Warhammer - Die seltenen Armeen

  • wenn mir das passende Modell über den Weg läuft

    Also ich wüsste da etwas:



    Was meinst Du - könnte das passen?
    Sind halt etwas zielicher, die HdR-Figuren. Aber, da das Modell allein steht und die Händlergarde ziemlich groß und massig ist, könnte es vielleicht gehen?

    "Machen" ist eigentlich wie "Wollen" - nur krasser!

  • Was meinst Du - könnte das passen?
    Sind halt etwas zielicher, die HdR-Figuren. Aber, da das Modell allein steht und die Händlergarde ziemlich groß und massig ist, könnte es vielleicht gehen?

    Das ist ein ziemlich cooles Modell und ich war schon des Öfteren kurz davor, mir diese Minis zu holen ... aber :tongue: ... das ist leider nicht das, was ich mir als Handelsfürst so vorstelle. :) Wären die Proportionen der Sänftenträger und des Getragenen vertauscht, käme es definitiv in die engere Auswahl! :tongue:

    Aber trotzdem, vielen Dank für den Hinweis! :thumbup::sekt::thumbup:

    Darf ich dir noch einen Eierflip reichen, dir was zu Essen bringen, dich in die Wüste fahren und dir den Schädel einschlagen ?


  • Heute habe ich einfach mal den Wüstenspieltisch aufgebaut, um zu schauen, wie es mit dem Gelände so ausschaut. :)

    Das Tuch ist allerdings nicht gebügelt und schlägt daher noch Falten.

    Ich bin ganz zufrieden, denn Gelände ist in annähernd ausrichender Zahl vorhanden. Es fehlen noch ein Gebäude, das ich noch zusammenbauen und bemalen muss, sowie eine zweite Oase, die seit gefühlten Jahrhunderten im Bau ist.


    Darf ich dir noch einen Eierflip reichen, dir was zu Essen bringen, dich in die Wüste fahren und dir den Schädel einschlagen ?

  • Jones : Ich werde sicherlich mal über meine Spiele berichten, aber ob das epische Schlachtberichte werden bezweifle ich. Da ist mir das Spiel wichtiger, als andauernd Fotos zu machen und zu notieren, wann etwas passiert ist. :tongue:

    Ich habe so etwas in der Vergangenheit schon mal gemacht und das hat mich im Spielvergnügen nur gestört.

    Aber einen kurzen Bericht mit ein paar Fotos zu den Spielen kann ich schon machen. :)

    ... wobei die ersten Wüstenspiele ja schon stattgefunden haben ... vor langer Zeit ... :tongue::tongue::tongue:

    Darf ich dir noch einen Eierflip reichen, dir was zu Essen bringen, dich in die Wüste fahren und dir den Schädel einschlagen ?

  • Nachdem ich die ersten beiden meiner Projekte der seltenen Armeen bei Warhammer vorgestellt habe, wird es nun Zeit, das dritte Projekt aus diesem Bereich vorzustellen. :)

    Natürlich ist es eigentlich völlig sinnfrei, nach zwei Projekten aus Arabia und Tilea, noch ein weiteres Projekt zu beginnen (... um es ganz genau zu nehmen ... es folgt sogar noch ein weiteres ... doch dazu berichte ich dann etwas später ... :tongue:). 8o

    Doch da gab es noch ein weiteres Armeebuch, das mich so richtig interessiert hat. - Wer meinen Thread bis hierher aufmerksam mitverfolgt hat, der weiß, dass noch zwei Armeebücher in der Vorstellung fehlen. - So habe ich dann ohne lange zu überlegen, das dritte Armeeprojekt im Bereich WAP begonnen: :)



    Piraten haben mich schon immer interessiert und seit meiner Kindheit bin ich ein großer Fan der "Schatzinsel". Als dann die Kinofilme "Fluch der Karibik" erschienen war es geschehen: So etwas musste es doch in Form eines Tabletop geben, oder? :/ Ja, genau! Da lief mir dann dieses Armeebuch über den Weg:



    Der Plan für eine Piratenarmee aus Sartosa nahm seinen Weg!

    Es begann mit dem Üblichen: Lesen, Übersetzen, Armeebuch drucken lassen, Minis bestellen etc. :)


    Gerne möchte ich euch dann auch hier teilhaben lassen und freue mich, wenn es unter euch auch ein paar Piratenfans geben sollte! :)


    Fangen wir also vorne an: Wo ist eigentlich Sartosa? :/


    Guckst Du hier: (... der dezente rote Pfeil hilft auch hier ein wenig bei der Suche ...)



    Der aufmerksame Bildbetrachter wird festgestellt haben, dass Sartosa nicht allzu groß und natürlich eine Insel ist.

