Systemvergleich AoS, WHFB, METT, 9th Age, KoW, Warhammer 40.000

  • Liebe Hobbyisten,


    vielleicht gibt/gab es das Thema so oder in ähnlicher Form schon hier oder anderswo.

    Wenn das so ist - sagt mir wo und wir müssen hier nicht diskutieren.


    Ansonsten würde mich folgendes interessieren:

    Wie seht Ihr die oben genannten Spiel-Systeme vergleichend?


    Im Einzelnen interessiert mich:

    1. Für wie Einsteiger-Freundlich haltet Ihr das jeweilige System?
    2. Wie hoch ist der notwendige finanzielle Aufwand?
    3. Welches Spielsystem ist stärker von Glück abhängig, welches weniger stark?
    4. Bei welchem Spielsystem entscheidet die Liste mehr als das Können des Spielers über das Resultat?
    5. Wie abwechselungsreich findet Ihr das jeweilige System?
    6. Wie steht es mit der Dauermotivation? Nimmt der Spielspaß mit häufigem Spielen eher ab oder zu?
    7. Welche Systeme sind Eurer Meinung nach intern gut gebalanced, welche weniger gut?
    8. Bei welchen Systemen fixt Euch der Hintergrund richtig an, wo findet Ihr in den Hintergrund nicht rein?
    9. Wie stark beeinflusst Magie/Psi das Spiel? Wie sehr ist Magie/Psi vom Glück abhängig?
    10. Gibt es Armeebuchleichen? Oder kann man alles spielen?

    Die zu diskutierenden Spielsysteme würde ich gern begrenzen auf:

    • Warhammer Age of Sigmar
    • Warhammer Fantasy Battles
    • Warhammer 40.000
    • Kings of War
    • Fantasy Battles 9th Age
    • Herr der Ringe/Der Hobbit/Mittelerde Tabletop

    Gern würd dich die Fragen griffiger machen, jedoch ist es derzeit bei mir nur so ein "Gedankengewaber", denn ich kreise derzeit um WHFB, 9thAge, WH40K und AoS.


    Vielleicht ein paar provokante Thesen als Anreißer?


    Man hört:

    AoS ist einsteigerfreundlicher. Man braucht nicht so viele Modelle und kann alles spielen, was man mag. Auch soll es schneller sein als WHFB und 9th Age. Stimmt das so weit?
    Ich habe es selbst noch nicht gespielt (abgesehen von einem Skirmish-Turnier), sehe jedoch ab und zu in unserem Tabletop-Laden, wie das so abläuft: die haben eigentlich genaus so viele Minis auf dem Tisch wie bei WHFB mit gleicher Punktzahl. Die Spiele dauern (für mich als Außenstehenden) ewig und letztlich prügelt man aich hat irgendwo in der Mitte.


    Über 40K wird derzeit gejault, dass das Balancing völlig im Eimer ist und nur bestimmte Völker/Fraktionen wirklich hart aufstellen und spielen können.
    Ich bin von den Necrons zu den Space-Marine gewechselt diese Liga-Saison und wundere mich, wie wenig die Space-Marines können (wenn man nicht Papa Schlumpf spielt).
    Knights und Deathguard find ich frech stark, von Drukhari hört man übles. Mich ärgert, dass PSI (und vor allem dessen Abwehr) nicht allen Völkern zugänglich ist.


    9th Age finde ich intern sehr ausgewogen. Jedoch sind mir die Einheiten zu sehr Stromlinie und zu wenig individuell. Damit meine ich vor allem, dass z.B. meine Skaven jegliche lustigen death-or-glory Zufälligkeiten eingebüßt haben. Ich habe aber das Gefühl, dass in jedem Volk unterschiedliche Listenkonzepte gespielt werden können und es so etwas wie "Armeebuchleichen" kaum noch gibt. Die Magie finde ich sehr ausgewogen und zuverlässig, ich mochte aber auch dieses Alles-oder-Nix-Gefühl in den WHFB Magiephasen.


    WHFB wird irgendwie immer "mein System" bleiben, auch wenn es von 9th Age bei mir abgelöst ist. Ich spiele 9th Age immer vor dem Hintergrund von Warhammer (also quasi nur: neue Regeln, neue Namen, alter Fluff).


    Zu HdR/Hobbit/METT kann ich wenig sagen: Modelle und Fluff sind für mich extrem gut. Dass man viele erzählerische Missionen spielen kann (und mMn auch sollte!) finde ich genial. Da will ich wirklich anfangen! (Spätestens, wenn mein Kleiner 6 Jahre ist). :]


    Nun Ihr!
    Besonders interessant für mich wäre der Vergleich WHFB/9thAge versus AoS von Spielern, die beides spielen.

    "Es gibt nichts Gutes - außer: Man tut es!"

    Einmal editiert, zuletzt von antraker ()

  • Über 40k


    Punkt 1: Mit den 3 Grundboxen, die in jeder preislichen Lage sind ist der Einstieg mehr als nur einfach und durch das einführen der Macht Punkte + das beiliegen der Einheitenwerte in jeder aktuellen Box hat man einen guten und schnellen überblick der Modelle. So kann man früh und schnell einfach losspielen, dazu sind die 8 Seiten des Kostenloses Grundregelwerk mehr als nur verständlich und oft so einfach geschrieben das man das zu oft übersieht.


    Punkt 2: Dank der Starterboxen ist der direkte einstieg echt einfach und die Kostenlosen Grundregeln führen einen schnell ins Hobby ein. Wen man aber diese erste schwelle überschritten hat könnte das etwas viel auf einmal dazu kommen, den Codex, eventuell das Grundregelwerk, + Farben Pinsel kann man auf einen Viel wirken.


    Punkt 3: Alle spiele mit Würfeln sind Glücks-abhängig, in 40K hat GW versucht dies aber durch den Einsatz von Commandopunkten das etwas zu reduzieren und der Einführung der Auren für Charaktermodelle.


