Warhammer Romane - TOPs & FLOPs

  • An anderer Stelle gerade was zu "Headtaker" von David Guymer geschrieben.

    Dann zu Warhammer-Romanen recherchiert.

    Nun auf die Idee gekommen, hier mal eine TOP & FLOP-Liste zusammentragen zu lassen.

    "Machen" ist eigentlich wie "Wollen" - nur krasser!

  • Ich fang gleich mal an:


    Meine TOP3:
    1.) Headtaker (David Guymer)

    2.) Tanquol-Reihe (C.L.Werner)
    3.) Schwert der Gerechtigkeit (Chris Wraight)


    Meine FLOPS:
    - Neferata (David Annandale)
    - Alle Gotrek & Felix Bücher
    - Malekith (Gav Thorpe)


    In meinem Bücherregal stehen noch diese hier, viele davon ungelesen...



    ... nämlich: Orion Trilogie, Karak-Achtgipfel, Nagash, Witch-Hunter, Vampire Wars.


    Hier kann ich Tipps gebrauchen, welche davon sind heiss und welche sch****!


    --


    Bei den Warhammer 40.000 Romanen haben mir folgende sehr gut gefallen:
    - Shrike (George Mann)
    - Indomitus (Gav Thorpe)

    - The Last Hunt (Robbie Mac Niven)

    "Machen" ist eigentlich wie "Wollen" - nur krasser!

    2 Mal editiert, zuletzt von antraker ()

  • Du willst sagen, dass Dir die G&F-Romane gefallen und Du kein Verständnis dafür hast, dass ich das anders sehe? :alien:

    So kann man das nicht sagen, nein. Vielmehr haut es mich um, dass die Titel (oder Reihen) so abgekanzelt werden, ohne dass argumentiert wird warum.

    Im Bezug auf Gotrek und Felix hätte ich von dir jetzt keine Flop-Wertung erwartet, nachdem die Thanquol Reihe zuvor bei den Top Titeln vertreten war.

    (Ist jene Reihe doch lediglich ein Spin-Off der Gotrek und Felix Reihe, welche in die gleiche Kerbe schlägt.)

    Und ja, ich weiß, du magst aus unerfindlichen Gründen C.L. Werner (sicher wegen der geteilten Skaven Affinität), aber der macht es sicher nicht besser als ein Bill King.

    (Vorsicht: Meinung)

  • Erst gestern hatte ich überlegt, so einen Faden zu eröffnen. Bisher habe ich allerdings noch nicht viel gelesen.


    Hinweis: Je kürzer die Rezension, desto besser das Buch.


    Zaragoz (Brian Craig / Brian Stableford)

    Ein interessanter Anfang der Orfeo-Trilogie, welcher als Schachtelgeschichte aufgebaut ist. Hier berichtet Orfeo von seinen eigenen Erlebnissen im estalischen Zaragoz, welches von einer bösen Clique beherrscht wird. Die Beschreibungen der Warhammer-Welt lassen stark zu wünschen übrig bzw. existieren praktisch überhaupt nicht. Für sich genommen ist die Geschichte aber nicht schlecht.


    Seuchendämon (Brian Craig / Brian Stableford)

    Die nächste Erzählung Orfeos für den arabischen Piratenfürsten, in dessen Gefangenschaft er sich weiterhin befindet. Diesmal berichtet er von der Korruption des Chaos, allerdings aus der Perspektive von Harmis Detz aus den Grenzfürstentümern. Die lange Reise der Abenteurer zu ihrem Ziel empfand ich als sehr ermüdend und auch wenig zur Geschichte beitragend. Die Auflösung am Ende ist unbefriedigend und wenig spannend. Überhaupt scheint Stableford eine Vorliebe dafür zu haben, seine Charaktere ohne eigenen Antrieb in ein Abenteuer tappen zu lassen. Das wäre kein Problem, wenn sie im Laufe der Geschichte Eigeninitiative entwickeln würden - das tun sie aber leider kaum. Orfeo fand ich als Charakter wesentlich interessanter als Harmis Detz.


    Bestien in Samt und Seide (Jack Yeovil / Kim Newman)

    Der Verfasser von Drachenfels hat hier ganze Arbeit geleistet und versetzt Jack the Ripper in die nebligen Straßen Altdorfs. Zwar kein Meisterwerk, aber doch mein Lieblingsbuch von den drei bisher genannten. Der kurzweilige Krimi packt einen bis zum dramatischen Ende.

  • Ich finde wir müssen einmal ganz kurz klären, ob es in diesem Thread ausschließlich um Warhammer-Romane in der Fantasy-Welt geht (inklusive AoS) oder generell um Romane im Warhammer-Universum?


