• Freut mich das dir mein Faden gefällt! Sowas motiviert.:]

    2020-07-10 WIP Schrecksteingemäuer

    Felsen ist soweit fertig. Fehlt nur noch ein wenig Streu.

    2020-07-10 WIP Schrecksteingemäuer

    Der Turm war mir viel zu hell lackiert... Mangels Struktur, Geewees Bausatz ist schon arg billig gegossen, habe ich darauf verzichtet, den Turm einfarbig zu gestalten und dann schön zu brushen. Einen Teil der Originalsteine habe ich belassen, das meiste aber mit verschiedenen Grautönen aufgepeppt!

    2020-07-10 WIP Schrecksteingemäuer

    Detail von der selbstgeschnitzten Treppe

    Freue mich über Kommentare.

    Es buckeln und huckeln die Gnomen vom Berge,

    mit Kiepen und Körben die Wichtel und Zwerge,

    von Klippen und Klüften hinunter zur Klause,

    zu bergen die Schätze im schützenden Hause.

  • Wenn ich mir alte Burgen, Türme und Ruinen so vor meinem inneren Auge passieren lassen, so hab ich für mich abgespeichert, dass bei diesen zwar die Steine immer leicht unterschiedlich aber eigentlich nie signifikant anders ausgesehen haben, da ja nicht allzu viel verschiedene Steinbrüche als Quellen genutzt wurden. Insofern ist es halt schon auffällig, wenn bei deiner Ruine ein Sandstein neben einem Granit sitzt... ? Aber vielleicht täuscht es auch auf dem Bild. Ich würde dann ggf. versuchen den Ton der Steine in dem Fels darunter mit aufzunehmen. Wirkt ggf etwas harmonischer?!? ? Und das Rot des Fenster /Türrahmen springt mich persönlich etwas zu sehr an aus dem Grau heraus. Aber das ist mein persönlicher Geschmack...

    • Offizieller Beitrag

    von Jungingen Vergiss nicht, dass es sich um einen Ort der Magie handelt! ;) Die Steine wurden (aufgrund ihrer magischen Eigenschaften) aus aller Herren Länder zusammengetragen. (Die Meisten davon nicht auf natürliche Art und Weise.)

    Bei einem regulären Wehrturm würde ich Dir aber absolut beipflichten. :thumbup:

  • Lustig, ehrlich gesagt genau so einen Hintergrund habe ich mir für das bunte Mauerwerk vorgestellt! Die roten Tür-und Fensterrahmen sind vom Vorbesitzer tot angemalt worden.

    Ich bin mir noch nicht zu 100% sicher ob ich das lasse... Eigentlich gefällt mir der Kontrast echt gut. Bisher habe ich nur ein kleines Fenster grau bemalt. Übrigens ist auf der Innenseite des Gemäuers ne zugemauerte Tür, außen dagegen drei schädelverschlossene Türen, innen ein kleiner Fensterrahmen, außen ein großer. Beides wieder mit schaden vollgestopft... Sind schon ein paar Dinge die mir nicht so gut gefallen.

    Dagegen gefallen mir die vielen kleinen Details gut. Kleine Meteoriten ( Merrhok was zeigt der, irgendwas mit Sigmar Hintergrund?), die Sanduhren, Tzeentchs Auge unter der Treppe, das Rad der Magie auf der Bodenplatte.

    Da werde ich auch noch gut Zeit reinstecken. Der Vorbesitzer hat da einfach rot schwarz gearbeitet. Geht ja gar nicht! :]

    Wenn ich den Turm fertig habe, wird der bestimmt ein Eyecatcher auf dem Schlachtfeld. Dagegen wirken meine TTW Gebäude unauffällig.

    Bei Thormarillion gibts so kleine Ferngläser und anderes Astronomie Zeug. Da muss ich mal endlich bestellen. Fackeln für die Wand vllt. Alternativ habe ich tolle Kohlekörbe die ich endlich mal bemalen will. Mal sehen was da so geht.

    Es buckeln und huckeln die Gnomen vom Berge,

    mit Kiepen und Körben die Wichtel und Zwerge,

    von Klippen und Klüften hinunter zur Klause,

    zu bergen die Schätze im schützenden Hause.

  • von Jungingen Vergiss nicht, dass es sich um einen Ort der Magie handelt! ;) Die Steine wurden (aufgrund ihrer magischen Eigenschaften) aus aller Herren Länder zusammengetragen. (Die Meisten davon nicht auf natürliche Art und Weise.)

    Bei einem regulären Wehrturm würde ich Dir aber absolut beipflichten. :thumbup:

    Hmm, ein Punkt den ich nicht bedacht habe. Da hatte ich wohl nur die armen imperialen oder bretonischen Bauern im Kopf, die mühselig die Steine den Berg hochschleppen...

