Aufmarsch des purpurnen Heeres

  • Mahlzeit. Ich hab jetzt angefangen ein Vampirarmee aufzubauen und wollte das mal etwas mit einer netten Geschichte gestalten.

    Ich guck das ich regelmäßig Updates hochlade.

    Erstmal ein kleiner Text und dann das erste fertige Modell.
    WIP: 1 x 25 Skelettkrieger und 1 x 35 Skelettkrieger

    Sehr gerne dürft ihr Kritik sowohl an den Figuren als auch am Text äußern


    Freiherr Maximilian von Schulte auch bekannt als Maximilian der Purpurne, war Sohn und der Erbe von Freiherr Johann von Schulte. Er herrschte über die Stadt Schultendorf. Ein kleines munteres Städtchen, das an dem Seitenarm des Stir lag, welcher zur Helsee führt. Auf seinen Ländereien lagen vereinzelte kleiner Dorfschaften. Maximilian war beim Volke sehr beliebt. Seine Burg Schultenhof lag etwas abseits von Schultendorf. Es war eine recht friedliche und ruhige Gegend.

    Doch das sollte sich alles ändern, als eine Horde plündernder Tiermenschen durch das Gebiet rund um Burg Schultenhof zog. Sie überfielen die kleineren Dörfer, massakrierten die Bevölkerung und opferten deren Körper ihren Gottheiten. Als diese Botschaft an Maximilians Burg gelang, zögerte er nicht lang und machte seine Armee kampfbereit. Keiner würde ungestraft seine Ländereien plündern. So zog die Armee unter den purpurnen Bannern aus, um jagt auf die Tiermenschen zu machen. An der Spitze ritt Maximilian der Purpurne. Mehrere Tage verfolgten sie die Spuren dieser stinkenden Bestien. Bis sie sie endlich am Grafenwald stellen konnten. Die Schlacht begann und die Armeen prallten aufeinander.

    Ein vorzeitige Ende fand Maximilians Herrschaft, als er in der Schlacht von einem eisenbeschlagenen Minotauren so schwer verletzt wurde, das er ohnmächtig zu Boden ging. Im Angesicht ihres gefallenen Führers floh der stark dezimierte Rest seiner Armee. Die Schlacht war verloren. Die Tiermenschen waren je doch so weit geschwächt worden, dass sie sich zurückzogen. Die treusten Gefolgsleute schafften den schwer verletzten Maximilian zurück in seine Burg. Dort wurde nach einem Heiler geschickt.

    Mehrere Tage vergingen. In einer regnerischen Nacht kam eine merkwürdig aussehende Gestalt nach Schultenhof. Er gab sich als Heiler und als letzte Hoffnung für den Freiherren aus. Die Gestalt war blass und hatte eine fahle Haut. Einige Stunden vergingen, doch Maximilian verstarb. Als man den merkwürdigen Heiler zu Rede stellen wollte, war er verschwunden und wurde seitdem nie mehr gesehen. Der Leichnam von Maximilian wurde in der Krypta der Burg beigesetzt.

    Als bekannt wurde das der Freiherr tot war, begann ein Kampf um seine Nachfolge. Als ein Ritter aus der benachbarten Provinz Ostmark davon hörte, marschierte er mit einer kleinen Truppe nach Schultenhof und beanspruchte diese für sich. Er setzte sich selbst als neuer Freiherr ein und herrschte fortan. Die Jahre vergingen und das Gebiet um Burg Schultenhof verkam nach und nach. Der neue Freiherr scherte sich kein bisschen um seine Volk.

    Fünf Jahre nach dem Tod von Maximilian regte sich etwas in der Krypta von Burg Schultenhof. In einer stürmischen Nacht, als die beiden Monde Mannslieb und Morrslieb ganz nah zur alten Welt standen, erhob sich eine Gestalt in der Dunkelheit der Krypta. Die Gestalt verließ die Krypta. In der Dunkelheit bahnte sie sich einen Weg in Richtung Gemach des neuen Freiherren. Einge Flure und Treppen später stand die Gestalt im Gemach des Freiherren. Im Kerzenschein erkannte man sie endlich. Sie war gehüllt in eine silberne, verrostete Plattenrüstung. Über den Schultern hing ein purpurner Umhang. Ihre Haut war genauso blass und fahl wie die Haut des merkwürdigen Heilers. Vier lange Reißzähne ragten aus ihrem Mund und ihre Augen leuchteten rot in der Dunkelheit. In der rechten Hand hielt sie ein Schwert. Mit einem Schlag trennte sie den Kopf des Freiherren von dessen Schultern ab. Blut spritzte aus dem Hals. In der Gestalt machte sich ein angenehmes Gefühl des Hungers breit.

    Es war Maximilian von Schulte. Er war zurück. In seinem Herzen spürte er Hass gegen alles lebende auf dieser Welt…so begann es…der Aufmarsch des purpurnen Heeres…:O

    Einmal editiert, zuletzt von Suschi927 ()

  • Das Skelett auf dem Kopfschmuck des Nachtmahrs, welches so frivol mit dem Knöchelchen spielt und dabei so grinst, gefällt mir sehr gut. :hihi:


    Und überhaupt, schoner Hintergrund(-Beginn). Ich hoffe wir sehen und lesen bald mehr in vergleichbarer Qalität!

  • Hatte ja schon das Vergnügen die ersten Modelle der Armee live zu sehen und freue mich auf regelmäßige Updates!

    'The enemy of my enemy is still my foe' - Grand Theogonist Gazulgrund