welt und möchte hieran nix verändert sehen, die andere Seite ist Verbesserungen die wirklich welche zb für mich und meine Spielergemeinschaft sind überdenken wir und führen sie vllt als Hausregel ein.

    Was du divinus Dante als "erbe" vllt belastend findest empfinde ich zb als Grundvoraussetzung.


    Das waren bis jetzt mal so Punkte die mif hierzu zu deinen eingefallen sind.

    alea iacta est

  • Merrhok

    Hat den Titel des Themas von „T9a ja oder nein?“ zu „The 9th Age - Pro und Contra“ geändert.
  • Ich finde Einheitenfüller können super charmant sein und eine Armee wirklich aufwerten. Dabei denke ich nicht an schwarze leere Bases, oder Pappkameraden. Sondern toll gestaltete Bases, andere Modelle auf größeren Bases die sich in die Einheit Einpflegen etc. Ganz versperren würde ich mich dem nicht, aber klar: es muss immer erkennbar sein was für eine Einheit dargestellt wird.


    Der Verweis auf Skrimisher war auch eher ein Augenzwingern ;) Ich denke da für meinen Teil nicht an Massen-Skirmisher wie AoS oder Warmachiene/Hordes. Sondern eben an die Spiele die bei mir regelmäßiger auf der Platte landen und für mich mehr Charme ausstrahlen. (Aber das soll hier nicht weiter diskutiert werden ;).)

  • Interessanter Thread, den ich mal nutzen möchte um mich etwas mehr über 9th Age zu informieren.


    Die beiden Hauptgründe, warum ich das Projekt nach anfänglichem Interesse nicht weiter verfolgt habe, sind folgende:



    1. Es hat nicht mehr den Warhammer Fantasy Hintergrund.

    Das ist ehrlich gesagt für mich das wichtigste. Ich liebe die alte Welt mit ihrem Fluff und all den Geschichten dahinter. Total War Warhammer hat mich in den letzten Jahren zu einer art Experten für die Warhammer Welt gemacht und es gibt immer noch mehr zu entdecken. In einer Tabletopschlacht stelle ich mir immer ein zum Hintergrund passendes Szenario vor wennn zwei Armeen aufeinander losgehen. Ich habe vor Augen wo auf der Warhammer Karte die Schlacht gerade stattfindet. Und was passieren könnte wenn die eine oder andere Seite gewinnt.


    Klar kann man nun sagen: Spiel doch einfach mit den T9A Regeln und denk dir den Warhammer Fluff dazu.

    Das ist für mich jedoch nicht so einfach. In dem Moment in dem die Spieler bevor das Match beginnt ihre Armeen dem anderen Vorstellen (bei uns in der Runde schon Tradition) graut es mir vor dem Moment in dem ich sagen muss: "Ich habe hier 40 Rats-at-arms mit einem Chief und einem Rakachit Machinist" anstelle von "Ich habe hier 40 Klanratten mit einem Kriegsherrn und einem Warlock-Techniker".

    In dem Moment kann man nämlich nicht mehr einfach die verschiedenen Spiele vermischen, denn möchte mein Gegenüber die entsprechenden Regeln für die Modelle nachschlagen, kann er mit den Warhammer Namen nichts anfangen.


    2. Die Diversität

    Ich habe an verschiedenen Stellen gelesen (und korrigiert mich bitte sofort wenn ich falsch liege), dass T9a den Armeen einiges ihrer Charakteristika genommen hat. Ich las zum Beispiel dass es nun allgemeine Lehren der Magie für die guten Völker gibt und welche für die bösen. Also keine Lehre des Untergangs und der Seuchen mehr für meine Rattenmenschen, die perfekt auf dieses Volk zugeschnitten waren und auf die kein anderes Volk zugriff hat, sondern meine Zauberer würden nun die selbe Magie wirken wie der Dunkelelf im nächsten Spiel. Das macht natürlich das Balancing einfacher, hat mir aber überhaupt nicht gefallen da ich gerade diese Unterschiede zwischen den Völkern enorm spannend finde.



    Abgesehen davon finde ich es eigentlich nur positiv ein System zu haben dass aktiv daran arbeitet sämtliche Regellücken und Balanceprobleme anzugehen. Es stört mich auch nicht, dass sowas länger dauert. Das liegt ja in der Natur des Sache, wenn man erst mal Erfahrungsberichte der Community anhören muss.