    • Offizieller Beitrag

    Kleine Meteoriten ( Merrhok was zeigt der, irgendwas mit Sigmar Hintergrund?)

    Aufgrund des Imperium Hintergrundes und der Darstellung von Ghal Maraz, mit allergrößter Wahrscheinlichkeit, ja. Auch wenn es den zweischweifigen Kometen in der einen oder anderen Form auch in anderen Kulturen gibt. (Die Wiederkunft Soteks - der zweischweifigen, fliegenden Schlange - ist ja z.B. im Grunde nichts anderes.)

    Der Turm hat so viele Details, da kann man sich echt drin verlieren. Von außen kann man das gar nicht alles erfassen oder auch nur erahnen.

    P.S.: Beorn hatte den Turm ja auch bereits wundervoll bemalt.

  • Kollege:

    Vielleicht versuche ich es ja doch nochmal.

    Ich werde Dir im Oktober auf die Finger klopfen, damit Du das Projekt vollendest!

    :winki:

    Der Fels ist in Grundfarbe und ich habe mein gebraucht gekauftes Schrecksteingemäuer angefangen auszubessern.

    Man, das sieht alles richtig gut aus...Bin beeindruckt und gespannt, was mich kommenden Dienstag bei Dir so erwartet!

    Ich hoffe, ich kriege es zeitlich gebacken und schreibe endlich die Geschichte zu unserer Schlacht weiter...Aber irgendwie verfliegt die Zeit so schnell und ich habe immer zu viel um die Ohren!

    :O

    Die roten Tür-und Fensterrahmen sind vom Vorbesitzer tot angemalt worden.

    Echt?!

    Wow...Also das möchte ich mir ansehen; wusste nicht, dass das geht!

    :tongue:

    Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein; es ist noch trauriger, keine zu sein...!

    :bear:

    Gerade gelesen und genau mein Ding:

    "Do more things that make you forget to check your phone"

    :winki:

    Eine Auflistung aller von mir bespielten Tabletop-Systeme und Fraktionen samt der jeweiligen Modell- und Punkteanzahl befindet sich auf meinem Profil hier unter dem Punkt:

    "Über mich"

    Einmal editiert, zuletzt von Arthurius (11. Juli 2020 um 22:21) aus folgendem Grund: Darum...!

  • Und eine neue Runde Zwerge vs. Bretonen! Heute spielen wir das Szenario Hinterhalt. 1500 gegen 1000 Punkte.

    2020-07-14 Zwerge vs Bretonen Szenario

    Es buckeln und huckeln die Gnomen vom Berge,

    mit Kiepen und Körben die Wichtel und Zwerge,

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  • Danke!

    Wir haben bis nachts um zwölf gezockt. Ich war vom Tag echt müde, bin um halb fünf aufgestanden und hing ganz schön durch. Hat meinen eh schon rudimentären Regelkenntnissen nur bedingt weiter geholfen...

    Aber,

    den Zwergen ist mit 501 Punkten die Revanche geglückt!

    ABER, extra ein großes Aber, haben wir eine Rune von mir falsch angewendet was mir leider erst nach dem Spiel aufgefallen ist.

    Die dreifach gestapelte Kampfrune habe ich mit drei Kampfpunkten ins Rennen geschickt. Dabei bringt die dritte Rune keinen weiteren Punkt fürs Kampfergebnis, sondern erlaubt tiefgestaffelten Kampf.

    Und einige Entscheidungen waren doch recht knapp, sodass dies durchaus in Runde 4 das Spiel anders hätte sich entwickeln lassen.... Wenn ich Zeit und Muße finde, wird es hier wieder einen kleinen Bericht geben!

    Es buckeln und huckeln die Gnomen vom Berge,

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    zu bergen die Schätze im schützenden Hause.

  • Danke, und das wichtigste habe ich natürlich vergessen. Es hat wieder Spaß gemacht! Interessanterweise waren wir zu Beginn unheimlich fix, ich hatte keine Schussphase, Arthurius ist nur um mich rumgeflogen. Erst in der vierten Runde hat es erstmalig gekracht. Und die folgenden zwei Runden (Das Szenario geht 5 Spielzüge), hatten wir dann doch ganz schön zu tun, Stichwort multiple Nahkämpfe. Aber ihr werdet schon noch was zu lesen bekommen.