    Doch wie genau sieht es rein geografisch auf Sartosa aus? :/


    Guckst Du auch hier:



    ... und wer bis hierhin immer noch nicht genug hat, der bekommt jetzt noch etwas zu lesen:


    Die Insel Sartosa


    Die Insel Sartosa ist eine schroffe, felsige Landmasse, die vor langer Zeit von einem (meist) schlafenden Vulkan, dem Mount Ertinia, geformt wurde. Diese Insel wird ständig von Passatwinden heimgesucht, die von Westen hereinströmen und schnelle Strömungen erzeugen, welche von den Piraten geschätzt werden, die diese Insel Heimat nennen.

    Es gibt nur wenige Strände und flache Buchten auf der Insel —poröse Kalksteinwände türmen sich viele hundert Fuß in die Luft auf. Diese Mauern sind mit einer ungezählten Anzahl von Höhlen, Tunneln und Höhlen durchzogen, von denen viele vom Wasser aus zugänglich sind, was sie für die Piraten zu ihren eigenen privaten Unternehmungen abseits der Stadt sehr interessant macht. Nur wenige der größten Höhlen, die relativ nahe der Stadt Sartosa liegen, wurden mit Gründlichkeit erkundet. Seeleute erzählen von mehreren Höhlen, die noch erforscht werden müssen, und es gibt viele Gerüchte sowie Geschichten darüber, welche Schätze, Monster, verbotene Dinge in ihrem Inneren zu finden sind.


    Dank des Mount Ertinia ist der Boden der Insel Sartosa sehr fruchtbar, aber die Fülle an Felsen und kleinen Steinen macht die Landwirtschaft zu einem mühsamen Prozess. Die meisten Bauernhöfe befinden sich in der Nähe der Stadt, mit einigen weiteren, die über die Insel verstreut sind. Die Bauern bauen vor allem Trauben, Oliven und Weizen an. Die relativ geringe Größe dieser Höfe und der gleichmäßige Appetit der Piraten bedeuten, dass die meisten Lebensmittel importiert werden müssen, um die Bewohner von Sartosa zu versorgen. Die Bauern fallen in der Regel unter den "Schutz" eines oder mehrerer Piratenfürsten, die einen kräftigen Anteil der Ernte für sich nehmen. Dafür bewahren sie die Bauern davor, von anderen Freibeutern überfallen zu werden.


    Die Gewässer rund um Sartosa sind überfüllt mit Meeresfrüchten aller Art – Fische, Tintenfische, Austern und Muscheln werden mit wenig Aufwand aus dem Wasser gezogen. Diese Fülle aus dem Meer ist die wichtigste Nahrungsquelle für die Bewohner von Sartosa, da nur wenige seriöse Geschäftsleute auf die Insel kommen, um dort Handel zu treiben.

    Die flachen Gewässer rund um die Stadt und im Nordwesten der Insel bieten auch reichliche Perlenbänke. Tatsächlich gehören die hochwertigen Perlen zu den wichtigsten Exporten von Sartosa. Die Perlenernte ist grundsätzlich schon sehr gefährlich, wird aber durch Piraten, die leichte Beute machen wollen, noch gefährlicher. Aus diesem Grund nehmen die meisten Perlentaucher den Schutz verschiedener Piraten und sonstiger krimineller Vereinigungen widerwillig in Kauf, um ihre Geschäfte am Leben zu erhalten – natürlich nur gegen einen ordentlichen Anteil an ihrer Perlenernte.


    Sartosa ist der Name der Insel und der größten Stadt der Insel. Die Insel ist eine vulkanische Formation, die von dichtem Dschungel bedeckt ist. Tief im Unterholz ist eine üppige Fauna und Flora mit Vögeln, Früchten und Wildschweinen zu finden, die eine billige Quelle von Verpflegung für die mittellosen Besatzungen, die plündernd an der Küstenlinie entlang ziehen, darstellen.

    Die Küste ist eine schnörkelige Linie von Grotten und Höhlen, mit einer fast unbegrenzten Anzahl von Verstecken, um sich vor jedem feindlichen Marineschiff zu verbergen, das es wagen sollte sich der Insel zu nähern.

    Im Süden befinden sich die Skull Sands, eine sich ständig verändernde Barriere von Sandbänken, durch die nur die eingeborenen Sartosianer navigieren können. Jedes Schiff, das auf den Sand aufläuft, gehört dem Plünderer, der es zuerst entdeckt und beansprucht, so dass Kämpfe um die Wracks an der Tagesordnung sind. Selbst Piraten laufen manchmal auf die Sandbänke auf. Allerdings werden ihre Schiffe dabei seltener zum Wrack, da Piratenschiffe für die Jagd auf Beute und zur schnellen Flucht gebaut sind und daher flachere Böden haben. Marineschiffe und beladene Handelsschiffe liegen tiefer im Wasser, und sollten sie in die Skull Sands treiben, sind sie so gut wie verloren, ohne dass die Piraten auch nur eine Pistole abfeuern müssen.