    Punkt 4: Da ist 40k leider oft ein extrem beispiel für unausgeglichene Listen, liegt aber auch oft an den Spielumfeld und an der unglaublichem Möglichkeit diese Armeen auch zu Kombinieren. dazu kommt es auch an der Herangehensweise von den Spielern selber an, aber man muss hier wohl auch unterscheiden das es 2 große arten der Spielerschaft gibt mit B&B ( Bier und Brezelspieler) und Turnierspieler unterscheiden sich die von Spiel ergebenen Möglichkeiten, den jeder macht aus den Spiel ein anderes.


    Punkt 5: 40k hat aktuell weit über 1000 Einheiten, mehr muss man wohl nicht sagen ^^


    Punkt 6: ich freue mich über jedes Spiel, auch wen es 3-4 mal der selber Gegenspieler ist, Dazu hat GW und auch die Community viele Missionen und Szenarios eingebaut in 40k.


    Punkt 7: Intern ist 40k extrem umfangreich und das ist manchmal ein Problem an sich :D Die gröbsten Fehler sind von GW beseitig worden und seit dieser Edi versuchen die auch es geradlinig zu verbessern, klappt zwar nicht immer ,aber die machen Fortschritte.


    Punkt 8: Die Story um 40k ist Gigantisch und geht über 10k Jahre hin und her, in groben gibt es den Imperialen Bürgerkrieg mit den Alien Rassen, die jeder eine andere Geschichte erzählt und egal ob Mensch, Grüner wandelne Orkpilze, oder Blechroboter, jede Gruppe legt und verhält sich anders in dieser Welt.


    Punkt 9: kommt auf sein Volk an, es gibt Gruppen, die brauchen Psy/ Magie um Synergie Effekte aufzubauen und andere wissen nicht mal was Psy/ Magie ist.


    Punkt 10. Man kann alles spielen was die Regeln hergeben, nur wen man harte Turniere spielen möchte wird es oft Monoton, den dort herrscht das gesetzt der Mathematik. Aber wie zu Punkt 4. kommt es drauf an was man von sich selber erreichen möchte im Spiel.


    Ich würde gerne noch Punkt 11, einfügen, wie groß ist die Spielerschaft und eventuelle Veranstaltungen ?

    Hier kommt etwas sehr Positives für 40k, die Community versucht wirklich eine sehr breite Plakette von Veranstaltungen aufzufahren, 40k ist seit der Einführung wieder voll da und die Spielerschaft explodiert förmlich, auch kommen sehr viele alte Hasen wieder zurück zu GW.

    Warhammer 40K Armeen:
    ca 4500p+ Deadwatch, ca 3500p Craftworld, , ca 900p Astra Militarum


    Freeboosters Fate
    Amazonen 1310 Dublonen , Bruderschaft 860 Dublonen. Söldner 95 Dublonen


    Kugelhagel:

    England 2700p

    3 Mal editiert, zuletzt von Der Sigmarpriester ()

  • Ich bin nur für Warhammer hier. Ich liebe den Hintergrund (egal ob WHFB, 40k, 30k oder immer mehr auch AoS (ist ja schließlich immernoch sehr sehr jung, verglichen mit WHFB))! Ich liebe die Figuren.

    Ich würde gerne mit Gleichgesinnten schöne Schlachten und tolle Szenarien spielen und mich zum Malen und Basteln mit meinen Kumpels treffen, aber ich habe hier niemanden, also baue, male und lese ich seit meinem Wiedereinstieg ins Hobby seit ca. 4 Jahren wieder wie ein Weltmeister (Quantität :D ).

    AoS und WHFB haben für mich beide Vor- und Nachteile und WHFB stehe ich natürlich noch sehr nostalgisch gegenüber, aber wenn es kein Warhammer ist, hat es für mich gar keinen Sinn. Ich lese sehr viel und auch sehr viel Fantasy und habe allerhand fantastische Bücher gelesen, aber es gibt nur ein Warhammer. Die Figuren als etwas anderes zu benutzen oder ein gänzlich von Warhammer unabhängiges Spiel zu spielen ist für mich unvorstellbar und hätte für mich keinen Sinn. Mir ist eben der Hintergrund das wichtigste. Ohne schöne Minis hätte ich natürlich auch kein Interesse daran (schließlich mache ich ja nichts außer mich mit dem Bemalen zu beschäftigen). Aber zum Glück gefällt mir der Stil der meisten Figuren.

    Für mich kommt alles andere gar nicht erst in Frage.

  • 1. Einsteigerfreundlichkeik

    • Warhammer Age of Sigmar: Von den Grundregeln her sehr gut geeignet für Anfänger, bietet aber auch hohes Frustpotenzial
    • Warhammer Fantasy Battles: Relativ komplex und mMn nach 9th Age am "ungeeignetsten" für Anfänger
    • Warhammer 40.000: siehe AoS
    • Kings of War: einfacher als Fantasy, schwerer als AoS, Mittelfeld
    • Fantasy Battles 9th Age: sehr komplex und immernoch durch die Turnierszene geprägt, für mich absoluter "Verlierer" in dieser Kategorie
    • Herr der Ringe/Der Hobbit/Mittelerde Tabletop: simpel, gut gebalanced, schnell, für mich das perfekte Einstiegssystem (und war 1624 auch mein erstes TT)


    2. Finanzieller Aufwand

    • Warhammer Age of Sigmar: naja, man kann mit einer Start Collecting loslegen, aber das Spiel beginnt eigentlich auch erst bei 1250+ Punkten. Je nach Volk ist AoS auch echt extrem teuer, vor allem durch die Großmodelle. Und man braucht garantiert nicht weniger als bei Fantasy.
    • Warhammer Fantasy Battles: Je nach Edition recht unterschiedlich. Die 8te hat wesentlich mehr Masse benötigt und man braucht etwa das Gleiche wie in AoS, bei älteren Editionen kommt man mit relativ wenig Geld gut klar.
    • Warhammer 40.000: Teuer, einfach nur teuer. Außer man spielt Custodes, da bekommt man bei Wayland für 180€ eine 2000P-Armee (natürlich weiß ich das nur REIN ZUFÄLLIG!)
    • Kings of War: Gemäß dem Falle, das man die "Originalminiaturen" benutzt, sehr günstig.
    • Fantasy Battles 9th Age: Gleiches Niveau wie AoS und 8te Fantasy
    • Herr der Ringe/Der Hobbit/Mittelerde Tabletop: Recht günstig, außer man will FW-Gedöns. Da man wenige Modelle benötigt, kommt man hier insgesamt wohl am billigsten.