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  • Zwerge vs. Bretonen mit dem Szenario „Hinterhalt“

    Heute spielen Arthurius und ich das Szenario Hinterhalt aus dem Quellenbuch der fünften Edition Warhammer Fantasy. Im Zentrum des Spielfelds stellt die eine Fraktion (meine Zwerge) seine komplette Streitmacht in eine Himmelsrichtung ausgerichtet auf. Der Gegner (Arthurius‘ seine Bretonen) greift aus zwei Richtungen an, dadurch ist ein Angriff in den Rücken sehr wahrscheinlich und die Punkte ungleichmäßig verteilt. Während die Zwerge 1500 Punkte auf die Platte bringen, sind es bei den Bretonen 1/3 weniger: 1000 Punkte.

    Hier unsere Armeelisten:

    1500 Punkte Zwerge

    1 Kommandant 286,0 Pkt. 19,1 %

    2 Helden 346,0 Pkt. 23,1 %

    1 Kerneinheit 415,0 Pkt. 27,7 %

    2 Eliteeinheiten 455,0 Pkt. 30,3 %

    0 Seltene Einheit

    Gesamt: 1502,0 Pkt. 100,1 %

    *************** 1 Kommandant ***************

    Fürst

    - General

    - Zweihandwaffe

    - Schildträger

    + - 1 x Snorri Flitterhelms Meisterrune

    - 1 x Wutrune

    - 1 x Schmetterrune

    - 1 x Gromril-Meisterrune

    - Steinrune

    ---> 286 Punkte


    *************** 2 Helden ***************

    Thain

    - Schild

    - Eidstein

    + Armeestandartenträger

    - 3 x Kampfrune

    ---> 243 Punkte

    Runenschmied

    - Schild

    + - 1 x Feuerrune

    - 1 x Wutrune

    - Steinrune

    ---> 103 Punkte


    *************** 1 Kerneinheit ***************

    25 Langbärte

    - Zweihandwaffen

    - Musiker

    - Standartenträger

    - Dienstältester

    + - Rune der Unbeirrbarkeit

    ---> 415 Punkte


    *************** 2 Eliteeinheiten ***************

    20 Eisenbrecher

    - Musiker

    - Standartenträger

    - Eisenbart

    - Zwergengranaten

    + - 2 x Langsamkeitsrune

    ---> 375 Punkte

    Gyrokopter

    - Schwefelkanone

    ---> 80 Punkte


    Gesamtpunkte Zwerge : 1502

    1000 Punkte Bretonen

    1 Kommandant 234,0 Pkt. 23,4 %

    2 Helden 159,0 Pkt. 15,9 %

    1 Kerneinheit 313,0 Pkt. 31,3 %

    1 Eliteeinheit 230,0 Pkt. 23,0 %

    1 Seltene Einheit 124,0 Pkt. 12,4 %

    Gesamt: 1060,0 Pkt. 106,0 %

    *************** 1 Kommandant ***************

    Bretonischer Herzog

    - Ritter Gelübde

    + - Lanze

    - Schild

    + - Pegasus

    + - Kriegerfluch

    - Trank der Tollkühnheit

    - Siriennes Medaillon

    ---> 234 Punkte


    *************** 2 Helden ***************

    Paladin

    - Ritter Gelübde

    ---> 60 Punkte

    Paladin

    - Ritter Gelübde

    + - Gepanzertes Schlachtross

    + - Kreischende Klinge

    - Glücksstein

    - Verzauberter Schild

    + Armeestandartenträger

    ---> 99 Punkte


    *************** 1 Kerneinheit ***************

    11 Ritter des Königs

    - Musiker

    - Standartenträger

    + - Kriegsbanner

    ---> 313 Punkte


    *************** 1 Eliteeinheit ***************

    4 Pegasusritter

    - Musiker

    ---> 230 Punkte


    *************** 1 Seltene Einheit ***************

    3 Gralsritter

    - Musiker

    ---> 124 Punkte


    Gesamtpunkte Bretonia : 1060

    Und eh es los geht, hier noch einmal die passende Geschichte zu unserem Szenario aus der Feder meines Kontrahenten:

    Die Täuschung

    Er hielt seinen verzierten Helm unter seinem Arm und blickte von einer hügeligen Erhebung auf das sich ihm bietende Szenario:

    Die Flut der "Grünhäute" wurde nach konzentriertem Beschuss durch Trebuchets und Bogenschützen ausgedünnt und in der Front von einem massiven Aufgebot an Landsknechten und in den Flanken von allen zur Verfügung stehenden Rittern eingekesselt und konnte somit aufgehalten werden. Zwar waren die Kämpfe noch lange nicht vorüber und auch danach, wenn sich die Orks und Goblins wohl zur Flucht wenden würden, galt es, sie durch die gefährlichen Schluchten des Grauen Gebirges zu verfolgen, aber der Verlauf der Schlacht gefiel Cassyon de Parravon sehr. Auch die Kunde der gerade wiedergekehrten Ritter, dass sie die zwergischen Eindringlinge weiter nördlich abgewehrt und zurück über die Landesgrenze geschickt hatten, trug zu seiner Erheiterung bei. Er ertappte sich dabei, wie ein Lächeln über sein sonst eher ernstes Gesicht huschte.