    Bei mir ist es aber vor allem Punkt 1 gewesen, was mich dazu gebracht hat, mich mehr mit Communityeditionen zu beschäftigen, die den Warhammer Hintergrund behalten und nur an den Regeln leichte Veränderungen durchführen. Daher auf der Fokus auf Fluffhammer (was auch von anderen in meiner Spielergruppe stark zum Ausprobieren vorgeschlagen wurde) und in letzter Zeit ein herüberschielen zum englischen Warhammer Armies Project (was beim ersten hinsehen richtig Toll aussieht!)


    Nach ein paar Spielen Fluffhammer merkt man hier allerdings leider auch, dass einige der geänderten Regeln und Szenarien wiederum neue Fragen aufwerfen, die vom System nicht beantwortet werden können. Es gibt auch hier wieder Regelunklarheiten für die es keine aufgeschriebene Lösung gibt, so dass das Ganze nicht zuende gedacht wirkt. So sind zum Beispiel die alten WHFB Errata nicht mehr für Fluffhammer gültig. Im Fluffhammer Regelwerk steht, dass sie, "falls es als nötig erachtet wurde bereits in den Regeltext mit übernommen wurden". Es fehlt allerdings so viel, dass ich diese Aussage nie ganz nachvollziehen konnte und kommt man beim Spielen in eine entsprechende Situation muss man selbst nach Lösungen suchen und wird vom System alleine gelassen. Auch die neu hinzugekommenen Szenarien und Regeln werfen neue Fragen auf, weil der Regeltext mal wieder nicht präzise formuliert wurde.


    Positiv an Fluffhammer sind dagegen kreative Lösungen für die Problematik der in der 8. Edition extrem starken Magie, indem man z.B. einfach die Anzahl der benutzten Energiewürfel bei einem Kontrollverlust auf sein Würfelergebnis für die Kontrollverlusttabelle hinzuaddiert (und hohe Zahlen bedeuten schlimmere Auswirkungen), oder die Tatsache dass Kanonen nun wirklich auch mal abweichen und das Ziel verfehlen können.

    Auch das "spielbar machen" von vorher schwachen Einheiten ist bei Fluffhammer gut gelungen. Das beste Beispiel dafür sind beispielsweise die Skaven Waffenteams und die Rattenoger, welche genau an den Stellen angepackt wurden, an denen es nötig war.

    Leider sind auch daraus auch wieder neue Balancingprobleme entstanden und das Projekt ist nicht lebending genug diese schnell anzugehen. Im Moment hört man ohnehin gar nichts mehr wie es nun weitergeht, da der Seitenbeitreiber die Website runtergenommen hat. Das Team ist vermutlich einfach zu klein und hat zu wenig Zeit um sich weiter darum zu kümmern, daher ist die Zukunft auch mehr als unsicher.


    Bleibt also die Frage: Weiter 8. Edition (die ich immer noch toll finde, trotz all ihrer Probleme), eventuell Warhammer Armies Project, weiter Fluffhammer, oder doch T9A? Ich werd den Thread hier weiter verfolgen und wohl bald mit antraker mal ein Testspiel machen. Dann sehe ich weiter.

  • ich glaube, T9A ist sicherlich ein sehr guter Nachfolger von WHFB, aber was mich daran hindert sind folgende zwei Punkte:

    1. Der Aufbau einer Armee ist sehr schwierig, sofern man nicht glücklicher Besitzer einer WHFB GW Armee, da viele Einheiten einfach nicht mehr auf dem Markt verfügbar sind

    2. Hohe Anzahl an Modellen werden für Einheiten benötigt. Dies ist heutzutage unter anderem doch sehr kostspielig.

    Meine (hoffentlich) wachsende KoE Armee:

    Bemalte Miniaturen:
    6 Gralsprediger, 1 Reliquie, 3 Pegasus Ritter, 1 Herzog, 1 Maid zu Pferd, 16 Bogenschützen

    Next: 9 Knights Aspirant inklusive Kommando

  • 1. Der Aufbau einer Armee ist sehr schwierig, sofern man nicht glücklicher Besitzer einer WHFB GW Armee, da viele Einheiten einfach nicht mehr auf dem Markt verfügbar sind

    Deiner Signatur entnehme ich, dass Du (derzeit) Bretonen baust.
    Bezieht sich dieses Atgument von Dir speziell auf diese Armee?

