Enfant perdu - Ein bretonischer Hofstaat auf dem Weg zum letzten Gefecht

  • Some fluff for all you fluff-bunnies...



    Hermann Rautenbach, seines Zeichens Glücksritter und kampferprobter Haudegen, kann auf einen bewegten Lebenslauf zurückblicken. Ursprünglich aus dem Imperium stammend, ist über seinen früheren Werdegang nicht allzu viel bekannt. Entgegen der üblichen Gepflogenheiten unter Söldnern tendiert er nicht allzu sehr zu Grausamkeiten um seine Reputation innerhalb der Berufsgruppe zu steigern. Stattdessen gehört er eher zu jenen die sich zurückhalten, beobachten, lernen und tatsächlich deutlich länger leben als jene Zeitgenossen, welche sich bei der erstbesten Gelegenheit ins Getümmel stürzen. So konnte er viele wichtige Lektionen lernen ohne dabei selbst Gliedmaßen einbüßen oder gar sein Leben lassen zu müssen. In Folge dessen machte Hermann schließlich erst wirklich von sich reden, als er von Estalia aus mit einer Gruppe von Eroberern in den Dschungel Lustrias gereist sein soll. Dort habe er Seite an Seite mit jenen Estalianern und anderen Söldner Regimentern gegen die Bestien der grünen Hölle gekämpft und im Gegensatz zu den meisten anderen Besuchern jenes unwirtlichen Landes war er am Ende auch heil wieder zurückkgeehrt. Der Weg nach Hause, in die Alte Welt, soll allerdings ebenfalls nicht ganz ohne Hindernisse und Gefahren gewesen sein.


    So landete Hermann Gerüchten zufolge nach einer nicht enden wollenden Überfahrt, mitsamt eines ausgewachsenen Sturms und dem Verlust jeglicher Orientierung, auf der Piraten Insel Sartosa. Dort habe man ihn eigenen Angaben zufolge nicht nur um jedwede Beute aus den versunkenen Dschungelstädten erleichtert, sondern um ein Haar wäre er wohl auch noch von einem mehr als seltsam wirkenden Aristokraten versklavt worden, der ihn Monate lang gefangen gehalten und gefoltert haben soll, bevor er mit Hilfe eines seiner Mitgefangenen entkommen konnte. Wilden Gerüchten zufolge soll es sich bei seinem Raubherrn um nichts geringeres als einen Vampir gehandelt haben. Und obgleich sich Hermanns Abneigung gegenüber den Kreaturen der Nacht bis dahin in Grenzen gehalten hatte, so gab ihm die Offenbarung der vermeintlichen Identität seines unfreiwilligen Gastgebers den letzten Stoß hin zu regelrechter Verachtung gegenüber jener ruhelosen Geschöpfe.


    So fiel es Hermann verständlicherweise auch nicht schwer zuzusagen, als ihm wenige Monate später in der wunderschönen, tileanischen Hafenstadt Remas ein Angebot im Auftrag der heiligen Kirche des Morr gemacht wurde, eine Truppe von Söldnern gen Norden über die Grenzgrafschaften zu führen, um als Teil eines Kreuzzuges gegen die Mächte des Untodes zu fungieren. (Für ein nicht unbeträchtliches Entgelt, versteht sich.)


    Die Rekrutierung der Truppen, welche er anführen sollte, hatte zu jener Zeit bereits begonnen. Ausgehend vom weiter im Süden befindlichen Luccini, war eine Gruppe von Freiwilligen hinauf nach Remas gekommen, um dem Aufruf der Kirche mit Feuereifer Folge zu leisten. Diese Männer hatten bereits Teile der lokalen republikanischen Garde, sowie eine Gruppe von Zwergen für ihre Sache verpflichten können, welche über die Alte Zwergenstraße aus den Bergen im Osten hinunter gekommen war, um ihre Waffen in den Dienst des Meistbietenden zu stellen.



    Die Redelsführer unter den Männern aus Luccini hießen Federico und Lucio. Allem Anschein nach waren sie Brüder und Anhänger einer Art von religiösem Orden. Kurze Zeit nachdem sie und ein Würdenträger der Kirche Hermann als Kommandeur für ihre Truppe hatte gewinnen können, war auch eine Gruppe von Armbrustschützen aus Miragliano zu der Gruppe gestoßen. Nachdem anfängliche Vorurteile überwunden werden mussten, wusste auch Hermann die Männer zu schätzen. Nicht nur waren sie ausgezeichnet trainiert, sie führten auch Ausrüstung mit sich, welche selbst Belagerungen zu veritablen Optionen für die gesamte Söldnertruppe machen sollte. Zugegeben, mit derart schwerem Gepäck wären sie durchaus etwas langsamer unterwegs. Aber die letztendlichen Vorteile im Kampf würden diesen kleinen Nachteil sicher mehr als wett machen.


  • Oh man, die guten alten legendären Zinnkameraden der Dogs of War, ich wünschte GW würde diese mal als Auftragsfertigung anbieten oder ich hätte vor ca 10 Jahren zuschlagen sollen. Aber seis drum Söldner sind immer geil, der Charme der Modelle und das Armeebuch aus der fünften sind einfach der Hammer und das Gezeigte sieht dazu noch klasse aus.