    Er drehte sich um und schritt auf sein Zelt zu. Im Inneren stand sein Generalsstab, bestehend aus einigen adeligen Ratgebern, Rittern und Damen, und einige Bedienstete, die schweigend auf weitere Anweisungen warteten. Er umrundete den hölzernen Tisch, auf dem eine Karte des Landstrichs, den er so eben beobachtet hatte, ausgebreitet lag und auf der einige Holz-Figuren angeordnet standen, die die kämpfenden Abteilungen darstellten. Er stellte seinen Helm daneben ab und lies seinen Blick über die Anordnung schweifen. Es schien alles nach Plan zu verlaufen.

    Plötzlich zerriss schräg hinter ihm ein lautes Stöhnen die Stille:

    Die alte Dame, die ihn bereits seit seiner Kindheit begleitete und auf den Namen "Sarah de Gellar" hört, fiel rückwärts in sich zusammen und konnte gerade noch von ihren beiden sie ständig begleitenden Maiden aufgefangen werden. Ihr Kopf reckte sich gen Himmel, ihre Augen offneten sich und glühten und sie sprach mit einer Stimme, die nicht die ihre zu sein schien:

    "Eine Schandtat wurde verübt!! Die Verborgene Kapelle wurde entweiht und der Grüne Kelch entwendet!! Die bärtigen Kreaturen haben sich seiner bemächtigt!!"

    Erneute Stille im Zelt und fragende Blicke unter den Anwesenden. Die Dame verfiel in Ohnmacht, doch war das nichts Ungewöhnliches, wenn sie eine ihrer Visionen offenbarte. Mit einem Mal riss Cassyon beide Fäuste nach oben und lies sie wütend auf den Tisch herunterfahren, so dass sämtliche hölzernen Figuren umfielen und sein Helm über die Kante kippte. "Diese garstigen Diebe!! Sie haben uns getäuscht!! Doch dafür werden sie bezahlen!!" Und richtig:

    Die Zwerge hatten deshalb so plumpe Gebietsansprüche gestellt und die Bauern nahe der Grenze vertrieben, weil dies bloß ein Ablenkungsmanöver war, um ihr eigentliches Ziel zu verschleiern, welches etwa in jener Entfernung weiter nördlich von ihrem Täuschungsmanöver liegt, wie ein Trebuchet weit schießen kann. Sie begehrten dort das seltene Metall, aus dem der "Grüne Kelch" einst gegossen wurde. Ein altes Relikt und für viele der Gralsritter von hoher Bedeutung. Die "Verborgene Kapelle" wird nicht bewacht, da sie in einem kaum zugänglichen Wald gelegen ist und von magischem Nebel verborgen liegt. Wie die Eindringlinge den Weg dorthin finden, ins magisch geschützte Gebäude eindringen und wie sie überhaupt von der Existenz des Relikts wissen konnten, das wird wohl ein Rätsel bleiben. Doch sicher war, dass die Ritter Parravons nicht ruhen werden, bis sie es aus ihren diebischen Fingern wieder entrissen haben.

    Fieberhaft dachte Cassyon über die Optionen nach, die er nun hatte. Die meisten Kräfte waren durch die Grünhäute gebunden. Und auch wenn Zwerge nicht für ihre Geschwindigkeit berühmt sind, so hatten sie doch einen Vorsprung und es brauchte erneut eine schnelle Truppe, die sie aufspüren konnte, ehe sie zu tief ins Gebirgsmassiv entkommen konnten. Seine erste Wahl fiel erneut auf Danielargo und Augustus, doch beide waren aufgrund ihrer starken Gebietskenntnisse in den Berge unverzichtbar bei der Verfolgung und Bekämpfung der Orks und Goblins, die unbedingt vernichtend geschlagen werden mussten, damit diese Bedrohung wenigstens für einige Zeit beseitigt werden konnte.