    Bis hierhin soll es für heute erst einmal genug sein. Ich hoffe, dass es euch gefallen hat und ihr neugierig seid, auf noch viel mehr von der Insel der Piraten ... :)

    In diesem Sinne, dann bis demnächst:



    Darf ich dir noch einen Eierflip reichen, dir was zu Essen bringen, dich in die Wüste fahren und dir den Schädel einschlagen ?

    Einmal editiert, zuletzt von Broadburn ()


  • ... und weiter geht es mit etwas Erdkunde: :tongue:


    Mount Ertinia, die Götter und Jack O‘ the Sea


    Sartosa wurde hauptsächlich aus einem gewaltigen Vulkan gebildet, dem Mount Ertinia, der sich vor Tausenden von Jahren aus dem Meeresboden erhob.

    Eine beliebte sartosianische-Geschichte erzählt, dass die Insel entstanden ist, als ein junger Matrose, der in den Tod gerissen wurde als sein Schiff zerstört wurde, alle Götter anrief, um ihn im Austausch für sein ewiges Treueversprechen zu retten. Keiner von ihnen reagierte, außer Ranald, der Gott der Gauner. Ranald wollte ihm gefällig sein und zwang eine Insel in einer Gischt aus Feuer und Lava aus dem Meer aufzutauchen. Diese vermessene Tat verärgerte jedoch Manann, den Gott der Meere. Um ihn zu beschwichtigen, befahl Ranald dem Matrosen, sowohl ihm als auch Manann die Ehre zu geben und beiden zu huldigen, indem er ihnen Gold und sonstiges Plündergut brachte. Der Matrose, der keine andere Möglichkeit sah, nahm die Pirateria auf, um seine Schuld zu begleichen. Er wurde der berüchtigtste Pirat aller Zeiten— Jack O' the Sea.

    Es gibt keine unzählige Geschichten, die Jack O‘ the Sea und seine Heldentaten betreffen, und er wird oftmals auch als eine Erscheinung von Ranald selbst gesehen.



    Der Berg Ertinia ist heute meistens ruhig, obwohl er gelegentlich große Dampfwolken und manchmal auch einen Aschenregen freisetzt, der manchmal auf Sartosa niederregnet.

    Die Bewohner von Sartosa sind besonders stolz auf den Vulkan, der den Horizont dominiert und sie sehen ihn als eine Art von Schutzpatron für Sartosa.

    Seefahrer, die sich den Küsten Sartosas nähern und den Vulkan am Horizont sehen können, schütten einen Becher Rum ins Meer und begrüßen den Vulkan dabei mit dem Ruf „Ertinia, Ho“.



    Darf ich dir noch einen Eierflip reichen, dir was zu Essen bringen, dich in die Wüste fahren und dir den Schädel einschlagen ?

  • ... gestern kam wieder eine Lieferung ... :party::party::party:

    ... und im Paket war u. a. mein "Adventsgeländeprojekt" :sekt: ... wer es erkennen kann, hat schon eine ungefähre Richtung, womit mein letztes Projekt beim WAP zu tun hat ... :tongue::tongue::tongue:


    Darf ich dir noch einen Eierflip reichen, dir was zu Essen bringen, dich in die Wüste fahren und dir den Schädel einschlagen ?

  • Bilbo hat keine Lust mehr auf rund?

    :tongue::tongue::tongue: Doch, doch ... das ist ja nur eine Aussparung ... da kommt noch ein Teil davor/darüber ... :tongue::tongue::tongue: ... und da ist dann fast alles rund ... :)


    ... aaaaber ... wer ist "Bilbo"? :huh::huh::huh::]

    Darf ich dir noch einen Eierflip reichen, dir was zu Essen bringen, dich in die Wüste fahren und dir den Schädel einschlagen ?


  • Sartosa

    Ein Blick hinter die Mauern der Hauptstadt der Piraten - Teil 1


    Sartosa ist aus gutem Grund als Piratenstadt bekannt. Piratenschiffe jeder Art und Größe liegen im großen Hafen vor Anker, während die Stadt reich an Beutegut ist - Gold aus dem Süden, Seide aus Arabia, Juwelen aus der Neuen Welt und erlesene Weine aus Bretonia. Die ganze Stadt lebt von den Raubzügen der Piraten, sicher in ihrem natürlichen gegebenen Schutz und dem kämpferischen Ruf ihrer Bürger.