    Ich persönlich habe deutlich mehr 40k-Romane gelesen als Fantasy-Romane und bevorzuge diese auch, da mir das Setting einer "grimdarken" Zukunft (noch) mehr zusagt als die Warhammer-Fantasy-Welt.


    Von den Fantasy-Romanen habe ich nur in die von Gotrek & Felix hineingeschnuppert. Dabei fand ich die Bände mit Thanqol wirklich großartig, da der Autor einen wirklich sehr plastisch mit in den verdrehten Schädel eines Skaven mitnimmt. Ansonsten muss ich sagen, dass es wirklich sehr lange her ist und ich sie in einem Alter gelesen habe, wo ich nicht besonders kritisch war und alles an Warhammer-Hintergrund mit Freude verschlungen habe.

    Außerdem habe ich vier Romane von Malus Dakeblade gelesen. Die finde ich wirklich sehr solide. Es gibt meist ein oder zwei Wendungen, die ich nicht vorhergesehen habe. Die Bücher waren sehr kurzweilig und haben einen immersiv in die Dunkelelfen-Gesellschaft eingeführt.

    Bretonia: 4500 Punkte, Krieger des Chaos: 7000 Punkte, Orks und Goblins: 9500 Punkte


    Blood Angels: 5000 Punkte, Imperiale Armee: 2500 Punkte, Tyraniden: 1250 Punkte


    Erebor: 1800 Punkte

  • So kann man das nicht sagen, nein. Vielmehr haut es mich um, dass die Titel (oder Reihen) so abgekanzelt werden, ohne dass argumentiert wird warum.

    Ich verstehe.

    Ich hatte hier folgendes im Sinn: Eine knackige Liste. Ohne Rezensionen, weil es die ja schon gibt. Aber so wie Du, Neithan es gemacht hast, ist es auch cool.

    Also eher ein Wegweiser. Ich persönlich kenne nämlich garnicht so viele Romane und hoffte aus den ein oder anderen Geheimtipp.

    Auch gern Diskussion, wenn man da über Kreuz liegt.


    Zu G&F morgen mehr - bin schon im Bett und es tippt sich hier doof.

    "Machen" ist eigentlich wie "Wollen" - nur krasser!

  • Meine FLOPS:
    - Neferata (David Annandale)
    - Alle Gotrek & Felix Bücher

    Verdammt, das Neferata Buch wollte ich unbedingt noch lesen. Was fandest du denn daran so schlecht? (Spoilerfrei)


    Bei den Gotrek und Felix Büchern muss ich dir recht geben. Sie sind witzig um die Warhammer Welt von einem ziemlich sicheren und lustigem Standpunkt aus kennen zu lernen, schließlich weiß man immer dass die Hauptcharaktere zu 100% Plotarmor haben und dafür finde ich sie okay. Aber Meisterwerke der Literatur sind es sicherlich nicht. Außerdem haben sie diesen typischen immer unsicher und selbstzweifelnd auftretenden blank slate Hauptcharakter in Felix, den ich absolut nicht leiden kann in Romanen.

    Gotrek finde ich da schon cooler, aber die Reihe erinnert mich zu sehr an Hohlbeins Chroniken der Unsterblichen, die ich früher mal gelesen habe, wo der Hauptcharakter eigentlich eine Felix Kopie ist und genauso wie dieser keinerlei Charakterentwicklung durchlebt, dabei eigentlich extrem kompetent sein müsste, aber irgendwie immer wie ein Schuljunge auftritt.


    Ich habe zugegebenermaßen ziemlich weniger Warhammer Bücher gelesen. Headtaker und Grey Seer, die du antraker mir zur Verfügung gestellt hast, habe ich immer noch nicht begonnen.

    Das von Suschi927 an mich ausgeliehene Nagash Buch habe ich zur Hälfte durch und finde es bisher ziemlich gut. Vor allem wie viel man über das alte Nehekhara erfährt. Die Schlachten sind auch ganz interessant zu lesen.

    'The enemy of my enemy is still my foe' - Grand Theogonist Gazulgrund

  • Es ist natürlich alles eine Frage des Blickwinkels, was erwarte ich von einem Warhammer Roman.

    Vllt sind meine Ansprüche an Belletristik auch einfach zu niedrig ;) .


    So wirkliche Flops habe ich hier nicht und auch die G&F ( Asterix und Obleix der WHF-Welt ) lese ich gerne, wobei King auch vor Long ( Die Zwergenfestung war schon recht anstrengend ) . Aber Grade die älternen Romane Darkblade, Brunner, Konrad, Space MArine , oder so ziemlich alles was noch bei Heyne erschienen ist ( Ja ja, die Kaiser-Grenadiere ) ist eigentlich sehr sehr cool.