    3. Glücksfaktor

    • Warhammer Age of Sigmar: Sehr hoch
    • Warhammer Fantasy Battles: 5-7 nicht so entscheidend, 8te schon mehr, aber nicht so extrem wie in AoS oder 40k
    • Warhammer 40.000: Sehr hoch
    • Kings of War: gering
    • Fantasy Battles 9th Age: gering
    • Herr der Ringe/Der Hobbit/Mittelerde Tabletop: mittelmäßig


    4. Listeneinfluss

    • Warhammer Age of Sigmar: sehr hoch
    • Warhammer Fantasy Battles: 5-7 40-50%, 8te mehr
    • Warhammer 40.000: sehr hoch
    • Kings of War: kenn ich mich nicht gut mit aus, würde aber auch eher zu einem moderaten Einfluss tendieren
    • Fantasy Battles 9th Age: moderat
    • Herr der Ringe/Der Hobbit/Mittelerde Tabletop: recht wenig.


    5. Abwechslung

    • Warhammer Age of Sigmar: Für mich gefühlt immer dieselbe Leier. Viele Optionen sind einfach super schlecht, weshalb fast überall die gleichen Konzepte zu sehen sind
    • Warhammer Fantasy Battles: 5-7 sehr vielseitig, in der 8ten ging durch das Hordensystem viel Abwechslung verloren
    • Warhammer 40.000: vor allem kompetitiv extrem öde, ansonsten fehlt auch bei normalen Spielen die Abwechslung, da viele Armeen ihren Charakter verloren haben. Vor allem Space Marines und Eldar sind nur noch ein Schatten ihrer selbst.
    • Kings of War: Ich denke, hier geht sehr viel.
    • Fantasy Battles 9th Age: Weniger als 5-7te Fantasy, mehr als die 8te
    • Herr der Ringe/Der Hobbit/Mittelerde Tabletop: Je nach Sortiment, ein sehr abwechslungsreiches Spiel


    6. Langzeitmotivation

    • Warhammer Age of Sigmar: kommt aufs Spielerumfeld und die eigene Armeewahl an
    • Warhammer Fantasy Battles: Die 6te Edition, bzw. das Update der 7ten beschäftigen mich noch immer, also da ist die Motivation hoch. Die 8te ist wohl eher nicht soooo motivierend, gerade für Anfänger.
    • Warhammer 40.000: kommt aufs Spielerumfeld und die eigene Armeewahl an
    • Kings of War: keine Ahnung, hab bis jetzt aber nur Gutes gehört.
    • Fantasy Battles 9th Age: Für Kompetitive Spieler auf alle Fälle lohnenswert.
    • Herr der Ringe/Der Hobbit/Mittelerde Tabletop: Immer gut, wenn man mal zwischendurch was Kleines spielen will, weshalb es eigentlich immer wieder mal ausgepackt wird.

    7. Balancing

    • Warhammer Age of Sigmar: Balancing, was ist das?
    • Warhammer Fantasy Battles: 5-7 gutes Balancing, 8te eher nicht so gut, was aber vor allem auch den schlechten Releases lag (Skaven, Bretonen, Tiermenschen). Ansonsten sind die Elfen einfach nur dumm.
    • Warhammer 40.000: Hey AoS, das frag ich mich auch immer wieder.
    • Kings of War: Von dem was ich bis jetzt erlebt habe, relativ gut
    • Fantasy Battles 9th Age: sehr gut
    • Herr der Ringe/Der Hobbit/Mittelerde Tabletop: sehr gut

    8. Wie homoerotisch ist der Hintergrund?

    • Warhammer Age of Sigmar: Für mich einfach nur grausam, diese Fluffvergewaltigung der Fantasyvölker/Charaktere tut mir in der Seele weh.
    • Warhammer Fantasy Battles: aus der Liste eindeutig der Beste, bis auf die EndTimes
    • Warhammer 40.000: Sehr geil, bis der Schlumpf wiederkam.
    • Kings of War: ???
    • Fantasy Battles 9th Age: ???
    • Herr der Ringe/Der Hobbit/Mittelerde Tabletop: Herr der RInge ist einfach geil. Spätestens wenn man die Schlacht auf dem Pellenor sieht, muss man es einfach lieben. Und die Bücher sind auch klasse, zumindest wenn man nicht die Erstausgaben (sowohl deutsch als auch englisch) liest :D .


    9. Magie und so

    • Warhammer Age of Sigmar: Naja, je nach Volk sehr viel oder auch mal garkein Einfluss. Und wie sehr man jetzt vom Glück reden kann, wenn man teilweise plus 89 (geschätzt) auf den Zauberwurf bekommt, ist auch so ne Sache :D
    • Warhammer Fantasy Battles: 5-7te hatte sie Einfluss, aber dieser war nicht absolut spielentscheidend und war auch nur begrenzt vom Glück abhängig. Die 8te war ohne Stufe 4er quasi eine automatische Niederlage, wenn der Gegner einen entsprechenden Magier dabei hatte, ansonsten war alles rund um die Magie sehr ans Glück/Pech gebunden
    • Warhammer 40.000: Psi ist eigentlich ganz ok momentan, lediglich der Fokus von Völkern wie Eldar und GK, auf psionische Macht ist viel zu gering. (Mein Geschmack)
    • Kings of War: geringer Einfluss (???)
    • Fantasy Battles 9th Age: ein wichtiges, aber nicht übermächtiges Element, mit weniger Abhängigkeit vom Glück, als die 8te.
    • Herr der Ringe/Der Hobbit/Mittelerde Tabletop: Magie ist größtenteils eher ein Gimmick und nicht so wirklich stark. Ausnahmen bestätigen die Regel.