    Da Sartosa die wichtigste Ansiedlung auf der Insel ist, sprechen die meisten Reisenden gleich von der Insel und der gleichnamige Stadt.

    Angesichts der Entfernung vom Rest des tileanischen Festlands, ist Sartosa frei von den meisten der politischen Entwicklungen, die in Tilea geschehen. Obwohl Distanz so etwas wie ein Segen ist, macht sie der unappetitliche Charakter der Stadt weniger attraktiv für jede Art von Siedler, außer den Piraten, die den Hafen gerne nutzen.


    Im Gegensatz zu Brionne (einer Stadt, die offen Piraten willkommen heißt und die Augen vor ihren Geschäften verschließt), wird Sartosa von Piraten geführt. Es wird viel härter und effizienter verwaltet als jede andere Stadt in der Alten Welt. Innerhalb der Grenzen des Hafens gilt für alle das Piratenrecht, welches Diebstahl verbietet und häufig hohe Strafen für Mörder, Diebe, Betrüger und Verräter bietet. Streitigkeiten zwischen Kapitänen werden durch den Piratenprinzen beigelegt - dem Führer der Piraten, gewählt jährlich von und durch die Piratenfürsten der Stadt.


    Die Stadt liegt hinter massiven Mauern, geschützt von riesigen Kriegsmaschinen, die in der Stadt versteckt und auch in den umliegenden Klippen versenkt sind.

    Das Meer selbst bietet der Stadt ihre stärkste Verteidigung, denn die Strecke zwischen Sartosa und dem Festland unterliegt einer tödlichen Strömung, der sogenannten Piratenströmung, die es jedem Schiff unmöglich macht, auf der Nordseite der Insel zu landen. Die Insel kann nur von Süden aus über den gefährlichen Skull Sands (Totenkopf-Sandbank) angefahren werden - eine immer wieder wechselnde Sandbank, in der unvorsichtige Schiffe auf Grund laufen. Nur die Navigatoren der Piraten können durch die verräterische Sandbank navigieren. Ihr Geheimnis zu lüften, ist ein Akt des Verrats, der auf die abscheulichste Weise, die man sich vorstellen kann, bestraft wird.

    Selbst Piratenschiffe fallen gelegentlich der Sandbank zum Opfer, wobei das Piratenrecht festlegt, dass diese Schiffe geborgen und sich genommen werden dürfen, wenn der Wind und die Gezeiten sie freigeben sollten.

    Dies führt zu heftigen Kämpfen zwischen Rivalen und der Besatzung des zerstörten Schiffes, die sich darüber ärgern, dass ihnen ihr hart erkämpfte Beute entrissen werden soll, obwohl sie bereits in Sichtweite von zu Hause sind.



    Die Stadt Sartosa besteht aus einem verrottenden Flickenteppich von vernachlässigten Gebäuden. Sie ist ist eine Anhäufung von Ruinen und Wohnungen mit Elfen- und Zwergenarchitektur, gemischt mit der von Tilea und Arabia, die von den Einwohnern nach den gelegentlichen Kanonaden durch vorbeifahrende Schiffe auf die unterschiedlichsten Art repariert wurden. Viele der Piraten Tavernen befinden sich in Höhlen, die in den Felsen eingegraben sind.

    Es wird gemunkelt, dass an verschiedenen Orten auf der ganzen Insel riesige Schatzkammern versteckt sind. Es sollte jedoch angemerkt werden, dass Karten, die in den Straßen von Sartosa gekauft wurden, wahrscheinlich nicht sehr zuverlässig sind!


    Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Stadt von zahlreichen Feinden erobert; die Norse, die Dunkelelfen, die Estalier, die Tileaner, sogar von den Arabianern. Jedes Mal trieben die riesigen feindlichen Flotten die Piraten davon, eroberten und befestigten die Stadt. Aber jede Streitmacht braucht Vorräte und anstatt den Kampf Mann gegen Mann zu führen, lauerten die Piraten den Versorgungsschiffe auf, die Lebensmittel, Gold und Munition transportieren. So dauerte es jedes Mal nur ein oder zwei Jahre, bis die Eroberer Sartosa verließen, verhungert und unbelohnt. Ironischerweise war die Stadt nach dem Verlassen der Eroberer in besserem Zustand als vor der Eroberung. Aus diesem Grund ist die Architektur der Stadt eine Verschmelzung verschiedener Stile; estalische Ziegel gestützt von Säulen der Altvorderen oder bretonische Gebäudeteile, die gewölbten arabianischen Hütten hinzugefügt worden waren.

    Das Einzige, in dem sich alle sartosianischen Gebäude gleichen, ist dass sie alle langsam verrotten und mit gesprenkelten Farben bedeckt sind, die durch Vernachlässigung entstanden ist und weil sie ständig der salzigen Meeresbrise ausgesetzt sind.