    Auch die HH Bücher mag ich, auch wenn es hier besser und schlechter geschriebene gibt.

    Zwar kein Flop aber "anstrengend" oder besser gesagt wenig fesselnd zu lesen finde ich die meisten der neuen 40k Bücher ab "Das Dunkle Imperium" da fehlt für mich irgendwie die Dynamik / in den Bann ziehende, was die AoS Romane mMn haben.


    Natürlich gewinnt davon nix irgendeinen Literaturpreis

  • Ehrlich gesagt reizen mich die Bücher, welche irgendwelche legendären Charaktere als Titel tragen, überhaupt nicht. Ich habe irgendwann einmal „Die Rückkehr des Nagash“ zu lesen begonnen, welches mit dem Duell zwischen Arkhan und Manfred (wenn ich mich recht erinnere?) und der Gefangennahme des Großtheogonisten einsteigt. Korrigiert das gerne.


    Allerdings hat es mir überhaupt nicht zugesagt, wie diese legendären Figuren zu einfachen Romanhelden bzw. -antihelden wurden, deren innerste Gedanken vulgär nach außen gestülpt wurden. Das entzaubert die Warhammer-Welt einfach.


    Eventuell werde ich allerdings „Skarsnik“ lesen, da hier wieder eine Schachtelerzählung vorliegt und man die Geschichte wohl nicht aus seiner Perspektige zu hören bekommt.

  • Also ich hab n paar von den Büchern gelesen. Das meiste länger her.


    "Skavenslayer" fand ich supergut. Die Ratten, das Imperium, Maschinerie und das gesprochene "thanquol" fand ich super - erinnere mich bis heute daran (war aber auch Sommer damals und ich jung...).


    Der Rest von Gotrek und Felix in Perpetuierung, wie Trance Hill und Dub Spencer - routiniert.


    Malus Darkblade, denkt mal drüber nach! da heißt jemand malus, cui bono? fragt der Schelm.

    War Pflichtleküre für Taktiker die Academy Trained sein wollten und zu wenig Geld für das Siegel der 9, Flotte hatten... schlägt seinen Vetter Drizzt Do Urden doch tatsächlich (der auch seine Momente hat, aber irgendwann hat es mich geschledeuert bei Drizzt, im Realm der 1001 Neuerscheinungen, kindle-bibliotheken, Verleihungen und doch mal n Jahr Pause mit Barbaren im Eis und unter der Erde, der Menschenfreund und Botschafter der Liebe, aber am liebsten allein und überhaupt..).


    Malus ist halt ein Dunkelelf und steht dazu. Auch der Anfang mit Segeln und Saufen etc. diese Cruise. Ich sag mal: Super! Mitfahren muss aber nicht sein.


    Meine Entdeckung war Konrad, Das habe ich mehr aus Langeweile gekauft und es war wie das Hobby selber.


    Später ist es mir gelungen noch ein Thanquol feat. Bonesplitter (?) Büchlein zu lesen und das hat mich auch bisschen happy gemacht.


    Es gab dann noch Malekith (und danach wollte ich bei Gefallen Nagash erwerben), aber ich habs halbgelesen in der S-Bahn verloren...


    Die Tatsache das mein persönlicher Jugendheld Egrimm van ein Büchlein bekommen hat ist super nice. Ich habs gelesen und ja, bin froh drüber.

    [da kann man viel zu sagen, zu Welten, Erwartungen, Freiheiten eines Autors, "Regelmechanismen" (<- spannend), etc.]


    Ich persönlich lese (nach "Ice and fire") jetzt bei zuviel Zeit Elric von Melnibone (malus??) oder zufälliges aus der realen Welt gegriffen. Da gibt es ab und an bessere Unterhaltung als wenn ich Rothfuss etc wieder- und wiederempfohlen kriege. Was ich gelesen habe von ihm, war gar nicht verkehrt, aber wenn der Held so ÜBER ist, dann brauche ich strengere Regeln.

    "Chaos isn`t a pit..." by Littlefinger

  • Oh. Ich hab Gotrek & Felix gesuchtet. Bis Vampirslayer (ca. Band 6) waren die alle super. Die hab ich auch mehrfach gelesen. Danach wurde es bissel chaotischer im wahrsten Sinne, aber ich hab trotzdem alle Heime stehen. Ich hab noch einen relativ neuen Band wo es zu den Gruffkönigen geht (Band ca. 15). Der war nicht besonders. Hab ich bisher auch nicht fertig gelesen.