    10. Armeebuchleichen

    • Warhammer Age of Sigmar: Armeebuchleichen? Die gibts, sogar Einige. Aber es gibt auch ganze Leichenvölker.
    • Warhammer Fantasy Battles: 5-7te hielt sich das noch in Grenzen ("suboptimale" Einheiten), in der 8ten war es aber echt nicht mehr schön.
    • Warhammer 40.000: Ach, doch nicht in 40k! Nicht wahr Taktischer Marine und Banshee :) ? Wie gehts eigentlich dem Grey Knight, dem wir letztens begegnet sind? Ist er wirklich von der Brücke gesprungen?
    • Kings of War: Gibt es eher weniger, denke ich zumindest.
    • Fantasy Battles 9th Age: Wenige
    • Herr der Ringe/Der Hobbit/Mittelerde Tabletop: Wenige

    Warhammer Fantasy 8., 7., 6. Edition: Orks und Goblins, Imperium, Oger, Vampirfürsten

    Kriegerbanden: Waldelfen, Tiermenschen, Zwerge und siehe Fantasy

    Spaßprojekt: Erstes Imperiales Himmelsschlachtschiff


    Warhammer 40k: Orks, Imperial Fists, Eldar, Exoditen


    Herr der Ringe: Gondor und Dol Amroth, alles andere ein bisschen


    Necromunda: neu: Orlock, alt: Arbites Selbstbauprojekt


    Nicht GW-Systeme: keine, weil nur GW-Fanboys als Mitspieler :(

  • Ah, so was hat man schonmal versucht zu untersuchen bzw. eine Befragung durch geführt...hier vielleicht ganz interessant. Für die neunte Zeitalter (Ninth-Age) hier allerdings nur Version 1.1 und 1.3. (also veraltet) sowie aber auch die Beta (sehr ähnlich der 2.0 Goldedition).


    Link


    Das Meinungsbild ist wenig überraschend...


    AoS glänzt durch leicht zu erlernende Regeln..und bietet einen guten Hintergrund bzw. "nimmt die Spieler mit" ...wobei hier WHF natürlich am stärksten ist mit seinem reichen, über mehrere Jahrzehnte gewachsenen, Hintergrund und Geschichten.


    Beide schmieren aber auch bei Balance und robustem Regelwerk ab.


    Keine Überraschungen also bei den Produkten aus dem Hause GW.


    KoW und Ninth Age glänzen dagegen mit Balance und robusten Regeln...bieten aber weit weniger Hintergrund und können die Dpieler nicht so sehr abtauchen lassen . Allerdings ist Kow leichter zu erlernen als die Beta 9Age..oder eben WHF (auch hier keine Überraschungen)...dafür gilt Kow allerdings eben als etwas eindimensional

  • Viel habe ich dazu nicht mehr zu sagen. Hat DickerOrk schon sehr ausführlich und fast punktgenau gesagt. Leider hat er auch recht mit kompletten Frationen die Leiche darstellen. Siehe Kharadron Overlords was mit die Motivation an deren Bemalung komplett genommen hat. Aber das die Spiele mit ner schlägerei in der mitt enden sehe ich nicht so wirklich da es ja mega viele missionen gibt. Da liegt eher der Fehler in den Spielern die denkenmann muss immer alles platthauen egal was die Mission sagt. Net denen habe ich teileweise schon den Zahn gezogen und es ist immer wieder lustig zusehen wenn alles platt gemacht wurde von mir ich aber trotzdem mehr Punkte hab und gewinne. ^^

  • Ich würde gerne noch Punkt 11, einfügen, wie groß ist die Spielerschaft und eventuelle Veranstaltungen ?

    Guter Punkt! Wird 9Th-Age sich halten, wenn kaum/keine Spieler nachkommen? Der typische Tabletop-Lebenslauf endet ja oft dann, wenn die Jungs dann unterm Pantoffel und am Wickeltisch stehen (ja, mir ist klar, dass sehr viele hier im Forum da eine Ausnahme darstellen, aber auf jeden von uns kommen Legionen an Spielern, die an dem Punkt ausgestiegen sind imho).

    bietet aber auch hohes Frustpotenzial

    Magst Du das erklären? Woher kommt der Frust?

    war 1624 auch mein erstes TT

    Mann, wusste gar nicht, dass Du schon soooo alt bist. :D

    das Spiel beginnt eigentlich auch erst bei 1250+ Punkten

    Wieviel Minis sind das dann ungefähr (Elite-Armee, Durchschnittsarmee, Massenarmee)?

    bekommt man bei Wayland für 180€ eine 2000P-Armee (natürlich weiß ich das nur REIN ZUFÄLLIG!)

    Ja. Ist klar.:saint:

    Vor allem Space Marines und Eldar sind nur noch ein Schatten ihrer selbst.

    Bei Eldar weiß ich das nicht, von den Space-Marines bin ich extrem enttäuscht. Ich hatte Anfang der 7. Edition angefangen, die zus sammeln und mich zu begeistern. Nun sind sie bezüglich Fluff eher fade (und mMn eine der schwächsten Fraktionen, wenn man von Gullideckel absieht).

    Für mich einfach nur grausam, diese Fluffvergewaltigung der Fantasyvölker/Charaktere tut mir in der Seele weh.