    Die Dschungelbäume von Sartosa bieten große Früchte und Brennholz, aber schlechtes Baumaterial, so dass die primäre Quelle für die Reparatur und den Bau von Gebäuden jeglicher Art aus Treibholz und nicht seetüchtigen Booten besteht.

    Zimmerleute sind sehr wertvolle Mitglieder einer Schiffsbesatzung, so das es sehr schwierig ist, einen arbeitslosen Zimmermann auf der Insel zu finden, der auch nur im Entferntesten handwerkliche Fähigkeiten hat oder nüchtern ist.



    Obwohl Sartosa eine Stadt ist, hat sie tatsächlich nur eine kleine einheimische Bevölkerung, die nur dann etwas ansteigt, wenn Piraten sich etwas länger als einen Monat in Sartosa aufhalten, um ihr schmutzig erworbenes Gold auszugeben.

    Sartosa ist eine Flickwerk-Stadt, die aus vielen verschiedenen Kulturen und Rassen, über unzählige Jahrhunderte, zusammengeschustert wurde.

    Die Häuser, welche die Straßen säumen, sind in verschiedenen Stilen, Farben und Formen, von feinsten Villen mit Stuck und roten Ziegeldächern bis hin zu Baracken, die aus Treibholz und altem Segeltuch gemacht sind.

    Im ältesten Teil der Stadt sind einige Gebäude nach alter Art aus massivem Stein gebaut und scheinbar von keinem menschlichen Geist gestaltet. Niemand weiß, wer diese seltsamen Gebäude hergestellt hat oder was ihr ursprünglicher Zweck war.


    Die Menschen von Sartosa sind genauso abwechslungsreich und unterschiedlich wie die Architektur der Stadt. Tileaner reiben sich ihre Ellenbogen an Nordmännern und Menschen des Imperiums feilschen und kämpfen mit Bretonen. Doch man kann auch noch exotischeren Menschen mit eigenartigen Hautfarben und bizarren Akzenten aus fernen Ländern auf den Straßen von Sartosa begegnen.

    Von anderen Wesen und Rassen ganz zu schweigen; Zwerge, Elfen, Halblinge, um nur einige wenige davon zu nennen.


    ... Fortsetzung folgt ...


    Darf ich dir noch einen Eierflip reichen, dir was zu Essen bringen, dich in die Wüste fahren und dir den Schädel einschlagen ?

  • Zur Abwechslung mal eine Frage: :)


    Hat jemand einen Hinweis für mich, wo ich Schwäne herbekomme, die als Reittiere für meine Halblinge dienen könnten? :/

    Ich bin da momentan etwas ratlos! ;(:D

    Darf ich dir noch einen Eierflip reichen, dir was zu Essen bringen, dich in die Wüste fahren und dir den Schädel einschlagen ?

  • Ich kann ad hoc nur mit Halbling-Hühnerreitern dienen, hier der Link!


    Edit: Es gab einen Kickstarter von minipaintlab, welcher finanziert wurde - hat Ende Oktober geendet. Das gibt es Schwanenreiter. Hier die Facebook-Seite. Da ich selber nicht auf Facebook bin konnte ich da nicht stöbern - vielleicht hilft Dir das weiter?!

  • Zanko : Vielen Dank für den Hinweis! :thumbup: Die Hühner sind klasse! :)

    Den Kickstarter mit den Schwänen habe ich bereits gesehen und auch die Entstehung in der Halblinge-Gruppe auf facebook verfolgen können. Aber leider konnte man die Modelle nur über den Kichstarter ordern und da ich bei so etwas grundsätzlich nicht mitmache, fiel das für mich flach. ;(:)

    Darf ich dir noch einen Eierflip reichen, dir was zu Essen bringen, dich in die Wüste fahren und dir den Schädel einschlagen ?


  • Sartosa

    Ein Blick hinter die Mauern der Hauptstadt der Piraten – Teil 2



    DER FELS DES JACK O' THE SEAS

    Eine seltsame Ansicht erwartet die Schiffe, die in der Piratenbucht, dem Hafen von Sartosa einlaufen.

    Eine grob gehauene Statue von Jack O' the Seas sitzt auf einem winzigen Felsvorsprung in der Mitte der Bucht und blickt auf den Horizont nach Norden. Die 20 Fuß hohe Statue zeigt einen Mann, der eine große Tasche hält.

    Niemand weiß genau, wer die Statue geschaffen hat und sie befindet sich dort schon so lange, wie jeder sich erinnern kann.