    "Du sollst nicht zu oft gegen den gleichen Feind kämpfen, sonst lehrst du ihn noch deine ganzen Kriegskünste."- Napoleon
    "Mögest du in interessanten Zeiten leben."- Alter chinesischer Fluch

  • Die alten Modelle, bis einschließlich der 6. Edition sind mMn einfach in einer ganz anderen Liga. Wenn man sich die Modelle anschaut sieht man so viele liebevolle Details und einfach in sich stimmige Miniaturen, die sowohl einzeln als auch in der Gruppe einfach super zusammen wirken.

    Wenn dann doch der besondere Charm der Söldner dazu kommt, und vor natürlich die Bemalung von Merrhok, dann ist das immer ein ausgesprochener Genuss .:thumbup:

    The Bird is the Word!

  • Als Fan der alten Söldner Modelle gefällt mir das natürlich richtig gut.

    Ich finde gerade bei den älteren Modellen macht die Bemalung noch Mal viel aus.

    Dann noch eine schöne Geschichte rund um die Truppe, so mag ich das.

  • Schick. 😁

    Nur Die Basegestaltung wirft Fragen auf. Arbeitet Halfar auf einer Festwiese? Hat er hinterm Tresen ein Kräuterbeet? Oder sollte der Boden nur endlich mal wieder gefegt werden?

    Mein Beruf und die Vorliebe für Skryre haben nix miteinander zu tun... wirklich...
    Skavenfeiertag: Jeder 13. im Monat und der 31.12. als 13ter Feiertag, an dem rituell eine große Glocke zu Ehren der Gehörnten geläutet wird (Unwissende halten das Dröhnen für laute Böller... Narren....)
    Ist es Zufall, dass in "Fullpainted" das Wort "pain" so eine zentrale Position hat? Ich denke, nein...


    Herr über:
    Klan Aviok
    Mondwölfe

    Kult der Kristallherzen
    Astra Skavensis

  • Nur Die Basegestaltung wirft Fragen auf. Arbeitet Halfar auf einer Festwiese? Hat er hinterm Tresen ein Kräuterbeet? Oder sollte der Boden nur endlich mal wieder gefegt werden?

    Onkel Halfar ist persönlich dafür zuständig, dass der Oger Leibwächter und Kassenwart unter dem Banner von Hermann Rautenbach kulinarisch versorgt ist. In dieser Rolle sieht sich Halfar oft gezwungen Feldexkursionen mit den Söldnern zu machen... und die finden eben draußen, vor den Mauern, statt. Daher kam mir eine Base Gestaltung im Stil der restlichen Einheit von Halblingen am passendsten vor. Er hätte sonst einfach zu sehr rausgestochen.


    Und ja, Bewirtung im Außenbereich findet saisonal ebenfalls statt, keine Frage.

  • Heute ist ein großer Tag für die Bretonen aus dem Grauen Gebirge!

    Julius hat sich ihrer angenommen und die Truppe mit Regiment Bases versorgt. (Danke, Julius!) *tiefverneig*


    Zum einen wären da Kavallerie Varianten, in Lanzenformation.



    Die passen 1A. In der Tiefe passt es exakt. In der Breite haben die Kavallerie Bases sogar ein wenig extra Raum. Tip-top!



    Und die Bogenschützen bekommen mit der Pfeilformation ebenfalls ihre eigenen Regimentbases.



    Auch hier passen die 20 mm Bases in der Tiefe exakt.



    In der Breite hatten 1 bis 1,5 mm extra Raum nicht schlecht getan.



    Aber ehrlich gesagt ist das ein Luxusproblem für das Fußvolk. Ihre Formation können sie so oder so sehr gut einnehmen und halten.


    Ich bin überglücklich endlich die lang ersehnten Regimentbases in den Händen halten zu können. Lang hab ich gesucht.

    Und hätte ich gewusst, dass Julius mir im Handumdrehen dabei helfen kann, hätte ich schon viel eher gefragt.

    Danke an dieser Stelle auch an r1d3 ! (Ich hab gehört, dass ich Dir die schnelle Vermittlung zu verdanken habe.) ;)

  • Sehr cool! Ich weiß noch, wie ich damals für meine Bretonen Pappe ausgeschnitten hab, für genau solche Bases. Dann mit Goblin Green bemalt habe, nur um festzustellen, dass sich alles anfängt zu wellen... 8o (Wurde natürlich trotzdem mit gespielt)

    Das hier sieht um längen besser aus. Ein richtiges Luxusprodukt!

  • Gratuliere zu den Bases! Ich würde dir empfehlen, auch die GW Bases gleich zu tauschen, weil die sind unglaublich unexakt. Vermutlich sind die Regimentsbases präzise, aber die GW Bases sind Murks ;)

  • zu den Bases muss ich leider sagen, dass der Fehler bei mir liegt. Irgendwie hat der Drucker da was falsches produziert. Ich habe das aber somit identifiziert und werde es beheben und in Zukunft auch die Bases noch durch die Qualitätskontrolle schicken. Ist mir auch echt peinlich aber es kommt nicht mehr vor. 🙈