    Während er noch grübelte, betrat ein weiterer Ritter das Zelt. Der jüngere Bruder von Danielargo wurde vor etwa einer Stunde von einer Goblin-Speerschleuder am Helm getroffen und daraufhin bewusstlos von seinem klugen Pegasus "Schattenblitz" ins Zeltlager zurückgebracht. Der Treffer hätte tödlich sein sollen, doch hatte der forsche "Danielidlo" die Gunst der "Sirienne" erworben und stand somit unter ihrem Schutz. Eben wieder zu Bewusstsein gekommen, meldete er sich im Generalszelt zurück, um erneut gegen die Grünhäute zu Felde zu ziehen, doch hatte Cassyon nun eine andere Aufgabe für ihn. Er sollte die zwergischen Diebe jagen und das kostbare Relikt zurückgewinnen. Und an seine Seite sollte sich "Royson" stellen. Der ergraute Veteran aus zahlreichen Schlachten stammt eigentlich aus dem nördlichen Herzogtum "Lyonesse" und hatte bereits bei der Abwehr ungezählter über die "Krallensee" einfallende Chaos-Invasionen mitgekämpft. Er war nur hier in Parravon, weil er zu einer Vermählung seines Cousins vierten Grades geladen war, welche allerdings bereits vor elf Monaten stattfand. Der Paladin hatte sich inzwischen mit Cassyon angefreundet, war derweil Teil seines Generalstabs und sollte nun ebenfalls auf "Zwergenjagd" gehen.

    Cassyon fragte seine anwesenden Berater, welche Ritter noch zur Verfügung standen. Bevor er eine Antwort bekam, vernahm er das Wiehern von Pferden und hörte, wie drei Schlachtrosse dicht am Zelt vorbei in Richtung Norden ritten. Ein Blick über seine Schulter in die nun leere Ecke seines Zeltes bestätigte seine Vorahnung, dass die drei Gralsritter, welche bis vor wenigen Augenblicken noch dort standen, sich im Alleingang zur Verfolgung aufgemacht haben. Zwar wäre ihm eigentlich lieber gewesen, wenn die drei stummen Wächter auf seine Anweisung gewartet hätten, doch gab es nun Wichtigeres, womit er sich befassen musste. Seine Berater konnten ihm lediglich zwei Gruppen an Rittern benennen: Eine ursprünglich aus 15 Rittern bestehende Formation königlicher Ritter war gerade zurückgekehrt, um ihre Wunden zu versorgen und ihre vier Gefallenen aufzubaren, nachdem sie eine Horde von Steintrollen bekämpft und in die Flucht geschlagen hatten und der Front-Abschnitt nun zu schmal wurde, als dass sie dort noch direkt benötigt werden würden; und es waren gerade aus einem anderen, westlich gelegenen Winkel von Parravon vier Ritter auf Pegasus herbeigeeilt, welche erst spät von der Kunde der Invasion aus den Bergen erfahren hatten und sich nun an der Abwehr der Grünhäute beteiligen wollten. Cassyon befahl Danielidlo und Royson, beide Ritter-Gruppen in Kenntnis zu setzen und unverzüglich mit ihnen zur Verfolgung aufzubrechen. Die drei Gralsritter sollten wohl nicht mehr allzu lange brauchen, bis sie den entsprechenden Grenzabschnitt erreicht und von dort aus östlich in die Berge abbiegen würden.