    Die Handwerkskunst ist grob und die Details sind nur schwer aus der Nähe zu erkennen. Darüber hinaus wurden seltsame Markierungen auf der Vorder- und Rückseite der Statue eingemeißelt – niemand konnte bisher feststellen, was sie bedeuten. Die Statue ist bei den Piraten und den Bewohnern der Stadt sehr beliebt. Seeleute nehmen sich ein Ruderboot zum Felsen und opfern etwas am Fuße des Felsens, bevor sie sich auf eine Seereise begeben.

    Alle paar Jahre gehen Geschichten durch die Tavernen, dass die Statue mehr ist, als es scheint – ein Schatz sei darunter begraben, die seltsame Schrift sei eine Karte oder die Statue erwacht an bestimmten Tagen zum Leben.

    Aus diesem Grund gehen einige verwirrte Narren manchmal auf den Felsen und versuchen unter der Statue zu graben, um alles zu enthüllen, was dort sein könnte.

    Bisher hatten sie kein Glück und wer sich dabei erwischen lässt, wird in der Regel geschlagen oder noch schlimmeres, da die Bevölkerung die Statue als ihr Maskottchen und Beschützer betrachtet.


    DAS KLIFF

    Sartosa ist eine hohe, senkrechte Stadt, die am Ufer einer Klippenwand gebaut wurde und die sich fast hundert Meter in die Luft erhebt. Um die Spitze der Klippe zu erreichen, haben die Bürger von Sartosa ein verwirrendes Labyrinth aus Brücken und Gerüsten direkt in den Felsen gebaut. Mehrere Häuser klammern sich an die Seite der Klippe auf dieser Masse von Brettern, Stangen und Hölzern. Einige Sartosaner schlagen ihre Häuser direkt aus dem porösen Kalkstein der Klippe selbst. Die meisten dieser Residenzen sind verqualmte Höllenlöcher, aber einige, typischerweise die ältesten, sind opulent und gut ausgestattet.


    Der Verkehr auf diesen Gerüsten ist tagsüber dicht und nicht ungefährlich, da Viehtreiber Kühe und Pferde auf die schmalen Bretter treiben.

    Der ständige Wind, der vom Meer her weht, peitscht manchmal wie ein heftiger Sturm, was das Reisen noch gefährlicher macht. Trotz dieser Gefahren akzeptieren die Menschen von Sartosa ihre tägliche Mühsal und amüsieren sich köstlich über Neuankömmlinge, die die schwindelerregende Höhe auf den klapprigen Brettern erklimmen müssen. Im Laufe der Jahrhunderte wurden eine Reihe von Seilen, Netzen und anderen Sicherheitsmaßnahmen zu den Gehwegen hinzugefügt.

    Sobald man den Gipfel der Klippe erreicht hat, breitet sich vor einem der Rest von Sartosa inmitten der niedrigen, felsigen Hügel aus. Die Stadt ist oben auf der Klippe gar nicht so überfüllt, wie in den tiefer gelegenen Stadtteilen und die feineren Häuser, Villen und Herrenhäuser der Piratenfürsten können hier gefunden werden.



    DIE DOCKS

    Sartosa ist gespickt mit zahlreichen Docks und Häfen, die Piratenschiffe, Handelsschiffe und Fischerboote beheimaten.

    Die Docks sind das ganze Jahr über angefüllt von ständiger Betriebsamkeit, Tag und Nacht, Besatzungen kommen und gehen, Schauerleute laden Vorräte und Fischer bereiten sich auf den nächsten Tag der Arbeit vor oder entladen den Fang vom Vortag. Obwohl einige Docks besser sind als andere, sind keine besonders sicher für die Unvorbereiteten oder gänzlich Unbefangenen. Nur ein Narr würde ohne mindestens ein Messer durch die Docks wandern und die meisten Menschen zeigen offen ihre Waffen, um jeglichen Ärger abzuschrecken.


    Die Docks sind in mehrere Bereiche unterteilt, die jeweils ihren eigenen einmaligen Duft, ihre eigenen Vorgaben und jeweils andere Besitzer haben.

    Schiffskapitäne, die zum ersten Mal in Sartosa anlegen, laufen Gefahr am "falschen" Dock zu landen und machen sich selbst zu Opfern, indem sie sich unfairen Inspektionen, Belästigungen und hohen Andockgebühren durch die Halsabschneider aussetzen, die diesen bestimmten Pier kontrollieren.

    Die Kontrolle dieser Docks ist in ständigem Fluss und Kapitäne, die daran gewöhnt sind, mit einer bestimmten Art von Abschaum zu handeln, können dann plötzlich einem neuen Aufpasser gegenüberstehen, wenn sie das nächste Mal zurückkehren.


    REGINA BACINI

    Das Regina Bacini liegt im äußersten Norden der Stadt und ist das beste Dock, das Sartosa zu bieten hat – was nicht unbedingt so viel sagt.