    Zwischendurch hab ich noch die Ulrika Bücher gelesen. Die sind meine absoluten Favoriten. Auch alle mehrfach gelesen.


    Drachenfels war eher ein Abstecher. Generell finde ich Warhammer Romane top.

    Wer Lust hat, findet hier Schlachtberichte von mir:
    (Hauptsächlich Waldelfen, Vampire, Tiermenschen)

  • Ich frage mich gerade, ob wir nicht schon mal einen vergleichbaren Thread hatten,

    aber ich könnte den verwechseln mit dem "Bücher, Bücher,Bücher"- Bereich,

    wo wir auch Kurzrezensionen dazugefügt haben. Auf jeden Fall haben

    wir da auch Bücher empfohlen und vor anderen "gewarnt".


    Ich habe buchstäblich eine ganze Wand voll mit Black Library Büchern.

    aber es gibt für Fantasy viel weniger Auswahl als für 40k.


    Eine Top 3 bekomme ich nicht zusammen, aber highlights waren:

    Skarsnik( sein ehemaliger menschlicher Gefangener erzählt die Geschichte Neithan ), Fell Cargo(Dan Abnett), die imperiale Trilogie(Iron company, Grimblade,Call to arms: verschiedene Autoren).

    Als sehr solide habe ich Vampire Wars und Malus Darkblade empfunden, mittelmäßiger dagegen viele Titelheldengeschichten(Konrad, Luthor Huss, Ludwig Schwarzhelm).

    Witchhunter hat mich auch nicht vom Hocker gerissen.


    Dass es mich aber absolut gepackt hat, habe ich hier (anders zum Beispiel bei der 40k Ghaunts Ghost Reihe) seltener erlebt.

  • Sehr interesanter Thread.

    Hab für meine Verhältnisse mittlerweile viele Warhammer Romane gelesen. :D Betonung liegt auf meine Verhältnisse. Leider gibt es nicht so viele auf Deutsch. Mein Englisch ist nicht so geil und deswegen will ich nichts Englisches lesen


    Top Titel


    Ulrika (alle 3 Bücher) Hat mich einmal gepackt, weil es um Vampire geht und meines Erachtens spannend geschrieben wurde. Die tollkühne Heldin, die keine Vampirin sein möchte, sich dagegen wehrt und irgendwann doch schwach wird.


    Die Elfen Trilogie fand ich auch sehr gut geschrieben. Wie sie Brutalität der Dunkelelfen verdeutlichen, ist herrlich. Die beschriebenen Schlachten lesen sich spannend.


    Skarsnik einfach ein schöner Einblick in die Ork, aber vor allem in die Goblinwelt.



    Die von Carstein Reihe fand ich nicht schlecht. Zählt aber nicht unter die Top 3. Bedauerlicherweise ist mir das letzte Buch kurz vor Beendigung des Buches weggelaufen.


    Das Buch Der Verrat der Elfen habe ich angefangen, muss aber gestehen, dass ich Zwerge so unfassbar langweilig finde, dass ich es erstmal zur Seite gelegt habe.


    Der Aufstieg des Nagash hat Beorn noch.


    Die zwei uralten Bücher auf dem Bild Drachenfels und Harlekin habe ich noch nicht gelesen.


    Aktuell lese ich Luthor Huss und der Plan war eigentlich irgendwann mit G&F abzufangen.






  • Ich habe mittlerweile eine Menge Bücher aus der Warhammer-Welt angesammelt, aber einiges davon noch nicht gelesen:



    Ich finde den Thread sehr interessant, aber eine TOP/FLOP-Liste scheitert halt auch immer an den speziellen Geschmäckern, was man ja schon nach den ersten Beiträgen hier bemerkt hat, hehe. Trotzdem möchte ich dazu etwas schreiben, weil ich das Lesen von Geschichten als einen ganz tollen Aspekt des Hobbys empfinde.


    Zuerst einmal kurz eine Frage:

    Ja ja, die Kaiser-Grenadiere

    Das verstehe ich nicht. Ist das ein Buch oder eine schlechte Übersetzung?


    Dann muss ich mal eine Lanze für Gotrek & Felix brechen, ganz subjektiv natürlich, also meine eigene Lanze, weil ich die Reihe immer noch super finde!