    Und für wahr, die drei göttlich berührten Ritter trieben ihre Rösser mit aller Kraft voran und ritten in die dem Grenzabschnitt hinter dem Waldstück, in dem die Verborgene Kapelle liegt, nächstgelegene Schlucht. Diese war schmal und mit viel Gestrüpp und Moos bedeckt, so dass das Geräusch der beschlagenen Hufe stark abgedämpft wurde. Es dauerte auch nicht lange, bis sie den Wiederhall zwergischen Gesangs von den Felswänden vernehmen konnten. Das Tal verlief in einer Biegung und als die drei Reiter sie passierten, konnten sie die diebische Truppe direkt voraus erblicken. Sie marschierte in fröhlicher Stimmung und singend voran und bemerkten die drei Ritter gar nicht, welche ihren Ritt nur leicht verlangsamten, um sich einen Überblick über die feindlichen Truppenteile zu verschaffen. Das Tal wurde an dieser Stelle durch einen spitzen Felsen, welcher sich wie eine Haifisch-Rückenflosse in die Länge zog, in zwei ungleiche Hälften geteilt; und die Zwerge marschierten südlich des Felsens entlang, da diese Passage deutlich breiter war. Die Ritter trieben ihre Rössern erneut voran und ritten nördlich des Felsens im vollen Galopp voraus, um so die zwergischen Truppen zu überholen und sich vor sie zu setzen. Als sie den Felsen hinter sich ließen, wurden sie zwar von den Überholten bemerkt und waren auch in Geschütz-Reichweite, doch nahmen die marschierenden und singenden Truppen die Ritter gar nicht zum Anlass, um irgendeiner Form darauf zu reagieren. Was könnten ihnen drei Ritter schon anhaben?! Die drei Reiter ließen noch einige Meter mehr hinter sich, bis sie eine Erhebung innerhalb der Talsenke erreichten. Dort machten sie Halt, wendeten auf der Stelle und einer der Ritter bließ in seine Fanfare. Auch das gab den Zwergen keinen Anlass, um innezuhalten und sie marschierten frohen Mutes weiter voran, als hätten sie von den Rittern gar keine Notiz genommen. Lediglich der die Truppen anführende Thain wurde wachsamer, da er ahnte, dass die Ritter bald nicht mehr nur zu dritt sein sollten. Für wahr, denn der Fanfaren-Stoß galt nicht etwa der Einschüchterung, sondern sollte er den folgenden Truppenteilen den richtigen Weg weisen. Zwar waren die Gralsritter aufgebrochen, ohne von den weiteren Planungen im Generalszelt zu wissen, doch hatten sie das Vertrauen, dass ihnen weitere Ritter folgen würden. Obgleich sie auch keine Furcht hatten und durchaus auf sich alleine gestellt die Lanzen senken und zum Angriff reiten würden, so haben sie doch aus Erfahrung gelernt, sich nicht zu überschätzen, beziehungsweise den Gegner nicht zu unterschätzen. Dennoch mussten sie bald reagieren und eine Entscheidung treffen, denn die zwergischen Truppen marschierten unbeirrt geradewegs auf sie zu und verringerten langsam, aber stetig den Abstand zu ihnen. Gerade in dem Moment, als die Ritter erneut in Geschütz-Reichweite gekommen wären, huschten fünf Schatten über die Köpfe der Zwerge hinweg und Danielidlo landete zusammen mit vier Pegasus-Rittern neben den Gralsrittern. Nun standen somit bereits acht Ritter auf der Erhöhung vor den zwergischen Truppen und der Thain gab das Signal zum Anhalten. Der Gesang verstummte und die marschierende Truppe kam zum Stehen. Sein magisches Schwert ziehend und auf die Diebe richtend, musste Danielidlo stark mit sich ringen, um nicht sofort den Angriff zu befehlen. Doch zum einen war er sich der starken zahlenmäßige Übermacht des Gegners bewusst und dass er deshalb auf Royson und die weiteren Ritter warten musste, um nicht zu riskieren, dass der Grüne Kelch ihm entgleitet. Zum anderen wollte er dem Gegner noch eine letzte Chance lassen, ohne Blut zu vergiesen diesen Konflikt beizulegen. "Gebt uns unser Erbstück heraus und wir werden Eure Leben verschohnen!!" Nachdem das Echo an den Felswänden verklungen war, folgte Stille; und die Zwerge blickten einander an. Und brachen dann in heilloses Gelächter aus. Sie gröhlten und streckten vulgäre Handzeichen in Richtung der acht Ritter. Mit dieser Reaktion hatte Danielidlo gerechnet und er erhob sein Schwert in Richtung Himmel. Genau in diesem Moment ritten die elf Ritter unter Führung von Royson um die Biegung des Tals und hielten direkt auf die zwergischen Truppen zu. Das Moos dämpfte auch das Geräusch der Hufe ihrer Schlachtrösser und auch aufgrund des zwergischen Gelächters wurden die sich in ihrem Rücken nähernden Reiter nicht bemerkt. Die Ritter formierten sich aus der Bewegung heraus zu ihrer bewerten Lanzenformation und Royson wies ihnen im vollen Galopp die gegnerische Einheit zu, die ihrem Angriff zuerst ausgesetzt sein sollte. Auf diesen Moment hatte Danielidlo gewartet. Er lies Schattenblitz sich auf die Hinterbeine aufrichten und rief mit voller ritterlicher Leidenschaft: "Zum Angriff!!"

    Quelle: Die (späte) Erfüllung meiner (Warhammer-)Träume!

    Die Aufstellungszone der Zwerge wird von zwei kompakten Kampfblöcken und einem Gyrokopter eingenommen. In den 25 Langbärten mit Zweihandwaffen steckt ein dicker Fürst auf Schildträgern, in den 20 Eisenbrechern der Thain mit Armeestandarte und ein Runenschmied. Alle Modelle sind nach Süden ausgerichtet, einen Fluss im Rücken. Im Osten und Westen stehen die Felsnadeln des Weltrandgebirges Spalier und weisen den Korridor, durch den die Bretonen die Zwerge in die Zange nehmen wollen.

    Die Bretonen stehen mit Herzog Danieldildo, 4 Pegasusrittern und drei Gralsrittern vor der Front der Zwerge, Die Ritter des Königs samt Armeestandartenträger Royson kommt in den Rücken. Die Ritter des Königs können aufgrund der sehr geringen Startzonentiefe von gerade einmal 6 Zoll, nicht in ihrer gewohnten Lanzenformation starten. Stattdessen stehen sie breiter gestaffelt und warten auf den Fanfarenstoß, um zum Angriff über zu gehen.

    los gehts!