    110% zustimmung. Das ist es, was mich am meisten schreckt: Ich befürchte, es stellt sich einfach kein gutes Kopfkino ein!

    Warhammer Fantasy Battles: aus der Liste eindeutig der Beste, bis auf die EndTimes

    Was kritisiertst Du an EndTimes? (Abgesehen davon, dass die Bücher unser System zerschlagen haben)
    Ich liebe die Bücher bis auf das Ende des letzten Bandes und den blöden Mannfred.

    zumindest wenn man nicht die Erstausgaben (sowohl deutsch als auch englisch) liest

    Was ist an denen verkehrt?

    Warhammer Age of Sigmar: Armeebuchleichen? Die gibts, sogar Einige. Aber es gibt auch ganze Leichenvölker.

    Magst Du ein paar nennen? Insbesondere Leichenvölker?

    KoW und Ninth Age glänzen dagegen mit Balance und robusten Regeln...bieten aber weit weniger Hintergrund und können die Dpieler nicht so sehr abtauchen lassen . Allerdings ist Kow leichter zu erlernen als die Beta 9Age..oder eben WHF (auch hier keine Überraschungen)...dafür gilt Kow allerdings eben als etwas eindimensional

    Komisch, dass KoW trotzdem nicht Fuß fasst. Müsste es doch bei so hübschen Minis... :arghs:


    ----


    Interessant, dass HdR als das das Stiefkind von GW so gut abschneidet. Eigentlich klarer Gewinner, oder?

    "Es gibt nichts Gutes - außer: Man tut es!"

  • Warhammer Fantasy 8., 7., 6. Edition: Orks und Goblins, Imperium, Oger, Vampirfürsten

    Kriegerbanden: Waldelfen, Tiermenschen, Zwerge und siehe Fantasy

    Spaßprojekt: Erstes Imperiales Himmelsschlachtschiff


    Warhammer 40k: Orks, Imperial Fists, Eldar, Exoditen


    Herr der Ringe: Gondor und Dol Amroth, alles andere ein bisschen


    Necromunda: neu: Orlock, alt: Arbites Selbstbauprojekt


    Nicht GW-Systeme: keine, weil nur GW-Fanboys als Mitspieler :(

  • Zitat von DickerOrk

    Ja, Marines sind echt einfach kacke und das CA hat ja deutlich gezeigt, wie wenig GW davon hält, dieses Volk wieder in die richtige Richtung zu lenken. Hauptsache Primaris pushen, das wars. Eldar sind zwar eins der drei stärksten Völker, aber das auch nur durch 4-5 Einheiten. Der Rest ist kompletter Müll und Fluff ist auch nicht wirklich vorhanden (aussterbendes Volk mit extremen Psifähigkeiten. Was hat man? 2 Psifähigkeiten auf den Psionikern und Spam starker Einheiten)

    Kommt drauf an wo man spielt, auf Turniere ist es wirklich so, aber dieses Problem hat man auch fast mit jeden Codex. Wen wir schöne entspannte spiele aufbauen, macht jede Einheit wieder sin und ist auch sehr entspannt zu spielen. Dieses Powerspiel ist nicht sonderlich gut für 40k, den darauf ist es wirklich nicht aufgebaut.

    Warhammer 40K Armeen:
    ca 4500p+ Deadwatch, ca 3500p Craftworld, , ca 900p Astra Militarum


    Freeboosters Fate
    Amazonen 1310 Dublonen , Bruderschaft 860 Dublonen. Söldner 95 Dublonen


    Kugelhagel:

    England 2700p

  • Hat ja nicht umbedingt was mit Powerspiel zu tun, wenn man für quasi fast geichen Punkte ein doppelt so gutes Modell erhält. Manche Einheiten wie z.B. Skorponkrieger passen einfach nicht in das aktuelle 40k, wo alles einen riesigen Berg an Attacken/Schüssen/Schaden hat. Das Spiel bräuchte eine drastische Entschleunigung, um solche Einheiten wieder spielbar zu machen.

    Oder eine andere Sache: tryharded ein Imp-Spieler, weil er imperiale Soldaten mitnimmt? Nein, tut er nicht. Es ist halt seine Standardeinheit, bloß ist diese sowas von pervers Effizient, was das Preis-Leistungsverhältnis angeht, das da kaum eine andere Standardauswahl im Spiel mithalten kann (eventuell Feuerkrieger und DE-Krieger in Venoms). Und das sogar ohne eventuelle Synergien.

    Man muss nicht Listen auf Turnierebene schreiben, die Unterschiede und die Sinnlosigkeit bemerkt man auch in normalen Spielen.

    Warhammer Fantasy 8., 7., 6. Edition: Orks und Goblins, Imperium, Oger, Vampirfürsten

    Kriegerbanden: Waldelfen, Tiermenschen, Zwerge und siehe Fantasy

    Spaßprojekt: Erstes Imperiales Himmelsschlachtschiff


    Warhammer 40k: Orks, Imperial Fists, Eldar, Exoditen


    Herr der Ringe: Gondor und Dol Amroth, alles andere ein bisschen


    Necromunda: neu: Orlock, alt: Arbites Selbstbauprojekt


    Nicht GW-Systeme: keine, weil nur GW-Fanboys als Mitspieler :(

  • Genau das ist der Knackpunkt, Skorpionkrieger, Banseehs, Feuerdrachen spiele ich fast immer und die sind für unsere Spiele sehr stark.