    Die größten Schiffe im Besitz der reichsten Piratenfürsten legen hier an und einige haben ihre eigenen privaten Liegeplätze.

    Die Piers sind in viel besserem Zustand als die meisten anderen, die man in und um Sartosa finden kann.

    Nur komplette Narren würden versuchen, an diesen Docks Ärger zu machen, denn die Besatzungen der besten und erfolgreichsten Piratenschiffe patrouillieren auf diesen Docks zu jeder Zeit des Tages.


    THE BLACKFISH DOCKS

    Vor langer Zeit wurden die Piers der Blackfish Docks von einer heftigen Flutwelle verwüstet. Während des Wiederaufbaus gab es großen Trubel und Streit darüber, wie sie wieder aufgebaut werden sollten. Das führte zu einer verwirrenden, verwinkelten Masse von Docks und Gebäuden.

    Diese Docks werden von der "Mittelschicht" von Sartosa verwendet – durchschnittliche Piratenkapitäne, Fischereiunternehmer und dergleichen. Viele der Blackfish-Geschäfte befinden sich direkt an den Piers, was bedeutet, dass ein Matrose nicht weit gehen muss, um alle gewünschten Dienstleistungen zu erhalten, die er nach langer Fahrt so dringend benötigt.


    Die Blackfish Docks haben sehr viele Gasthäuser, Tavernen, Garküchen und Häuser von schlechtem Ruf, die ihre beengten Piers säumen. Diese wackligen Geschäfte auf hohen Pfählen steigen mehrere Stockwerke in die Luft. Seile werden von Gebäude zu Gebäude geschlungen und zahlreiche Fahnen und Banner wehen im Wind.

    Es bringt Glück, so sagt man es zumindest, die Flagge oder das Banner eines geplünderten Schiffes auf diesen Seilen zu drapieren – einige Banner sind uralt und unvergleichbar.

    Die Blackfish Docks sind berühmt für die Händler, welche die Straßen säumen und allerlei Tand aus der gesamten Alten Welt anbieten. Die meisten dieser Artikel sind wertlos, obwohl es Zeiten gibt, in denen ein Verkäufer etwas von wahrem Wert hat. Käufer sollten sich jedoch vorsehen, da Schläger oft diejenigen ins Visier nehmen, die ihr Vermögen offen zur Schau stellen, sie nach dem getätigten Handel berauben und den Artikel, den sie gekauft haben, an den Händler zurückgeben.



    PEG STREET

    Der geschäftigste Ort in Sartosa Stadt ist die Peg Street, eine belebte Allee mit gestohlenen Waren und Geschäften, die von abends bis zum nächsten Mittag geöffnet haben.

    Es ist eine gewundene, sich schlängelnde Allee, die den Konturen des Klippenrandes folgt und den unteren Teil des Stadtrandes darstellt.

    Peg Street ist gesäumt von maroden Häusern, Gerbern, Fischhändlern, Waffenschmieden und Dutzenden von Tavernen und Gasthöfen. Lebensmittelverkäufer säumen die Straßen, feilschen um Mahlzeiten unbestimmbarer Natur. Jongleure und Artisten versuchen, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, während sie den Schlägen von betrunkenen Piraten ausweichen, die sich gar nicht darum kümmern, was sie anrichten.

    Seltene tileanische Ölgemälde können für ein Lied gekauft werden und große Silbermünzen werden gegen gegen billiges Bier getauscht.

    Oftmals seltene und teure Gewürze, die den ganzen Weg von den Königreichen von Ind auf schlecht bewachten Handelsschiffen hierher transportiert wurden, sind so reichlich in der Peg Street zu finden, dass ein Schiffskoch eine Tasche voll davon für zwei Silberstücke kaufen kann, anstatt wie üblich acht Goldstücke dafür zu zahlen.

    Es gibt sogar Piraten, die nach der Einnahme von einem Gewürzschiff im Schwarzen Golf, lieber die platzraubenden Gewürze ins Meer werfen, um Platz für lukrativere Beute im Laderaum zu machen.


    Darf ich dir noch einen Eierflip reichen, dir was zu Essen bringen, dich in die Wüste fahren und dir den Schädel einschlagen ?


  • Bevor ich damit beginne, meine Piratenarmee vorzustellen, gilt es noch einige wichtige Dinge zu klären und etwas Licht ins Dunkel der Seeräuberei zu bringen.

    Ohne diese Erleuchtung ist das Wesen der anständigen Piraterie nicht zu verstehen.

    Also, ihr mitleiderregenden, salzwasserlosen Landratten, geht in euch, lest das und lebt gefälligst danach: :sselberschuld:



    Der Piratenkodex


    In Sartosa und auf allen Piratenschiffen wird oftmals vom sogenannten Piratenrecht gesprochen.