    Zug 1:

    Die Bretonen von Süden nähren sich den Zwergenblöcken, die Ritter des Königs ziehen los, formieren sich um und bleiben in Lanzenformation vor dem Fluss im Norden stehen.

    Die Zwergenblöcke richten sich nach Süden zu ihren Widersachern aus, der Gyrokopter fliegt zu den Gralsrittern und schießt seine erste Salve ab. Seine Schwefelkanone kann keinen Treffer landen.

    mein farbloser Haufen...

    hier gibts noch viel zu tun...

    Zug 2:

    Herzog Danieldildo fliegt in Richtung der linken Flanke der Langbärte, die Pegasusritter in Richtung der rechten Flanke der Eisenbrecher. Die Lanze zieht, ohne zu marschieren durch den Fluss. Die Gralsritter rühren sich nicht vom Fleck! Worauf warten die drei Himmelhunde nur, denkt sich der Zwergengeneral… Gralsritter standen mir noch nicht gegenüber.

    Die beiden Blöcke der Zwerge richten sich in Richtung des Herzogs und der Pegasusritter aus. Die Lanze wird noch immer ignoriert. Der Gyrokopter überfliegt die Gralsritter. Leider befinden sich nur zwei Bomben in seinem Bombenschacht, die auch noch wirkungslos zu Boden fallen…


    Zug 3:

    Die Pegasusritter, die Gralsritter und die Lanze sagen ihre Angriffe auf die Eisenbärte an. Der Herzog, Überraschung zieht in Richtung Gyrokopter, statt gegen die Langbärte wie der Zwergengeneral vermutet hat. Aber was passiert da mal wieder? Der rote Baron würfelt zwei Mal die 1 und eine 2!!!! Wahnsinn, da fliegt der Kerl zwei Zoll vorwärts und wird von den Langbärten im Zug der Zwerge gar einen Flankenangriff kassieren.

    Die Pegasusritter brauchen nicht zu würfeln, kommen ohne Probleme an die Eisenbrecher heran. Die Lanze dagegen geht einmal mehr der Langsamkeitsrune auf den Leim. Die Gralsritter dagegen schaffen den Angriff und stürmen den Eisenbrechern in den Rücken! Immerhin nur ein Angriff in die Front und Rücken. Wenn da auch noch was in die Flanke gekommen wäre…

    hier schepperts endlich. Ach ja, und der Herzog ist für läppische drei Zoll in Richtung Gyrokopter abgehoben

    In den folgenden zwei Nahkampfphasen gewinnen die Eisenbrecher jeweils das Kampfergebnis. Hier ist mir die dreifach gestaffelte Kampfrune (+3 auf das Kampfergebnis, ich erwähne meine Auslegung an dieser Stelle schon einmal extra) eine große Hilfe. Beim zweiten Kampf müssen Gralsritter und Pegasusritter flüchten, die Zwerge kommen aber nicht hinterher.

    Auf Seite der Zwerge gibt es 4 Verluste, bei den Bretonen einen Pegasusritter. Die Pegasusritter fliehen, die Zwerge haben zu kurze Beine.

    Die Langbärte holen sich Herzog Danieldildo! Die vom Bretonen ausgesprochene Herausforderung konnte der Zwergenfürst für sich entscheiden und den Herzog übers Kampfergebnis in die Flucht schlagen (und überrennen!).

    Der Gyrokopter stellt sich zwischen Ritterlanze, Eisenbärte und Langbärte. Mit der Schwefelkanone kann er bei den Rittern für einen Verlust sorgen.

    Fullhouse - ich glaub mein Würfelwurf ist noch geiler!

    Zug 4:

    Die Pegasusritter und Gralsritter haben sich gesammelt und erneut in Richtung der Zwerge gedreht.

    Die Lanze rauscht in die Flanke der Eisenbrecher (4 Verluste auf Seite der Zwerge, ein Ritter bei den Bretonen), diese Eisenbrecher schaffen aber ihren Aufriebstest und bleiben standhaft.

    Die Ritter formieren sich neu und stehen für die kommende Runde fünf statt drei Modelle breit da, der Zwerg schafft ebenfalls den Moralwerttest und kann sich nun zu den Rittern drehen.

    Die Langbärte drehen sich auf der Stelle und laufen 3 Zoll vorwärts. Hier könnten die Gralsritter in die Flanke knallen.

    fünfte Runde

    Zug 5:

    Die Gralsritter greifen überraschenderweise den Gyrokopter statt der Flanke der Langbärte an, die Pegasusritter rauschen erneut in die Flanke der Eisenbrecher.