    Bei GW spiele muss man selber bestimmen wie stark eine Liste wird um ungefähr den gleichen Spaß zu haben

    Warhammer 40K Armeen:
    ca 4500p+ Deadwatch, ca 3500p Craftworld, , ca 900p Astra Militarum


    Freeboosters Fate
    Amazonen 1310 Dublonen , Bruderschaft 860 Dublonen. Söldner 95 Dublonen


    Kugelhagel:

    England 2700p

  • Tut mir leid, aber so wie das gemacht ist kann ich keine ordentlichen Zitate machen. :alien:


    Antraker: Mann, wusste gar nicht, dass Du schon soooo alt bist. :D

    Dicker Ork: Man braucht halt ein bisschen Zeit, um so viel Plastikmüll anzuhäufen wie ich ^^

    Drazk: Nö. :tongue:


    Dicker Ork: Ich habe beim aktuellen Nachtgoblinrelease zugeschlagen (wie sollte ich da auch widerstehen können :( ) und werde diese wohl notgedrungen in AoS spielen müssen, wenn ich sie nicht nur irgendwo hinstellen möchte. Aber sie werden für mich immer die kleinen, grünen Fieslinge aus dem Weltenrandgebirge sein ^^ .

    Drazk: Wie alles hängt es immer von den Spielern ab. Ich würde mich sowohl freuen mit AoS Regeln vor dem WHF Hintergrund zu spielen als auch Regeln für die ganzen Einheiten/ Armeen aus AoS für WHF zu schreiben und nach denen zu zocken (in Gotrek & Felix gab's ja sogar ein Luftschriff, also wieso nicht sogar die Kharadron Overlords spielen? Und der ganze Rest kommt vll. aus dem Teil der Welt, den man nur von den Karten kennt: Stormcasts, Idoneth Deepkin).





    Kommt drauf an wo man spielt, auf Turniere ist es wirklich so, aber dieses Problem hat man auch fast mit jeden Codex. Wen wir schöne entspannte spiele aufbauen, macht jede Einheit wieder sin und ist auch sehr entspannt zu spielen. Dieses Powerspiel ist nicht sonderlich gut für 40k, den darauf ist es wirklich nicht aufgebaut.

    Ich finde es auch immer wieder bemerkenswert, wie oft sie versuchen Szenarien und Open Play zu betonen. In den Schalchtberichten im White Dwarf steht dann oft (so "oft" wie ich eben WD lese) drin, dass sie open play spielen, aber es nach Punkten balancen. Einfach um die Beschränkungen auszuhebeln. Man muss einfach Glück haben um gleichgesinnte zu finden. Mir kommt's leider auch so vor, als gäbe es mehr Leute die lieber durch's Schreiben ihrer Listen und kompetitives Spielen gewinnen wollen als schöne (visuell und mit Hintergrundgeschichte) Schlachten zu schlagen. Man könnte so viel machen und hätte sowas wie Armeebuch Leichen nicht, wenn's nicht dieses powergaming gäbe.

  • Warhammer Fantasy 8., 7., 6. Edition: Orks und Goblins, Imperium, Oger, Vampirfürsten

    Kriegerbanden: Waldelfen, Tiermenschen, Zwerge und siehe Fantasy

    Spaßprojekt: Erstes Imperiales Himmelsschlachtschiff


    Warhammer 40k: Orks, Imperial Fists, Eldar, Exoditen


    Herr der Ringe: Gondor und Dol Amroth, alles andere ein bisschen


    Necromunda: neu: Orlock, alt: Arbites Selbstbauprojekt


    Nicht GW-Systeme: keine, weil nur GW-Fanboys als Mitspieler :(

  • GW ist wirklich etwas eigen was ihre Spiele und die Balance angeht, mit den Indexe und der Einführung der 8ten war das noch recht übersichtlich und ab der Einführung der Codex wurde erst eine neue Powerspirale wieder hochgezogen,

    Besonders 40k 8te sehe ich immer noch als eine art BETA Edition an, da GW zwar versucht eine art Balance rein zubekommen, die zwar immer noch reichlich Macken hat, aber es lässt sich besser spielen als die 7te.

    Besonders wie Dicker Ork es auch beschrieben hat, fällt es mir auch leichter eine starke Imp Truppe aufzustellen als zum beispiel Eldar oder Dosen. Wichtig ist für mich das beide Seiten in etwas gleich stark vertreten sind und dann kommen die schönen spiele von alleine.


    Warum auch immer finden sich aktuell immer mehr Spieler die weg von den harten spielen wollen und mehr richtig Spaß Runden gehen möchten.

    Warhammer 40K Armeen:
    ca 4500p+ Deadwatch, ca 3500p Craftworld, , ca 900p Astra Militarum


    Freeboosters Fate
    Amazonen 1310 Dublonen , Bruderschaft 860 Dublonen. Söldner 95 Dublonen


    Kugelhagel:

    England 2700p

  • Problematisch ist halt, das z.B. Tau und Imps intern ziemlich gut gebalanced sind. Sie können quasi spielen was sie wollen und haben trotzdem viel Potenzial, gerade wenn sie auch noch den ersten Zug bekommen. Selbst wenn die Spieler Mist stellen wollen, geht das mit diesen Völkern nicht wirklich :D . Andere Völker wie Orks oder Eldar können das hingegen sehr gut. Das macht es halt echt schwierig, da einen Ausgleich mit anderen Völkern zu finden. Und die großen Ritter muss man auch komplett verbannen aus solchen Spielen ^^ .


    EDIT: Wird das nicht langsam etwas zu offtopic ^^ (@Mods)

    Warhammer Fantasy 8., 7., 6. Edition: Orks und Goblins, Imperium, Oger, Vampirfürsten

    Kriegerbanden: Waldelfen, Tiermenschen, Zwerge und siehe Fantasy

    Spaßprojekt: Erstes Imperiales Himmelsschlachtschiff


    Warhammer 40k: Orks, Imperial Fists, Eldar, Exoditen


    Herr der Ringe: Gondor und Dol Amroth, alles andere ein bisschen


    Necromunda: neu: Orlock, alt: Arbites Selbstbauprojekt


    Nicht GW-Systeme: keine, weil nur GW-Fanboys als Mitspieler :(

  • LOW sind eine ganze andere Klasse an Spielstärke, oft spielen wir nur 1000-1500p und besonders dort sind die wen man nicht drauf eingestellt hat zu oft ein Spielbrecher.

    darum haben wir sie schon zu 95% aus allen klein spielen verbannt :D


    Was wirklich lustig ist, sind versuche mit einer Armee eine ausgewogene Liste zu schreiben für 1000p, womit auch Spielanfänger zureckt kommen. :D Solch eine Messlatte ist wirklich nicht einfach zu setzen.