    Tatsächlich steht dahinter der eigentliche Piratenkodex, das wichtigste Gesetz, auf das sich jeder Pirat berufen kann und nachdem jeder Pirat handeln muss.

    Der Piratenkodex hebt die persönliche Freiheit des Einzelnen hervor, macht gleichzeitig aber auch die Loyalität eines jeden Piraten gegenüber seinem Kapitän, der Besatzung und dem Schiff deutlich.

    Nicht alle Bewohner Sartosas sowie manche Besucher in und auf Sartosa halten sich an den Kodex. Doch alle wissen um seine Bedeutung und wissen ganz besonders, was es bedeuten kann, wenn man sich nicht an ihn hält.

    In Sartosa wird einem Mann Recht gegeben, der er einen anderen Mann getötet hat, wenn der ihn in seiner Ehre verletzt haben sollte. In einer von Piraten beherrschten Stadt bringt die Tötung eines Mannes auf der Straße jedoch in der Regel Vergeltung von seinen Schiffskameraden. Die meisten Menschen in Sartosa wissen, was das bedeutet und welche Folgen eine solche Tat haben kann.


    Niemand weiß so recht, ob der Piratenkodex in irgendeiner Form irgendwo niedergeschrieben wurde und falls es doch so sein sollte, wo ein Exemplar dieses Kodex zu finden wäre. Es wird gemunkelt, dass die amtierenden Piratenprinzen über die einzige Niederschrift des Kodex verfügen und diesen an einem besonders geschützten Ort verstecken, da er von unschätzbar historischem Wert ist und letztendlich das Symbol der Macht des Piratenprinzen darstellt.

    Daher ist es natürlich für einen einfachen Piraten oder Bewohner Sartosas nicht so einfach, den Kodex im genauen Wortlaut wiederzugeben. Es kann also nicht verwundern, das es viele verschiedene Variationen und vor allem viele Interpretationen des Kodex gibt.



    Hier sind nun einige der wichtigsten Regeln des Piratenkodex, die jeder anständige Pirat von Sartosa kennen sollte:

    • Jeder muss den Befehlen des Kapitäns und seiner Offiziere gehorchen.
    • Ein Besatzungsmitglied hat das Recht, sich und seine Ehre zu verteidigen.
    • Ein Mann kann einen anderen zu einem fairen Duell herausfordern, aber der Herausgeforderte bekommt die Wahl der Waffen. Kein anderer darf sich in dieses Duell einmischen, bis ein Mann tot ist oder nachgibt.
    • Beute wird wie folgt aufgeteilt: Ein Anteil geht an jeden gewöhnlichen Seemann; drei Anteile gehen an den Kapitän; der Zimmermann, der erste Maat und der Meisterkanonier erhalten jeweils zwei Anteile.
    • Jeder, der beim Versuch erwischt wird zu desertieren, wird auf einer einsamen Insel ausgesetzt. Er darf nur eine Waffe und eine Flasche Wasser mitnehmen.
    • Wer faul ist oder seine Waffen nicht gereinigt hat, verliert seinen Anteil an der Beute.
    • Die Strafe für das Schlagen eines Besatzungsmitglieds beträgt 40 Peitschenhiebe auf den nackten Rücken.
    • Jeder kann bei jeder wichtigen Entscheidung mit abstimmen.
    • Jeder erhält einen Anteil an erbeuteten Getränken und frischen Lebensmitteln.
    • Jedem, der ein anderes Mitglied der Besatzung bestiehlt, werden seine Ohren und seine Nase abgeschnitten und dann wird er an Land ausgesetzt.
    • Die Strafe, eine Frau verkleidet an Bord zu bringen, ist der Tod.
    • Niemand darf die Besatzung verlassen, bevor nicht jeder Mann 500 Goldkronen aus Beutezügen verdient hat.
    • Kein Besatzungsmitglied darf sich mit Zauberern oder anderen Vertretern der Dunklen Künste verbrüdern.
    • Jeder der Lügen hinter dem Rücken eines Schiffskameraden über diesen verbreitet oder wer Unwahrheiten über den Kapitän und seine Offiziere erzählt, wird kielgeholt.
    • In der Schlacht und bei rauer See sind die Anweisungen des Kapitäns Gesetz. Sie werden sofort und ohne zu hinterfragen ausgeführt.
    • Jeder, der sich unerlaubt und heimlich am Rumvorrat zu schaffen macht, wird drei Tage lang kopfüber am Großmast festgebunden.


    Darf ich dir noch einen Eierflip reichen, dir was zu Essen bringen, dich in die Wüste fahren und dir den Schädel einschlagen ?