    Bei den (bzw. vielen) anderen Armeen würde ich das Argument ungern so stehen lassen.

    Es finden sich vielfältige Hersteller, deren Preise meist unter denen von GW liegen.
    Bretonen => Fireforge
    Imperium => Perry
    Untote => Mantic
    und so weiter


    Zudem kann man die GW-Minis weiterhin kaufen (außer eben für Bretonen und Gruftkönige): Waldelfen, Dämonen, Zwerge (eingeschränkt), Chaoskrieger, Skaven, Orks, 3xElfen...
    Aber selbst für Gruftkönige findet man guzen Ersatz.

    Ganz offen: Ich empfinde den Aufbau einer Armee ziemlich einfach.

    2. Hohe Anzahl an Modellen werden für Einheiten benötigt. Dies ist heutzutage unter anderem doch sehr kostspielig.

    Gut.
    Für Warcry und Killteam braucht man weniger Modelle. Für Frostgrave auch und Infinity sowieso.
    Aber das sind ja Plänkler-Spiele.

    Für AoS braucht man nicht unbedingt weniger und für 40,000 auch nicht.
    9th Age kann man übrigens auch klein spielen und Spaß haben.

    AlandilLenard und ich hatten sehr viel Spaß mit der alten GW Kampagne "Sigmars Blut" (8. Edition), wo man mit einer Streitmachtbox + einem kleinen Hleden anfängt und nach und nach etwas größer spielt. Das war toll, hatte aber an manchen Stellen extreme Balancing-Probleme: So gab es eine Mission wo ich mit Lichtmagier St4, Luminarium und 20 Freischärlern des Imperiums gegen Mortisschrein, 5 Sensenreiter, eine Banshee und ein gespenst ranmusste. Also alles körperlos und ich ohne magische Attacken. Und wenn dann die Magiephase nicht klappt, geht das Spiel haltr vor meinem zweiten Spielerzug zu Ende. Warum ich das erzähle? Es juckt mich, die Mission mit 9th Age noch einmal nachzuspielen und bin sicher, dass solche Schnitzer nicht passieren und Spiele auch bei kleinen Punkten gut ausgewogen sind.

    "Es gibt nichts Gutes - außer: Man tut es!"

  • Bei den (bzw. vielen) anderen Armeen würde ich das Argument ungern so stehen lassen.

    Es finden sich vielfältige Hersteller, deren Preise meist unter denen von GW liegen.
    Bretonen => Fireforge
    Imperium => Perry
    Untote => Mantic
    und so weiter

    Für ein Publikum, welches eine Alles-direkt-und-aus-einer-Hand Vermarktung haben kann und vielleicht sogar gewohnt ist (weil der Marktführer sie nun mal anbietet, inklusive unmittelbarer Beratung und Referenznahme), ist diese Art des Stöberns (welche impliziert, dass man weiß was man will, braucht und worauf es zu achten gilt) normalerweise ein Negativfaktor. Wenn wir tatsächlich das Augenmerk auf die Neueinsteiger legen wollen, dann sollten wir bedenken, dass die tollen Möglichkeiten - wie sie sich den alten Hasen hier bieten - für den unbedarften Betrachter schnell zum Verwirrspiel werden.


    Eventuell suchen sie sich Rat und Hilfe in Foren, aber das mag auch nur auf den Teil zutreffen welcher der Typ dafür ist.


    Im Großen und Ganzen kann man schon fast sagen, dass T9A bisher eher ein Spiel für Fortgeschrittene (im Hobby allgemein) ist. Und wenn das so ist bzw. so bleibt, dann wird ja auch schon deutlicher in welchen Gewässern man fischen müsste um dieselbe Sprache zu sprechen wie das Zielpublikum des designierten T9A-Neueinsteigers.


    Ganz offen: Ich empfinde den Aufbau einer Armee ziemlich einfach.