    Die Gralsritter nehmen dem Gyrokopter zwei Lebenspunkte, dieser revanchiert sich mit einem Lebenspunkt und somit einem Gralsritter, den Aufriebtest besteht der Gyrokopter knapp! Keine Punkte für die Bretonen an dieser Stelle, obwohl extra deswegen der Gyro statt der Langbärte angegriffen wurde.

    Die Langbärte kommen in den Nahkampf mit den Rittern des Königs, genauer in die rechte Flanke. Arthurius spricht eine Herausforderung aus, Paladin Royson gegen den Zwergenfürst. Durch die Kreischende Klinge muss der Fürst seinen Moralwerttest schaffen. Und dann voll auf die Zwölf! Erst ne elf, dann sogar ne doppel sechs… Der Zwergenfürst und der Zwergenhauptkampfblock (25 LB mit ZHW und vollem Kommando!) darf zwar weiterkämpfen. Aber mit zitternden Knien, vollgeschissenen Unterhosen und einem Kampfgeschick von 1 für den gesamten Block, wird es jetzt noch einmal ziemlich eng.

    Die Herausforderung wird mit einem Lebenspunkt Unterschied vom Paladin gewonnen. Durch die Konstellation der Herausforderung, steht auch nicht der gesamte Langbärte Block in der Flanke der Ritter, sondern nur ein Teil wird nicht versperrt. Einen Ritter schaffen die Jungs noch, aber für die Punkte war das nichts…

    Da der Langbärte Block noch keine Verluste zu vermelden hatte, gewinnt dieser über das Kampfergebnis haushoch. Die Ritter flüchten, die Verfolgung missglückt allerdings. Für den Gesamtsieg der Zwerge reicht es aber.

    ... viel ist ja nicht passiert, aber es hat gereicht

    Am nächsten Morgen ist Kai eingefallen, dass bei den Siegesbedingungen auch fliehende Einheiten als Verlust geltend gemacht wurden (sprich die Punkte aufaddiert werden). Dem ist allerdings nicht so, und er hat seine Fluchtdistanz nachgewürfelt und die Zwerge hatten zu kurze Beine. Dadurch reduziert sich die Punktedifferenz auf 188, statt 501 Punkten.

    Die Frage lautet jetzt natürlich und lässt sich im Nachgang nicht mehr rekonstruieren, hat die falsch ausgelegte Kampfrune das Ende des Spiels zu Gunsten des Zwergengenerals gedreht? Ich bin fälschlicherweise von +3 auf das Kampfergebnis ausgegangen, dabei hat die Kampfrune 2-fach gestaffelt eine +2 auf das Kampfergebnis und die dritte Staffelung befähigt den Block zu tiefgestaffeltem Kampf. Sicher auch nett wenn da die dritte Reihe noch mit zuschlägt, aber eben nicht durchgeführt... Meine Hausaufgaben für unsere nächste BEgegnung sind ja wohl klar, Kerl lern deine Ausrüstungsliste besser kennen. :]

    Es buckeln und huckeln die Gnomen vom Berge,

    mit Kiepen und Körben die Wichtel und Zwerge,

    von Klippen und Klüften hinunter zur Klause,

    zu bergen die Schätze im schützenden Hause.

  • Schöner Bericht und schöne Fotos. Macht Spaß zu lesen. Eine Frage kommt mir allerdings in den Sinn. Ist der kleine Bruder von Danielargo besonders fähig mit der "Lanze" oder warum verunglimpfst du den Namen? :D

    Mein Beruf und die Vorliebe für Skryre haben nix miteinander zu tun... wirklich...
    Skavenfeiertag: Jeder 13. im Monat und der 31.12. als 13ter Feiertag, an dem rituell eine große Glocke zu Ehren der Gehörnten geläutet wird (Unwissende halten das Dröhnen für laute Böller... Narren....)
    Ist es Zufall, dass in "Fullpainted" das Wort "pain" so eine zentrale Position hat? Ich denke, nein...

    Threads:
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  • Ist der kleine Bruder von Danielargo besonders fähig mit der "Lanze" oder warum verunglimpfst du den Namen?

    Ich denke es liest sich einfach sofort so, auch wenn wir jetzt die Erklärung bekommen haben, warum der Gute diesen seltsamen Namen trägt.

    Die Erklärung mit der ... Lanze, finde ich aber gut, vielleicht heißt er ja doch so und das ist der Grund. :/

  • Ein toller Bericht, danke schön. Diese bemalten Modelle und das Gelände sind super.

    Eine Frage habe ich noch zu deinen Chefkoch. Wenn ich es richtig im Kopf habe bringt doch die Steinrune nach der Gromril-Meisterrune nichts mehr oder?