    Besonders GK sind ja ein gutes beispiel wie schwer es ist die aufzustellen, außerhalb von solche Funnyspielen sind die fast zu 100% verschwunden.


    Auf der anderen Seite hat GW auch mit den neuen Crimson Fist wieder ein Bock geschossen was die harten Spieler wieder freudiges Kopfkino beschwert hat.

    Warhammer 40K Armeen:
    ca 4500p+ Deadwatch, ca 3500p Craftworld, , ca 900p Astra Militarum


    Freeboosters Fate
    Amazonen 1310 Dublonen , Bruderschaft 860 Dublonen. Söldner 95 Dublonen


    Kugelhagel:

    England 2700p

    1. Für wie Einsteiger-Freundlich haltet Ihr das jeweilige System?
      40k: Mäßig
      AoS: Sehr
      9th Age: Gar nicht
      WHF: Gar nicht
    2. Wie hoch ist der notwendige finanzielle Aufwand?
      40k: 400€+ für eine 2000 pkt armee (Schätzwert), der Preis kann um 20-30% gedrückt werden durch schlaues Einkaufen.
      AoS: ähnlich wie bei 40k, obowhl man oft alte WHF Armeen günstig auf ebay bekommt.
      9th Age: Wohl das günstigste der drei, da kein Händler "vorgeschrieben" ist. Wobei das hier auch der Nachteil ist, weril die Armeen vieler Gegner wie ein bunt-gemischter unzusammenhängender Haufen aussieht und man sich unmöglich merken kann welcher Held was ist bei dem Regenbogen Wirrwar der verwendeten Figuren. Visuell so gar nicht meins.
      WHF: 600€ + (je nach Armee)
    1. Welches Spielsystem ist stärker von Glück abhängig, welches weniger stark?
      Alle vier ähnlich.
    2. Bei welchem Spielsystem entscheidet die Liste mehr als das Können des Spielers über das Resultat?
      bei allen.

    3. Wie abwechselungsreich findet Ihr das jeweilige System?
      40k: Je nach Stand des Chapter Approved
      AoS: Sehr
      9th Age: Mittelmäßig
      WHF: Kaum
    4. Wie steht es mit der Dauermotivation? Nimmt der Spielspaß mit häufigem Spielen eher ab oder zu?
      40k, Aos bleiben durchweg spaßig
      9th Age bleibt evtl. für die comp. Leute spaßig, für mich aber gar nicht mehr. Selbiges für WHF
    5. Welche Systeme sind Eurer Meinung nach intern gut gebalanced, welche weniger gut?
      aSoiaF, der Rest ist GW typisch ohne gute Balance. 9th Age hat eine mittlere Balance wobei das Spielgefühl der Armeen darunter leidet (zu viel Gleiches).
    6. Bei welchen Systemen fixt Euch der Hintergrund richtig an, wo findet Ihr in den Hintergrund nicht rein?
      AoS ist super gut. 40k ist okay (es geht immerhin vorwärts), WHF war auch grandios. Die 9th Age Story lässt schon soi lange auf sich warten, die interessiert mich überhaupt nicht mehr.
    7. Wie stark beeinflusst Magie/Psi das Spiel? Wie sehr ist Magie/Psi vom Glück abhängig
      40k: Je nach armee kann psi dominieren.
      AoS: Magie hat eher einen kleinen Einfluss (Ausnahme: Tzeentch und Nagash)
      WHF: Gamebreaking und reines Glückspiel
      9th Age: Super Systen mit einem geringen Glücksfaktor. Allerdings ist Magie hier m.M.n. auch zu stark ähnlich wie im alten WHF. Den richtigen Zauber durchzubringen ist oftmals ein sicheres Todesurteil für den Gegner (tjada habe ich jetzt doch +3 Widerstand gezaubert, viel Spaß beim nichts gegen mich machen...).
  • Ich finde diesen Thread sehr interessant, aber es ist auch sehr schwierig sich bei all den Meinungen ein Bild zu machen. Hier hängt einfach sooo viel von der eigenen Wahrnehmung ab. Selbst was Dinge wie Armeegrößen bzw. Kosten angeht, die ja eigentlich ziemlich objektiv zu bewerten sein müssten, gehen die Meinungen stark auseinander.


    Ich hatte befürchtet dieser Thread endet recht schnell in einem "System-Krieg" aber zum Glück war das anders. Zum eigentlichen Thema kann ich leider nicht soviel beitragen da ich nur AoS aktiv gespielt hab. Aber das ist meiner Meinung nach sehr einsteiger-freundlich.

    Ein Zwerg friert nicht! Er zittert vor Zorn, weil es nicht noch kälter ist!

  • Hier hängt einfach sooo viel von der eigenen Wahrnehmung ab. Selbst was Dinge wie Armeegrößen bzw. Kosten angeht, die ja eigentlich ziemlich objektiv zu bewerten sein müssten, gehen die Meinungen stark auseinander.

    Da geb ich Dir Recht.


    Ich kann den meisten Leuten hier z.B. keineswegs zustimmen, dass der Einstieg in Warhammer oder 40k in irgend einer Weise kompliziert sein soll. Auch für 9th Age mag das nur bedingt stimmen.