    ... weil Du nunmal schon bis zum Hals drin steckst im Warhammer-Sumpf. ;)


    [Wenn ich jetzt losziehe und mich in 'nem Oldtimer Forum registriere, weil ich mir 'nen '69 Mustang aufbauen will, steh ich auch erstmal auf dem Schlauch, wenn es darum geht wo ich denn noch Ersatzteile herbekomme. Für Schrauber, welche sich schon seit Jahren in dem Metier orientieren wird es kaum ein Problem sein mir ein paar Links oder Adressen hinzuwerfen, aber für mich ist das schon ein ganz schöner Wurf. Und dann muss ich mich von da an immer noch orientieren und motivieren, um in die Details zu gehen und zu schauen welche Teile ich denn nun verbauen kann und welche nicht. Die meisten Fans würden intuitiv sicher gern original Teile verbauen, bevor sie sich alternativen Herstellern und Replikas widmen. Kann sein, dass die alten Hasen da die genauen Vor- und Nachteile kennen. Aber Du musst zugeben, dass da jeder Neuling froh wäre, wenn er mal in eine Garage eingeladen würde und aus erster Hand erfahren und sehen könnte wie die Cracks das machen. Diesen Jungss selbst mag gar nicht mehr vor Augen schweben wie haarstreubend der Einstieg ins Schrauber Hobby doch mal gewesen ist und wie wenig man tatsächlich über die grundlegendsten Dinge wusste, auch wenn man eine Vision vom eigenen Mustang gehabt haben mag.]

  • Hi Antraker,

    Danke für Dein Feedback kann Deine Argumentation aber leider nur bedingt nachvollziehen.

    Hauptsächlich versuche ich mich an Bretonen und Hochelfen und möchte ausschließlich GW und kompatible Heroic Scale Minis einsetzen, da ich doch schon einige Minis vom Hersteller habe. Daher bin ich oftmals aufgrund der Nichtverfügbarkeit am Neumarkt genervt. Erschwerend kommt dann noch eine relativ hohe Minianzahl in den Einheiten hinzu. Ich meine mich zu erinnern, dass ich für Landsknechte bei T9A Minimum 30 Minis ins Feld führen muss. Das ist ein ordentlicher Bemalaufwand und wenn man bei GW bleiben möchte, ein ordentlicher finanzieller und zeitlicher Aufwand, bis man ein passendes Angebot in der Bucht findet.


    Zu den Alternativen:

    Bretonen: Gamezone geht, aber nicht billig

    Fireforge geht max. für Bogenschützen und Landsknechte, Ritter und Pegasireiter sind zu klein

    Norbaminiaturen waren gut, habe bspw. das Trebuchet von denen, haben aber leider das Sortiment reduziert.

    Was gibt es definitiv nicht mehr:

    Gralspilger


    Hochelfen: hier gibt es meiner Meinung keine kompatiblen Minis zu GW


    Killteam, AOS, WH40K sammele, spiele ich nicht. Habe gute Erfahrung mit Steinhagel und Hail Caesar gemacht, bei dem es eher auf die Einheitenbreite ankommt. Hier würde ich mir einen Fantasyableger wünschen.

    Und GW soll einfach wieder die alten Fantasyarmeen herausbringen, wer braucht schon die Stormcast;)

    Meine (hoffentlich) wachsende KoE Armee:

    Bemalte Miniaturen:
    6 Gralsprediger, 1 Reliquie, 3 Pegasus Ritter, 1 Herzog, 1 Maid zu Pferd, 16 Bogenschützen

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    Einmal editiert, zuletzt von Sir Bhaal ()

  • Sir Bhaal

    Norba hat nicht das Sortiment reduziert.

    Die verkaufen das restliche Resin Sortiment und bringen dann alles in Plastik raus.


    Die Miniaturen kommen wieder

    Ich bin das Schwert in der Dunkelheit. Ich bin der Wächter auf den Wällen. Ich bin das Feuer das in der Kälte wärmt, das Licht das den Morgen bringt, das Horn das die Schlafenden weckt, der Schild der das Reich der Menschen schützt. Ich weihe mein Leben und meine Ehre der Nachtwache, für diese Nacht und alle Nächte die kommen werden

  • Wenn es um Bretonen geht mal tabletop-solutions schauen. Das ist ein 9th Age Hersteller, der sich auf Armeen spezialisiert hat, die gw nicht mehr herstellt. Also Khemri und Bretonen. Hab fast meine gesamt Khemri Armee von denen und die Qualität und Preis-Leistung sind absolut in Ordnung.