    Aber Meisterwerke der Literatur sind es sicherlich nicht

    Dem stimme ich zu. Sie sind halt unterhaltsam, wobei es ab Band 7 mit diesen magischen Portalen und Wurmlöchern anfing, mich zu verlieren. Band 8 mit den ferngesteuerten Orks, wenn ich mich richtig erinnere, war dann total komisch. Es wurde wieder ein bisschen besser. Aber ich habe dann einfach nur noch konsumiert, weil ich ab den ersten Büchern süchtig war. Ich habe sogar noch Bücher außerhalb der Reihe gesucht und gelesen und wurde da immer mehr enttäuscht. Serpent Queen, The Anthology und so weiter. Aber ich habe vor kurzem angefangen, die Hörbücher zu hören und es macht sehr viel Freude! Zwei kurze Beispiele: Ich musste laut lachen, als Felix berichtet, dass sie unehrenhaft aus der Nulner Kloakenwache entlassen wurden und das jetzt ein neuer Tiefpunkt sei. Man merkt häufig, dass der Autor den Plot, sich und den Leser nicht so ernst nimmt, dass Felix sich selbst auch immer wieder in blöde Situationen bringt, weil er früher einfach zu viele Detlef Sierck-Stücke gelesen hat, in denen die Helden eben so heldenhaft handeln, wie er beim Duell gegen den Geheimdienstchef der Nulner Kurfürstin. Aber trotzdem ist er dann irgendwo ein Held, mit dem man sich identifizieren kann, was für das eigene Lesen schon wichtig ist. Mit Gotrek kann ich das beim besten Willen nicht. Wie gesagt, alles ganz subjektiv.


    Ganz kurz dazu:

    Duell zwischen Arkhan und Manfred

    Ich erinnere mich, dass ich sowas mal in einem der bescheuerten End Times-Bücher gelesen habe, oder? Ein Duell der beiden auf einer Brücke? Kann mich aber auch irren. Die gesamte End-Times-Reihe sortiere ich zu den FLOPs. Allein, den seit zwei oder mehr Editionen verprügelten Bretonenspielern, die ohne Armeebuch am Boden liegen, nochmal kräftig in die Weichteile zu treten, indem man sagt, die Herrin des Sees war nur eine Elfin, die die ganzen stolzen Ritter also irgendwie an der Nase herumgeführt hat, finde ich gemein. Aber jetzt wird ihnen ja eine freundliche ToW-Hand gereicht, hoffentlich reißt die nicht ab, ist ja zum Teil aus Resin. Die beiden Gotrek & Felix-Bücher von den End Times haben mich auch enttäuscht.


    Ich hatte Malus Darkblade sehr gut in Erinnerung, habe es zumindest sehr gerne gelesen, alle fünf Bände. Aber das

    im Realm der 1001 Neuerscheinungen, kindle-bibliotheken

    hat mich daran erinnert, dass es doch ein paar merkwürdige Stellen gibt. Irgendwo auf irgendwelchen Treppen und Räumen und nichts ist echt, alles undurchsichtig. Er wird doch auch einmal an anderer Stelle wirklich maximal gefoltert oder? Und dann geht es einfach weiter und er hat sich erholt? Ist schon länger her, alles in allem aber von mir eine Empfehlung dafür.


    Ich mache es jetzt kurz, ich habe zwei Bilder gemacht, weil ich meine Sammlung eh umräumen musste.


    Zum einen hier meine TOPs:



    Und hier meine FLOPs:


  • Ich habe mittlerweile eine Menge Bücher aus der Warhammer-Welt angesammelt, aber einiges davon noch ..............

    Bei den Tops sind ja teilweise Bücher dabei die man so gar nicht mehr bekommt, würde ich mal behaupten. Was wirklich schade ist. 🙄


    Und das einige Bücher einfach nicht übersetzt werden ist noch ärgerlicher.

  • Das verstehe ich nicht. Ist das ein Buch oder eine schlechte Übersetzung?

    Tendentiel ehr "schlechte Übersetzung", wobei eigentlich auch das nicht ...

    Heyne hatte die Übersetzungslizend für den dtsch Raum von Boxtree ( später von GW ) und hat die Romane ohne kenntniss des Ganzens oder lektur von GW übersetzt.

    Da Heyne auch Eigennamen mitübersetzt hat ( über diese Praxis wir sih ja auch bis heute gestritten ) und auch eine Sinnübeersetzung betreiben hat, sind da halt interessante Wortschöpfungen .

  • Ich fand die beiden Sturm des Chaos Bücher gut, Botschafter der Schlacht und Die Fänge des Bären. Hab sie ziemlich genau vor einem Jahr nochmal gelesen und kann ich empfehlen.

    Bei Gotrek und Felix habe ich den ersten Band gelesen und war auch enttäuscht. Vielleicht lese ich mal die restlichen, das sind ja nicht so Kurzgeschichten wie in Band 1.

    Magie ist Physik durch Wollen. Muss man wissen!