    Mein erstes Spiel in Warhammer lief in etwa wie eine Partie Age of Sigmar 1.0 ab. Zwei Leute hockten sich auf den Teppich und stellten die Minis auf welche sie sich gerade gekauft hatten. Die zwei Wochen vor dem Spiel hatten sie damit verbracht sich die Regeln im Regelbuch durchzulesen und die eigenen Armeebücher zu studieren. Bis zum Tag des ersten Spiels waren auch schon gut 25 bis 50 Prozent der Modelle angemalt. Auf der Seite meines Mitspielers waren das 24 Skinks und 20 Saurus Krieger mit einem Helden drin. Auf meiner Seite waren es 10 Ungors, 2 Minotauren und ein Großhäuptling. Wir stellten uns in einer Entfernung auf, die der Maximalreichweite der Kurzbögen der Skinks entsprach und legten los. Dabei hangelten wir uns am mitgelieferten Spielzugleitfaden entlang, auf dem Schritt für Schritt jedes Stichwort gelistet war, welches einen daran erinnerte was als nächstes dran war. Rundenbeginn (Ansage) > Bewegen > Schießen > Nahkampf > Magie Ebenso waren die wichtigsten Grundregeln kurz zusammengefasst und übersichtlich dargelegt auf einer Doppelseite zu finden. Nur hin und wieder mussten wir das Regelbuch zur Hand nehmen, um die eine oder andere Sache nachzuschlagen. Aber wir hatten die Regeln ja zuvor bereits studiert und waren somit ganz gut für das Spiel gerüstet. Punktekosten, Limits und dergleichen sind für Einsteiger in der Regel nicht so wichtig wie Spaß mit den Minis zu haben, in die man sich verguckt hat. So war das bei uns auch und wir hatten eine großartige Zeit. Das war unser Einstieg und er war keineswegs schwerer als der in HeroQuest.


    Von da an begannen wir unsere Trüppchen nach und nach auszubauen. Man stolperte beim Lesen und Studieren über viele Regeln, welche man vorher noch nicht kannte oder beachtet hatte. Das Spiel nahm an Komplexität mit jedem Mal zu, genau wie die Anzahl der Modelle auf dem Schlachtfeld. So wuchs alles in Größe, Umfang und Begeisterung. Für mein erstes Warhammer 40,000 Spiel kann ich ähnliches sagen. Wir Neulinge kamen mit unseren paar Minis zu einer gefestigten Spielerrunde dazu, welche die Neulinge eingliederte und ihnen erlaubte ihre Modelle in die Armeen auf dem Tisch einzufügen. Dann ging die Luzi ab und wir lernten alles (wie) im Spiel. Viele Grundlagen waren uns aus Fantasy bekannt und der Rest fügte sich nahtlos und logisch zusammen. Am Ende des Abends hatten wir einen riesen Spaß gehabt und waren in 40k eingestiegen. Ebenfalls, kein Hexenwerk. Grundsätzlich gestaltete sich der Einstieg in beide Systeme so wie Games Workshop es heutzutage für Neueinsteiger in ihren Fantasy Ableger zu gestalten versucht: Such dir aus was dir gefällt, lies dir die Regeln durch und steig direkt ein. Alles was du wissen und bedenken musst, findest du auf zwei Seiten des Leitfadens. Punkte? Ach was, vergiss Punkte. Damit kannst du dich auch später noch auseinander setzen.

    Genau so lief es und genau so kann es auch heute laufen, wenn nicht eine Horde von Veteranen es den Einsteigern unnötig kompliziert macht und auf eine Weise vorbetet, die möglich aber nicht nötig ist.


    Zugegeben: Wir hatten eben nicht den Anspruch die Spiele so zu spielen wie erfahrene Turnierspieler, mit genügend Erfahrung und einer umfangreichen Modelle Sammlung, das Jahre später tun würden. Aber weder war uns bewusst, dass es sowas überhaupt gibt, noch waren wir von Leuten umgeben, die uns hätten einreden wollen, dass man das Spiel so zu spielen habe. Aus diesem Grund habe ich auch nie verstanden wie man sich so aufregen kann, dass es bei Age of Sigmar grundsätzlich keine Punktekosten gibt. Wer sowas unbedingt braucht und will, kann sich ja das Upgrade, in Form dieses Generalshandbuchs, kaufen. Aber notwendig ist es - gerade für Einsteiger - überhaupt nicht.


    Wenn ich die Einschätzungen oben so lese, habe ich bei den Meisten das Gefühl, dass die Leute sowohl bei 40k als auch bei Warhammer Fantasy immer nur die (je) 8. Edition im Hinterkopf haben und der implizierte Anspruch mitschwingt, das Spiel so zu spielen wie "Veteranen" das tun. Alles Andere scheint irgendwie ausgeblendet zu werden, auch wenn diese letzten Editionen weder lange am Markt waren/sind, noch den Hochpunkt der beiden Spielsysteme markieren. (Es sei denn man entscheidet sich dazu das persönlich so sehen zu wollen.)


    Meiner Meinung nach sind gerade Warhammer 40,000 und Warhammer Fantasy viel mehr als nur 2 Spiele und auch weit mehr als nur 2 Editionen.


    P.S.: Warhammer Fantasy Playsheets: Grundspiel & Magie




  • Ich gebe das Merrhok recht. Gerade unter den Punkten "preis" "einsteigerfreundlichkeit" bzw "Komplexität" liegt der Einfluss klar auf Seiten der Spieler. (Auch wenn natürlich ein RB leichter oder schwerer formuliert sein kann. 9th age wurde hier glaube ich als das schwerste Spiel zum Einstieg herausgehoben. Startet man aber mit dem Quick Starter sehe ich da keine Probleme für Hobby Neulinge)

    Schließlich hat man die spielgrösse und das Wachstum der eigenen Armee in der eigenen Hand.

    Hinweise "erfahrener" Spieler können da maximal einen Marker darstellen, wohin die Reise noch gehen kann.